Frage von mumsum, 57

Ist stress daran schuld? Habe doch positiv gedacht?

Hey alle zusammen

Wie seht ihr das....?
Man hat lange Zeit unter Körperlichen und Psychischem Stress gelitten.... Bis man wieder "normal" leben konnte hat es einige Zeit gedauert weil die Angst vor der Angst gross war

Kann es sein das so Stress Symtome einfach von der einen Sekunde auf die andere aufflammen....

Ich war wirklich positiv eingestellt hatte einen super Tag bin meinem Hobby nachgegangen und auch nicht daran gedacht (was passieren könnte) so wie man es halt lange dank gewisser Symtome gemacht hat...
Also alles war wirklich Tiptop!!! Und plötzlich BAAAAAM ... zusammenbruch
Durchfall,
Herzrasen
Atemnot
Zittern
Muskelzucken....

Ich habe irgendwie gefühlt das es vom Rücken/Nacken kam wie ein Blitz....meine Muskeln zucken
Mein Körper vibriert

leute um mich herum sagen immer nur "denk positiv" das habe ich ja an diesem tag gemacht und auch sonst... ALSO WARUM??

Könnte es sein das mein Atlas verschoben ist habe sonst auch etwas probleme mit dem Nacken...?

Antwort
von newcomer, 11

nun dieser Stress hat seine Spuren hinterlassen auch wenn du im Moment nicht mehr darüber nachdenkst.
In deinem Kopf ist das unterbewusstsein dass all diese Stressmomente gespeichert hat. Stress bedeutet Adrenalin für Flucht aussütten und dies Gedankenspiel kann durchaus irgendwann zum Zusammenbruch führen.
Bin mit 27 Jahren als der Stress vorbei war auch mir nix dir nix zusammengebrochen.
Du solltest mal mit einem therapeuten sprechen der dir Wege aufzeichnet die negativen Gedankenspiele im Unterbewusstsein zu korrigieren denn sonst kann es passieren dass es zu einen weiteren Zusammenbruch kommt

Kommentar von mumsum ,

Okei werde ich

Antwort
von Nashota, 14

Meiner langen Erfahrung nach geht sowas durchaus von jetzt auf gleich. Bei mir "funktioniert" das manchmal sogar mit dem Rücken, dass ich abends normal ins Bett gehe, früh noch normal aufstehe und plötzlich zerrt es so rein, dass ich von jetzt auf gleich wie eine Acht laufe.

Und Angststörungen haben zum einen ein sehr gutes Gedächtnis. Zum anderen kann man seine Gedanken nicht so zu 100% kontrollieren, wie man das möchte. Alleine, dass man darauf bedacht ist, ja positiv zu denken, bedeutet Anspannung.

Was zum nächsten Punkt überleitet: Deine Nackenprobleme. Wer angespannt ist, bewusst und unbewusst, "bearbeitet" damit auch von oben bis unten seine Wirbelsäule. Nicht umsonst sagt man beispielsweise, dass man zuviel Last auf seinen Schultern trägt. Nichts anderes ist es real auch.

Mir hat man zu Entspannungsübungen und rein theoretisch zum "nicht alles so an sich heranlassen" geraten. Momentan bekomme ich auch Massagen an der HWS.

Insgesamt ist jeder Mensch so gestrickt, wie er ist. Und sein persönliches Erleben kommt obendrauf. Was er ändern kann, sollte er ändern. Was er nicht ändern kann, sollte er versuchen, soweit es geht zu akzeptieren und je nach Sache zu ignorieren.

Seinen Kopf und sein Herz ganz abschalten geht aber nie. Das bleibt das tägliche Risiko.

Kommentar von mumsum ,

Danke für deine Tipps

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community