Frage von Layosa,

Ist Salz gesundheitsschädlich?

Meine Frage steht oben.

Antwort von schoenehaende,
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Salz ist zunächst einmal nicht gleich Salz, chemisch gesehen. Wenn Du Kochsalz meinst, ist dies in geringen Mengen lebensnotwendig. In gößeren Mengen (und auf Dauer) aber gesundheitsschädlich.

Antwort von wildskorp123,
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wenn du viel zu viel davon isst stirbst du... Die Dosis macht das Gift

Antwort von mimPutz,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

internet .mz-web.de/gesundheit/ernaehrung-zu-viel-salz-schadet-der-gesundheit,20643030,18266312.html ZITAT:

Zu viel Salz schadet der Gesundheit

Ohne Salz fehlt etwas in der Suppe. Weil die weiße Würze Speisen erst richtig schmackhaft macht, ist sie aus vielen Gerichten nicht wegzudenken. Zu viel Salz aber schadet dem Körper: Hoher Blutdruck und Nierenschäden sind nur zwei der möglichen Folgen. Ab einer bestimmten Menge kann es sogar tödlich sein. Wenn Speisen nachgesalzen werden, raten Experten zur Verwendung von Jodsalz. HALLE/MZ. Salz besteht aus den Mineralstoffen Natrium und Chlorid. "Sie sind wesentliche Elemente, damit die Zellen im Körper funktionieren", erläutert der Kardiologe Prof. Wolfram Delius vom Berufsverband Deutscher Internisten. Natrium mache den Transport von Stoffen in und aus den einzelnen Körperzellen erst möglich. Auch der körpereigene Wasserhaushalt wird von Salz geregelt.

Ein Erwachsener benötigt für eine gesunde Ernährung bis zu sechs Gramm Salz pro Tag. "Bei unseren heutigen Essgewohnheiten nehmen wir aber deutlich mehr zu uns, als wir brauchen", sagt Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Untersuchungen hätten gezeigt, dass der durchschnittliche Verbrauch pro Person und Tag bei etwa neun Gramm liege. "Bei erhöhtem Verzehr von Salz kann es zu gesundheitlichen Nachteilen kommen", sagt Keller. Zwischen 0,5 und einem Gramm pro Kilogramm Körpergewicht kann Salz sogar tödlich wirken.

Muss der Körper mit zu viel Salz zurechtkommen, schwemmt er den Überschuss durch die Nieren aus dem Körper. Durch die höhere Beanspruchung können sie in Mitleidenschaft gezogen werden. Außerdem gehen dabei auch andere wichtige Elemente verloren. "Kalzium wird bei diesen Vorgängen ebenfalls ausgespült. Dieser Stoff ist für den Knochenstoffwechsel wichtig", erläutert Keller. Da in der Folge weniger Kalzium zur Verfügung steht, beschleunigt sich der Abbauprozess des Skeletts.

Das weiße Gewürz wirkt sich ebenfalls auf das Herz-Kreislauf-System des Körpers aus. Unter Bluthochdruck leidende Menschen können durch ein Zuviel an Salz die Erkrankung noch verstärken, erklärt Delius. Besonders gefährdet sind alle, die zusätzlich an Herzproblemen oder an Diabetes leiden. Sie sollten ihre Speisen auf keinen Fall nachsalzen, rät er.

Das meiste Salz wird durch Gebäck, Wurst- und Fleischwaren sowie Brot und Käse aufgenommen. Daran lässt sich nicht viel ändern - außer weitgehend darauf zu verzichten. Wer selber kocht, kann aber Salz sparen: "Wenn man Gemüse sehr lange in Wasser kochen lässt, schmeckt es ohne Salz schnell lasch", sagt Sabine Ellinger vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Universität Bonn. "Man kann es auch in gutem Speiseöl dünsten und den Geschmack durch Zugabe von Gartenkräutern und anderen Gewürzen verbessern."

Bei einer mäßig kochsalzarmen Diät seien diätetische Lebensmittel hilfreich, in denen nur wenig Salz zu finden ist. "Es gibt zum Beispiel kochsalzarmen Käse oder Kochsalz-Ersatzmittel. Diese findet man aber nicht im Discounter - man muss schon in ein Reformhaus gehen", so Ellinger. Generell rät die Ernährungswissenschaftlerin zu jodiertem Salz. Die meisten Menschen in Deutschland nähmen von diesem Stoff viel zu wenig zu sich. "Die neuesten Zahlen zeigen, dass im Durchschnitt nur die Hälfte der empfohlenen Menge an Jod aufgenommen wird." In diesem Fall kann sich ein Kropf ausbilden, also eine stark vergrößerte Schilddrüse.

Besonders wichtig ist laut Isabelle Keller salzsparendes Kochen für Kinder, da sich in den ersten Lebensjahren die Gewöhnung an den salzigen Geschmack ausbildet: "Es ist oft schwer, Essgewohnheiten, die seit 40 oder 50 Jahren bestehen, zu verändern. Deshalb sollten Kinder schon zu Beginn ihres Lebens salzarm ernährt werden", sagt die DGE-Expertin.

\ENDE ZITAT

internet welt.de/gesundheit/article13330803/Auch-zu-wenig-Salz-kann-der-Gesundheit-schaden.html ZITAT

Auch zu wenig Salz kann der Gesundheit schaden Das Ergebnis einer Langzeitstudie dürfte bei Medizinern und Ernährungsexperten für Verwirrung sorgen: Zu wenig Salz kann demnach schädlicher sein als zu viel.

Zu wenig Salz kann schädlicher für Herz und Kreislauf sein als zu viel. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen belgische Mediziner nach einer Langzeitstudie mit mehr als 3.500 Teilnehmern.

Anhand der über den Urin ausgeschiedenen Salzmengen hatten die Forscher den Salzkonsum der Probanden eingeschätzt und dabei festgestellt: Eine unterdurchschnittliche Salzausscheidung stand in Verbindung mit einem erhöhten Todes-Risiko durch Herz-Kreislauferkrankungen. Bei einer überdurchschnittlichen Salzausscheidung war dies dagegen nicht der Fall. \ENDE ZITAT Fortsetzung gleich im Kommentar

Kommentar von mimPutz,

Fortsetzung von internet .welt.de/gesundheit/article13330803/Auch-zu-wenig-Salz-kann-der-Gesundheit-schaden.html ZITAT

Salzausscheidung war dies dagegen nicht der Fall.

Gängige Empfehlung ist, die Aufnahme von Salz eher gering zu halten, weil dies den Blutdruck senkt und damit Problemen mit Herz und Gefäßen entgegenwirken könnte. Dass dies aber auch tatsächlich vor Todesfällen aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen schützt, kann die Studie nicht bestätigen, die die Mediziner im Fachblatt "JAMA" vorstellen.

Die Ergebnisse widerlegen nicht, dass es blutdrucksenkende Effekte bei Bluthochdruckpatienten hat, die Salzmenge in der Ernährung zu reduzieren, schreiben Erstautorin Katarzyna Stolarz-Skrzypek von der Universität Leuven und Kollegen. Doch die Mediziner beobachteten, dass die Zahl der Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen mit steigendem Salzgehalt im Urin sank.

Stolarz-Skrzypek und Kollegen hatten 3681 Probanden, die zu Beginn der Studie nicht an Herz-Kreislauferkrankungen litten, über einen Zeitraum von durchschnittlich knapp acht Jahren beobachtet.

In der Gruppe mit den niedrigsten Werten zählten sie 50 Todesfälle, in der Gruppe mit mittleren Werten 24 und unter denjenigen mit den höchsten Salzwerten 10. Dies entspricht Sterberaten von 4,1 Prozent, 1,9 Prozent beziehungsweise 0,8 Prozent.

Bei einem Teil der Probanden hatten die Forscher zudem die Entwicklung der Blutdruckwerte untersucht. Salzkonsum hatte dabei offenbar keine übermäßige Auswirkung auf die Entwicklung von Bluthochdruck.

Lediglich der systolische Blutdruck - der höhere der beiden Werte, der entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in die Gefäße presst - stieg mit höherer Salzausscheidung an.

"Der Zusammenhang zwischen systolischem Blutdruck und Salzausscheidung lässt sich nicht auf eine geringere Sterblichkeit oder verbesserte Überlebenschancen übertragen", fassen die Autoren zusammen.

"Ganz im Gegenteil prognostizierte eine geringe Salzausscheidung eine höhere Sterblichkeit durch Herz-Kreislauferkrankungen."

Fakten über Salz: Deutsche Männer mögen es salzig : Statt der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen sechs Gramm Salz pro Tag essen deutsche Männer mehr als acht Gramm, die Frauen dagegen halten sich an den Rat der DGE. Das Salz steckt vor allem in Brot, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukten und alkoholfreien Getränken. Kinder und Jugendliche essen ebenfalls zu salzhaltig. Die Vorliebe entwickelt sich im zweiten und dritten Lebensjahr.

Natürliches Antidepressivum : Eine salzarme Diät kann aufs Gemüt schlagen, berichten Alan Kim Johnson und seine Kollegen von der University of Iowa. Sie analysierten das Verhalten und die Hirnchemie von Ratten, die zu wenig Salz bekamen. Ihr Ergebnis: Wie Schokolade und Kokain beeinflusst Salz das Belohnungssystem im Gehirn. Die Ratten konnten sich an nichts mehr erfreuen.

Über Geschmack kann man streiten : Nicht jeder schmeckt das Gleiche. Während manche Menschen Bitteres, Salziges oder Süßes sehr stark wahrnehmen, schmecken dieselben Aromen für andere fade. Forscher der amerikanischen Penn State University meinen, dass dies bereits in den Genen festgeschrieben sei. Manche Menschen brauchten zum Beispiel mehr Salz, weil Bitterstoffe sie sonst sehr stören würden.

Alleskönner für die Lebensmittelbranche : Salz ist für die Lebensmittelindustrie nicht nur Konservierungsmittel, sondern auch ein billiger Geschmacksverstärker, es maskiert unangenehme Bitterstoffe und beeinflusst die Textur von Fertigprodukten. Ohne Salz wäre manches Fertiggericht nicht lecker, sondern würde wie Pappe schmecken.

\ENDE ZITAT

Antwort von Foxi63,

Ein maßvoller Umgang ist das A und O.....Unser Körper ist auf Salze angewiesen,,,unser Stoffwechsel benötigt Salze zum Leben.....aber übermäßiger Salzkonsum führt zu Dehydrierung und zu Nierenschäden...LG !

Antwort von NoHau89,

Es ist wohl recht kontrovers, ob Salz nun wirklich sooo super schädlich ist: http://en.wikipedia.org/wiki/Salt#Health_effects

Ich denke jedenfalls, dass man es mit seinem Salzkonsum auch nicht übertreiben muss. Wir haben ja im großen und ganzen die Möglichkeiten uns so zu ernähren, wie wir wollen.

Antwort von matze458,

Einer neuen Studie zufolge gehen weltweit 2,3 Millionen Todesfälle pro Jahr auf das Konto dieses Gewürzes. 15 Prozent der Menschen, die an Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben, tun dies, weil sie zu Lebzeiten zu viel Salz zu sich genommen haben. Das berichten Forscher auf der Tagung der American Heart Association in Dallas. Unser Körper braucht Salz: Ohne das Natrium, einen der Bestandteile des Kochsalzes, können die Nerven keine Signale übertragen und auch die Muskeln arbeiten nicht richtig. Salz hilft dem Körper zudem dabei, unseren Wasserhaushalt zu regulieren. Bei einigen Menschen aber kann ein Zuviel dieses Gewürzes die Gesundheit schädigen. Als Folge steigt der Blutdruck und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle. Als Richtwert für eine optimale Versorgung gelten in Deutschland sechs Gramm Kochsalz am Tag.

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