Frage von jurgensnuppy, 247

Ist Religion wichtig für Gott?

Hallo, ich mache mir in letzter Zeit wirklich Gedanken, ob Religion für Gott wichtig ist, denn es heißt ja, dass Gott seine Schöpfung und somit auch den Menschen liebt. Nun gab es ja auf dieser Welt viele Religionen und Menschen, nicht nur in der Gegenwart, auch in der Vergangenheit.

Nun behaupten ja, zumindest die abrahamitischen Religionen, dass man nur gerettet werden kann wenn man der richtigen Religion ( Christentum, Judentum, Islam und dabei noch in der richtigen Spaltung ) angehört.

Wäre es nicht ungerecht von Gott, wenn jetzt nur, sagen wir mal die Katholiken, am jüngsten Tag gerettet würden und alle anderen Menschen die je auf der Erde gelebt haben, egal ob gut oder böse, vernichtet, nur weil sie einen anderen glauben haben und hatten?

Was glaubt ihr?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von 2012infrage, 103

Ich denke, es ist eher umgekehrt: Gott ist wichtig für die Religion(en). Er oder sie (Götter) sind ja die Basis jeder Religion.

Die Frage ist doch eher: Brauchst Du Gott und wofür? Muss man an Gott glauben, um grundlegende menschliche Regeln (wie die 10 Gebote) einzuhalten? Kann man nur 'gut' sein, wenn man einer Religion angehört? 

Wird Gott nicht allzuoft als letzte verantwortliche Instanz gesehen? Als der, auf den man die Verantwortung abschieben kann? Hinter dem man sich verstecken kann? Auf der anderen Seite ist das natürlich auch wohltuend, man ist zwar der Handelnde, aber das Ergebnis liegt nicht in meiner Hand. Der Glaube hat wie alles natürlich auch seine gute Seiten. Er hilft Menschen in verzweifelten Situationen, nicht verrückt zu werden, in schweren Krankheitsfällen und als Trost bei Verlusten.  

Ich hatte mal eine Arbeitskollegin, die bezahlte ihre Kirchensteuern, war aber eigentlich nicht gläubig und ging auch nicht die Kirche oder betete etc. Ihre Erklärung war: "Ich bezahle lieber meine Steuern, weil, wenn es Gott doch gibt, dann will ich ja nicht in die Hölle, ich geh da auf Nummer sicher.!" 

Was für eine verquere Logik und was für eine Vorstellung von Gott. Als wäre Gott die GEZ und ließe mit sich schachern, das macht nicht mal die GEZ.

Zum Schluss noch eine Antwort von Nietzsche: 

„Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelicatesse gegen uns Denker –, im Grunde sogar bloss ein faustgrobes Verbot an uns: Ihr sollt nicht denken!“

Und Goethe: 

„Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem, außer von ihm selbst, hören möchte.“

Liebe Grüße

Kommentar von 2012infrage ,

Danke für Dein Feedback!

LG

Antwort
von drachenfreund, 44



Vorausgesetzt Gott würde existieren: Warum sollte es ihn interessieren, ob wir ihn 5-mal am Tag anbeten, ob wir den Rosenkranz beten, ob wir an einen Gekreuzigten mitten im Niemandsland glauben, ob wir alle Speisegesetze einhalten...?


Alle Religionen sind menschengemacht: Sie wurden benutzt um Macht zu erlangen, die Menschen gefügig zu machen. Jede Offenbarung sagt Dir etwas anderes im Zweifelsfall landest Du immer in der Hölle - Auch wenn Du einer
abrahimitschen Religion folgst. Wer sagt Dir denn dass mindestens EINE
der Religionen recht hat?


Lebe Dein Leben, versuche für Andere ein Vorbild zu sein, sei mitmenschlich. Auf mehr kommt es nicht an.


Und da Du nach dem Tod gefragt hast: Welche Beweise hast Du denn für Himmel und/oder Hölle? Nur weil Du weiterleben möchtest, ist ein Leben nach dem Tod nicht wahrscheinlicher.

Deshalb möchte ich Dir noch 2 Videos empfehlen:

Wie sollten wir über den Tod denken? - Erzählt von Stephen Fry



The 4 stories we tell ourselves about death (4 Geschichten, die wir uns über den Tod erzählen) - Auch mit deutschen Untertiteln verfügbar




Für mich persönlich macht ein Weiterleben nicht viel Sinn. Im Gegenteil, dadurch würde sich der Mensch weniger auf das hier und jetzt konzentrieren, sein Leben verbessern und es mit allen Sinnen genießen und wertschätzen.

Aber wer weiß so genau was kommt. - Es ist gut dass wir nicht alle Antworten auf die letzten Fragen haben.

Antwort
von Netie, 10

Lieber jurgensnuppy,

Es gibt nur einen Weg zur Rettung und das ist der Weg über Golgatha, wo das Kreuz des Herrn Jesus stand. Er ist daran gestorben, 'auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben haben.' Johannes 3,15

Und Jesus Christus sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Johannes 14,6

Der Glaube, das ist das Entscheidende!

LG Netie

Antwort
von Lukrenz, 83

Religion gibt es schon länger als es den monotheistischen Gott unserer modernen Religionen gibt. Es ist also die Frage ob die neueren Religionen mehr recht haben als ältere!

Antwort
von Viktor1, 51

Hallo Jürgen,

Jesus zur Sabbat-Frage: "..der Mensch ist nicht für den Sabbat da, sondern der Sabbat für den Menschen..." . Sabbat steht ja für die "gelebte Religion".
So ist eben Religion für den Menschen da. Wenn er die (guten) Botschaften der Religionen verinnerlicht und bestrebt ist sie zu befolgen, dann hilft ihm das in jedem Fall im Zusammenleben mit anderen, zu seiner Vervollkommnung ("Heiligung") und nach den Lehren dann zum transzendentem Heil.

...ungerecht .. wenn. nur, sagen wir mal die 
Katholiken, am jüngsten Tag gerettet würden und alle
anderen.. egal ob gut oder böse, vernichtet, nur
weil sie einen anderen glauben hatten?

Nun - fragst du hier Christen oder allgemein ?
Ich kann als Christ wieder nur Jesus sprechen lassen: Mt.25,31-46
http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us25
Oder auch Paulus: Rom.2,13-16:
http://www.bibleserver.com/text/EU/R%C3%B6mer2
wo auch Atheisten nicht vom "Heil" ausgeschlossen sind.

Wie du siehst, kommt es nicht auf die Religion an, sondern auf die Befolgung
des "Gesetzes" welches uns ins Herz (Gewissen) geschrieben ist.

Wenn also Jesus dies sagt, auch von Paulus bestätigt, dann wollen wir Christen dem doch nicht widersprechen - oder ? Dies haben leider auch viele Christen nicht begriffen, wie du hier an manchen Antworten siehst.

Was glaubt ihr?

Ich "glaube" fast garnichts, so oder so. Ich sehe Religion (egal welche) trotzdem hilfreich für die, die guten Willens sind.
Übrigens: Ich bin katholisch.

Gruß Viktor

Kommentar von sarahj ,

Ohne Deine Ansichten (die ich gut finde) in Abrede stellen zu wollen, spricht Paulus ja von "Heiden, welche das Gesetz nicht kennen".
Ganz ähnlich wie auch im Islam, werden hier also diejenigen ausgenommen, die es "eigentlich hätten besser wissen können".
Insofern zähle ich mich da (wie auch bei Muslimen) zu den potentiellen Opfern bzw. doch ausgeschlossen vom "Heil".

Hast Du das übersehen, oder bin ich da auf dem Holzweg?

Kommentar von Viktor1 ,
Hast Du das übersehen, oder bin ich da auf dem 
Holzweg?

Ja,Holzweg. Hast du dies übersehen ?

13 Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz tun.
Lies auch mal den ganzen Bezug Röm.2,1-29.
Jeder der das das "Gesetz des Herzens befolgt", ob Jude, Heide, Beschnitten oder unbeschnitten erlangt das Heil.
Und "das Gesetz", sein Gewissen, kennt jeder.
"Heiden" sind also hier die, welche keinen (inneren) Zugang zu Gott oder irgendeiner (bestimmten) Religionslehre haben.
Außerdem haben wir ja noch die deutlichen Aussagen Jesu.
Antwort
von Andrastor, 79

Das ist einer der Gründe warum es keinen Gott geben kann und all diese Göttervorstellungen nur Märchen und Lügen sind.

Wenn man mal bedenkt, dass alle "auserwählten" Völker ihren Ursprung in einem damals recht unterentwickeltem Teil der Welt hatten, weniger als mehrere hunderttausend Menschen waren und dann noch an banalen Krankheiten wie schlechten Zähnen qualvoll starben, während anderorts vergleichsweise hoch entwickelte Kulturen erblühten, wie zum Beispiel im chinesischen Reich, welche friedlich, kultiviert und zahlenmäßig weit überlegen waren, kommt einem die göttliche Gerechtigkeit schon gewaltig ungerecht vor.

Zusätzlich kommt noch dass es Jahrhunderte dauerte bis diese "auserwählten" Menschen ihren "richtigen" Glauben in die Welt tragen konnten und bis dahin sollen alle anderen Menschen der Hölle anheimgefallen sein?

Ganz doll fair von einem Wesen, dem nachgesagt wird sowohl allmächtig als auch allwissend zu sein.

Nein, wir können froh sein dass es Gott nicht gibt.

Antwort
von 3plus2, 28

Mahatma Gandhi: "Gott hat keine Religionen"

Gott hat den Menschen 10 Gebote gegeben

Antwort
von Garfield0001, 51

Kommt drauf an was du unter "Religion" verstehst. Für mich ist Religion alles was menschen tun um irgendwelche Götter zu beeindrucken etc. DAS ist für mich tatsächlich vollkommen überflüssig. 

Wichtig ist für mich die Tatsache dass (der) Gott  (der Bibel,  der Himmel und werde erschaffen hat) [in der Bibel werden ja auch andere Götter beschrieben. Deshalb die Ergänzung] von uns nur möchte dass wir ihn als Schöpfer und Herrn erkennen und danach leben. Das war es.

Ich lebe ja auch mit der Schwerkraft ohne dass ich sage dass das religiös ist. Oder so :-)

Antwort
von chrisbyrd, 20

Religion ist im Prinzip völlig unwichtig, es geht um die Wahrheit, wer die Welt erschaffen hat, einen Plan für unser Leben hat, der über die irdische Existenz bis in ein wundervolles ewiges Leben hinausreicht und wie Sünde und Schuld vergeben werden können. Gerade der letzte Punkt erscheint mir absolut entscheidend!

Die Bibel beschreibt, dass die Menschen durch die Sünde seit dem Sündenfall von Adam und Eva von Gott getrennt sind. Beide wollten selbst wie Gott sein und Gott akzeptierte ihre Entscheidung, die Auswirkungen auf die Nachkommen von Adam und Eva bis heute hatte. Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, auch wenn das durchaus verdienst gewesen wäre, sondern hat uns in Jesus einen Rettungsanker ausgeworfen: Alle, die an Jesus glauben und ihre Sünden vergeben haben wollen, erhalten Vergebung und das ewige Leben (1. Johannes 1,9; Johannes 3,16, Johannes 5,24; Römer 6,23).

Der wichtigste Schritt dazu ist die Erkenntnis der eigenen Sünden und Fehler. Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Das ist im Prinzip typisch für Religionen. Doch die Bibel zeigt einen anderen Weg. Wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Wie könnten wir aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke es bis in den Himmel, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen. Mit Religion hat das eigentlich nichts zu tun, es geht um Fragen nach dem Sinn des Lebens und unserer Existenz und darum, wie ich meine Sünden und meine Schuld vor einem reinen, heiligen und gerechten Gott loswerden kann...

Kommentar von sarahj ,

was ist gerecht daran, wenn einem "reuigen" Mörder vergeben wird, einem ungläubigen Gotteslästerer (entspr. ja juristisch höchstens einer Beleidigung) aber nicht?

Ist das menschliche Rechtssystem, welches Beleidigung weit weniger hart bestraft als Mord denn so viel gerechter als das göttliche?

Das widerspricht diametral meiner Vorstellung von Gerechtigkeit, Liebe, Barmherzigkeit usw.

Antwort
von 19hundert9, 80

Also ich bin zwar Christ, aber für mich haben Religionen überhaupt nichts mit Gott zu tun. Ich bin (normal) gläubig (Bete nicht zu Gott, sondern nur zu meiner verstorbenen Mutter), aber finde dass jede Religion im Endeffekt nur negatives bringt. Jede Religion hat ihren Gott, welcher der richtige und echte sein soll, das geht nicht.

Ich unterwerfe mich keiner Religion, glaub an was ich will, versuche meinen Mitmenschen einfach zu helfen wo ich kann und man wird nach dem Tod sehen was passiert oder auch nicht, da vl nichts passiert. Aber egal was wo steht, es gibt einfach keine Beweise dafür.

Für mich sind Religionen nur Unsinn.

Kommentar von Raubkatze45 ,

Wie schaffst du es, dich  als gläubigen Christen zu bezeichnen, der

nicht zu Gott betet, aber zu seiner verstorbenen Mutter (was immerhin ein Jenseits voraussetzt)

sich nicht dem Christentum zuordnen will  (das ist ja eine Religion)

offenbar der christlichen Botschaft vom ewigen Leben  keinen Glauben schenkt - vielleicht oder vielleicht auch nicht ....

der nur das glaubt, was er will..........

der den Glauben an die Wahrheit des Evangeliums von mathematischen oder physikalischen Beweisen abhängig macht

????

Das ist mehr Agnostiker als Christ.

Kommentar von 19hundert9 ,

naja das mit Christ war gemeint dass ich wegen meiner Familie (nicht streng gläubig) noch eingetragener Christ bin und zu Allerheiligen und Weihnachten mit der Familie in die Kirche gehe (der Familie Willens)

Und der Rest ist einfach gesagt, da man es einfach nicht sagen kann, werde ich mich auch auf nichts festlegen und wir werden es nach dem Tod sehen. Ich versuche mein Leben so gut wie möglich zu leben, was ich jetzt genau "bin" ist mir eigentlich egal.

Kommentar von sarahj ,

genau dir richtige Einstellung.

Antwort
von Mammut2000, 93

Hi,

Ich denke, dass du für dich erst einmal selbst herausfinden solltest was Religion ist  (für jeden Menschen ist es etwas anderes). 

Ich bin der Meinung, dass Gott am Ende jeden Menschen in irgendeiner Weise "retten" wird. Gott hat durch Jesus gezeigt das er die Menschen liebt.

Gruß

Mammut 

Kommentar von 19hundert9 ,

Und Sie sind sich sicher dass es Jesus gegeben hat? Ist doch alles nicht zu beweisen, was die ganzen Religionen sagen und meinen.

Kommentar von Garfield0001 ,

Gott weiß nur die Menschen retten die ihn als Herrn anerkennen. 

Kommentar von 19hundert9 ,

Hat er Ihnen das persönlich gesagt?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Historiker sind der Meinung, dass es Jesus gibt. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Schauen Sie danach doch mal im Internet.

Kommentar von Mammut2000 ,

Es ist ganz klar bewiesen, dass es Jesus gab ! Allerdings ist dies nicht das wichtigste, dass wichtigste ist (für mich) das er Menschen medizinisch nicht erklärbar geheilt hat.

Kommentar von Viktor1 ,
dass wichtigste ist (für mich) das er Menschen 
medizinisch nicht erklärbar geheilt hat.

Mammut2000

ziemlich mager für eine Glaubensüberzeugung. Nicht daß ich deinen "Bezug" abwerten will, aber was ist, wenn dieser Bezug "wackelt" ? Wirfst du dann Jesus weg ?
Dabei haben wir doch etwas viel tragfähigeres als Christen, die nachvollziehbare Botschaft Jesu. Diese besagt auch nicht, daß du das Heil erlangst, weil du Jesus anerkennst, weil er "Wunder" bewirkt hat, sondern wenn du seine Botschaft befolgst.
Jesus: "nicht wer zu mir "Herr, Herr" sagt (also auch " dich erkenne ich an weil du Wunder bewirkt hast") sondern wer den Willen meines Vaters tut - erlangt das Heil."


Kommentar von 19hundert9 ,

Ok, also wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, war es dann also Jesus der die Menschen geheilt hat :) Im Internet stimmt ja alles zu 100%. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin katholisch aber es lässt sich einfach nicht beweisen.

Kommentar von sarahj ,

zu "historiker einig" bzw. "klar bewiesen daß jesus existierte"

das ist nicht richtig. Man darf natürlich nicht Khalid Yasin oder William Lane Craig fragen (i.A. ist es nützlich, zu googeln, vom wem der Historiker bezahlt wird - insbes. in den USA)

https://www.youtube.com/watch?v=mwUZOZN-9dc

Antwort
von Dogmeat, 26

Du liegst da absolut richtig. Die meisten Menschen sind einfach mit ihrem Denken nicht so weit wie du. Religionen sind vollkommen irrelevant. Das einzig gute an ihnen ist das zusammengehörige Gefühl der Gemeinschaft, wodurch wir aber wissen, das dadurch oft nichts gutes entsteht (Kriege durch Religionen, Ablehnung, Hass etc.). Der Sinn des Leben ist die Liebe zu Gott, und wir sind Gott, das heißt ganz und einfach die Unterbindung von Wut, Neid und all diesen negativen Energien, da wir alle in Wirklichkeit eins und verbunden sind. Denn erkennt man das erstmal, merkt man auch, wie bescheuert es ist, sich gegenseitig zu hassen.

True story, b'tch! :P

Antwort
von KaffePrinz, 110

als atheist kann ich nur darüber staunen, wie gläubige mehr oder weniger aller konfessionszugehörigkeiten sich das leben selbst schwer machen. wenn es widererwarten einen gott geben sollte, dann bekommt der bestimmt plaque am hintern, wenn er sich das drama um "seine person" geben sollte..

Kommentar von jurgensnuppy ,

Hallo KaffePrinz

danke für Deine ehrliche Antwort, es ist natürlich Dein gutes
Recht Atheist zu sein, wenn man aber die Frage bedenkt, wie kann ich nach dem Tode, ewiges leben erlangen, ist es dann nicht die
wichtigste Frage die es überhaupt gibt?

Mit Atheismus kommst Du da nicht sehr
weit, oder?

Kommentar von KaffePrinz ,

hey jurgensnuppy, 

wenn man sich die frage stellt, wie kann ich mir nach dem tode ein ewiges leben erlangen, wirst du als chist (oder auch mit anderer konfession) nicht "weiter kommen", wie ich als atheist..

zumal, wenn es nach dem tod weitergehen sollte, na...dann warte ich mal ab. ich werde es dann ja "sehen". warum mir zu lebzeiten bereits den kopf darüber zerbrechen?! das macht m.e. nicht wirklich sinn..

Kommentar von sarahj ,

Vielleicht denkt sich Gott auch: ich schicke alle die unkritischen Hinterher-
renner in die Hölle, weil sie das ihnen gegebene Hirn nicht genutzt haben, und nicht kritisch hinterfragt haben.

Ganz abwegig ist das ja nicht, und es gibt genauso viel oder wenig Beweise dafür oder dagegen wie für oder gegen das Gottesbild der Religionen. Nämlich kein einziges.

Kommentar von KaffePrinz ,

vielleicht denkt gott aber auch..(vorausgesetzt es gibt ihn)

wie krass...diese ganzen vollhorschte...glauben die an einen leben nach dem tod....als ob das irdische leben, welches ihnen nicht schenkte nicht ausreichend wäre..

schicke ich all diese nimmersatten besser nach unten zu kollege satan. dort sind diese gierigen bestens aufgehoben..

bescheidenheit ist eine tugend...flööööt..

Antwort
von nowka20, 7

jeder gläubige ist immer in seiner RICHTIGEN religion

Antwort
von AsianGangster, 81

Glaube an das Gute, spende für die Armen und helfe anderen Leuten! Dann kann dir nichts passieren.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Im Christentum muss man an Jesus, den Sohn Gottes glauben, damit man das ewige Leben bekokmmt.

Kommentar von sarahj ,

ja, das zeigt sehr anschaulich, dass man im Christentum (aber nicht nur da) kein guter Mensch sein muss. Es reicht vollkommen, egoistisch zu sein.

Umgekehrt kann man auch ein guter Mensch sein, ohne Christ zu sein.

So mancher unter euch hat eine komplett gegenteilige Definition von "gut": für manche unter euch ist "gut", was gottgefällig ist - selbst wenn Gott nach menschlicher Ethik Böses will.

Ist also gut was Gott will, oder Gott gut, wenn er Gutes will?

Dies ist übrigens der zentrale Konflikt aller Gläubigen:
es gibt halt viel "Böses" in Bibel/Koran, mit dem man sich als guter Mensch nicht identifizieren will und kann.
Diesem Konflikt kann man auf 3 Arten begegnen:

1) man pickt sich Rosinen raus, und ignoriert/betreitet/verdrängt die unangenehmen Fakten. Das erfordert eine Schere im Kopf, aber die meisten Gläubigen gehen so vor.

2) man wird böse, und folgt Gottes Wort - auch wenn es nach menschlichen Vorstellungen nicht "gut" ist. Das machen Homophobe Christen, Fundamentalisten und IS Kämpfer.

3) man wirft den ganzen Mist über Bord und glaubt nicht mehr an so einen Gott. Man wird Atheist oder zumindes Nichttheist.
Eine schöne Alternative ist ein atheistische Buddhismus (was sich nicht ausschließt).

Antwort
von TurnedCross, 114

Gut das ich Atheist bin. Ich muss mich nicht mit sowas beschäftigen:D

Kommentar von Mammut2000 ,

Ich kann deine Meinung nachvollziehen und akzeptiere sie ;).

Mir hat mein Glaube aber schon oft weitergeholfen, weil er ein großer Bestandteil in meinem Leben ist. Deshalb finde ich, dass der Glaube zu Gott für Menschen wichtig ist.

Kommentar von TurnedCross ,

Ich bin nicht damit aufgewachsen. Sowohl meine Großeltern sowie meine Eltern haben nichts mit Religion zu tun. Daher bin ich ohne Religion aufgewachsen. Dennoch akzeptiere ich Religionen und die Menschen die an diese glauben.

Kommentar von Mammut2000 ,

Das finde ich gut ;)

Ich bekomme als sehr Gläubiger Christ nämlich immer mehr negative Gespräche mit und bekomme oft zu hören, dass das alles "Quatsch" ist.

Kommentar von sarahj ,

Nun, das ist Meinungsfreiheit. Und wenn man mit jemandem ins Gespräch kommt, sollte man auch abkönnen, diese dann auch zu hören.

Umgekehrt wirst Du ja auch der Meinung sein, daß Nichtglauben "Quatsch" ist.

Unabhängig davon, welches Wort man konkret ausspricht; ersetze "Quatsch" durch "Unlogisch", "Unglaublich" , "Unwahrscheinlich", "Unbegründet", usw. Die bedeutung ist ja die Selbe.

Mir ist es i.A. lieber, wenn nicht aus Politischer Korrektheit alles beschönt und vernebelt wird. Mir ist es lieber, wenn man Dinge bei ihrem Namen nennt. Dann weiss man wenigstens, worüber man diskutiert.

Kommentar von Garfield0001 ,

Nur dass es de Schwerkraft egal ist ob du an sie glaubst oder nicht. Irgendwann wird man stolpern und ... hinfallen 

Kommentar von Viktor1 ,

Du beschäftigst dich aber doch damit, sonst hättest du deine "Antwort" (nun ja, eigentlich ein Bekenntnis) ausgelassen.

Kommentar von sarahj ,

nein, wenn man hier nichts schreibt, könnten ja manche auf die Idee kommen, es gäbe keine Vernunft mehr auf der Welt.

Kommentar von sarahj ,

Man muss sich sogar sehr damit beschäftigen, denn es gibt immer noch viel zu viel Macht und Einfluß der Religionen.
(obgleich ich zugebe, daß momentan hier in D die Christen nicht das Problem darstellen)

Kommentar von Netie ,

Könnte die zum Fallstrick werden.

Antwort
von PieOPah, 4

Religion ist wichtig für die Menschen. Gott braucht keine Religion.

Antwort
von tinimini, 25

Sodom und Gomorrah sollten sich nicht bekehren, sie sollten sich nur besser benehmen und das Gastrecht wahren. Heute kommst du in den Sandsturm und brauchst  Schutz und morgen bin ich der den es passiert.Von Bekehrung war da nie die Rede. Gott schickte einen Propheten ,obwohldie Sodomiter und die Gomorraiten sich nicht für den Monotheistischen Glauben interesierten. Gott war auch die Menschen wichtig, nur haben sie sich nichts sagen lassen, und als dann das Unglück kam, da haben die Menschen die davon gehört haben, das so interpretiert, als hätte der Gott der Juden das  gemacht. So war damals und ist oft auch noch heute die Ansicht der Menschen, das Gott die Sünde straft. Dem ist aber nicht so. Der Mensch nimmt das lieber selber in die Hand und sagt dann eben mal schnell, Gott wollte das so.

Antwort
von viktorus, 19

Für unseren ewigen Schöpfer ist wichtig, dass wir Ihm glauben, was Er sagt (Joh.17,17; Lk.17,19).

Die "Religionen" sind vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) erfunden und sollen die Menschheit in die Irre führen (2.Kor.4,4).

Kommentar von sarahj ,

offb 12,9?
Da muss man aber viel Fantasie aufbringen, um diese Aussage hineinzuinterpretieren. Es sei denn, man meint: "alle anderen Religionen", was dann doch wieder gefährlich wird, und für Unfriede sorgt.
Zu sowas sagt man heute "Hasspredigt" - oder nicht?

Antwort
von ShmuelRotkraut, 65

Der abrahamitische Gott (Jahweh, Allah oder wie auch immer du ihn nennen willst) ist ein Konstrukt der Religionen, um Menschen zu kontrollieren - das funktionierte früher hervorragend, heute nicht mehr so gut. Es macht deshalb nur Sinn, den Menschen einzureden, dass sie nur gerettet werden wenn sie einer ganz bestimmten Religion (und in weiterer Folge auch deren Anführer(n) ) folgen.

Kommentar von sarahj ,

"heute nicht mehr so gut"

leider doch, wenn man über den westlich aufgeklärten Tellerrand blickt. Es gibt genügend Theokratien auf der Welt. Und selbst die USA zähle ich teilweise dazu.

Kommentar von ShmuelRotkraut ,

"Nicht mehr so gut" - Damit meinte ich nicht mehr so weltumspannend wie früher. Mit der USA muss ich dir leider auch rechtgeben, die Evangelikalen, Mormonen und Freikirchen dort sind der reinste Wahnsinn...

Kommentar von sarahj ,

"weltumspannend"
da bin ich mir gar nicht so sicher. Rund 2/3 (Christen+Muslime) sind schon ein großer Brocken. Müsste mal googeln, wie der relative Anteil Buddhisten, Hinduisten und anderer früher war...
Ich sehe auch ein wiedererstarken der Religionen - insbesondere der aggessiveren...

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