Ist Religion das Opium des Volkes?

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12 Antworten

Das war zu Marxens Zeiten mal so, heutzutage hat die Religion ziemlich abge ka ckt,wurde ersetzt durch Konsum  (Autochen, Malle-Urlaub, Freßtempel aufsuchen usw.) und Fußball. Dennoch spielt die Religion noch immer eine zu große Rolle. In den meisten öffentl. Organen sind auch diese unseligen Kirchenvertreter vertreten. Hinzu kommen die zahlreichen staatlichen Vergünstigungen für die beiden Großkirchen. Die Bevölkerung vorv llem in den größeren Städten ist zwar areligiös, nicht aber atheistisch, sondern würde sie dem hiesigfen Kirchenspuk ein Ende bereiten. Stattdessen herrscht lediglich Indifferenz vor.

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Nicht mehr.

Lange Zeit war die Religion ein Mittel das Volk zu besänftigen. Sei duldsam in diesem Leben und im nächsten wird es Dir vergolten. Gott hat für jeden sein Platz. Die einen herrschen nach Gottes Willen, die anderen dienen.

Wenn eine Vorschrift durch göttliche Vorgabe begründet wird, dann steht sie außerhalb jeder Argumentation, denn göttliches Recht kann von Menschen nicht in Frage gestellt werden.

Zwischenzeitlich haben die Medien diesen Platz übernommen. Wenn der Mensch nach getaner Arbeit heimkommt und von RTL II und Konsorten mit leichter belangloser und anspruchsloser Unterhaltung zugedröhnt wird, evtl. noch verbunden mit dem Genuß des einen oder anderen alkoholhaltigen Getränkes, dann fällt der Mensch in den Schlaf des Friedfertigen und macht sich keine Gedanken über den Gang der Welt und seinen Platz darin.

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„Religion ist das Opium des Volks“

Dieser Satz stammt von Karl Marx und lässt sich verschieden interpretieren:

1. Religion wirkt wie eine Droge auf die Arbeiterschicht: So wie Opium den Geist vernebelt, nimmt auch die Religion den Unterdrückten den Blick für die Realität und macht sie gefügig. In der Hoffnung auf ein Jenseits erkennen sie gar nicht, dass sie ausgenutzt werden und die Herrschenden loswerden müssen.

2. Mit Drogen bzw. Religion protestieren Arbeiter gegen die herrschenden Verhältnisse. Marx war Anhänger von Feuerbachs Religionskritik und meinte, dass Religion den Menschen zerstöre.

Der Satz wurde später von Lenin aufgegriffen: Er sagte „Religion ist das Opium für das Volk“. Damit entfällt allerdings die zweite Bedeutung.

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Ja, das hat dieser "Marx" richtig erkannt.

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) verführt mit diesen "Glaubensrichtungen" alle Menschen (Ps.53,1-2; Eph.2,2), abgesehen von wenigen (Mt.7,14), welche "heute" berufen werden.

Diese werden an der Seite Jesu das Reich Gottes anleiten (Offb.14,1-4).

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Heute haben Fußball, Tennis, Formel 1 und FIS Worldcup die Rolle einer Religion übernommen.

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Den Glauben an Gott unter dem Gesichtspunkt des Zwecks als notwendig erweisen zu wollen, ist ein verächtliches Unterfangen und weder für Gott noch für den Menschen schmeichelhaft. Einen Gott, den man gebraucht, braucht es nicht - ein brauchbarer Gott ist immer ein Götze.

Gott ist kein  kein Narkotikum für die Seele, um den ständigen Schmerz des Daseins aushalten zu  können. Wenn es um das geht, was das Leben zuletzt hält und trägt, dann verliert das bloß Nützliche und Zweckmäßige ohnehin
sehr bald an Wert.
Glauben muss man nicht aus Tradition, nicht aus Todesfurcht, nicht auf jeden Fall, nicht deswegen, weil jemand es befiehlt oder irgend etwas schreckt, nicht aus humanistischen Prinzipien, nicht, um erlöst zu werden, und nicht aus Originalität. Glauben muss man aus dem einfachen Grund, weil Gott da ist.

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Religion ist meiner Meinung nach aus der Furcht vor dem Unbekannten entstanden. Warum donnert es? etc. 

Wurde allerdings im Mittelalter dazu missbraucht um für einzelne Menschen Ziele zu erreichen (entweder bist Du in meiner Gang oder in gar keiner).

Ich bin auch gläubig. Für mich heißt das, das es jemand gibt der "über uns wacht". Religion spielt dabei keine Rolle. Egal welchen Namen er hat, ist immer derselbe. Jeder kann ihn nennen wie er will. Gott, Allah, Mufta Lufta immer derselbe. 

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Natürlich. Die Ohnmacht der ausgebeuteten Klassen im Kampf gegen die Ausbeuter erzeugt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits. Denjenigen, der sein Leben lang arbeitet und Not leidet, lehrt die Religion Demut und Langmut hienieden und vertröstet ihn mit der Hoffnung auf himmlischen Lohn. Diejenigen aber, die von fremder Arbeit leben, lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden, womit sie ihnen eine recht billige Rechtfertigung ihres ganzen Ausbeuterdaseins anbietet und Eintrittskarten für die himmlische Seligkeit zu erschwinglichen Preisen verkauft. Die Religion ist das Opium des Volks.

LG

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Sport ist das Opium fürs Volk. Brot und Spiele

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Nein, der nüchterne Blick.

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Glauben gibt Leuten eine Struktur.

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Kommentar von Herb3472
20.06.2016, 02:22

Jemand, der eine Religion braucht, um seinem Leben Halt und Struktur zu geben, ist aber mit seiner Persönlichkeit schön arm dran!

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Wohl eher die Standartausrede des Volkes

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