Ich überlege, ob ich einen Riester-Vertrag abschließen soll. Aber ist es da egal, bei wem man so etwas abschließt oder muss man dabei auch bei vielen verschiedenen Anbietern die Konditionen vergleichen?
Die Unterschiede sind riesig - aber die Ergebnisse selbst bei den besten Anbietern (bzw. den am Wenigsten schlechten) miserabel. Lass es. Lege Dein Geld lieber ohne Förderung an, da hast Du mehr davon. Trifft übrigens faktisch auf alle Riester-Verträge zu - lohnend ist das nur für diejenigen, die gar nichts einzahlen. Alle anderen sind mit praktisch jeder alternativen Anlageform besser dran. Und wer jetzt fragt, warum dann soviel geworben wird - na weil alle Anbieter daran sicher und risikofrei verdienen (und zwar weitaus mehr, als der Sparer je erzielen kann!)

erst vergleichen und dann den besten Anbieter nehmen.
vergleichen...ich habe meinen vertrag gerade von einer versicherung zur anderen gewechselt, weil die rentengarantiezeit 8 jahre länger sind. vergleichen lohnt sich
Am Besten gleich die Finger von Riester lassen und und auf die Förderungen verzichten. Mit jeder anständigen Kapitalanlage kommt man besser.
Richtig.
da haben sich ja zwei gefunden LMAO
Im Moment ist die Hanse Merkur ganz vorne! Die sind gerade Testsieger bei Stiftung Warentest. Hier gibt's weitere Infos: www.riestermeister.de Gruß, retzi
das kann wieder nur von Leuten kommen die keine Ahnung haben bzw. sie dächten sie hätten sie. Du willst also ernsthaft erzählen das ein Familie die 2 Kinder hat, die also eine Förderung zw. 524 bis 754 € p.a. bekommen je nach dem wann die Kinder gebohren wurden und bei einem Einkommen von 2000 € brutto im monat, einen Eigenbeitrag von 17,17 bis 36,33 mtl. bezahlen müssen, das du eine bessere Rendite erziehlen kannst mit dem gleichen Beitrag??????????? das Rechne mir mal bitte vor!! Ich gebe zu das riester nicht für alle interessant ist aber verallgemeinern kann man das so nicht.
lach
Mal sehen: Bei diesen Eckdaten zahlt diese Familie (unterstellt, dass beide Kinder 2000 geboren sind und der Vertrag ab 10/2009 läuft) bis zum 67. Lebensjahr insgesamt € 16278.-- Eigenbeiträge, und erhält Zulagen in Höhe von € 10602.--. Ergibt zusammen ein Kapital von € 26880.-- - nach insgesamt 37 Beitragsjahren. Und dieses nun zu verrentende Einkommen wird monatlich ausgeschüttet und versteuert. Bravo. Ganz zu schweigen davon, dass aus heutiger Sicht keineswegs sichergestellt ist, dass die Rentensätze im Alter so (relativ) niedrig bleiben wie sie es (noch) sind (ich würde das stark bezweifeln), ist diese Summe in 37 Jahren selbst ohne anziehende Inflation ungefähr nur noch 35% des heutigen Wertes effektiv "wert". Die Tatsache, dass selbst die DRV sich offiziell weigert, ihre Rentenberechnungen unter Einbezug der Inflation auszuhändigen, spricht doch eine beredte Sprache.
Um wirklich effizient vorzusorgen, ist Riester zwecklos. Dazu benötigt man schon Anlagen, die reale 4,5 - 6,5% p.a. abwerfen - und zudem flexibler in der Handhabung sind.
Sorry - ich meinte natürlich 27 Beitragsjahre.
du bist ja echt gut!!! Die Rendite aus dem Vertrag lässt du einfach weg ja!? Also bei deiner Berechnung zahlt derjenige 36,33 € mtl. mit Zulagen ohne eine Rendite hat er 26880 € zum Rentenbeginn nach 27 Jahre, das ergibt eine Rendite nach kosten von 5,5%, wenn ich jetz dem Vertrag eine Rendite von 6% Unterstelle,was ein Ablaufergebnis von 59530 € ergibt und die DWS Premium rente hat im backtesting 7,56% nach kosten erwirtschaftet, muss er bei einer anderen Anlageform 10,39% p.a. erwirtschaften!!!!!! noch Fragen?? Sicher wird die Rente im Nachgang versteuert, sofern er steuern zahlen muss. Jader andere Vertrag wird heute mit 25 % KEST besteuert außer Verträge die vor 2005 geschlossen wurden. Ich sehe da nichts schlechtes.
Lieber "broker", leider verschweigst Du bei dieser Angabe die Tatsache, dass es sich bei dem genannten Produkt um eine Fondspolice handelt, deren Wertentwicklung auf einer Prognose des Vergleichszeitraums 1987 - 2006 (aktienfondsentwicklung) basiert. Ob das in den nächsten 20 Jahren vergleichsweise ähnlich eintritt, ist pure Spekulation. Zudem hat dieses Produkt m.W. einen weiteren Pferdefuß: 20% des angesparten Fondsvermögens werden für die Leibrente ab dem 85. LJ reserviert und kommen also vorher gar nicht zur Ausschüttung. Letztlich ist das eine Wette auf die eigene Langlebigkeit; mit einer seriösen und rentablen (!) Altersvorsorge hat das nur bedingt etwas zu tun.
Und was die 25% KEST anbelangt: Es gibt die real existierende Möglichkeit der ungeförderten Investition in einen Riesterfondssparplan. Diese Anteile sind KEST-befreit, und sicherer geht es faktisch nicht (da das Kapital garantiert ist und die verrzinsung auch).
Broker Du sprichst mir aus der Seele. Es ist grauenhaft, daß alles so schön pauschalisiert wird. Riester rechnet sich in vielen Konstellationen sehr gut
Ja - und zwar genau dann, wenn man nichts einzahlt, sondern den Vertrag nur nutzt, um die staatlichen Förderprämien zu sammeln. Dann ist in der Tat die Rendite nicht zu schlagen. Das wird übrigens massenhaft genützt - vor allem von denen, die den Riester-Vertrag gar nicht brauchen, weil sie ohnehin schon privat vorsorgen. Dagegen wird ein noch (und sei es noch so kleines) Einkommen aus einer Rieseterrente mit evtl. Leistungen im Alter (Stichwort Grundsicherung) verrechnet. Wo soll da gerade für diejenigen, die Riester brauchen würden, der Anreiz liegen, sich finanziell zu engagieren? Eine Steuerersparnis dürfte im unteren Einkommenssegment gegen Null tendieren (sofern überhaupt ESt gezahlt wird), und im Alter sind die Auszahlungen steuerpflichtig. Wo also soll da der Renditeeffekt bitte herrühren? Und nicht zu vergessen: Der Staat hat nichts zu verschenken - die gezahlten Fördermittel werden nachgelagert wieder einkassiert.