Ist sterben so schlimm?

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11 Antworten

Du solltest dir dringend Hilfe suchen. Auch wenn dir jetzt alles komplett aussichtslos erscheinen mag, aber dein Leben war doch nicht immer so, nicht wahr? Es hat dir bestimmt auch mal richtig gefallen und Spaß gemacht. Du hast doch die Welt noch nicht einmal richtig gesehen, dein Leben fängt erst an.

Depressionen sind kein Grund zum sterben, sie sind behandelbar. Sprich mit deinen Eltern oder einem Lehrer darüber. Du musst das nicht alles im Alleingang bewältigen.

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Ich denke mir immer, dass sterben für einen selbst nicht so schlimm ist, vielleicht in manchen Fällen schmerzhaft, aber ich meine ich weiß es nicht, ich bin noch nicht gestorben :D aber es ist für die Angehörigen immer furchtbar schlimm und ich würde es meinem Umfeld nie antun wollen, dass ich mir das Leben nehme..einfach, weil ich wüsste, wie traurig sie wären und diesen Gedanken kann ich überhaupt nicht ertragen..

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Kommentar von marlm
08.04.2016, 21:13

Es kommt klingt vielleicht egoistisch,aber ich werde das ja nicht mehr erleben...ich bin ja dann tot.

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Wenn du an Gott glaubst, weißt du, dass er dich nicht ohne Grund erschaffen hat, auch, wenn es schwer zu verstehen ist...

Ich war auch schon oftmals Ende, obwohl ich erst 12 bin, aber ich habe dann einfach einen Neustart gemacht, und seitdem geht es mir besser.

Du hast doch noch dein Leben vor dir, also schau doch einfach wie du verschiedene Probleme lösen kannst.

Ich weiß zwar nicht wie alt du bist, aber das Leben hat Höhen und Tiefen, aber das wichtigste ist, dass du immer an dich glaubst.

Wenn du dich umbringen würdest, könntest du doch AUCH nach dem Leben nicht ertragen, wenn du auf die Erde hinabsiehst und siehst, wie deine Angehörigen unter deinem Tod leiden müssten, und es GIBT einen Grund weshalb du Lebst, also genieße dein Leben, auch wenn du manchmal Probleme hast, die sind vergänglich.

Und wenn mal ein Familienmitglied gestorben ist, wie schlimm es für jemanden ist.

Ich hoffe du hast dir meine Worte zu Herzen genommen😊

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Kommentar von marlm
08.04.2016, 21:27

Ich glaube nicht an Gott.

Warum sollte er jemanden so leiden lassen? Vielleicht hat mich Gott erschaffen um zu sterben.Er hat mich bestimmt nicht erschaffen um ein Leben zu führen,was Millionen von Menschen auch führen.

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Das was du hast nennt sich Depressionen, ein Arzt kann dir helfen.. Meinem Bruder ging es genau, er lag schon auf den Schienen, und wir konnten ihn noch retten.. Seit er Tabletten nimmt und regelmäßig zum Physiologen geht, geht es ihm besser.. Er hat wieder Spaß am Leben, und er ist froh das wir ihm geholfen haben.. Jetzt ist er froh das er noch unter uns ist...

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Kommentar von marlm
08.04.2016, 21:32

Ich weiß,dass ich Depressionen habe und ich weiß auch,dass man Antidepressiva nehmen kann,aber bei vielen Fällen hilft es gar nicht.

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Kommentar von BestMom4Ever
08.04.2016, 21:43

Hast du es schon probiert???

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Sterben ist auf jeden Fall schlimm für deine Familie und Freunde. Man kann sich auch in Dinge hineinsteigern. Ich glaube nicht, dass du sterben willst. Vielleicht musst du einfach Abstriche machen - Wenn dir etwas zu viel wird, dann überlege dir: ist es dir so viel Wert, dass du dich davon runterziehen lassen willst? Oder du sagt dir einfach "Nö, ich furze da jetzt mal drauf". Natürlich sollst du nicht z.B. auf einmal garnichts mehr für die Schule tun. Oft sind es Kleinigkeiten, Dinge zu denen man gedrängt, obwohl man sie garnicht möchte. Entdecke neue Dinge, probiere Dinge aus, die dich vielleicht glücklicher machen.

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Kommentar von marlm
08.04.2016, 21:22

Haha doch.Ich bin mir sicher,dass ich sterben.Todsicher.Ich hasse es zu Leben und ich rede mir es wirklich nicht schön oder so...ich weiß,was ich meine Angehörigen damit an tuen werde.Ich hatte ein Jahr zeit darüber nachzudenken und wenn du jeden Tag über das Leben oder das nicht Leben nachdenkst...jeden verdammten Tag,dann bist du schon fast tot.

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Sterben ist schlimm, ja und keine Lösung auch!

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Kommentar von marlm
08.04.2016, 21:12

Warum?

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Kommentar von Cupcake4444
08.04.2016, 21:13

Es gibt Ärzte die dir weiterhelfen können aber der Tod nicht glaub mir und du hast gar keinen Grund zu Sterben und das weisst du eigentlich auch aber du musst dir das ofter sagen

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Kommentar von Cupcake4444
08.04.2016, 21:33

Das mit dem Sterben ist Dreck! Du hast gar keinen Grund dafür...

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Wer will das schon sagen - denn das geht dann ja nicht mehr.

Für mich wäre das Schlimme daran, dass ich es nicht mehr rückgängig machen könnte ....

Sterben werden wir ohnehin alle einmal - man hat nur die eine einzige Chance zu leben - und die sollte man nicht einfach wegwerfen, denn es gibt kein nächstes Mal!

Es gibt im Leben immer Situationen, die alles sinnlos erscheinen lassen - solche Depressionen können in der Pubertät entstehen, oder später, oder im Alter ... aber immer gibt es Stellen, die einem in solchen Zeiten helfend zur Seite stehen könen.

Solche Stellen können die "Nummer gegen Kummer (gibt es in jeder Stadt), eine kirchliche Einrichtung, ein Arzt, ein Vertrauenslehrer, eine Tante, eine liebe Freundin und und und sein.

Wenn du gründlich überlegst, wird dir auch jemand einfallen ...

Alles Gute

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Ob Sterben schlimm ist, liegt zunächst einmal daran, wie man stirbt. Es gibt recht schmerzlose Varianten und es gibt echt schmerzhafte, ja sogar grausame und brutale Varianten. Da aus Deiner Fragebeschreibung hervorgeht, dass die Gefahr bestehen kann, dass Du eventuell eine Variante nutzen willst, werde ich keine Beschreibung abgeben, die vielleicht als Anleitung dienen könnte.

In einem Kommentar hast Du geschrieben, dass Du nicht an Gott glaubst, vielleicht auch nicht an ein Leben nach dem Tod. Dann stellt sich mir die Frage, wenn Du offenbar glaubst, dass nach dem Tod alles vorbei ist, warum Du Deine offenbar einzige Chance Dich zu entwickeln und etwas aus Dir zu machen, wegwerfen willst? Sich zu entwickeln, besonders in positiver Hinsicht, hat immer mit Herausforderungen zu tun. Daran ist nichts schlimmes, außer vielleicht die Herausforderung selbst, aber wenn man dieser Herausforderung begegnet, wird man stärker und besser. 

Es ist wie mit dem Muskeltraining. Wenn man einen Muskel trainiert, kann er stärker werden. Nutzt man diesen Muskel nicht, wird er (wieder) schwächer. Man kann mit einem Muskel nur dann etwas schaffen, wenn er zumindest ein wenig trainiert ist, und je nach Beanspruchung muss er entsprechend trainiert sein, um der Herausforderung gewachsen zu sein. 

Die Herausforderungen, denen wir im Leben begegnen, dienen dazu, im Leben stärker und glücklicher zu sein, liebevollere, hilfsbereitere, freundlichere und charakterlich reifere Menschen zu werden und kommenden Herausforderungen besser gewachsen zu sein.

Warum sollte man die Möglichkeit wegwerfen, sich zu einem glücklicheren Menschen entwickeln zu können? Wenn man nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, dann glaubt man auch nicht daran, dass man dann noch glücklich sein oder werden kann, denn dann gibt es nichts, worauf man sich in Bezug auf das, was nach dem Tod kommt, noch freuen kann.

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Ja, sterben ist schlimm!

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Sterben ist schlimm, auch wenn du es nicht realisierst. Du existierst einfach nicht mehr. 

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Kommentar von marlm
08.04.2016, 21:08

Das will ich ja.. nicht mehr existieren.

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Kommentar von Cupcake4444
08.04.2016, 21:10

Das hilft dir auch nicht weiter! Das kannst du nie,nie wieder rückgängig machen und ich schwöre dir, wenn du nach dem Tod noch denken kannst wirst du es bereuen!

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Kommentar von Cupcake4444
08.04.2016, 21:22

Sterben ist natürlich, aber nicht so früh! Du hast das ganze Leben noch vor dir! Es gibt für alles eine Lösung obwohl du gar keine Probleme hast. Du ziehst dich mit diesen Gedanken selbst total runter. Ich würde zum Arzt gehen das wäre echt wichtig!

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Vergesst diese Frage einfach.

Sie war komplett sinnlos,dass hätte mir schon von Anfang an klar seinen müssen.

Immer nur dieser...du-hast-Chance-zu-leben-Mist.Ich will diese Chance nicht.

Wenn jemand wirklich von euch Ahnung hätte,dann würde er sowas nicht schreiben.

Es tut mir leid,dass ihr eure kostbare Zeit mit diesem Mist verschwendet musstet.

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Kommentar von JTKirk2000
09.04.2016, 09:00

Wenn jemand wirklich von euch Ahnung hätte,dann würde er sowas nicht schreiben.

Du hast ja so was von keine Ahnung, wie es mir schon mal ging, und wie es mir immer noch geht. Ich glaube an ein leben nach dem Tod und ich glaube daran, dass mich nach dem Tod ein so viel größeres Glück erwartet, zunächst mal die einzige in meinem Dasein glückliche Liebe, und dennoch gebe ich nicht auf. Es gab einmal eine Zeit, in der ich nur allzu gern aufgegeben hätte, bis ich ein Zeichen erhielt, mich noch etwas in Geduld zu üben. Die Hoffnung auf das, was mich hoffentlich in der Ewigkeit erwartet, habe ich immer noch und diese Hoffnung ist auch nicht schwächer oder weniger wichtig für mich geworden, aber zu lernen, was Geduld und Ertragen bedeutet, hat mir Kraft gegeben und Zuversicht, dass alles im Leben, selbst die Herausforderungen, einen Sinn hat.

In der Schule war ich immer ein Außenseiter und "Opfer". Ich war Brillenträger, hatte rote Haare, war Streber, friedfertig und introvertiert. Eine schlimmere Kombination gibt es wohl kaum noch. Es gab nicht einen Tag, wo ich nicht Angst davor hatte, in die Schule zu gehen. Nicht wegen der Noten, sondern wegen der Mitschüler, die mich immer wieder verprügelt hatten. Ich weiß nicht, was man heutzutage unter Mobbing versteht, denn damals gab es diesen Begriff noch nicht, aber wenn man darunter versteht, ständig niedergemacht und immer wieder von einer Gruppe verprügelt zu werden, dann habe ich das in seiner intensiven Form erlebt. Es kam sogar vor, dass ich deshalb für längere Zeit ins Krankenhaus musste - und ich meine keine psychologische Behandlung, sondern durchaus eine Behandlung in Bezug auf die Gesundheit meines Körpers.

Herausforderungen sind dazu da, um aus diesen heraus zu wachsen, aber es ist natürlich leichter, wenn man bei einer Herausforderung aufgibt. Dennoch, wenn man sich einer Herausforderung stellt, und das habe ich in meiner Schulzeit dann getan, als der Sportlehrer ein einziges Mal einen Boxring aufgestellt und nach Freiwilligen gefragt hat, wo ich der erste war. Die Mitschüler meiner Klasse hatten sich darüber lustig gemacht, denn sie glaubten nicht, dass ich etwas drauf hatte. Einer der Jungs, die mich über die Jahre am meisten und härtesten verprügelt hatte, machte den Fehler, gegen mich anzutreten. All die Wut, die sich in den Jahren angestaut hatten, ließ ich in den paar Minuten konzentriert auf meinen Boxgegner los. Ich hatte keine Ahnung vom Boxen, außer dass man eben boxt. Ich wusste nichts davon, dass oder wie man eine Deckung verwendet, aber das brauchte ich auch gar nicht, denn mein Gegner kam auch nicht für eine Sekunde dazu, auch nur einen Schlag auszuteilen. Von dieser Sportstunde an, sahen meine Klassenkameraden mich mit anderen Augen und wenn aus der Schule etwas gegen mich hatte, waren die Mitschüler für mich wie ein Schutzschild. 

Ich hatte es weder vor dieser Sportstunde in meinem Leben einfach, noch nach der Schulzeit, falls dieser Eindruck entstehen sollte. Die Sportstunde war nur eine Möglichkeit, diese erste wirkliche Herausforderung zu bestehen, doch es kamen noch viele, sehr viele weitere, aber jede diese Herausforderungen, hat mich charakterlich zu einem besseren Menschen gemacht. 

Wenn Du also meinst, ich habe keine Ahnung, dann hast Du keine Ahnung.

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Kommentar von comhb3mpqy
09.04.2016, 13:56

Du kannst die Telefonseelsorge anrufen, das ist anonym und kostenlos. Ein Anruf schadet nicht, ruf da doch einfach mal an. Und dein Leben ist Deiner Familie und anderen Menschen wichtig und Dein Leben ist bedeutend. Du hast viele Antworten auf Deine Frage bekommen, Menschen haben sich wirklich Mühe gegeben, um Dir zu helfen. Das zeigt, dass Du anderen Menschen wichtig bist.

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Kommentar von comhb3mpqy
13.04.2016, 23:28

Du kannst zu Deinen Fragen zu Gott auch mal mit einem Pfarrer reden. Auch der kann für Seelsorge da sein. Und Du kannst ja mal im Internet nach Videos suchen, Gott will, dass du lebst. Ich glaube auch an Gott, wenn es Sie interessiert, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich hier fragen, oder Sie schauen mal auf mein Profil auf die Antworten, die ich auf andere Fragen gegeben habe. Da findet man Argumente, warum ich an Gott glaube.

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Kommentar von comhb3mpqy
30.04.2016, 22:20

du kannst im Internet auch nach "Mensch Gott" gucken, vielleicht waren Menschen auch mal in einer ähnlichen Situation wie Du. Vielleicht findest Du da ein Zeichen zu leben.

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