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Ist Sexsucht eine anerkannte Krankheit?

gefragt von VollstreckerVollstrecker am 26.09.2007 um 14:59 Uhr

Reply


El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute)
beantwortet von El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 26. September 2007 15:02
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Meines Wissens ja. Nennt sich medizinisch auch Hypersexualität.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallEl loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 26. September 2007 20:21

Korrigiere mich leicht. Auskunft hat Recht.

Nicht als eigenständiges Krankheitsbild, aber kategorisiert unter verschiedenen Diagnoseschlüsseln Nach ICD-10. Überwiegend unter dem Kapitel "sexuelle Funktionsstörungen" laut Wikipedia.


anonym
beantwortet von Auskunft am 26. September 2007 15:09
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Sexsucht wird als eigenständiges Krankheitsbild bisher nicht in der ICD-10 (=Klassifikation der Krankheiten) oder dem DSM-IV (=Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen) aufgeführt.


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 26. September 2007 16:11
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Krank durch Sex: Wenn die Lust zur Sucht wird

Etwa sechs Prozent der Bevölkerung leiden an Sexsucht – Auch für diese Krankheit ist der Hausarzt oft die erste Anlaufstelle

Wie bei anderen Suchtkrankheiten auch, wird die Sexsucht oft sehr spät erkannt und vom Betroffenen und seinen Angehörigen lange Zeit verdrängt und meist totgeschwiegen.

Frauen, die Sexualität offen ausleben, werden oft als „Nymphomaninnen“ klassifiziert.

Bemerkungen dazu sind häufig von einer Mischung aus Belustigung und Abwertung begleitet. Handelt es sich beim Betroffenen um einen Mann, ist vom „Don-Juan-Komplex“ die Rede, und die Reaktionen fallen eher wohlwollend aus. Seriöse Zahlen darüber, wie viele Personen von Sexsucht betroffen sind, gibt es kaum. Schätzungen gehen von ein bis sechs Prozent der Gesamtbevölkerung aus, wobei davon zumindest zwei Drittel Männer sind. Viele Betroffene waren als Kinder Opfer von Missbrauch, entweder in emotio-naler, sexueller oder körperlicher Hinsicht.

In den Herkunftsfamilien wurde Sexualität meist tabuisiert und Zärtlichkeiten abgelehnt. Ein Risikofaktor kann auch das Aufwachsen in einer Familie mit Suchtproblemen darstellen. So ist Sexsucht teils mit Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit, Essstörungen oder Depressionen verbunden.

„Sexsucht ist eine Krankheit, und ein erster wichtiger Schritt ist das offene Ansprechen sowie die Suche nach Unterstützung“, betont der St. Pöltner Psychotherapeut DSA Anton Stelzhammer. Alles im Leben kreist bei dieser Suchtkrankheit nur mehr um Sex.„Die sozialen Beziehungen, die Arbeit – alles kommt zunehmend zu kurz“, erklärt Stelzhammer, auch der Schutz beim Geschlechtsverkehr.

Sex befriedigt nicht mehr

Die negativen Folgen des eigenen Handelns und die zunehmende Isolierung werden ignoriert. Dazu kommt ein immer stärkerer Selbstwertverlust:

Auch wenn Sex konsumiert wird, ergibt sich keine Befriedigung. Trotzdem bleibt die starke, treibende Hoffnung, beim „nächsten Mal“ Nähe und Zuneigung zu erleben.

Es entsteht ein Teufelskreis. Wie bei anderen Suchtkrankheiten, ist aus Stelzhammers Sicht auch hier „der Hausarzt einer der Ersten, dem das auffallen kann oder wo das Problem und seine zunehmend stärker spürbaren Auswirkungen auf Alltag und Gesundheit angesprochen werden“. Zunächst wäre es wichtig, die Aussagen ernst zu nehmen, „eben weil hier viel verharmlost wird“, so Stelzhammer.

Auch die Information, dass Sexsucht eine behandelbare Krankheit und kein Schicksal ist, sollte Betroffenen vermittelt werden. Beim Umgang mit Sexsucht ist Begleitung und Betreuung durch Experten besonders wichtig.

Unter der Telefonnummer 0676/38-735-61 können Kontaktadressen und Anlaufstellen für Sexsucht erfragt werden.

http://www.aerztewoche.at/viewArticleDetails.do?articleId=1930


Wolfgang Foerster
beantwortet von Wolfgang Foerster am 26. September 2007 15:01
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Wieso Krankheit? Wieso Sucht? Ist doch ganz normal... ;-)

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 26. September 2007 15:19

Tja..man kann halt im Klein-Paris mit der Chipkarte zahlen... :-)

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 5. Oktober 2007 16:29

gibt's dort auch eine Dauerkarte?


Kirsche33
beantwortet von Kirsche33 am 16. Dezember 2007 14:52
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Denk mal nicht jeder der es gern & oft macht & sehr offen darübe redet ist gleich süchtig...Glaub da sind die Grenzen fließend...solange es für beide schön & angenehm ist,ist glaub alles OK!





Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty
beantwortet von Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 16. März 2008 02:38
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Mir iss es herrlich Wurscht, nur:

Wo dürfte/könnte ich mich anstecken, Bitte, Bitte?!!! SabbersabbersabberwenneskeinÄrgergibt


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