gutefrage.net, die Ratgeber Community
version2_beta
Login   |  Forum |  Richtlinien |  FAQ


Ist Pfefferspray ein geignetes Mittel zur Selbstverteidigung?

gefragt von bussibear am 15.01.2008 um 11:32 Uhr

Ich belege seit einiger Zeit einen Kurs zur Selbstverteidigung. Dort bekommen wir aus allen möglichen Kampfsportarten etwas beigebracht. Unser Lehrer meinte gestern, wir sollen uns mal für nächste Woche überlegen mit welcher Handtaschenwaffe man seine Chancen noch erhöhen kann. Ich dachte mir, dass Pfefferspray das beste ist. Was denkt ihr?


Reply


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 15. Januar 2008 15:27
14x
Thumb_up

Pfefferspray zu benutzen ist in Deutschland nur gegenüber bissigen Hunden erlaubt, nicht gegenüber Menschen.


anonym
beantwortet von Babyblue am 15. Januar 2008 11:35
1x
Thumb_up

auf jeden fall für den augenblick. wenn du den angreifer richtig triffst, ist er außer gefecht gesetzt. problem bei pfefferspray: wenn der wind schlecht steht, kann das spray auch dich treffen. dann bist du außer gefecht und der angreifer kann in ruhe auf dich losgehen. von daher ist pfefferspray nicht ideal. man muss nämlich in großer panik die ruhe haben, es richtig zu bedienen, gut zu zielen und der wind darf nicht schlecht stehen. ein bisschen zu viele eventualitäten zur wirklich guten selbstverteidigung.


Peter4711
beantwortet von Peter4711 am 15. Januar 2008 11:35
1x
Thumb_up

Eispickel


derossi
beantwortet von derossi am 15. Januar 2008 11:46
1x
Thumb_up

in der handtasche ist es nutzlos. du solltest es schon in der jacken- oder manteltasche griffbereit haben. suche dir nen baum und mache die probe aufs exempel. du wirst überrascht sein wie fein der strahl ist und wie weit das zeug spritz. das andere wurde ja schon von indy72 erläutert. ausserdem liegt pfefferspray im rahmen des gesetzlichen im gegensatz zu cs-gas. von nem elektroschocker rate ich ab denn dann must du den feind erst an dich ran lassen um ihn wirkungsvoll zu nutzen.


tradaix
beantwortet von tradaix am 15. Januar 2008 15:08
1x
Thumb_up

Was ist Vorbeugung (Prävention)?

Vorbeugung (Prävention) bedeutet in diesem Zusammenhang die Verhinderung bzw. die Verringerung der Möglichkeit, dass du Opfer einer Straftat wirst. Um dieses Ziel zu erreichen, kannst vor allem du mit deinem Verhalten entscheidend dazu beitragen – damit ein möglicher Straftäter bei dir keine Chance hat. Denn Vorbeugen ist besser als Heilen, das gilt auch für die Kriminalität. Die folgenden Beispiele sind als Hilfestellung für junge Damen.

Belästigung und Verfolgung:

Manchmal spricht der Täter seine Opfer an und fragt nach irgendwelchen Dingen. Wenn dir so etwas passiert, solltest du dich nicht in verlassenen Gegenden auf ein Gespräch einlassen. Setze zügig und selbstsicher deinen Weg fort und gehe zu dem am nächsten gelegenen, beleuchteten Haus und läute. Dabei solltest du konsequent die Straßenseite wechseln. Befindet sich eine Telefonzelle in der Nähe dann gehe hinein und wähle die 110. Dabei solltest du mit dem Rücken zur Wählscheibe stehen, den Verfolger ständig im Auge haben und keinesfalls den Hörer auflegen, bis Hilfe eingetroffen ist. Steuere Örtlichkeiten an, wo sich Menschen aufhalten. Gehe nicht zu deiner eigenen Wohnung, wenn du dabei an abgelegenen, menschenleeren Örtlichkeiten vorbeigehen musst. Wenn du zufällig eine weibliche Person auf der Strasse triffst, sprich sie an und frage sie, ob ihr gemeinsam bis zum nächsten Haus oder zur nächstgelegenen Polizei gehen könnt. Für den Fall, dass dein Verfolger handgreiflich wird, solltest du mehrmals lautstark das Wort "Feuer" rufen. Das Wort "Feuer" bewirkt, dass sich auch andere Menschen bedroht fühlen und dadurch eher Hilfe holen. Zeige dem Verfolger deine Entschlossenheit und Selbstsicherheit, indem du ihn anschaust.

Bedrohung im Haus:

Wenn du in einer Wohnung von einem Mann bedroht wirst, greife irgendwelche Gegenstände (Vasen, Aschenbecher, Geschirr usw.), wirf diese aus dem Fenster und rufe mehrmals laut das Wort "Feuer". Demonstriere Entschlossenheit und Selbstbewusstsein, indem du dem Mann in die Augen siehst und ihn zur Tür verweist. Versuche Kontakt mit einem Nachbarn aufzunehmen (Telefon, Läuten, Klopfen usw.). Unter Bekannten ist die Hilfsbereitschaft grösser, als bei Fremden. Entsteht in der Wohnung eine plötzliche, unangenehme Situation für dich, ertrage sie nicht aus Höflichkeit und stelle dein Empfinden nicht in Frage. Verlange, dass "er" die Wohnung verlässt. Vermeide bedrohliche Situationen. Verlasse besser vorher die Wohnung und kehre erst wieder mit Verstärkung zurück.

Bedrohung im Auto:

Grundsätzlich solltest du nicht trampen. Wenn du ansonsten nicht nach Hause kommst, suche Mitfahrgelegenheiten mit Frauen. Fährst du trotz allem mit einer dir nicht vertrauten Person, solltest du dich mit den Tür-, Fenster- und Sicherheitsgurtmechanismen des Fahrzeuges vertraut machen, damit du im Notfall das Fahrzeug sofort verlassen kannst. Beobachte die Fahrtstrecke, damit du rechtzeitig erkennst, ob der abgesprochene Weg eingehalten wird. Sobald der Fahrer oder ein anderer Mitfahrer dich belästigt, verlange umgehend auszusteigen. Lässt der Fahrer dich trotz Aufforderung nicht aussteigen, öffne das Fenster, wirf Gegenstände (evtl. aus Handschuhfach) heraus und schrei um Hilfe. Alle Massnahmen solltest du rechtzeitig, schnell und konsequent durchführen.

Hilfsmittel:

Nutze angebotene Selbstverteidigungskurse (bei Polizei, Karate-Vereinen usw.) Trage ein Handy bei dir, damit du schnell Hilfe alarmieren kannst. Tränengas/Abwehrspray (Durch versprühen von Reizgas aus Spraydosen in die Augen des Angreifers kann dieser abgewehrt werden.) Elektroschlagstock/Elektroschocker (Mit Hilfe von leichten Stromstössen wird der Angreifer in die Flucht geschlagen.) Schrillalarm/Kleinalarmgerät (Durch akustische Signale wird der Angreifer in Schrecken versetzt.) Rapel (Kunststoffröhrchen mit Stinktier-Geruch, welches unter der Kleidung versteckt wird und bei Gefahr zerdrückt werden kann.) Du solltest jedoch nicht vergessen, dass die im freien Handel erhältlichen Verteidigungsmittel lediglich zur Unterstützung der eigenen Körperwaffen dienen. Beim Kauf solcher Verteidigungsmittel solltest du dich beim Verkäufer genau über deren Anwendung, Handhabung und Wirkungsweise informieren. Jüngere Personen sollten mit den Eltern reden, die übernehmen die Kosten hierfür mit Sicherheit gerne.

div. Quellen spez. Bundesamt für Sicherheit

Zusammengefasst vom Redaktionsteam der Firma Security-Discount Germany - http://www.security-discount.com - Hervorhebungen von mir





Indy72
beantwortet von Indy72 am 15. Januar 2008 11:38
0x
Thumb_up

Pfefferspray wirkt in vielen Fällen nicht und in der Handtasche untergebrach ist es zu schwer greifbar. Dann haben wir naoch das Problem mit dem Wind und auch nicht alle Menschen reagieren darauf gleich stark. Asiaten, Köche, Junkies und Alkoholiker sind teilweise dagegen immun, ok es Brennt ein wenig, aber macht einen nicht unbedingt Kampfumfähig.


jefferson
beantwortet von jefferson am 15. Januar 2008 13:42
0x
Thumb_up

schlagring, teleskop-schlagstock
es gibt auch so ein teil, habe leider den namen vergessen, kurzes stock, ca. 10 cm oder so, kann als schlüsselanhänger benutzt werden und dient als schlagverstärker (benutzen auch polizisten in asien, wenn ich mich nicht irre)

Kommentar von Simple_avatar2smalljefferson am 15. Januar 2008 22:19

das teil heisst "kubotan"


anonym
beantwortet von alexandr am 16. Mai 2008 07:22
0x
Thumb_up

Du mußt Dich selber einpfeffern. Das ist erlaubt und hilft garantiert. (gegen 10 starke männer ;) dann brauchst du auch kein selbstverteidigungskurs mehr...


Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.