Frage von stuttgart21geil, 97

Ist Stuttgart21 eine gute Sache?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MrHilfestellung, 59

Viel zu teuer.

Kommentar von Meli6991 ,

für 2.50 gibt's das eben nicht.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Man hätte den Bahnhof auch einfach überirdisch lassen können.

Kommentar von Meli6991 ,

hätte hätte

Kommentar von stuttgart21geil ,

Ich bin zwar anderer Meinung und finde Stuttgart 21 richtig gut, danke dir aber trotzdem für die tolle Antwort!

Antwort
von Dxmklvw, 43

Zumindest ist es eine sehr gute Sache für die dadurch Geld einnehmenden Firmen und zur Festigung politischen Parolendenkens.

Für diejenigen, die alles bezahlen sollen, ist es weniger gut, und für solche, die einen weltbewegenden Vorteil darin sehen, für eine Zugfahrt nicht mehr 60, sondern nur noch 59 Minuten zu benötigen, wird sicher auch eines Tages die Erkenntnis kommen, daß man dann zwecks Kompensation irgendwo eine Minute länger sinnlos herumsteht.

Antwort
von FuHuFu, 32

Verkehrspolitisch gesehen nicht. Das Zugfahren muss deutlich teuerer werden, wenn die Kosten für diesen Bahnhof jemals über Fahrkartenverkauf wieder reingeholt werden sollen. Wie liegen ja jetzt schon nach Berechnungen des Bundesrechnungshofes bei 10 Milliarden Euro. Ursprünglich hatte die Bahn von 2,1 Milliarden gesprochen, und da war es schon fraglich, ob das wirtschaftlich ist. 

Das wird ein weiteres wunderschönes Milliardengrab, an dem sich einige Baufirmen und Grundstücksspekulanten eine goldene Nase verdienen und am Ende der Steuerzahler und der Bahnfahrer die Zeche bezahlen muss.

Antwort
von Muhviehstarx3, 51

Ich denke abschließend kann man das erst beurteilen wenn der Bahnhof fertig ist.
Wichtig hierbei ist, dass die Kosten nicht wie beim BER aus dem Ruder laufen.

Kommentar von FuHuFu ,

Die Kosten sind doch schon längst aus dem Ruder gelaufen. 
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/stuttgart-21-bundesrechnungshof-kosten-bis...

Antwort
von Luftkutscher, 25

Gegenfrage: Wenn Du Dir als Prestigeobjekt eine Luxuskarosse kauftst, damit Du Dir damit morgens Deine Brötchen beim Bäcker holen kannst, ist das dann eine gute Sache? Wenn Geld keine Rolle spielt, dann vielleicht. Bei S21 jedoch werden Steuergelder für ein Prestigeobjekt verprasst, bei dem Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander stehen.  

Kommentar von atzef ,

jedoch werden Steuergelder für ein Prestigeobjekt verprasst

Immerhin auf ausdrücklichen Wunsch des Steuerzahlers:

https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_zu_Stuttgart_21

Kommentar von Luftkutscher ,

Naja, ob der Wunsch der Steuerzahler so ausdrücklich war, darüber lässt sich streiten, denn zum einen war die Fragestellung bei der Abstimmung etwas unglücklich formuliert, so dass einfach gestrickte Geister unbeabsichtigt anders abgestimmt hatten als sie eigentlich wollten und zum anderen war den meisten nicht bekannt, wer denn eigentlich dieses Prestigeprojekt finanziert. https://www.youtube.com/watch?v=O9Vn50G1uZ4 

Kommentar von FuHuFu ,

Damals hat die Bahn mit Schadensersatzforderungen an das Land Baden-Württemberg von über 2 Milliarden Euro gedroht. Und die offiziellen Kostenschätzungen beliefen sich damals auf 4,696 Millionen. Das war schon Erpressung und Manipulation.

Die Wähler haben damals nur beschlossen, dass sie nicht aus dem Projektvertrag aussteigen wollen, wenn 2 Milliarden Schadensersatzforderungen auf das Land-Baden-Württemberg zukommen.

Denn im März 2013 beschloss die Bahn, den Finanzierungsrahmen von 4,526 auf bis zu 6,526 Milliarden Euro anzuheben und gleichzeitig eine Beteiligung der Projektpartner an den Mehrkosten (ggf. gerichtlich) einzufordern. Ich hoffe ja, dass das Land Baden-Württemberg hart bleibt und nicht ohne Gerichtsbeschluss bezahlt. Die Bahn hat selbst eingeräumt, dass damit eine Wirtschaftlichkeit von S 21 nicht mehr erreicht werden kann.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-s-21-erreicht-wirtsch...

Ich hoffe, dass das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart hart bleiben, und sich an den Mrehrkosten nicht beteiligen, wenn sie nicht von einem Gericht dazu gezwungen werden.

In der Zwischenzeit hat der Bundesrechnungshof das  Projekt überprüft und kommt zu Kostenschätzungen von rund 10 Milliarden. Und das wird noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Ein Gutachten des Verkehrsplanungsinstitut Vieregg-Rössler kam 2015 zu dem Ergebnis, dass es immer noch 6,5 Milliarden billiger sei, alle bisher getätigten Investitionen abzuschreiben und den Kopfbahnhof auszubauen, als das Projekt fertigzustellen. Sie schlugen vor, die ausgehobene Baugrube für einen unterirdischen Busbahnhof zu nutzen.

 

Antwort
von klausung80, 46

Denke ist klasse ! Hat ja auch einen nicht unwesentlichen wirtschaftlichen Nutzen für die Stadt und die Bürger !

Kommentar von FuHuFu ,

Das sag mal den Bürgern in der Fläche, wo immer mehr Nah- und Regionalverkehrszüge gestrichen werden, weil die Bahn alles Geld in Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 steckt. Gottseidank, gibt es mittlerweile Fernbusse, die der Bahn beibringen, dass man mit teuren kostspieligen Projekten und steigenden Fahrpreisen verkehrspolitisch keinen Stich mehr machen kann. 

Antwort
von Marcel89GE, 34

Die Kosten stehen in keinem Verhältnis. Diese Leuchtturmprojekte...

Antwort
von ThommyGunn, 19

Das Projekt birgt erhebliche finanzielle und geologische Risiken (Verlust der Mineralwasserquellen etc.) bei zweifelhaftem Nutzen.

Bahntechnisch ist es eine Verschlechterung, städtebaulich könnte es interessant werden.

Antwort
von DerTroll, 59

Ich finde schon. Ich finde den bisherigen Bahnhof einfach häßlich und heruntergekommen. Und das ist das erste, was man ja zu sehen kriegt, wenn man mit der Bahn anreist. Dadurch wirkt die ganze Stadt nicht sehr einladend.

Kommentar von ThommyGunn ,

Die meisten Bahnhöfe hierzulande sind verkommen, der neue wird auch nicht sonderlich einladend sein, eng und stickige Luft durch Bremsablagerungen, da der Bahnsteig im Gefälle gebaut wird.

Kommentar von DerTroll ,

Wenn du meine Antwort für falsch hälst, beschwer dich beim Support

Antwort
von hummel3, 36

Theoretisch ja, praktisch nein, denn es wird das Nachfolgemodell für den Berliner Flughafen

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