Frage von ooooops88, 102

Ist Russland wirklich schuldig?

Ich muss erst sagen, als Sportfan bin ich gegen Verwendung Doping jeder Art.

Aber irgenwie habe ich das Gefühl, dass das Russische Team gesperrt wurde, nicht weil die Sportler die sog. "allbekannten schlechten Doping" genommen haben, sonder weil die die Medikamente, die früher (als 2015?) gar nicht zum Doping zugeordnet wurden, genommen haben.

Frage: Warum werden solche Medikamente plötzlich als Doping genannt?

Außerdem, ist es wahr, dass Sildenafil kein Doping ist?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von karapus001, 56

Schuldig wären fast alle Staaten, da andere genauso verbotene dopings verwenden. Sport ist mittlerweile zum politischem Instrument geworden. Das gleiche auch mit Fußball etc.

Da die Anti-Doping Agenturen im Westen sitzen, suchen sie natürlich die "nicht-westliche Länder" aus, um sie als Sündenbock darzustellen.

Meiner Meinung nach war das Sportgericht auch politisch motiviert, das wirklich "Alle" gesperrt werden.

Kommentar von Bodesurry ,

Wieder einmal der "böse" Westen. 

Die ganze Sache ins Rollen gebracht, hat eine russische Leichtathletin. (Die nun um ihr Leben fürchtet  und deshalb aus Russland fliehen musste.)

Die Dopingvorwürfe wurden von einem  Spitzenfunktionär in Russland öffentlich bestätigt. 

Meinst Du wirklich, Russland hätte, falls westliche Staaten im gleichen Masse gedopt hätten, diese nicht schon lange veröffentlicht?

Es ist eher das Gegenteil der Fall. Der Westen hat, aus Angst vor russischen Gegenmaßnahmen die Sache lange nicht richtig angepackt. 

Dopingfälle gibt es auf der ganzen Welt und zu viele werden nicht überführt. Der Unterschied zu Russland ist, dass es dort staatlich geplant und gefördert wurde.

Kommentar von karapus001 ,

Meinst Du wirklich, Russland hätte, falls westliche Staaten im gleichen
Masse gedopt hätten, diese nicht schon lange veröffentlicht?

Was würde es bringen es zu veröffentlichen, wenn die ganzen Agenturen und Verbände unter Westlicher Macht steht, besonders unter den USA?

Es ist eher das Gegenteil der Fall. Der Westen hat, aus Angst vor
russischen Gegenmaßnahmen die Sache lange nicht richtig angepackt.

Ja das hätte ja der Westen gerne. Hier heißt es ja immer der "böse" Russe ist im Anmarsch. Der böse Russe prügelt sich im Fußballstadion, der böse Russe doppt, beim bösen Russen darf keine WM stattfinden...

Würdest du mal die großen Medien analysieren würdest wie z.b. ZDF, ARD, Spiegel, Bild etc. ( die auch von den meisten Menschen konsumiert wird ), dann kann man dort gleich eine Hetze erkennen, vor allem gegenüber Russland.

Dopingfälle gibt es auf der ganzen Welt und zu viele werden nicht
überführt. Der Unterschied zu Russland ist, dass es dort staatlich
geplant und gefördert wurde.

"Staatlich geplant und gefördert", man kann vieles erzählen wenn der Tag lang ist...Trotzdem rechtfertigt es nicht, dass nur Russland als Sündenbock dargestellt wird, ob mit staatlicher Hilfe oder ohne. Auch rechtfertigt es nicht, dass wirklich allen Sportler von Russland die Olympia abgesagt wurde, obwohl manche nichts mit Dopping am Hut haben.

Antwort
von SibTiger, 61

Ist zwar nicht unbedingt eine Beantwortung Deiner Frage, aber ich halte die gestrige  Entscheidung des Sportgerichtsfür übertrieben und schließe mich der Weltrekordlerin "Yelena Isinbayeva" an, die sagte:

"Danke an alle für diese Beerdigung der Leichtathletik. Das ist eine rein politische Entscheidung. Die maßgebliche Entscheidung wird von Thomas Bach kommen."

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Nahrungsergänzungsmittel, 12

Hallo!



Außerdem, ist es wahr, dass Sildenafil kein Doping ist?

Wenn es Dir die Mühe wert ist schau mal in die " Kölner Liste".  Und um gleich mal Unwissen bei den meisten zu beseitigen : 

Es gibt keine Substanz / keinen Stoff die / der grundsätzlich Doping ist. 

Es geht immer nur um Grenzwerte bei den Mengen.

Bei Russland war das Problem dass man eine organisierte staatliche Förderung des Dopings nachweisen konnte. 

Ich wünsche Dir alles Gute.

Antwort
von simferopol, 33

Es ist, wie alle Entscheidungen der entsprechenden "internationalen" (sprich im US-amerikanischen Einflussbereich sich befindenden) Organe eine politische Entscheidung. Im Westen herrscht eben nicht die Diktatur des Gesetzes mit transparenten Spielregeln, sondern die Diktatur des Willens Washingtons und der Sachwalter seiner Interessen in Europa. Die Entscheidungen der WADA, wie auch der UEFA zeigen, dass Russland aus Sicht der Sport-Funktionäre an allem Schuld ist, s. Fußball EM in Frankreich. Der Westen misst in Bezug auf Russland IMMER mit zweierlei Maß. Meldonium (мельдоний) bspw., dass seinerzeit in Russland als Kardioprotektivum für Leistungssportler verschrieben wurde, heißt im Westen "Carnitin", welches mit dem russischen Präparat eine hohe strukturelle Ähnlickeit hat, und ist dort legal. Dass L-Carnitine nicht auf der Verbotsliste der WADA steht, kann nur durch die Position der US-amerikanischen Pharma-Lobby erklärt werden, die eben kein Interesse am Verbot ihrer Substanzen hat. Sport funktioniert heute nicht mehr ohne "Hilfsmittel". Wenn wir konsequent sein wollten, müssten wir alle Olympia Sportler aller Nationen suspendieren bzw. Olympia komplett abblasen.

Antwort
von JBEZorg, 13

Das ist ein politischer Angriff auf Russland und hat weder mit Sprt noch mit Doping zu tun. Sowas hatten wir schon im Kalten Krieg und nun wieder. Billige Methoden der USA und der WADA, dieeben korrupt ist.

Ich verstehe den Ärger der Sportler. Aber ansonsten ist es mir sowas von egal. Beweise für die opportunistische, perversen Methoden des Westens brauche ich schon lange keine mehr. Und ein Wettbewerb, bei dem nicht die Stärksten dabei sind ist eben zweitklassig.

Antwort
von Kuestenflieger, 51

primär ist es eine internationale bestrafung weil einwandfrei das politsystem die steigerungs chemie bei sportlern und trainern vorgeschrieben hat und zweitens die a und b proben etlicher test vernichtet wurden .

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