Mancher Hersteller wirbt doch extra mit der besonders streichfähigen Sommerbutter. Ist das wieder mal nur ein Werbegag?

Ja ist sie tatsächlich, so wie summerlove einfacher und leichter ist als winterlove ;-))
Das dürfte ein Gag sein, denn der einzige Unterschied zwischen Sommer- und Winterbutter, den ich kenne ist der, dass im Winter Farbstoffe zugesetzt werden, damit die Butter nicht so blass aussieht.

Jahreszeitlich bedingt kann die Streichfähigkeit sowie die Farbe der Butter unterschiedlich sein. Um das ganze Jahr über die gleiche Farbe bei der Herstellung der Butter zu erreichen, darf Beta-Carotin beigefügt werden. Die Streichfähigkeit wird heute durch die Temperatur beim Kneten der Buttermasse gezielt beeinflusst.
Quelle: http://www.cma.de/content/butter/butter-herstellung.php

Ja ist sie. Sommerbutter gibt es in Österreich schon seit Jahrzehnten.
wahrscheinlich ist es nur so, daß im Sommer die Temperaturen höher sind und sich deshlab die Butter besser streichen läßt als bei niedrigeren Temperaturen im Winter
Die Sommerbutter ist streichfähiger, weil die Kühe in dieser Zeit (im Sommer) frisches Gras fressen. Die Butter enthält dann mehr ungesättigte Fettsäuren, die wiederum verantwortlich für die Streichfähigkeit der Butter sind. Alles klar? ;-)
silberdistel am 6. September 2007 21:30 Das kann Mann/Frau glauben ... oder lassen .....
Die Streichfähigkeit der Butter ist abhängig von der Zusammensetzung des Butterfettes. Diese ist wiederum abhängig von der Ernährung der Kuh. Im Winter (und leider immer häufiger auch im Sommer) sind die Kühe logischerweise im Stall und erhalten Kraftfutter. Dieses enthält z.B. Kokos- oder Palmfett. Diese festen Fette gehen z.T. in das Milchfett über und machen dadurch die Butter fester. Im Sommer, wenn die Kühe frisches Gras fressen können, nehmen sie weniger festes Fett zu sich und die Butter wird weicher. Im Gras ist auch beta-Carotin enthalten. Dieses macht die Butter natürlicherweise gelb. Im Winter wird dieses künstlich zugesetzt.