Seit ein paar Tagen fällt mir auf, dass mein 2 jähriger Sohn häufig anfängt zu stottern. Besonders das Wort Oma scheint ihm Schwierigkeiten zu machen. Ist das in der Entwicklung bei 2 jährigen normal, dass sie schneller denken als sprechen können oder muss ich mir Sorgen machen, dass das so bleibt

Das ist ja eine aufregende Zeit, wenn ein Kind lernt, sich mittels der Sprache zu verständigen. Da kann es schon mal vorkommen, dass das alles nicht so flutscht.
Lass es einfach mal zu und vor allem, mach kein Aufheben darum. Jedes Ding, jede Eigenschaft, der wir unsere Aufmerkasamkeit zuwenden, verstärkt sich...
JA das ist in dem Aöter noch Entwicklungsbedingt! Er denkt schneller als er sprechen kann. Wichtig ist dass ihn keiner auslacht oder ungeduldig unter Druck gesetzt wird.Wartet gedulig auf seine Wort bzw Sätze udn berichtigt ihn nicht. Auch solltet ihr vermeiden seine Unvollständigen Sätze zu vollenden! Dann verliert er sein selbstbewusstsein dun traut sich noch weniger zu. Wenn er mit fast 4 immer noch stottert dann solltet ihr euch bei der U8 eine Überweisung zur Logopädie geben lassen. Da kann dann abgeklärt werden ob er tatsächlich Logopädie braucht!
ghostwriter am 17. März 2008 14:47 Ich stimme dir völlig zu. Würde das Thema wohl beim nächsten Kinderarztbesuch einmal ansprechen, damit die Sache im Auge behalten wird. Mein Sohn hat ebenfalls gestottert u.kam mit 4 in Logopädische Behandlung.
Genau wie bei meinem Sohn! ;-)

Völlig normal. Mein Dreijähriger hat das heutzutage noch, dass er einen Satz dreimal anfängt, bevor er ihn zu Ende spricht. Manchmal wechselt er dann auch mitten im Satz das Thema. Die Gedanken der Kinder sind rasend schnell, unstet, die Aufmerksamkeit kann bereits durch ein Glitzern in eine andere Richtung gelenkt werden. Das Kommunikationsmittel Sprache hingegen ist vergleichsweise schwer. Worte müssen geformt, Gedanken, Gefühle sortiert und in verständliche Reihenfolge gebracht werden, sonst hört keiner zu oder wenn, löst das noch mehr Frust aus, weil keiner die Kinder zu verstehen scheint.
Wichtig ist: Ruhe bewahren, nicht auf die Stotterei eingehen, den Satz, den das Kind dann irgendwann zu Ende gebracht hat, noch einmal aufnehmen und korrekt sprechen, so hat das Kind die Gelegenheit, zu überprüfen ob sein Gesagtes auch wirklich verstanden wurde - und es merkt, dass es ernst genommen wird - und es kann am Wiederholten lernen.

Es ist durchaus normal, dass Kinder zwischen zwei und vier schneller denken als sprechen können. Nicht verbessern, nicht darauf herumreiten, im Normalfall wird es sich von selbst geben. Vielleicht beim Kinderarzt ansprechen, damit es nicht unbeobachtet bleibt.
Es hängt davon ab, ob es tatsächlich Stottern ist. Wortwiederholungen sind normal, Stottern nicht. Bitte informiere Dich, wie echtes Stottern von entwicklungsbedingten Wiederholungen oder Verhasplern zu unterscheiden ist. Bei Stottern setzt sich immer mehr die Meinung durch, dass eine möglichst frühzeitige Therapie am erfolgversprechendsten ist. Allerdings sind nicht viele Logopäden tatsächlich gut für die Therapie stotternder Kinder oder gar Erwachsener ausgebildet. Eine gute Grundlage zur Information bieten die Bücher von Patricia Sandrieser, auch die Stotterer-Selbsthilfe, findest Du im Internet.
Ein guter Test, ob es sich um Stottern handelt und ob eine Behandlung sinnvoll erscheint, ist auf der Seite der Interdisziplinären Vereinigung für Stottertherapie (ivs): http://www.ivs-online.de/info_test.html

Das ist normal. Die Kleinen denken schneller als sie sprechen können.

Normal ist das eigentlich nicht! Aber für einen Logopäden ist es sicherlich noch viel zu früh!
Ganz genau. DH.