Ist Selbstmord die einzige Lösung, wenn man nicht mehr in der Lage ist sich helfen zu lassen?

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8 Antworten

Klar,Suizid ist die Lösung für alle Probleme, für all das Leid, den Schmerz, ob psychisch oder physisch. Doch letztendlich ist Suizid nur eine Demonstration von Schwäche, denn wer zu schwach ist, um zu leben und überleben zu können, der bringt sich um! Alle 14 min ein Suizidversuch, alle 1:30h ein erfolgreicher. Dass also nur jeder 6te den Schritt tatsächlich wagt, zeigt, dass Suizid leichter gesagt als getan ist. Die Radialis zu perforieren ist kein Garant für den Tod, wenn man mit das Messer überhaupt so weit rein schneidet und das wissen all jene. Die meisten möchten nicht sterben, sondern Aufmerksamkeit, davon gehe ich bei dir nicht aus. Bedenke, dass du nur ein Leben hast und unabhängig von deiner past medical history, es ist ein Geschenk, nimm es doch bitte an. Such dir etwas oder jemanden, das/der dein Leben lebenswert macht! Willst du nur einer von vielen sein, der die Erde verlässt, ohne Spuren darauf hinterlassen zu haben? Ich könnte dir noch mehr aufzählen, aber es ist deine Entscheidung und DEIN Leben! Was du daraus machst, ist dir überlassen. "Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst da sowieso nicht wieder lebend raus", da ist wohl was wahres dran...
Beste Grüße und carpe diem!

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Kommentar von menz84
10.10.2016, 22:54

Danke für die positive Bewertung einer Antwort von mir! Du bist der erste Antwortgeber, der sich die Mühe macht mal mein Profil etwas genauer anzuschauen! Spreche von denen, die mir hier Vorwürfe machen. Denke du hast erkannt, dass ich keinen sch*** erzähle.

Vielen Dank!

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Kommentar von Adrian593
10.10.2016, 22:57

Hinter jedem Fragesteller steckt eins Persönlichkeit und ein Individuum!:)

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Hallo Markus,

Ich melde mich mal wieder - bin unter Druck und jetzt wg. Schlafmangel wieder auf GF.

Zunächst einmal: großartig, dass du dich dem Psychologen hin geöffnet hast. Super! Die Gespräche - wenn ich das richtig verstanden habe - möchte er nach einer Suchttherapie erst fortsetzen.

Da kann ich ihn etwas verstehen. Wenn jemand unter Stoff oder Alkohol steht, dann sind die Reaktionen und die Antworten anders, als für die Therapie geeignet sind. Oder ich sage es mal so: wenn er nicht das gleiche Zeug in gleicher Dosis nimmt, habt ihr eventuell nicht das notwendige therapeutische Gleichgewicht.

Deine Unsicherheit verstehe ich jetzt besser. Geschlossen unterzubringen siehst du wie ein Gefängnis - würde ich wahrscheinlich auch. Also denke ich muss man die, die einem helfen wollen/sollen/können überzeugen, dass es auch ohne Geschlossene geht. Wenn du das willst, schaffst du das!!

Kannst du mit den Leuten fest abmachen, dass du nach einem Klinikaufenthalt auf jeden Fall in deine WG zurückkehren kannst? Wahrscheinlich ist das eine Art Familie oder zuhause für dich. Ich denke, jeder versteht, dass du Angst hast, das zu verlieren.

Mit den körperlichen Problemen sagst du "gesprochen habe ich niemals". Aus Angst?  Angst wovor? Dass man dich für verrückt hält? Mit psychischen Problemen ist man eh im "nicht gut"-Bereich - da ändert sich durch Offenheit eher was zum Positiven. Oder hast du Angst, etwas schlimmes könnte sich offenbaren? Dann wäre eine Diagnose und ein Mitspielen und Offenheit wichtig - entweder du bist die Unsicherheit los, oder du kannst dich auf die Dinge, die dich erwarten richtig vorbereiten (Tod oder Gesundheit, oder jede Zwischenform)

Eines kann ich dir 100% sagen - das kann jeder ernstzunehmende Arzt bestätigen - als Betroffener KANN MAN ÜBERHAUPT NICHT UNTERSCHEIDEN, ob man psychosomatisch oder organisch erkrankt ist. Ich hatte da mal eine Geschichte - und erst da sieht man, wie stark das zusammenhängt. Und dann ist das Organische (auch Dinge wie Krebs, MS,...) vielfach von der Psyche direkt beeinflusst . Krank ist krank - und alles was hilft und dich fröhlicher stimmt, ist OK. Besser und auf jeden Fall erstrebsam ist es, wenn das nachhaltig ist. Alkohol, Tabletten und anderes Zeugs hilft nur kurzzeitig, hat Nebenwirkungen und führt mittelfristig zu einer Verschlechterung.... Kenne genug Leute, die das mit Alkohol hinter sich haben und jetzt die lebenslange Rückfallgefahr bekämpfen.

Kopf hoch! Selbstmord ist der Ausweg, bei dem ... was bleibt? Die Frage, ob man es dann jemandem gezeigt hat? - Nein. Wird es dir danach besser gehen? Ich habe noch mit keinem gesprochen. Was ist, wenn es nicht klappt, aber du durch den Versuch noch viel schlimmer dran bist? Wenn die Suizid-Absichten Überhand gewinnen, dann ist die Geschlossene quasi vorprogrammiert  - und da sorgt man schon für keine Gelegenheit. Also: Alles tun, damit es einem besser geht. (Ich finde übrigens die Antworten, die du unsicheren Leuten hier gibts, sehr schön - verständnisvoll und sensibel)

Hast du eine Erleichterung nach dem Gespräch mit dem Psychologen gespürt? Versuche, das Gefühl als Erleichterung zu sehen... Du bist sehr empfindsam - und das ist teilweise unglaublich toll, aber andererseits leidest du, weil ein kleiner Klaps wie ein Todesstoß wirken kann.

Mein Rat: Versuche, das was du an Kontrolle über dich und dein Leben hast, so lange und so gut wie möglich einzusetzen. Habe dich schon viel optimistischer schreiben gesehen- da solltest du wieder hinkommen.

Viel Glück und Kraft!

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Kommentar von menz84
14.10.2016, 05:49

Hi,

ich gebe dir hiermit die Chance, meine Nachricht (über Mail) vom 14.10. 2016 um 04.09uhr für ALLE offensichtlich zu machen! 

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Kommentar von JanRuRhe
19.10.2016, 00:24

Hi Markus,
Ich verstehe dein Drängen nicht ganz. Wenn du es veröffentlichen möchtest, dann tu es - ansonsten schreib mir ne Email.
Gruß J.

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Hallo Menz84,

nein, ich denke das Selbstmord keine Lösung ist. Meiner Erfahrung nach gibt es fast immer eine Lösung, auch wenn diese nicht immer ganz einfach ausfällt. Und selbst wenn jemand todkrank ist, kann er oft noch entscheiden, ob er dies annimmt oder bewußt erleben möchte oder nicht.

Ich kann leider aufgrund Deines Textes nicht speziell auf Dich eingehen und vieles mag daher vielleicht nicht zutreffen, bitte siehe mir das dann nach.

Viele Menschen haben 'schwere Päckchen' zu tragen und manche schaffen es sogar, darin einen Sinn zu erkennen. Und selbst die, die das nicht können oder wollen, können dennoch Lichtbringer dieser Welt sein und mit ihrem Päckchen anderen hilfreich zur Seite stehen oder ein Vorbild sein für das Leben an sich.

Bitte versuche Dein Leben so anzunehmen wie es ist und für Dich und andere das Beste daraus zu machen. Übersehe nicht all die schönen Dinge, die es in der Natur zu bestaunen gibt, die manchmal wunderbaren Momente mit anderen Menschen oder einfach nur die winzig kleinen Glücksmomente. All das ist auch für Dich da!

Alles Liebe und Gute wünscht Dir

Buddhishi

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Ob du in diese Klinik gehen solltest, kann ich dir nicht sagen, aber warum bezeichnest du deinen Aufenthalt in der WG als "Selbstmord auf Raten"?

Hast du keine Freunde oder Familie, die dir das Leben versüßen und mit denen du gern Zeit verbringst? (Gut, wenn du wirklich sonst mit niemandem über deine Probleme gesprochen hast, erübrigt sich die Frage.)

Bzw. sind deine WG-Genossen keine netten Menschen, mit denen du dich unterhalten kannst?

Gibt es keine Dinge, die dir Spaß machen, denen du noch nachgehen kannst, z.B. lesen, Filme schauen, Musik hören?

Denn selbst wenn du letztendlich stirbst, lohnt es sich doch, auf der Welt zu sein, wenn man noch etwas Spaß haben kann!

Ich würde mich auf jeden Fall genau über die Klinik informieren und auch die restlichen Gespräche abwarten, vielleicht hilft es dir ja doch. Und wenn nicht, gilt immer noch das oben gesagte.

Viel Glück.

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Du hast nun hier so schön und fast fehlerlos geschrieben und bist phsychisch krank. Ich habe schon Briefe von Kranken Menschen gelesen die konnte man gar nicht lesen. Einfach weils wirres Zeugs war. Aber dein Brief....??....(Zeilen).....Du schreibst nicht das wieso,weshalb,warum und welche Suchtkrankheit du hast. Du bist dir sicher das dein wahres Krankheitsbild noch viel schlimmer ist......Phsychisch Kranke können das erstmal überhaupt nicht mehr,weder sich einschätzen,andere einschätzen,ihre Krankheit ect....Du sagst du hättest dieses und jenes und lässt dich nicht behandeln,warum sträubst du dich gegen den Rat deines Phsychologen? Eine Sucht bekämpfen und besiegen ist der erste Schritt,alles andere Jammern und Klagen kann schrittweise behandelt werden.

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Kommentar von TheTrueSherlock
12.10.2016, 13:53

Ich weiß nicht wie psychisch krank man sein muss, dass man nur noch unverständliches Zeug vor sich herstammelt und ob das überhaupt bei allen Menschen so wäre, die extrem psychisch krank sind. Allerdings kannst du das hier sicherlich nicht pauschalisieren! Nur weil er sich einschätzt und klare Worte verfassen kann, heißt es nicht, dass er nicht psychisch krank ist. So einfach ist es nicht.

Wir schreiben schon seit gut einem Monat und die Frage ist ihm nicht leicht gefallen. Er hat echt lange nach Formulierungen gesucht und dann letztendlich den Text erst reingestellt. Wie du siehst, es war sicherlich nicht einfach und nur ein "runter tippen" der Gedanken.

Und psychisch Kranke können sich sehr wohl einschätzen. Dafür braucht man einen klaren Geist, manche haben das teilweise noch und wenn nicht, dann ist die Einschätzung aber falsch. Aber auch psychisch Kranke fühlen mit der Zeit, dass sie anders sind und i-was nicht okay mit ihnen ist. Natürlich kommt man dann zu dem Entschluss, dass man das alleine nicht mehr packt und googelt vielleicht nach den Symptomen, die man hat. Ich bin depressiv und habe das selbst gemerkt. Klar, ich spreche nicht für jeden, aber man kann sehr wohl sich selbst etwas einschätzen, wenn man psychisch krank ist.

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Hallo Menz84

Ich muss mal was fragen. Vielleicht hab ich es auch übersehen: Warum ist es nicht möglich, daß du dich behandeln lässt? Und was sind das für schwerwiegende Diagnosen, die du per Beobachtung rausgekriegt hast? Wie schlimm ist denn dein wahres Krankheitsbild?

Wäre es nicht besser, nach den objektiven Krankheitsursachen zu suchen statt hier bedauern zu lassen?

Ich bin mir sicher, daß ich gleich einen riesigen Shitstorm bekommen werde, aber HEULT HIER NICHT SO RUM! Guckt euch mal echte Kranke auf einer Palliativ- oder Krebsstation an!

Reiß dich mal ein bißchen zusammen! 

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Kommentar von PatchrinT
10.10.2016, 18:13

Du schreibst die Wahrheit. Im Prinzip meinte ich dasselbe.

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Kommentar von TheTrueSherlock
10.10.2016, 19:16

Ich schreibe mit ihm schon einen guten Monat lang regelmäßig und er ist echt krank und hat leider viel schlimmes erleben müssen. In dem Zustand braucht man Zuwendung! Jeder braucht das!

Was du von dir abgibst und dass du über ihn so negativ urteilst, ist nicht fair und ist sehr verletzend. Wenn du sein Leben durchlebt hättest, dann würdest du auch Hilfe, Zuwendung und nette Worte haben wollen.

Und nicht immer ist es so einfach, einfach zu einem Psychologen, Psychiater oder in eine Klinik zu gehen. Dazu gehört viel Überwindung!

Und bei psychischen Störungen kann man sich nicht einfach zusammenreißen. Man ist damit schwer krank und kann sich oftmals selbst gar nicht helfen.

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Hey! Es tut mir sehr leid, was dir widerfahren ist. Ich weiß zwar nicht, um was es sich genau handelt, welche Beschwerden du hast, aber das ist ja letztlich auch egal. Was zählt ist, dass es dich offenbar so schwer belastet, dass du dir sogar Selbstmord überlegst.

Auch wenn alles aussichtslos scheint, möchte ich dir dennoch sagen: kämpfe weiter! Es lohnt sich....und zwar immer! Am Ende des Tunnels gibt es immer ein Licht, sei es auch nur ein kleines. Ich weiß, dass es schnell passieren kann, dass man in so einen passiven, depressiven, antriebslosen Zustand gerät, wenn man so unter seinen körperlichen Beschwerden leidet. Aber ich möchte dir sagen: dein Geist ist stärker als dein Körper und stärker als alle Schmerzen! Fokussiere dich im Geist darauf, gesund zu werden. Versuche, dich selbst aus dem “Loch“ zu ziehen und steh auf. Geh in die Klinik, das mag zwar eine große Überwindung für dich sein, aber sieh es so: es besteht die Chance, dass es dir danach besser geht.

Ich will dir nur nochmal mit auf den Weg geben, dass jeder sein “Päckchen“ zu tragen hat, der eine mehr, der andere weniger. Aber es ist nie unmöglich, etwas Schönes heraus zu holen. Du kannst auch alles haben, völlig gesund sein, aber ein Mensch, der trotzdem keine Freude empfinden kann. Fühle dich nicht hilflos deinem Körper ausgeliefert, sonder fokussiere dich auf deinen Geist.

Ich wünsche dir alles gute für dein weiteres Leben. Du packst das! :-)

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vielleicht gefällt dir diese Geschichte und danach ist wieder Licht am Ende des Tunnels.?

http://www.inge-wuthe.de/traurigetraurigkeit.htm

Alle besten Wünsche für dich ;-)

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Kommentar von Buddhishi
10.10.2016, 16:12

Sehr schön - ich kenne diese Geschichte :) Danke!

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Kommentar von jsKYF
10.10.2016, 18:54

Was geht denn hier ab?

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