Frage von fernandohh,

Ist Selbstmord strafbar?

Hab mal einen Bericht gelesen "Selbstmord ist Strafbar" Stimmt dies, und wenn dies stimmt, macht es doch kein Sinn. Ich erhäng mich doch nicht und bekomm dann ne Strafe. Wisst ihr, wie das abläuft (Humorvolle Antworten auch erwünscht!) Hab dies mal gelesen, mehr kann ich dazu nicht Sagen. oder: Ist dies eine Regel, die kein Sinn mach, aber trotzdem exisitert? Gruß

Antwort von heinmueck,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Leider wird immer noch von vielen der Begriff "Selbstmord" verwendet. Darin enthalten ist eine moralische Bewertung. Besser ist das Wort Selbsttötung.

Es gibt keinen Strafrechtsparagraphen der Selbsttötung bei uns unter Strafe stellt. Allerdings gibt es auch lebensmüde Menschen, die ihren Suizid so gestalten, dass andere Menschen mit in das Unglück hineingezogen werden. Wer sich vor einen Zug wirft handelt verwerflich, nicht weil er sich selber sein Leben nimmt (was ihm zusteht) sondern weil er dem Lokführer einen Schock versetzt und die Menschen in dem Zug gefährdet. Überlebt jemand einen solchen Suizid, wird man ihm zu Recht die Gefährdung oder Schädigung seiner Mitmenschen vorwerfen.

Kommentar von TobiasClaren ,

 

Absolut richtig!   Ich denke ernsthaft daran eine Webseite online zu stellen die offen zum Suizid anstiftet. Evtl. nach Gruppen geordnet. Lehrer, Arbeitslose, Polizisten, Jugendliche, Arbeitsamtangestellte, Kinder...   Mit "Todsicheren" Methodentipps. Wie z.B. diesem: http://goo.gl/yBkrR (Grill im geschlossenen Schlafzimmer, absolut schwerzlos und unbemerkt sterben) Eine Tasse Salz dürfte auch klappen. Oder soviel Wasser trinken wie es geht. Letzteres dürfte auch in jeder Klappsmühle möglich sein.   Dazu noch die Bitte ein Flugblatt herunterzuladen und neben sich zu legen in dem steht dass diese Webseite den Auslöser bzw. Tipp gab.   Die Polizei würde sogar nach meinem Wunsch handeln, denn ich würde mit Sicherheit von denen benachrichtigt werden. Wahrscheinlich würde ein Polizist mich durch die Schaffung einer Drohkulisse über angebliche Strafbarkeit und Folgen... zur Schließung der Seite zu bewegen. Dass alleine wäre eine strafbare Handlung seitens der Polizei. Eine Amtsperson wie ein Polizist darf wohl kaum jemand unter Vorspiegelung falscher rechtlicher Tatsachen zu einer Handlung nötigen. Wenn der eine Vorladung schickt kann man doie einfach ignorieren. DIe Vorladung eines POlizisten ist Papier und Porto-Verschwendung. Die kann man einfach ignorieren, denn die Vorladung eines Polizisten hat so viel rechtlichen CHarakter wie die Einladung zu einer Kaffeefahrt. Man muss auch nicht absagen. Solange die Vorladung nicht von einem Staatsanwalt kommt, muss sich wirklich NIEMAND sorgen machen. Natürlich kann man mit dem Vorsatz hingehen alles zu dokumentieren und später darüber im Netz zu berichten. Mit dem Klarnamen des Polizisten.   Wenn kein Brief vom Staatsanwalt kommt, und trotzdem auf einmal Polizei vor der Türe steht, ist das auf jeden Fall ein Einschüchterungsversuch in Eigeninitiative (vgl. Zeigen Jehovas, GEZ-Scherge...). Einfach wegschicken und dabei breit grinsen (besser und absolut straffrei kann man die in der Situation nicht verhöhnen).
Kommentar von TobiasClaren ,

 

Wenn ich also so vom Todm eines Besuchers meiner Seite erführe, könnte ich einen dicken Zähler auf der Hauptseite um einen Erfolg hochstellen.   Und jeder Politiker (z.B. Hinterbänkler die sich profilieren wollen), jeder Gutmensch (wie Margit Ricarda Rolf), Jugendschutz.net, Rumpelstielzchen wie Rainer Wendt von der Polizeigewerkschaft (die rechtere DPolG, nicht die gemäßigtere GdP) können Guft und Galle spucken, müsstenb aber zusehen und letztendlich Tote zählen (wennn es denn klappt).   Die Seite könnte den erfolgreichen Toten als Anreiz eine bleibende Veröffentlichung ihres digitalen Abschiedsbriefes bieten.   Neben den Methodentipps wäre ein Forum und evtl. ein Chat möglich. Auch wenn da einer seinen Tot ankündigen würde, erhielte die Polizei keine Daten von mir. Ich würde eh nicht loggen. Weniger weil es einfach verboten ist (ist es aktuell tatsächlich), sondern aus dem Vorsatz heraus nie der Polizei und Justiz IP-Daten liefern zu können.   Die Telekom hat es absolut richtig gemacht: http://www.telespiegel.de/news/10/0103-telekom-selbstmord-forum.html Siehe auch den Fall Holger Voss. Die Telekom verlor vor Gericht, weil (oder obwohl) sie Daten an die Staatsanwaltschaft rausgaben. Seit dem sind die vorsichtig. Der Polizei oder Justiz zu helfen schützt nicht davor später einen Prozess gegen den durch Justiz oder Polizei Benachteiligten zu verlieren.
Kommentar von screamboy14 ,

also ich wollt nur mal anmerken 100 prozent schmerzlos ist es nicht :D ich schreibe hier gerade nach einem gelungenem suizid zu dir und ich kann dir sagen man diese kopfschmerzen und übelkeit + erbrechen die durch die zuerst zu geringe menge an Kohlenmonoxid entstanden ist hat mich echt umgebracht :D:D das war echt nicht auszuhalten :)

Kommentar von Taobpictures ,

Die Idee ist gut aber ob es schmerzlos ist weiß man letztendlich nur dann wenn s schon zu spät ist;)

Ich finde deine Idee aber Super gut! Wenn du willst würde ich gerne mitmachen. Ich kann HTML PHP JAVASCRIPT und CSS

Kommentar von Taobpictures ,

Ja ja kann ich nachvollziehen...

Kommentar von CrazyPotato1234 ,

Habe gerade einen erfolgreichen Suizid überlebt. Deine Tipps haben mir WIRKLICH SEHR geholfen danke.

Antwort von pippi60,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Humorvoll ist es nicht. Wenn es schief geht, kann Dir aber eine Einweisung in die Psychatrie drohen. Das heißt, wenn ich in einem Mehrfamilienhaus den Gashahn aufdrehe und es zu einer Explosion kommt, dann werde ich sicher zur Verantwortung gezogen wenn ich es überlebe.

Kommentar von PepsiMaster ,

Dann hast Du ja auch andere gefährdet/verletzt/getötet, das ist immer strafbar!

Selbstmord oder auch versuchter Selbstmord sind nicht strafbar. Schutzobjekt des §211 ist das Leben eines anderen, nicht das eigene Leben.

Eine eventuelle Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus, wenn der Selbstmordversuch misslungen ist, ist ja keine Strafe sondern dient dem Schutze der Person selbst.

Antwort von hajottka,
29 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auf vollzogenen Selbstmord steht sogar die Todesstrafe!

Kommentar von Arkian123 ,

Hab deinen Satz gelesen und lag auf dem Boden...

Kommentar von Lydia95 ,

xD

Kommentar von AeruxX ,

Soweit ich weiß bekommt man 12 Jahre + Sicherheitsverwahrung.

Antwort von PepsiMaster,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Selbstmord ist nicht strafbar!

Das Schutzobjekt des §211 StGB ist das Leben eines anderen, nicht das eigene Leben. Selbsttötung ist nicht mit Strafe bedroht, somit auch nicht die versuchte Selbsttötung.

Antwort von Initiale,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn Du Suizid begehen möchtest, überlebst, aber bei der Tat andere in Gefahr gebracht hast (z.B. Geisterfahrer), begingst Du eine Straftat. Fährst gegen Baum, Baum kaputt, Du lebst, hast Baum kaputt gemacht - auch ne Straftat.

Skuril - aber irgendwo gerecht. Hierbei gehts nur um die Taten, bei denen Du anderen Schaden zufügst.

Antwort von wernilein,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

zumindest kann dir keiner den Prozess machen, wenn es gelingen sollte..

Antwort von grada13,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

nur wenn es nicht klappt dann kommst du in eine psychiatrie.

Kommentar von LisaLovesMusiic ,

right;)

Antwort von seinsonnenshein,

Der Selbstmord, besser finde ich persönlich die Bennenung Suizid, ist in manchen Ländern noch straftbar. Jedoch wird nicht derjenige bestraft, der sich das Leben genommen, höchstens mit der Art und Weise der Bestattung, sondern wie zum besipiel in Japan die Angehörigen. In Japan müssen die Angehörigen eine relativ hohe Geldstrafe bezahlen, falls der Mensch nicht überlebt, also nicht gerettet werden kann.

Manche schreiben hier, dass der Mensch, der versucht hat sich das Leben zu nehmen, bestraft wird, indem man ihn in eine Psychiatrie oder Gummizelle(hört sich einfach nur scheiße an) steckt. Das sollte eigentlich nicht Strafe sondern ein Hilfe gesehen werden, denn dort haben die Betroffenen die Möglichkeit mit einem Therapeuten zu sprechen und nicht selten kann ihnen so geholfen werden.

Kommentar von TobiasClaren ,

 

Erinnert an Nordkorea, da soll es vorkommen dass wenn einer sich "nicht korrekt verhält" 5 Nachbarsfamilien hingerichtet werden.   Wie kann ein "Rechtsstaat" wie Japan Sippenhaft anwenden? Man sollte aber nicht vergessen dass man in Deutshcland angehörigen für den Tod eines Angehörigen zu Kasse bittet.   Und nicht nur die evtl. €30 die die Beseitigung eines Ponys kostet, nein der Gottesstaat Deutschland nimmt sich das Recht heraus, den Toten bzw. seine Angehörigen in inquisitorischer Absicht zu einem religiösen Tam-Tam zu zwingen. Da gibt es keinen objektiven Grund für einen Friedhofszwang oder eine "würdevolle" Beseitigung (bei dem Wort bleibe ich). Und im einzigen Punkt der zählen könnte, der Umwelt und Hygiene punktet die Tierkörperbeseitigungsanlage klar vor den theofaschistischen Methoden.   Und ja, drohende Klappsmühle ist eine indirekte Strafandrohung. Die "Ärzte" dort (Psychatrie hat in dem medizinischen Kreisen ja ihren Ruf) sind Rezeptautomaten. Gibt ja genug Dokus.   Bevor in der Klappse mit Psychopharmaka ruhig gestellt wird, sollte man lieber eine "Glückspillenkultur" in der ganz normalen Gesellschaft etablieren.     MIttlerweile gibt es sogar berufliche "Faschisten" (eigentlich sollte ich auf die Anführungszeichen verzichten). Was anders sind Menschen die sogar einen Lehrstuhl haben können? "Ethiker" die anderen Menschen ihre Ansichten gesetzlich vorgeschrieben sehen wollen sind Faschisten. Die "argumentieren" mit einer perversen verqueren Einstellung dass man ja nicht in die Persönlichkeit oder den Charakter eines Menschen eingreifen dürfe. Warum nicht??? Wenn es die Person wünscht, hat so ein Ungeziefer sich da raus zu halten!     Das gilt aktuell z.B. für die PID. Das Merkel war zu Beginn noch dafür, aber scheinbar sah sie bzw. die Partei beim dummkonservativen (Leute die etwas machen bzw. "denken", weil sie glauben das wäre "richtig" bzw. die Masse teilt diese Meinung) Wahlvieh mehr Stimmmpotential sehen.
Antwort von Rolfe,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Selbstmord (bzw. versuchter) ist nicht strafbar. Wer aber z.B. den Gashahn aufdreht und seine Kinder mitnehmen will, begeht den sog. "erweiterten Suizid" - gegenüber den Kindern wäre das dann Totschlag. Eine evtl. Beihilfe (z.B. das Besorgen tödlichen Giftes durch Dritte) ist übrigens auch nicht strafbar, weil die Haupttat - der Suizid - es auch nicht ist.

Antwort von MrsUnbekannt,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kommt drauf an, wenn du Andere gefährdest (Geisterfahrer) und überlebst das Szenario ...

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