Ist Schwiegermutter Unterhaltspfichtig?

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7 Antworten

Die Schwiegermutter spekuliert auf die Witwenrente? Na, dann soll sie auch für ihren Ehemann sorgen. Die beiden sind verheitratet, wohl offiziell nicht getrennt lebend, da hat man eben nicht nur die Rechte (Rente) sondern auch die Pflichten Verheirateter (Unterhalt).

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Hallo Steffi,

wenn der Schwiegervater das Haus auflöst (Eigentum?), dann fällt auch ein Großteil dieser Kosten weg. Versicherungen, Rundfunkgebühren, Grundsteuern, Strom, Wasser, Heizen. Das solltet Ihr gegenüber Betreutem Wohnen z.B. gegenrechnen.

Unterhalt kommt erst in Frage, wenn man nichts mehr hat. Ich denke, dass die noch Ehefrau erst einmal dran wäre, dann ggf. die Kinder.

Bei gesundheitlichen Problemen des Schwiegervaters solltet ihr auch prüfen, ob es Leistungen aus der Pflegeversicherung geben kann. Kostenlose Beratung hierzu bieten die sogenanten Pflegestützpunkte an, die überall vor Ort sind. Auskunft erhälst Du bei der Krankenkasse, einem Pflegedienst / Sozialstation oder über das Internet, wer das wo in eurer Nähe anbietet.

Evtl. sind die Fragen dann hinfällig, wenn das finanzielle Problem anders gelöst werden kann.

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Hallo an alle. Danke für die vielen Antworten. Meine Schwiegermutter arbeitet noch und mein Mann hat noch drei weitere Geschwister. Wir haben alle ihm zur Verfügung stehenden Finanzen zusammen gezogen und eine eventuelle Pflegestufe mit gerechnet und trotzdem reicht es nicht. Allen ein schönes Wochenende 🙂

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Kommentar von Katzenhai3
02.07.2016, 20:35

Die Pflegegeld  kommt von der Pflegeversicherung. Dazu werden alle Geschwister hinzugezogen. Schwiegerkinder werden nicht hinzugezogen das heißt : Sollte eine Tochter verheiratet sein und kein eigenes Einkommen haben, braucht der Ehemann nicht zu zahlen. Den Rest zahlt das Sozialamt.

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Wenn seine Frau höhere Einkünfte hat als er, ist sie ihm zum Unterhalt verpflichtet. Reicht das Geld dann immer noch nicht zur Finanzierung des Heims aus, dann sind seine Kinder dran (nicht seine Geschwister, weil diese ihm gegenüber nicht unterhaltspflichtig sind). 

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In erster Linie ist Deine Schwiegermutter unterhaltspflichtig sein, erst wenn sie dazu nicht in der Lage sein sollte, würde man an die Kinder heran treten. Auch eine Scheidung würde daran nicht viel ändern....

Ich habe Dir mal einen Link beigefügt, vllt. hilft Dir das weiter. L.G.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiN3NSlzdTNAhXC0RQKHcEzCe8QFggjMAE&url=http%3A%2F%2Fwww.frag-einen-anwalt.de%2FUnterhalt-und-Pflegekosten-bei-getrenntlebenden-Ehegatten--f82292.html&usg=AFQjCNEBZJHJq634IDIl3JRB83iTH2l9Yg


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Zuerst einmal wird es ja einen Gewinn durch den Hauskauf geben, den er einsetzen kann. So lange sie nicht geschieden sind, ist seine Frau zum Unterhalt verpflichtet. Da sind die Freibeträge auch recht niedrig.

Danach kämen die Kinder in Frage, die haben recht hohe Freibeträge über 1800 Euro im Monat. 

Zuerst einmal wird das Sozialamt dann die Kosten übernehmen, wenn Rente und Versicherung und Hauskauf nicht mehr ausreicht. Dann wird sie die Einkommen der Angehörigen überprüfen, erst die Ehefrau. Liegt das Einkommen dieser Personen über dem Freibetrag, dann müssen die von dem was drüber liegt, 50 % abgeben. 

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Da deine Schwiegereltern nicht geschieden sind ist zunächst mal deine Schwiegermutter unterhaltspflichtig, vorausgesetzt sie hat genügend Rente.

Dann wird das Gehalt deines Mannes geprüft. Der Satz bei dem man zuzahlen muss ist allerdings sehr hoch. Erkundige dich bei der Stadt.

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