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Ist Riester Rente wirklich so schlecht?

gefragt von torben73 am 26.10.2009 um 11:23 Uhr

Da ich mich nicht mehr zu 100% auf die staatliche Rente verlassen möchte, habe ich mich dazu entschieden eine Riester Rente abzuschließen. Habe vorher mal einige Fragen durchgeschaut und gesehen, dass viele von euch die Riester Rente ablehnen. Aber auf www.riester-rente.nt habe ich mich ein wenig erkundigt und halte es eigentlich für eine gerechte Läsung, sich zusätzlich abzusichern. Was haltet Ihr davon? Könnt Ihr riester-rente.net empfehlen oder könnt ihr mir bessere Seite empfehlen?


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anonym
beantwortet von wueselduesel am 26. Oktober 2009 11:25
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Das Konzept Riesterrente ist komplett für die Tonne. Finger weg, egal von welchem Anbieter.

Kommentar von Shakotai am 26. Oktober 2009 20:27

wieder mal jemand, der sich die Riester nicht durchgerechnet hat?

Kommentar von wueselduesel am 26. Oktober 2009 23:25

Aber sicher doch - genau deshalb weiss ich es ja. Das Hauptproblem liegt aber ganz woanders - wer garantiert dir, dass es in 60 Jahren dieses Land bzw. die heutige Gesellschaftsform überhaupt noch gibt???

Kommentar von Shakotai am 27. Oktober 2009 17:20

Wer garantiert ob es in 60 Jahren noch Geld gibt? Wir können immer nur aus dem heutigem das Beste herausholen.

Kommentar von wueselduesel am 28. Oktober 2009 10:11

Wahrlich, junger Mann, ihr sprecht wie ein Politiker !


Baiana
beantwortet von Baiana am 26. Oktober 2009 11:25
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Zum Thema Finanzen würde ich parallel auf www.finanzfrage.net nachfragen und vor allem auch dort mal in der Suche stöbern.


knattertatter
beantwortet von knattertatter am 26. Oktober 2009 11:25
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ich bevorzuge Direktversicherung Riesterrente lohnt sich nur wenn man viele kleine Kinder hat


anonym
beantwortet von Sabine1 am 26. Oktober 2009 11:29
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Finger weg!Spar Dir was zusammen und leg es auf ein Sparbuch.


anonym
beantwortet von Shakotai am 26. Oktober 2009 11:59
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Die Riesterrente wird vorwiegend daher schlecht geredet, weil sie der eine noch nicht verstanden hat, wie man hier auch teilweise lesen kann. Weiter weil sie von verschiedenen Interessengruppen schlecht gemacht wird und dieses von einigen ungeprüft übernommen wurde. Warum dieses diese Interessengruppen tun? Die Provision bei der Riester ist geringer als bei einem Standartprodukt, zudem die Stornohaftung länger. Ausserdem will man nur zu gerne aus ihr eine eierlegende Wollmilchsau machen... Ob sich die Riester für Sie lohnt können sie am Besten selber entscheiden. Lassen sie sich auf Ihr Einkommen hin eine Riester berechnen und hernach die Nettoeinzahlung nennen. (Sie bekommen über die Steuer u. U. einen Teil der Beiträge zurück) dann nehmen sie diesen Beitrag (netto und lassen sich eine Standartrente berechnen. Im dritten Schritt vergleichen sie das angesparte Kapital (Verrentungskapital) miteinander. Im Vierten Schritt sollten sie sich die Auszahlung anschauen. D. h. sie lassen sich unter heutigen Gesichtspunkten ihren Rentenanspruch (brutto) berechnen und rechnen beide Modelle hinzu. Das Modell, bei dem sie nach Steuer mehr haben... Bei den Produkten darauf achten, dass das Produkt, dass sie wählen, keine Treuhänderklausel beinhaltet. Diese würde bedeuten, dass der Versicherer zur Auszahlung die Garantierente u. U. neu berechnen darf, und dieses möglicherweise zu ihrem Nachteil. Eine Lebensversicherung als Altersvorsorge zu nehmen ist absoluter Unsinn. Wenn Todesfallschutz benötigt, immer allein als Risikoversicherung abschliessen. Den Todesfall schutz braucht man nach einer Weile oft nicht mehr und dann mindert er nur den Gewinn der Rentenversicherung. Zum Vorschlag Sparbuch: Das Sparbuch bringt im Schnitt 0,75 %, eine Rentenversicherung garantiert 2,25, bei Fondsgebundener Rentenversicherung sind es bei Laufzeiten über 20 Jahre locker mehr als 7 - 8. Wollte der Sparbuchempfehler Ihnen etwa etwas Böses? Zur "Info" 'wird bei ALG2 berücksichtigt': ALLE Vermögenswerte werden bei der Berechnung des Zuschusses zum Lebensunterhalt berücksichtigt. Also besser heute vernünftig planen als sich verunsichern zu lassen oder morgen Blöd dazustehen. Eine bAV (Oben erwähnte Direktversicherung)kann bei hohem steuerpflichtigen Einkommen durchaus besser sein wie eine Riester. Besser noch ist beides. Durch eine etwas dumme Gesetzeslage können sie bei der bAV allein durch einen Arbeitgeberwechsel Geld verlieren, auch kann es sein, dass sie nach längerer Arbeitslosigkeit nicht wieder aktiviert werden kann. Und, nie nur auf ein Pferd setzen. Wenn sich aus meinem Statement Fragen für sie ergeben, stellen sie sie gerne als Kommentar zu meinem Posting

Gruß Shakotai



anonym
beantwortet von Morti am 26. Oktober 2009 11:25
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Das kommt darauf an, was du verdienst. Wenn du später so wenig Rente bekommst, dass du aufstockend ALG2 bekommst lohnt es sich nicht, weil die Riesterrente davon abgezogen wird.

Kommentar von Morti am 26. Oktober 2009 11:59

und jede andere private Rente auch


Simpzon
beantwortet von Simpzon am 26. Oktober 2009 11:30
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Riester-Rente ist ein interessantes Modell, aber eben nicht für jeden, da die Beiträge ja vom monatlichen Einkommen abhängen. Ich meine, um die volle Bezuschussung zu kriegen, muss man 4% (?) seines Einkommens einsetzen. Rentabel ist Riester vor allem für eine Hausfrau mit Kindern, weil die mit 10,- € monatlich dabei ist und trotzdem den vollen Zuschuss bekommt.


anonym
beantwortet von n1979b am 26. Oktober 2009 11:31
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Habe mich auch für eine Riester-Rente entschieden. Bin mir nicht 100%ig sicher, ob sich das wirklich rechnet.

Pluspunkt ist in meinen Augen die staatliche Bezuschußung.

Was ich im Nachhinein erst erfahren habe und was mich sehr abschreckt ist, daß du wenn du das Fälligkeitsdatum nicht erreichst das Geld an den Staat geht. Sicherst du dich beispielsweise über eine Lebensversicherung als Altersversorgung ab, geht das Geld an die Hinterbliebenen...


anonym
beantwortet von Auskunft am 26. Oktober 2009 12:17
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"Viele Bürger mit Riester-Rente müssten mindestens 90 Jahre alt werden, um wenigstens ihre selbst gezahlten Riester-Beiträge verzinst wieder zurück zu erhalten.

Damit lohnt sich der Abschluss einer Riester-Versicherung für zahlreiche Arbeitnehmer nicht, ergaben Musterrechnungen, die Klaus Jaeger, Riester-Experte und Professor für Wirtschaftstheorie an der Freien Universität Berlin, exklusiv für die WirtschaftsWoche erstellt hat.

So muss ein 30-jähriger Riester-Fondssparer mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von 52.500 Euro 92 Jahre alt werden, um seine eigenen Beiträge samt Zinsen als Rente ausgezahlt zu bekommen.

Nur Geringverdiener profitieren mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Dass sich die Riester-Rente für viele Sparer nicht lohnt, liegt vor allem an der vollen Besteuerung der Auszahlungen im Ruhestand.

Zudem kalkulieren die Versicherer mit einer Lebenserwartung der Versicherten, die bis zu zehn Jahre über der derzeitigen statistischen Lebenserwartung liegt. Die monatlichen Rentenzahlungen fallen folglich niedriger aus.

Die staatlichen Prämien, mit denen Versicherer und Banken werben, kommen dadurch meist erst bei einer sehr langen Lebensdauer von mehr als 90 Jahren beim Kunden an.

Was viele Riester-Sparer ebenfalls bei Vertragsabschluss nicht beachten: Im Todesfall erben Nachkommen oft nichts. Vor allem bei Riester-Rentenversicherungen gehen sie leer aus, wenn nicht eine vererbbare Rente oder ein anderer Hinterbliebenenschutz vertraglich vereinbart wurde."

Vollständiger Artikel: http://www.wiwo.de/finanzen/riester-rente-lohnt-sich-meist-erst-ab-90-403989/


alex77917
beantwortet von alex77917 am 27. Oktober 2009 07:15
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Egal was andere sagen oder auch behaupten, Riester ist und bleibt ein sinnloses Produkt und ganz ungeeignet. Mit Guten Kapitalanlagen kommt man viel besser.


anonym
beantwortet von dirk06 am 6. November 2009 14:22
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Die Riester Rente ist eine steuerlich geförderte Altersvorsorge. Diese ist weder besser noch schlechter als die nicht geförderte Vorsorge.Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Verfügbarkeit das Kapitales. Bei Auszahlung vor dem 60. Lebensjahr müssen die Zulagen zurück gezahlt werden und der Steuervorteil wird zurückgezahlt. Eine Kapitalauszahlung von 30% ist ab dem 60. Lebensjahr möglich, der Rest wird lebenslang verrentet. * FAKT-1 - Je höher das zu verst. Einkommen desto eher lohnt sich Riester wegen der Steuervorteile *FAKT-2 - Riester ist immer nur eine zusätzliche Möglichkeit die eigene Rentenlücke zu schließen. *FAKT-3 - Jeder Arbeitnehmer muss ca. 10% seines Bruttoeinkommens in die Altersvorsorge investieren um seine Rentenlücke voll zu schließen, Riester sind 4% vom Brutto

Mein Tipp: Riester und bAV um staatliche Förderungen zu nutzen und den gleichen Betrag noch einmal in ein nicht gefördertes Produkt um flexibel über das angesparte kapital zu verfügen.

Zu den anderen Antworten möchte ich noch bemerken. Riester kann vererbt werden, jeder Riester Vertrag kann für die eigene Immobilie verwendet werden (nicht nur Riester Bausparen). Das ein Riester-Sparer 92 Jahre alt werden muss um seine eingezahlten Beiträge zurück zu bekommen wurde von einem Uni Professor berechnet. Bei dieser Berechnung wird vom netto Eigenbeitrag + 5% jährl. Zinsen ausgegangen - kostenlose Vergleiche zur Riester rente gibt es hier http://www.finanzmanager24.de/


anonym
beantwortet von GerhardHL am 9. November 2009 14:32
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Hallo Torben73! Ich beschäftige mich auch mit dem Thema und bezüglich Deiner Frage, ob jemand eine bessere Seite kennt, kann ich Dir http://www.riestermeister.de empfehlen. Da werden die Fragen in kleinen Filmen erklärt. Das ist sehr bildlich gemacht und hat bei mir etwas Licht ins Dunkel gebracht! Ich wünsche Dir viel Glück bei Deinen Entscheidungen! Gruß, Gerhard


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