Rytael am 31.03.2009 um 13:55 Uhr
Ich bin in der 11. Klasse (Höhere handelsschule), an einem Berufskolleg, mein Lehrer hat uns aufgetragen, ein Buch zu lesen und daraufhin, eine Präsentation des Buches durchzuführen. Er hat uns aber vorher keineswegs darüber informiert, wie diese Präsentation auszusehen hat, ausser das sie 6-8 Minuten dauern sollte. Aber dennoch bemängelt er unsere Leistung und verlangt bessere Ergebnisse. Da die Präsentation benotet wird, frage ich mich ob ein Lehrer das darf?

ich denke die müssen nicht alles genau vorher sagen, er hätte ja auch verlangen können, dass du eine Zusammenfassung davon schreibst; es geht darum, ob der Inhalt bekannt ist und wiedergegeben werden kann - ist leider so

In der 11. Klasse sollte man so etwas so langsam können!
sabine411967 am 31. März 2009 13:59 DH
Rytael am 31. März 2009 14:32 Welch großer Rat, vielen dank ;) Wie ich sehe hat hier 95% der Leser, die Frage NICHT verstanden.
Es geht mir in keinster Weise darum, Tipps dazu zu bekommen oder sonstiges, sondern nur um diese Rechtsfrage, weil der Lehrer alles bemängelt, was er nicht genau so tun würde...
RBMannheim am 31. März 2009 14:54 Der Einzige, der nichts verstanden hat, bist Du selbst! Das Thema Buchpräsentationen nimmt man zum Teil schon in der Grundschule durch. Dann in der weiterführenden Schule immer wieder! Da lernt man bestimmte Praktiken, die ein Lehrer in der 11. Klasse nicht noch einmal erklären muss! Außerdem ist es hinlänglich bekannt, dass gerade im Fach Deutsch bei Aufsätzen, Referaten oder Buchpräsentationen die Bewertung zu einem nicht unbedeutenden Teil subjektiv erfolgt! Ein Schreibstil, der Lehrer A gefällt, muss Lehrer B nicht auch gefallen! Also erübrigt sich die Frage nach irgendwelchen rechtlichen Mitteln!
Rytael am 31. März 2009 15:10 ... Es geht darum, ich versuche es dir mal anhand eines Beispiels zu erklären.
Wenn du jemanden aufträgst, ein Lied zu schreiben, es erhälst und als schlecht abstempelst, nur weil du ein Soul-Song wolltest, es aber nicht sagtest. < Das ist Schwachsinn
Der Lehrer nimmt alles zu eng, er will genau seine Herangehensweise.. Das ist doch absurd.
Und ich besuchte vorher ein Gymnasium, ich stand nie schlechter als 2.
Das ich ein Buch präsentieren KANN, kannst du mir ruhig glauben, aber das ist ja wie erwähnt nicht der Punkt.
RBMannheim am 1. April 2009 09:47 Dann gebe ich Dir mal ein Gegenbeispiel: Ich habe damals Mathe abgewählt (ja, das ging da noch), weil meine Lehrerin mir damals eine 4 in einer Arbeit gab, obwohl alle Ergebnisse richtig waren und auch per Rechenweg dokumentiert! Aber, es war nicht ihr Rechenweg! Es war der, den ich zuvor in der Realschule gelernt hatte. Ich war immer ein Einserschüler in Mathe. Das war mir aber dann doch zu blöd! Aber das ist der Entscheidungsfreiheit der Lehrer! Da kannst Du nichts dagegen machen, als dich auf ihn einzustellen!
Rytael am 1. April 2009 13:51 Ja, das ist doch eine gute Antwort ;) Und du hast dich sicher auch gefragt, ob man was da gegen tun kann und in deinem Fall konnte man das durchaus ;)
Die Schule ist halt eine Ausleseschule und wer an solche Fragen mit der juristischen Brille geht - in der Klasse 11 - hat das grundsätzliche Prinzip der Schule nicht verstanden. §1: Der Lehrer hat immer Recht §2: Wenn das einmal nicht zutreffen sollte, tritt automatisch § 1 in Kraft.
Spass beiseite: In der Klasse 11 wird erwartet, daß Schüler so etwas selbst können, auch ohne dass das vorher ausgiebig oder wenig ausgiebig besprochen wurde. Die Kreativität entfalten kann ja nur ein Zusatz sein, zu einer guten Präsentation. Wenn er Kleinigkeiten bemängelt, dann kannst Du ja ein 'Gegengutachten' zu seiner Bewertung beschreiben, in dem Du die formale Richtigkeit Deiner Präsentation beweist und die Lächerlichkeit seiner Kritik offenlegst. Wenn ein Referat mit DER begonnen werden muß, gibt es doch zig Anleitungen zu einem Referat, die genau diese 'Regel' gar nicht kennen. (Ich kenne sich auch nicht) und es muß ja eine Begründung existieren, die das der zwingend vorschreibt (um im Beispiel zu bleiben) Schlag ihn mit seinen eigenen Waffen.
Die Diskussion hier zeigt aber ehr, daß Du ehr einen Privatkrieg führst, der Du jenseits von rationaler Argumentation führst. So wie Du beleidigend antwortest kann ich mir lebhaft vorstellen, wie das Verhältnis in der Klasse zwischen Dir und dem Lehrer aussieht. Und da - ohne Spass - sitzt Du nun mal am kürzeren Hebel. Du kannst nur durch Leistung punkten.
Der Gang zum Vertrauenslehrer ist ganz sinnvoll, aber nicht auf Grund einer Musterlösung, sondern auf Grund des Beziehungsproblemes zu einer Aussprache zu kommen. Die Musterlösung und der Gang zum Direx bringen gar nix. Siehe Watzlawick: Du willst ein Beziehungsproblem auf der inhaltlichen Ebene lösen. Vergiss es.
Rytael am 1. September 2009 15:08 Das was die Diskussion dir scheinbar zeigt, trifft leider nicht zu. Es war einfach eine Frage. Mich hat es nur interessiert, tut mir Leid dich enttäuschen zu müssen.

Das ist nicht das problem - sondern er lässt uns eben nicht unsere Kreativität entfalten. Klar ist eine Präsentation überhaupt kein Problem für mich, aber er bemängelt halt totale Kleinigkeiten. Wir sollen also alles in seiner Musterform machen, die wir aber NICHT kennen.
DAS ist das PROBLEM.
Vergleichbar mit einem Referat, dass wir nicht mit "das" sondern "der" beginnen müssen..
Fazit: Schwachsinn.
sonnenlady am 31. März 2009 15:02 Tja, eine entscheidene Info, die fehlte...
Ich würde als erstes den Lehrer nach der Mustervorlage fragen. Wenn er querschlägt zum Vertrauenslehrer gehen und wenn das auch nix bringt, mal zum Direx wackeln.
Aber bitte schön diplomatisch vorgehen. Sonst gehts in die Hose. :-)
Rytael am 31. März 2009 15:07 Es ist ja schon geschehen, sonst wüsste ich doch nicht, dass er alles bemängelt? Also JETZT die Musterlösung zu erhalten, wäre natürlich zu spät.
6-8 Minuten? Das sollte ja wohl drin sein, wenn das Buch mehr als 50 Seiten hat.
Rytael am 31. März 2009 14:30 es geht nicht darum was drin ist, sondern was der Lehrer darf. leider.
Ja darf er. Ist zwar manchmal gemein, vor allem, wenn man vorher nicht wusste, dass man spontan dran kommen kann. Aber man kann ja zu Hause man üben: Das Buch den Eltern, Mitbewohnern oder wer sonst noch so da ist vorstellen.
Naja hinterher ist man immer klüger :/

Ein bißchen mehr Ehrgeiz bitte!
Buchbesprechungen sind schon in der Grundschule Thema und wenn du sie jetzt nicht besprechen, sondern präsentieren musst, ändert das nicht viel.
Referate hast du sicher schon gehalten (ist ja schon lange vor der 11. Klasse usus) und eine Präsi ist nix anderes.
Sei doch froh, dass der Lehrer nur die Zeit vorgibt und nicht die Form. Da kannst du deine Kreativität voll entfalten. Und das ist offenbar auch das, was dein Lehrer will.
Hau rein! :-)
Rytael am 31. März 2009 14:30 Danke für diese Information, aber die ist mir nicht neu und danach ist auch nicht gefragt ;)
sonnenlady am 31. März 2009 15:00 Dann versuche ich es noch mal: Er darf das. ;-)

Lies Dir diverse Rezensionen durch, die Du auf diversen Bücherseiten im Inet findest und dann bau Dir Deine Präsentation.
In der 11. Klasse kann der Lehrer so eigenständiges Arbeiten erwarten
oh mein gott:-D. Mach lieber deine Hausaufgaben als hier solche Scherze reinzuschreiben. Ist es legal, das ein Lehrer einen Test nicht ankündigt er hat nur gesagt wir sollen lernen, aber er hat nicht gesagt was wir lernen sollen:-D....is kla ne
Rytael am 31. März 2009 14:25 ich wäre sehr dankbar, wenn du in Zukunft diesen verbalen Diarrhö sein lassen könntest, danke ;)
erst denken - dann schreiben
In diesem Schuljahr kann ein Lehrer durchaus von seinen Schülern eine solche Aufgabe verlangen. DAs sollte bereits Wissen der Schüler sein. Und so schwierig ist die Sache ja nun auch wieder nicht.

Natürlich, im groben kein Problem. Aber der Lehrer hat eine perfekte Präsentation verlangt und wir hatten noch keine Präsentation, in einem anderen Fach auf.

Schulunterricht ist keine Frage der Rechtsprechung! Lies das Buch und mache die Präsentation! Wo ist das Problem? Willst du die Schule oder den Lehrer verklagen, weil der eine schulische Leistung verlangt?
ich denke in der 11. Klasse kann ein Lehrer so etwas durchaus erwarten...
also ich finde was willst du tun wenn es "rechtlich" nicht erlaubt,ist?? den Lehrer verklagen?? Eine Präsentation ist doch nicht so schwer,...also ich könnte dir sofort eine schreiben,...möglich das du da zu komplizert denkst!

Mal abgesehen davon, dass es schon die härtere Gangart ist, darf er das bestimmt machen. Immerhin hatte er das Buch ja "aufgegeben" und jeder hatte die Möglichkeit, sich inhaltlich (wenn auch nicht formal) darauf vorzubereiten.
Habt ihr das Thema Präsentation schon mal behandelt, zb in einem anderen Fach? Dann ist er da durchaus berechtigt.