gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Ist Religion "an sich" noch zeitgemäß?

gefragt von hpdeising am 27.04.2008 um 14:57 Uhr

Mein Gedanke plagt mich schon seid Jahren daher möchte ich gerne andere Meinungen zu dieser Frage hören! Wir Menschen sind ein komisches Volk, denn was wir Glauben das verinnerlichen wir und das sehen wir als Gesetz an, nun haben wir aber begonnen wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln, welche uns zu Gesetzen führen die nichts mit Glauben, sondern mit - in unserem Bezugssystem - unwiederlegbaren Fakten zu tun haben. Hat in der heutigen Zeit der wissenschaftlichen Aufklärung Religion überhaupt noch einen Nutzen? Ist Sie nicht mittlerweile nur noch einen "Halteleine" für Menschen die mit Wissenschaft und Empirik nichts am Hut haben? (Ich weiß ein sehr provokanter Gedanke!)

48 Stimmen : Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn! (29) ; Religion ist überholt. (12) ; Ist mir egal! (7)

Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Religion (3176)
Wissenschaft (1072)
Glaube (714)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


mitra54
beantwortet von mitra54 am 27. April 2008 15:07
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das hat nichts mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu tun.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

stefanpeter
beantwortet von stefanpeter am 27. April 2008 15:17
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Sich mit dem Leben auseinanderzusetzen ist bestimmt nicht überholt. Auch wenn das einige so sehen mögen. Ob allerdings die katholische Kirche, oder islamistische , oder jüdische Hardliner zeitgemäss sind, ist eine andere Diskussion, die man getrennt von Religionsfragen führen sollte.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

holodeck
beantwortet von holodeck am 27. April 2008 15:31
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religion - im Sinne der ursprünglichen Bedeutung der "Rückverbindung mit dem Ursprung" - ist heute wichtiger als je zuvor.

Die Kirchen sind schon seit Jahrhunderten in meinen Augen weit von der Religion entfernt.

Ein Widerspruch zu den Wissenschaften besteht im Übrigen nur auf der Ebene der gedanklichen Konstrukte und Bilder (ein Gott mit Bart?), hüben wie drüben. ;-))

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!
Kommentar von 7d012b39e61cf853e3fbc311e29c43dcsmallstefanpeter am 27. April 2008 15:36

na endlich, DH


HerrLich
beantwortet von HerrLich am 27. April 2008 15:05
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religion und "zeitgemäß" - Das ist eine verquere Verquickung.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

mcchris
beantwortet von mcchris am 27. April 2008 15:06
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religionen gibt es scho seit Menschengedenken, und in der not, wenden sich immer noch alle an Gott. Die Frage muss lauten "Ist die Kirche noch zeitgemäß" denn diese muss neue wege gehen, und die Wissenschaftlichen Erkenntnisse mit dem Glauben in Einklang zu bringen. Nur weil man weiss, das der Mensch durch die Evolution abstamt, heisst das noch lange nicht, das das nicht Gottes Werk war.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Kommentar von hpdeising am 27. April 2008 15:10

Die Kirche an sich ist doch nur ein Vereinigung von Gläubigen. Genauso wie in der Demokratie das Volk auch der Staat ist. Die Gläubigen sollten demnach auch den Glauben mit der Wissenschaft in den Einklang bringen. Oder nicht?

Kommentar von 6cf11259c16f13176765b100173516b3smallmcchris am 27. April 2008 15:15

Da hast du schon recht, aber die meisten halten sich da an das was die Kirche anerkennt. Und sehen wir es doch mal richtig, die Gläubigen sind doch die Kirche (als Gemeinschaft).


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 27. April 2008 15:09
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Natürlich ist Religion wichtig. Viele Menschen brauchen etwas, an das sie glauben und woran sie sich festhalten können.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!
Kommentar von 2d62e212e80cd97d781296c2d1fa7227smallRaccoon am 27. April 2008 16:17

Du gibst normalerweise ganz gute Antworten, dagegen sag ich nichts. Aber warum musst du dir auch fast jedesmal gleich ein DH dafür geben?


Sternenfee
beantwortet von Sternenfee am 17. Mai 2008 15:23
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Allgemein Religion ist wohl auch schon hilfreich - aber der lebendige Glaube an Gott - das ist das Wichtigste! Vor allem sollte man das nicht stetig vor sich herschieben, eine Entscheidung zu treffen, denn niemand weiß, wieviel Zeit man noch hat.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Tippse
beantwortet von Tippse am 27. April 2008 15:00
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Für mich zwar nicht, im Laufe der Jahre hat die Intensität des Glaubens der Leute meiner Ansicht nach sowieso nachgelassen. Aber es gibt sicher noch genug Gläubige, von daher ist die wichtig und hat Sinn!

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!
Kommentar von 7d012b39e61cf853e3fbc311e29c43dcsmallstefanpeter am 27. April 2008 15:25

Wie kommst Du darauf, dass die Intensität des Glaubens nachgelassen hat? Weil die Kirchen nicht mehr so rappelvoll sind wie im Mittelalter? Ernsthaftigundfreundlichfragichnach

Kommentar von 33a09523666e5176dbbee485dba642b5smallTippse am 27. April 2008 15:32

Nein, nicht deswegen, die sind bei uns auch noch rappelvoll, aber wenn man mit den Menschen redet, die meissten haben zwar eine Konfession, aber eben nur am Papier, weniger des Glaubens willen.

Kommentar von 7d012b39e61cf853e3fbc311e29c43dcsmallstefanpeter am 27. April 2008 15:45

Definitionsfrage, glaub'ich; she. weiter unten...;-)
Noch immer versuchen Menschen zu begreifen watt das alles denn soll. Aber was Du sagst, ist bestimmt schon richtig. Bin auch konfessionslos. Ich wünsch' Dir einen 'gesegneten Sonntag' ;-)

Kommentar von 33a09523666e5176dbbee485dba642b5smallTippse am 27. April 2008 15:50

Danke, Dir auch! ;-)


MacJohn
beantwortet von MacJohn am 27. April 2008 15:01
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

und hat es immer schon gegeben: nicht nur in den christlichen, islamischen und buddhistischen Kirchen, sondern auch als Wirtschaftsform (scientology), Wissenschaftsform (Aufklärung) oder Wettbewerbsform (Olympische Spiele).

Und es wird auch immer Religion geben, denn der Mensch als soziales Wesen kann ohne übergordnete sinngebende Strukturen nicht existieren. Nur: die müssen nicht christlich sein, sondern könne auch ganz andere Formen haben.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

anonym
beantwortet von DavidPuddy am 27. April 2008 15:01
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Für mich ist es nicht zeitgemäß. Aber ich denke für einen Großteil der Menschen ist Religion einfach wichtig und deswegen wird sie immer zeitgemäß bleiben.

abgestimmt für: Religion ist überholt.

vollimleben
beantwortet von vollimleben am 27. April 2008 15:02
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religion ist sehr wichtig für jeden der "Glaubt"Es gibt sie seit Jahrtausenden und wird sie immer geben,wer sie nicht mag,kanns ja bleiben lassen!

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Bandido
beantwortet von Bandido am 27. April 2008 15:02
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Überholt ist sie nicht. Wichtig ist sie nur für Menschen, die ohne sie ihr Leben nicht meistern können. Also kann mir persönlich das Ganze egal sei.


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 27. April 2008 15:06
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Niiina
beantwortet von Niiina am 27. April 2008 15:55
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

majoran
beantwortet von majoran am 27. April 2008 15:58
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Religionen aller Zeiten und der ganzen Welt haben immer das Subtile, das Innerste im Menschen berührt, sein Herz. Das Herz wird als Zentrum der Liebe (Leben) gesehen, es spricht zu jedem Menschen mit seiner unhörbaren Stimme, die nur der einzelne für sich hört. Ein jedes pochende Herz sehnt sich nach der Liebe, nach der Einheit, fühlt sich allein im Ringen um das Alltägliche. So gibt es einen wunderbaren Spruch: "Ach, Mensch wie Tier strebt seiner Erlösung entgegen". Sprich es nicht mit dem Verstand, sage es in deinem Herzen, und fühle den Schlag deines Herzens. Hast du vergessen, daß alles "eins" ist und wir uns alle tief im innersten daran erinnern und uns danach sehnen? Seziere die Religion nicht wie ein Chirurg, sondern fühle sie wie ein Musiker die Musik fühlt. Dann wirst du den Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft verstehen.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!


wandpilz
beantwortet von wandpilz am 27. April 2008 16:08
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo, ich hoffe ihr habt euch schon auf mich gefreut... :-D

Also: Ich könnte jetzt auf die Vielzahl meiner anderen Texte hinweisen, wo ich mich - in einigen Fällen sehr stark - für die Abschaffung der Religion einsetzte. Nun will ich aber aus Gründen der Fairness die Religion als - wie es Dennet schon in einem seiner Bücher betitelte - "natural Phenomenon" sprich: "natürliches Phänomen" beleuchten. Die Religion ist bzw. war ein hübsches Sammelsurium von Geschichten, die dem wissbegierigen Menschen vor vielen hundert bzw tausend Jahren die Mysterien der Welt erklärten. Gleichzeitig bewirkte das gemeinschaftliche Glauben an etwas eine gewisse Gruppendynamik. So wie der Kegelverein in der Sankt-Klabüstel-Str. in Niederoberwestenostenfurth wurde die Religion ein Gemeinschaftsprojekt. Man half und stützte sich (das, was früher allein die Verwandtschaft eines Clans bzw. eines Rudels affenähnlicher Vorfahren tat, wurde in einigen Kulturkreisen mit einem System erweitert, welche nicht nur Richtlinien, sondern auch Gründe für das ethische Handeln lieferten). Eine Gruppe, welche solche einem Glaubenssytem angehörte, hatte eine größere Chance, andere feindliche Gruppen (welche sich innerhalb bekämpften)zu überleben. Ironischerweise war der gemeinschaftliche Glaube ein selektiver Vorteil. Man war bereit seine Freunde/Mitgläubige zu verteidigen (heute ist es eher ein Nachteil, da Religionskriege bzw. die gegenseitige Abschlachtung ohne Sinn und Verstand die Zahl der Nachkommen stark dezimiert). Seit ein paar Jahren weiss der Mensch (oder die meisten von ihnen), dass die vielen grundlegenden Schriften der Religionen dieser Erde...nun ja...wissenschaftlicher Humbug sind. Ein nettes Weltbild für 4-jährige bzw. eine Art von Metaphern, die dem einfachen Menschen das Gute an sich klarmachen sollte. Der aufgeklärte Mensch - also derjenige, der sich zwar seiner teilweisen Determination durch seine DNA bewusst ist, aber dennoch für sich selbst "frei" handeln kann - braucht keinen Mystizismus um seine ethischen Grundlagen zu erklären. Kants kategorischer Imperativ löste den Zwang des Christentums gut zu handeln (weil sonst die Verdammnis und ewige Höllenqualen drohten) durch ein Verständnis der Vorteilhaftigkeit von sozialem Handeln ab. Wir brauchen keinen Gott, der über uns wacht und tief in uns drin jeder Entscheidung zu Grunde liegt, wenn wir Gutes tun. Das wäre absurd. Nein, wir selbst entscheiden uns zu unseren Taten.

Natürlich gibt es noch dieses religiöse Gemeinschaftsgefühl á la Kegelverein. Dieses entspringt aber nicht dem Bedürfnis religiös zu sein und irgendeiner Entität zu gehorchen, sondern es ist schlicht und ergreifend das menschliche Bedürfnis nach Gesellschaft. Leider werden die Nachkommen dieser Gruppen meist zu dieser Glaubensrichtung gezwungen (mein beliebtes Beispiel, dass man ein unwissendes Kind ins Becken taucht, um so ewig dem Bertelsmannclub des Himmels anzugehören). Unser - in allen Bereichen des Lebens - streng verteidigte Glaube an die Freiheit des Menschens wird im Bereich der Religion aufs brutalste umgangen. In meinen Augen ist Religion nur in einer Weise vertretbar: wenn es sich um ein regelfreies Gemeinschaftsprojekt handeln würde, ohne dogmatisierte Glaubensinhalte, korrupte Leiter und ohne ein leeres Versprechen der Erlösung oder Verdammnis.

Komischerweise gibt es diese Religion: die Religion Mensch zu sein. Aber diese Art von Gemeinsamkeit scheint einigen Völkern dieser Erde nicht genug zu sein. Da macht es vielmehr Spaß die "Anderen" einfach abzuknallen, in die Luft zu sprengen und anschließend zur Beichte zu rennen oder gen Mekka zu beten.

In unseren heutigen Zeit wäre es wünschenswert, wenn der Keim der Wissenschaft auch in den borniertesten Hirnen Fuß fassen könnte und somit die Unsinnigkeit des Brutalismus im Namen Gottes aufhörte. Aber leider kann man jeden Tag im Fernsehen die Wahrscheinlichkeit ablesen, ob dieses je passieren wird. Sie ist erschreckend klein. Talkshows, Gerichtsshows, Castingshows usw. zeugen davon, dass der Großteil der Menschheit nicht zum erlesenen Kern der Leute zählt, die ein Buch nicht nur dazu verwenden, es nach Insekten zu werfen. Der Hauptteil der Menschheit ist leider ziemlich dämlich. Und daher werden einfache Systeme - wie zum Beispiel der Bertelsmannclub oder die Religion - immer einfacher in schwammigen Hirnen festhalten als wissenschaftliche Einsicht.

abgestimmt für: Religion ist überholt.
Kommentar von Simple_avatar10smallmajoran am 27. April 2008 16:36

Wow, das ist also das Ergebnis von Nichtreligion? Ein Schlachthaus mit Faustrecht, weil der Mensch zu dumm ist, höhere Ideale zu suchen und sich danach auszurichten? Ein Leben ohne Religion, ist ein Leben ohne Liebe! Das hat nichts mit Fanatismus zu tun. Derjenige der aus dem Herzen glaubt, greift weder zur Waffe noch zu Schlachtwörtern, er mag die Stille, er mag die Harmonie und die Schönheit. Suche sie auch in deinem Leben, und verlasse den Haß.

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallwandpilz am 27. April 2008 16:38

lies mal die Statistiken. Atheisten sind friedfertiger als Gläubige. Aber danke für den Kommentar. Zeigt, dass wir die Religion wohl nie hinter uns lassen können, da es immer nóch Leute gibt, die glauben, dass der Glaube die alleinige Begründung ist, gut zu sein.

Kommentar von Simple_avatar10smallmajoran am 27. April 2008 18:15

Danke auch für deinen Kommentar. Allerdings scheinst du die Religion für die heutige Weltpolitik anzuprangern. Doch seit über 100 Jahren treibt die Wissenschaft (und besonders die Statistik) ihr Unwesen, womit sie die heutige politische Weltlage mitbewirkt hat. Außerdem: Was heißt schon ein "statistisch" friedfertiger Atheist? Die meisten von denen arbeiten doch in der Wissenschaft und erfinden täglich Massenvernichtungswaffen .... Wie du siehst, kann man mit bequemen Vorurteilen alles durch den Kakao ziehen. Doch Fakt bleibt: alle Menschen sind vom ersten bis zum letzten Atemzug gläubig ... auch die Atheisten, nur nennen sie ihren Gott "Statistik" oder "Wissenschaft", um sich zu beruhigen und gut zu fühlen. Damit erweist sich letztlich, daß die Religion in neuen Gewändern weiterlebt.

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallwandpilz am 27. April 2008 18:35

Falsch. Es gibt einen krassen Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft. Und wenn du den begriffen hast, kannst du auch erahnen, worum es mir geht: Wenn in der Wissenschaft plötzlich neue Fakten auftauchen, ist jeder Wissenschaftler bereit, sein altes "Glaubenssystem" über den Haufen zu werfen. Bei Religion ist das nicht der Fall. Ein fanatischer Christ weicht jeglichen Beweisen aus mit den hohlen Worten, dass man halt nicht genug glaubt, wenn man zweifelt. Mir geht es darum, dass Menschen ihren Verstand gebrauchen und sich nicht auf Märchen berufen, die ein Haufen verschiedener Priester, die sich weder kannten, noch wirkliche Beweise für ihre ausgeschmückten Geschichten vorlegen konnten, zusammengekleistert haben. Die Grundprinzipien des Christentums mögen edel sein, aber ihre Durchführung war es nie. Believe me or I punch you. Das ist echt christliches Denken.

Aber ich bin mir der Tatsache bewusst, dass wir nie auf einen grünen Zweig kommen werden. Hier treffen halt zwei grundsätzlich verschiedene Weltbilder aufeinander. Daher will ich hier niemanden bekehren. Aber wenn man wenigstens die Möglichkeit in Betracht ziehen könnte, dass das, was jeden Sonntag Milliarden Menschen in Gotteshäuser strömen lässt, auch völliger Blödsinn sein kann, dann wäre ich schon zufrieden. Ich glaube die größte Einsicht des Menschen ist die, dass man sich einer Sache nie sicher sein kann. Ich gebe zu: vielleicht ist die Wissenschaft, an die ich glaube völliger Blödsinn, aber kann dieses Eingeständnis auch ein Gläubiger von sich behaupten? Ich denke nicht.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 18:03

An wandpilz: Wir müssen DIR zustimmen. Nur, wir leben nicht nur in einem Klimawandel, sondern auch in einem Bewusstseinswandel, der uns menschlich Irdischen noch offenbaren wird, was wahrlich GOTT, HIMMEL, NIRWANA, EWIGES LEBEN, VERVOLLKOMMNUNG ist und beinhaltet.

GALLARIAOY


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 27. April 2008 16:27
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Der Mensch ist an sich ein religiöses Wesen, auch wenn manche das leugnen. Die Wissenschaft wird nie alles erklären können.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Brigitta
beantwortet von Brigitta am 27. April 2008 16:35
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

barnabas
beantwortet von barnabas am 28. April 2008 10:57
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religion ist mehr als ein altes, überholtes Erklärungsmuster für natürliche Phänomene. Es tut mir Leid, aber wer Religion ausschließlich so sieht, ist noch nicht zum Kern der Dinge vorgestoßen. Seit Jahrhunderten wird darum gerungen, mit der Deutungshoheit für alle Phänomene auf Menschen Einfluss zu nehmen. Und leider hat sich dieses Ringen zu häufig mit religiösen Themen vermengt. Es wird immer dann schwierig, wenn sich Religion mit Machtstrukturen mischt und so zum vorherrschenden, bestimmenden und auch ausschließenden System wird. Wenn die Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einer bestimmten, meinetwegen auch religiösen - oder auch antireligiösen - Gruppe von Menschen darüber entscheidet, ob meine Kinder einen vernünftigen Ausbildungsplatz bekommen oder auch nur die Chance auf einen guten Job haben.

Wir hatten allein in der deutschen Geschichte immer wieder solche Tendenzen, dass sich eine herrschende "cognitive majority" bestimmend und ausschließend gegen andere Lebensentwürfe durchzusetzen suchte.

Aber "cognitive majority" ist nur Macht. Sie ist nicht Wahrheit. Vieles, was die "cognitive majority" heute glaubt, ist Lüge. Oder Selbstbetrug. Oder Wunschdenken. Aber nicht wirklich. Nur: Der "König" glaubt es - und mit ihm sein Volk.

Religion dagegen bedeutet, sich zu besinnen, dass es mit den Dingen dieser Welt noch nicht abgetan ist. So hat es Ludwig Wittgenstein formuliert. Wissenschaft und Religion sind zwei sich ergänzende Geistessysteme, die auf verschiedenen Ebenen operieren, aber nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen, weil dadurch beide verlieren.

Ethik kann letztendlich nicht intellektuell redlich allein aus dem Menschen begründet werden. Wir tun das natürlich oft, aber allein die Annahme, dass der Mensch etwas Besonderes ist und somit das Recht hat, solche Gedanken zu denken und solche ethischen Systeme aufzustellen, ist schon nicht mehr allein aus der menschlichen Existenz als solcher abzuleiten.

Aber ich glaube, hier sprengt meine Argumentation den Rahmen. Sorry.

Gruß Barnabas

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!
Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 18:08

An Barnabas: Stimme DIR zu, und gehen noch einen Schritt weiter, dass die Religion, im Besonderen die Lehre der römisch katholischen Kirche viele psychisch Kranke provozierte, weil sie mit Halbwahrheiten und Lügen ihre Gläubigen überfordert.

GALLARIAOY


Lorie777
beantwortet von Lorie777 am 28. April 2008 14:24
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Also ich war mal wirklich überzeugt Atheistin, bis ich dann eines Tages in einem Buch gelesen hab, da hab ich Gottes Liebe plötzlich gespürt. Seitdem hab ich mit Gott schon so viel erlebt. Ich wusste öfters Sachen die ich nicht hätte wissen können und ähnliches. Und wenn ich bete bekomme ich immer die Sachen die ich brauche, wie Wohnungen im letzten Moment, meinen Studienplatz, den ich eigentlich nicht hätte bekommen können und sowas. Ich kann den Glauben an Gott ( Jesus ) nur empfehlen. Es geht aber um mehr als nur darum an zu Gott glauben, sondern um eine Liebesbeziehung zu Gott, darum dass wir ihm und er uns ganz tief begegnet.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

anonym
beantwortet von Schwaebin am 10. Juli 2008 02:43
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religion, nicht im Sinne von auf dem Papier einer Kirche zu sein. Mehr im Sinne von

-sich an Gotts Gebote zu halten, oder zumindest versuchen sich an sie zuhalten. Da kein Mensch perfekt ist, darum haben wir Jesus.

-Bibel lesen und versuchen naeher zu Gott zu kommen.

-und moeglist ein reines Leben zu fuehren und anderen keinen Schaden zufuegen! Kurz: MORAL(wahrscheinlich mit dem ersten Punkt verwandt)

-Verantwortungsbewusst mit der Umwelt und Natur (Gotts Schoepfung) und mit dem was er dir gibt umgehen!

Wenn mehr Leute das machen wuerden, wuerde die Welt viel besser aussehen!!!!

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Andreas25
beantwortet von Andreas25 am 23. Oktober 2008 17:59
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Warum haben viele keinen Glauben?

Glaube ist eine Frucht des Geistes Gottes, und Gott gibt seinen Geist gern denen, die ihn darum bitten (Gal. 5:22; Luk. 11:13). Somit bitten Personen, die keinen Glauben haben, entweder nicht um diesen Geist, oder sie bitten für einen falschen Zweck oder widerstehen der Wirksamkeit des Geistes in ihrem Leben. Vieles kann dabei ausschlaggebend sein:

Sie haben keine genaue biblische Erkenntnis: Die Bibel ist ein Produkt des Geistes Gottes, sie ist von Gott inspiriert (2. Tim. 3:16, 17; 2. Sam. 23:2). Versäumt man es, sie zu studieren, kann sich kein wahrer Glaube entwickeln. Angehörige einer Kirche mögen zwar die Bibel benutzen, wenn sie aber nicht im Wort Gottes, sondern in den Lehren von Menschen unterwiesen worden sind, werden sie in Wirklichkeit nicht an Gott und seinen Vorsatz glauben. Bei der Lösung ihrer täglichen Probleme werden sie geneigt sein, sich auf ihre eigenen Ansichten oder auf die anderer Menschen zu verlassen. (Vergleiche Matthäus 15:3-9.)

Sie sind von der Religion enttäuscht: Viele sind wegen der Heuchelei in den christlichen Kirchen enttäuscht. Sie geben zwar vor, Gottes Wort zu lehren, versäumen es aber, in Übereinstimmung damit zu leben. Andere gehören einer nichtchristlichen Religion an und haben die schlechten Früchte ihrer Religion beobachtet und festgestellt, daß ihnen ihr Glaube in Wirklichkeit nicht geholfen hat, mit den Problemen des Lebens fertig zu werden. Da diese Menschen keine genaue Erkenntnis über den wahren Gott haben, ziehen sie sich von allem, was mit Religion zu tun hat, zurück. (Vergleiche Römer 3:3, 4; Matthäus 7:21-23.)

Sie verstehen nicht, warum Gott das Böse zuläßt: Die meisten Menschen verstehen nicht, warum Gott das Böse zuläßt, und machen ihn daher für all das Böse, was geschieht, verantwortlich. Sie erkennen nicht, daß die Neigung des Menschen, Böses zu tun, nicht auf den Willen Gottes zurückzuführen ist, sondern auf die Sünde Adams (Röm. 5:12). Vielleicht sind sie sich der Existenz Satans, des Teufels, und seines Einflusses auf die Weltereignisse nicht bewußt, und so schreiben sie Gott die von Satan verübten schändlichen Taten zu (1. Joh. 5:19; Offb. 12:12). Selbst wenn sie sich bis zu einem gewissen Grad all dessen bewußt sind, denken sie womöglich, Gott lasse sich zu viel Zeit, bis er eingreife, denn sie erkennen nicht deutlich die Streitfrage der universellen Souveränität Jehovas und erfassen nicht die Tatsache, daß ihnen Gottes Geduld bis heute die unverdiente Gelegenheit einräumt, gerettet zu werden (Röm. 2:4; 2. Pet. 3:9). Außerdem können sie es sich nicht so recht vorstellen, daß Gott zur bestimmten Zeit alle, die Böses treiben, für immer vernichten wird (Offb. 22:10-12; 11:18; Hab. 2:3).

Ihr Leben wird von weltlichen Ansichten und fleischlichen Begierden beherrscht: Gewöhnlich widmen sich Personen, die keinen starken Glauben haben, anderen Interessen. Einige sagen vielleicht, daß sie an die Bibel glauben, aber sie haben sie möglicherweise noch nie gründlich studiert oder es versäumt, dankbar über das Gelesene nachzusinnen. Womöglich haben sie sich weder über das Warum Gedanken gemacht noch darüber, wie das Gelesene ihr tägliches Leben berührt. (Vergleiche 1. Chronika 28:9.) In einigen Fällen haben sie, statt den vorhandenen Glauben zu stärken, zugelassen, daß der Wunsch nach unrechten Dingen ihr Herz beherrschte, so daß sie sich von Gott und seinen Wegen entfernten (Heb. 3:12).

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!
Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 18:21

An Adreas25: Aufgrund unserer Erkenntnisse können wir DIR nicht zustimmen, weil alle Religionen, zumindest in den letzten 2600 Jahren bitter versagten, weil es ihnen nicht gelangt, ihre Gläubigen so zu führen, das Frieden herrsche unter den menschlich Irdischen. GALLARIAOY


rumpelstilz
beantwortet von rumpelstilz am 27. April 2008 15:02
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Ist mir egal!

Raccoon
beantwortet von Raccoon am 27. April 2008 15:07
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Lässt sich pauschal sicherlich nicht beantworten, denn es hängt maßgeblich von der Religion ab.
Manche Religionen sind sehr allgemein gefasst und versuchen nichts zu erklären, sondern nur den Menschen Halt zu geben. Andere Religionen berufen sich dagegen so sehr auf nicht mehr zeitgemäße Dinge, dass sie dadurch für manche Menschen einfach an Glaubwürdigkeit verlieren.


Devildog
beantwortet von Devildog am 27. April 2008 15:08
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist überholt.

Samml
beantwortet von Samml am 27. April 2008 15:08
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Aussage stimmt zwar nicht für mich , aber Du läßt ja nur 3 Varianten vor. Nicht sehr Wissenschaftlich. Die Relegion hat schon ihren Stellenwert, denk nur mal an die vielen Arbeitsplätze als Pfarer,Diakone, Päpste u.u.u., und natürlich auch die die diese Leute bedienen.Rein menschlich gesehen wird sie auch vielen Menschen helfen Probleme zu bewältigen - so bei einem Herzchirugen und der Schuldfrage warum der Schnitt daneben ging.Bitte die Antwort nicht auf die Goldwaage legen, habe nichts gegen Relegion und deren Ausübung, aber etwas gegen kurzgefaßte Umfragen und Privilegien die sich mancher Glaubensfürst herausnimmt.

abgestimmt für: Ist mir egal!

bengi912
beantwortet von bengi912 am 27. April 2008 15:14
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

nicht für mich, aber für viele andere menschen.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Marah
beantwortet von Marah am 27. April 2008 15:16
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Menschen brauchen eine Religion um eine Zusammengehörigkeit zu entwickeln. Die Politik und die Gesellschaft an sich reichen da meiner Meinung nach nicht aus. Eine Religion bringt Tradition und Feierlichkeiten mit sich, die Menschen sonst aus den Augen verlieren würden. Allerdings ist der christliche Glauben überholungsbedürftig in meinen Augen. Wir brauchen diese strenge Hierachie nicht mehr sondern einen Glauben, der Menschen zusammenführt und Halt bietet, statt mit archaischen Bestrafungungen und Gottes Groll zu drohen. Ich könnte jetzt noch viel mehr schreiben aber ich denke, dann würde mich keiner mehr verstehen (ich bin halt ein kleiner Wortverdreher) :oD

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!
Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 17:57

An Marah: Nach unseren Erkenntnissen benötigen wir die derzeitigen Religionen nicht mehr, weil keine dieser Religionen, zumindest in den letzten 2600 Jahren dazu beitrug, dass wir menschlich Irdischen friedlicher, liebevoller, harmonischer mit einander leben. Bisher konnten die diversen Religionen, den SINN des menschlich, irdischen SEINS nicht nachvollziehbar erklären. Und auch die neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse betätigen nur, dass es einen Hintergrund geben muss, der all das gewollt auslöste, was wir derzeit so erleben. Wenn jeder Irdischer sein eigener Priester würde, und so leben würde, dass er/sie kein KARMA mehr erzeugt, dann wäre die menschlich, irdische Gesellschaft einen Schritt weiter.

GALLARIAOY


Aquavit
beantwortet von Aquavit am 27. April 2008 15:21
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

"Zeitgemäß" ist Religion ganz sicher nicht mehr. Allerdings wird sie uns noch lange erhalten bleiben, denn viele Menschen werden religiös erzogen und geben ihre Weltanschauung dann auch wieder ihren Kindern weiter...

abgestimmt für: Religion ist überholt.

anonym
beantwortet von fennek am 27. April 2008 15:29
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Meine richtig gestellte Antwort ist:

Religion ist deswegen überholt - weil Sie Missbrauch durch gewisse Kreise billigt oder gar unterstützt !

Wie will bei unübersehbar fragwürdigen Zuständen weltweit, irgend eine Religion vor sich selbst Ehrlichkeit vertreten ?

abgestimmt für: Religion ist überholt.
Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallwandpilz am 27. April 2008 16:17

Ich hätte nie gedacht, dass ich das je schreiben würde, aber fennek: ich stimme dir zu. DH


anonym
beantwortet von einsteinium2 am 27. April 2008 15:30
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religion hat den Menschen immer die Dinge erklärt, die sie anders nicht verstehen konnten. Wir leben jetzt aber inzwischen im 21. Jahrhundert und die meisten Phänomene und "Wunder" lassen sich mithilfe der Wissenschaft erklären. Buchtipp: "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins

abgestimmt für: Religion ist überholt.
Kommentar von A931f4de3f7d6f2da7e9bfaf618312f7smallbarnabas am 28. April 2008 10:41

Religion ist kein Erklärungsmuster für Dinge, die uns heute die Naturwissenschaften erklären können. Richtig ist allerdings, dass es konkrete religiöse Strömungen gibt, die solche Bücher wie das erwähnte Werk von Dawkins provozieren.


Rasta
beantwortet von Rasta am 27. April 2008 16:02
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist überholt.

Qetan
beantwortet von Qetan am 27. April 2008 22:41
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Cocora
beantwortet von Cocora am 28. April 2008 10:42
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

anonym
beantwortet von mariamutter am 28. April 2008 15:52
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Es gibt vieles, was wir nicht sehen oder verstehen oder wissenschaftlich erklären und messen können; ein einfaches Beispiel ist die Liebe - kannst Du beweisen, dass es sie wirklich gibt? Wissenschaftlich beweisen jedenfalls nicht. Aber erleben kannst Du es, dass es sie gibt - und darüber staunen.

Ganz ähnlich ist es mit dem Glauben und der Religion, man erfährt ihre Wahrheit nur, wenn man sich auf den Glauben einlässt. Beweisen lässt sich nicht, dass es Gott gibt, aber erleben! Und darüber staunen ...!

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!
Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 18:15

An mariamutter. Religion kann insofern nürtzlich sein, dass sich mit den diversen Religionen die Tore zur absoluten Wahrheit öffenete. Und man sich die Tore zur absoluten Wahrheit öffnete, wird man feststellen, wie unwichtig Religion ist, jedoch wie lebensbereichernd RELIGIO, die Anbindung an GOTT ist, diese mit GOTT in Resonanz gehen.

GALLARIAOY


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 28. April 2008 22:27
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Jemand hat einmal gesagt: „Die Wissenschaft sollte anerkennen, dass der Mensch von Geburt religiös ist, denn von Anfang an und zu allen Zeiten und überall hat er das Verlangen verspürt, etwas anzubeten, was seiner Meinung nach über ihm stand und mächtiger war als er. . . . Wir sollten mit Ehrfurcht, Bewunderung und Verehrung zur Kenntnis nehmen, dass der Mensch immer und überall ein höchstes Wesen sucht und an ein höchstes Wesen glaubt“ (Man Does Not Stand Alone von A. Cressy Morrison).

Der kanadische Soziologe Reginald W. Bibby schrieb: „Der Mensch hat Bedürfnisse, die nur durch die Religion zu befriedigen sind.“ In der Zeitschrift American Sociological Review war im Februar 2000 in einem Artikel zu lesen: „Geistliche Belange werden in der menschlichen Weltanschauung wahrscheinlich stets einen Platz haben.“

Jesus Christus erklärte: „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind“ (Matthäus 5:3). Es geht dem Menschen nicht gut, wenn er sich länger von anderen isoliert. Weit schwerwiegender ist es allerdings, sich von seinem Schöpfer zu isolieren (Offenbarung 4:11). „Die wahre Erkenntnis Gottes“ zu erwerben und danach zu leben, sollte bei uns eine wichtige Rolle spielen (Sprüche 2:1-5). Wir sollten uns wirklich fest vornehmen, unsere geistigen Bedürfnisse zu stillen, denn wir können nicht ohne andere auskommen und auch nicht getrennt von Gott leben. Ein glückliches und wirklich lohnendes Leben hängt von einem guten Verhältnis zu Gott ab, ‘dem Höchsten über die ganze Erde’ (Psalm 83:18).

Die Religion beantwortet die Frage nach dem Warum und befasst sich mit dem Sinn des Lebens. Ferner liefert sie ethisch-moralische Normen, Wertmaßstäbe und Anleitung für das Leben. Der Wissenschaftler Allan Sandage meinte: „Ich schaue nicht im Biologiebuch nach, wenn ich wissen will, wie ich leben soll.“

Millionen Menschen auf der ganzen Erde haben herausgefunden, wo sie Anleitung für das Leben erhalten können. Sie haben ihrer Ansicht nach äußerst befriedigende Antworten auf die Fragen gefunden, warum wir hier sind und wohin wir gehen. Diese Antworten gibt es. Doch wo kann man sie finden? Sie sind in dem ältesten und am weitesten verbreiteten heiligen Text enthalten — in der Bibel.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!
Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 24. Oktober 2008 20:37

Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 25. Oktober 2008 18:30

An Teddylein: Wir wollen DIR DEINEN Glauben nicht nehmen, nur, DU hat DICH zu einseitigt orientiert. Lese einmal in den so genannten anderen Heiligen Schriften, und Du wirst erkennen, dass alle Religionen das gleiche Problem haben, nicht erklären zu können, was der SINN des menschlich, irdischen SEINS ist. GALLARIAOY

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 25. Oktober 2008 19:45

:-)
Ich lasse mir meinen Glauben doch auch nicht nehmen.
Ich haben den Sinn des Lebens längst gefunden: Gott zu gefallen und seinen Willen zu tun, um einmal das wirkliche Leben erhalten zu können, nämlich ewiges Leben in Vollkommenheit auf einer paradiesischen Erde.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 27. Oktober 2008 12:52

Schon eine Idee was Du Dir zu Deinem ein billiardsten Geburtstag wünscht Ted?

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 27. Oktober 2008 22:40

lach,
solche Sorgen brauche ich mir nicht machen. Wir feiern keinen Geburtstag, denn dies ist Menschenverehrung; nur Gott gebührt Ehre.


bini78
beantwortet von bini78 am 30. April 2008 10:31
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Tja, die liebe Wissenschaft lässt so über Manches nachdenken - wie die Religion. Fangen wir mit der Schöpfungsgeschichte an in der Gott die Welt in sechs Tagen erschaffte und am Siebenten ausruhte. Die Wissenschaft kommt mit Millionen von Jahren an. Ich denke nicht, dass diese zwei Aussagen im Widerspruch stehen müssen. Ein Tag ist ein Zeitabschnitt. Für Gott mag ein Tag vielleicht ganz anders aussehen wie für uns – warum sollte er es nicht so gemacht haben (denken wir für uns einmal an die Zeitverschiebung oder Lichtgeschwindigkeit)? Für uns ist so manches nicht erklärbar und es wird auch immer ein Teil verborgen bleiben – aber dass macht ja den Glauben aus, denn Glauben heißt ja nicht wissen. Auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass die Bibel schon sehr oft übersetzt wurde und Übersetzungsfehler entstanden, so soll es z. B. nicht ´Jungfrau Maria´ heißen sondern ´junge Frau Maria´. Nüchtern betrachtet ist die Bibel für mich ein interessantes Geschichtsbuch mit vielen Lebensweisheiten, die durchaus heute noch Ihre Bedeutung haben und Hilfe geben! Trotzdem ist die Bibel vielmehr – sie ist Gottes Wort. Wir Menschen kommen mit der Zeit sicherlich noch auf viele Erkenntnisse – warum hätte Gott uns also die Bibel (sein Wort) geben müssen? Meine Antwort: Manches mal hätten die Menschen nur in die Bibel sehen müssen und sie hätten es wesentlich einfacher gehabt. Manches wurde sogar anhand der Bibel aufgedeckt und bestätigt. Es steht dort viel mehr z. B. über die Seele drin und wie wir mit Ihr umgehen bzw. was wir für sie tun sollen damit wir auch nach dem Tod ein gutes Seelenleben haben (unser Leben hier wie wir es kennen ist im Vergleich nur ein sehr kurzes). Es gibt so Vieles an Beispielen... Die Seele ist für uns unsichtbar also auch nicht so „bewusst/greifbar“. Es ist doch schön wenn Gott uns da hilft. Die Bibel ist für mich daher eine einzige Liebeserklärung unseres Schöpfers – man muss nur daran glauben, vielleicht so, wie Du an die Liebe deines Partners Glauben musst. Irgendwann wirst Du auch was spüren. Religion ist das, was wir daraus machen.

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 5. Juli 2008 12:55
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religion und Glaube sind für mich zwei verschiedene Paar Schuhe!


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 18. Oktober 2008 12:29
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Religion ist der Versuch, Gott durch Einhalten von Regeln zu beeindrucken - unmöglich und anstrengend, auch nicht sehr attraktiv für andere. Von daher ist es nebensächlich.

Lebendiger Glaube allerdings wird immer zeitgemäß sein.

abgestimmt für: Ist mir egal!

Eskiya
beantwortet von Eskiya am 23. Oktober 2008 18:01
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Cador
beantwortet von Cador am 11. Januar 2009 13:11
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

In unserer Zeit?

Wichtiger denn je...

abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

anonym
beantwortet von peterflotzke am 19. Januar 2009 08:10
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

kiralee
beantwortet von kiralee am 27. April 2008 15:00
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Auswahlantworten sind mir leider zu allgemein


dwarf
beantwortet von dwarf am 27. April 2008 15:55
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Ist mir egal!

Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 27. April 2008 16:48
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist überholt.

RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 27. April 2008 16:58
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist überholt.

MarcSu
beantwortet von MarcSu am 27. April 2008 18:36
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist überholt.

Haaza
beantwortet von Haaza am 28. April 2008 11:52
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Ist mir egal!

GALLARIAOY
beantwortet von GALLARIAOY am 25. Oktober 2008 17:48
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Nach unseren Erkenntnissen haben alle Religionen, zumindest in den letzten 2600 Jahren bitter versagt, weil es ihnen nicht gelang, ihre Gläubigen so zu führen, dass wir alle miteinander in Freiden und Harmonie leben können. Angesagt wäre, dass jeder menschlich Irdische sein eigener Priester wird, und etwas vorlebt, was kein KARMA mehr erzeugt, was nach uns GEBORENE wieder ausbaden müssen. Wenn den offiziellen Kirchen die Gläubigen weglaufen, liegt dies auch daran, das der derzeitigen Religionen ihren Gläubigen nicht erklären können, was der SINN des menschlich, irdischen SEINS ist. GALLARIAOY

abgestimmt für: Religion ist überholt.

Eppendorf
beantwortet von Eppendorf am 19. Dezember 2008 17:43
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist überholt.

anonym
beantwortet von peterflotzke am 19. Januar 2009 08:10
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
abgestimmt für: Religion ist wichtig, hat daher einen Sinn!

Frage beantworten

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.