Frage von NoSports456, 260

Ist Optimismus nicht gefährlich?

Also ich bin eher ein Pessimist, naja gut eigentlich ein extremer Pessimist.. Ich denke Optimismus ist sehr gefährlich oder?
Mit Optimismus fällt man doch ständig auf die Schnauze? Und wenn man sowieso von Anfang an vom schlimmsten ausgeht dann ist es doch viel unwahrscheinlicher das man enttäuscht wird? Ich jedenfalls halte Optimismus für sehr gefährlich. Pessimismus ist besser denn man ist dann sehr vorsichtig. Warum etwas wagen wenn es doch klar ist das man sowieso scheitern wird? Es ist doch besser wenn man sich für einen Versager hält und sich unterschützt als sich zu überschätzen oder?

Antwort
von OlliBjoern, 17

Es stimmt soweit, dass man als Optimist mitunter "auf die Schnauze fällt", wie du es ausdrückst. Aber was ist eigentlich schlimm daran?
Als Optimist versucht man was, fühlt sich gut dabei, und manchmal geht es halt schief. Als Pessimist würde ich mich nicht so gut fühlen.

Aber ich bin auch kein Vollblut-Optimist, ich bewahre mir einen gewissen Anteil an "gesundem Pessimismus". Meine Tendenz geht aber in Richtung Optimismus (aufgrund des besseren Lebensgefühls).

Antwort
von 19Karma99, 4

Ich bin ein Optimist durch und durch klar Fall ich öfter auf die Schnauze als andere aber Hey aus Fehler lernt man ja bekanntlich und wenn es heute nicht funktionieren tut dann eben morgen ich versuche Dinge solange bis es geht weil ich der Meinung bin alles ist möglich (hat auch was mit dem glauben zu tun) und du bist auch ein Optimist, ein optimistischer Pessimist (hoffe das kommt jetzt verständlich rüber) und gestorben bin ich noch nicht durch mein Optimismus ;)

Antwort
von MorganLeFay7, 137

Pessimismus verdirbt einem dafür alle Hoffnung und Freude, weil wenn man sich zu sehr freut und dann passiert was... könnte ja sein...

Ich glaub da muss ein Mittelweg her, aber Gefährlich ist Optimismus genau so wenig wie Pessimismus - solange nicht zuviel des Guten da ist

Kommentar von NoSports456 ,

 Naja ich kann eben nicht viel.

Kommentar von MorganLeFay7 ,

Optimismus!!! sonst gibts den altbekannten Plazebo-Effekt

Kommentar von NoSports456 ,

 Es ist nunmal so das ich jetzt nicht besonders viel kann.  Und auch nichts besonders gut.

Antwort
von Miwalo, 73

Das Problem dabei ist "die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Negative Erwartungen an etwas, vor allem an dich selbst un andere Menschen könnten zu vielerlei Enttäuschungen führen, die man selbst verursacht hat.

Dann doch lieber anders rum.

Kommentar von NoSports456 ,

Ja aber ich bin ein extremer Pessimist, traue mir Dinge nicht die für andere kein Problem wären.

Kommentar von Miwalo ,

Du bist da aber nicht festgelegt. Jetzt hast du dir halt diese Denkweisen zugelegt. Dann auch noch Begründungen dafür wie "dann werde ich nicht enttäuscht". Lerne besser mit Enttäuschungen unzugehen. Enttäuscht zu werden ist kein Untergang, es ist nur ein kleiner Bruchteil von vielen guten Erfahrungen. Steigere deine Fähigkeit konstruktiv mit Frust umzugehen.

Antwort
von oro98, 146

Nein. Im Endeffekt haben beide Dinge ihre Nachteile. Die Frage ist nur zu welchem Lager du gehören möchtest. Optimisten fallen durchaus sehr oft hin stehen aber im Gegensatz dazu auch wieder auf, denn es kann ja irgendwann nur noch besser werden. 

Im Allgemeinen hast du als Pessimist eben das Problem, dass dir viele schöne Erfahrungen wie Überraschungen und Sicherheit in deine eigenen Fähigkeiten komplett fehlen. Und die Einstellung betrifft immer deine Psyche, wenn du positiver denkst, wirst du am Ende wohl auch glücklicher. Auf der anderen Seite sind Optimisten dann auch immer sehr weit von der Realität entfernt. Muss wohl jeder selbst entscheiden, wie er sein Leben leben möchte, aber ich würde nicht sagen, dass die eine Weise besser oder schlechter ist.

Kommentar von NoSports456 ,

Was ist das schon, Glück? Fast kein Mensch ist wirklich glücklich.

Kommentar von oro98 ,

Es gibt aber durchaus Leute die mit den meisten Dingen im Reinen sind und alles andere ausblenden können, auch das ist eine Art von Optimismus. Wie sagt man so schön "dumm lebt es sich am besten" jedenfalls sag ich das immer...

Kommentar von NoSports456 ,

 Da bin ich lieber Intelligent.

Kommentar von oro98 ,

Das hat weniger was mit dem wollen zu tun, entweder man sieht Dinge oder man sieht sie eben nicht, daher haben es eben viele intelligente Menschen erstmal schwieriger, bis sie es geschafft haben ihre Qualitäten zu erkennne und zu nutzen. Nicht jeder hat ein eindeutiges Talent, aber mindestens eine Sache bei der es sich lohnt am Ball zu bleiben. 

Kommentar von NoSports456 ,

 Naja manche Dinge kann ich schon gut. Aber ich bin so ängstlich das ich mir nichts zutraue. Was für andere Menschen einfach ist und nichts besonderes ist für mich schon eine Schwere Prüfung. (vermutlich soziale Phobie)

Kommentar von oro98 ,

Gut, das ist ja nochmal etwas anderes. Man muss sich auch nicht immer allen "normalen" Dingen hingeben. Aber ja, jeder hat so seine Dinge die ihm schwerer liegen, bei dir ist es vielleicht der soziale Bereich und bei einem anderen wieder etwas, dass dir vielleicht liegt. Wir sind eben alle irgendwo Individuen die sich gegenseitig unterstützen sollten. Ich weiß ja nicht genau welche Art des sozialen Umgangs dir fehlt, aber mal als Beispiel, wenn dir der Mut fehlt Frauen anzusprechen, musst du dich selbst fragen, was dir am Ende wichtiger ist. Die Sicherheit nicht abgewiesen zu werden oder eine Freundin/Freund zu haben. Motivation und Hoffnung sind Dinge die einem Mut geben können, aber den richtigen Weg muss da wohl jeder für sich finden. 

Kommentar von NoSports456 ,

 Manchmal denke ich es wäre einfach besser dieses verdammte Leben einfach zu beenden. Wobei man das nicht mehr Leben nennen kann. Schon lange nicht mehr, ich vegetiere nur.

Kommentar von oro98 ,

Kommt mir bekannt vor... Das ist dann aber schon wieder eine weitere Krankheit, scheint wohl oft im Bündel zu kommen. Bist du den in psychologischer Behandlung? Eventuell würde dir ein stationärer Aufenthalt unter Gleichgesinnten gut tuen, manchen hilft dass sehr. Denn mit diesen Gedanken bist du bei weitem nicht der einzige.

Kommentar von NoSports456 ,

 Spinnst du? Ein stationärer Aufenthalt würde mich wohl noch depressiver mache weil ich mir dort wie in einem Gefängnis vorkommen würde.  Dort würde ich mich dann sicher umbringen.

Kommentar von oro98 ,

Ich muss gerade ein wenig schmunzeln, du erinnerst mich dann doch sehr stark an mich selbst, bin gerade in der selben Lage. Aber durch abwarten lösen sich leider keine Probleme, wenn du noch nicht in Behandlung bist kann das auch reichen, die Einweisung wäre dann nur die letzte Etappe. 

Kommentar von NoSports456 ,

 Leider bin ich ein sehr ängstlicher Mensch und habe auch immer Angst vor Ablehnung oder einfach was andere von mir denken könnten auch Fremde deswegen verstelle ich mich auch oft sehr. 

Kommentar von oro98 ,

Ich bin zum Beispiel seid drei Jahren nicht mehr in der Schule gewesen und habe alle meine sozialen Kontakte bewusst abgeblockt. Nach drei Jahren ohne wirklichen Kontakt zu Außenwelt, bin ich an einem Punkt, an dem ich gar keine andere Wahl mehr habe. Gerade wenn du deine eigene Sicherheit in Gefahr bringt, wirst du irgendwann ohnehin Zwangseingewiesen werden. Da wäre es das Beste wenn du selbst Mitarbeiten würdest, dann hast du noch Mitspracherecht. Angst vor Ablehnung und die Gedanken wie man auf andere wirkt sind sogar noch relativ normal, erst wenn du grundsätzlich davon ausgehst, dass dir jeder nur etwas böses will geht es in eine falsche Richtung. Für mich klingt das alles sehr stark nach einem Grund wenigstens mal mit einem Arzt zu reden. Dort will dir ja niemand etwas böses und selbst im Krankenhaus gibt es durchaus Leute die sich in einer ähnlichen Situation befinden, wie du.

Kommentar von NoSports456 ,

 Warum sollte ich Zwangseingewiesen werden? Ausserdem ist es meine Entscheidung ob ich weiter Leben will oder nicht.

Kommentar von oro98 ,

Der Staat, deine Eltern oder weitere Personen sind befugt dich gegen deinen Willen, wenn du dich oder andere in deiner Umgebung gefährdest, einweisen zu lassen. Natürlich könntest du dich auch still und heimlich umbringen, das ist deine Sache. Aber wenn du weiterleben möchtest, solltest du dir Hilfe suchen. Es wird nicht besser, wenn man sich weiter in seine Ängste steigert. Auch wenn der erste Schritt vielleicht nicht ganz einfach ist, ich weiß ganz gut wovon ich da rede.

Kommentar von NoSports456 ,

Ich weiss auch das eine Therapie nicht viel bringt bzw. wird es Jahre dauern bis sich da was ändert. Meistens bringt eine Therapie gar nichts. 

Kommentar von NoSports456 ,

 Und ja gewaltätig bin ich auch manchmal gegen mich selbst aber auch gegen andere denn ich habe Agressionsprobleme. 

Kommentar von NoSports456 ,

 Aber ja ich vegetiere praktisch nur noch, Leben kann man das nicht. Aber richtig zu Leben würde ich mir ja auch gar nicht trauen bin viel zu ängstlich.

Kommentar von oro98 ,

Kleine Schritte führen auch zum Ziel und sprich nichts ab, dass du noch nicht versucht hast, wenn du es schon versucht hast, ist das noch mal eine andere Geschichte. Manchmal liegt es auch nur an der Unfähigkeit des Therapeuten. Ich kann mich nur wiederholen, je länger du vor dich hin vegetierst, desto schwieriger wirst du es am Ende haben. Es gibt auch Medikamente die dich bei deinem "Kampf" unterstützen können. Den meisten Menschen kann man in einer solchen Situation helfen, warum solltest du da von vornherein eine Ausnahme sein? Versuch in erster Linie an deiner Motivation zu arbeiten und setz dir Ziele für die es sich lohnt zu arbeiten.

Wenn du Aggressionsprobleme hast wirst du früher oder später durch eine Anzeige wegen Körperverletzung eingewiesen werden. Und wenn du daran nicht arbeitest kann das wirklich noch zum richtigen Gefängnis führen.

Kommentar von NoSports456 ,

 Was für Ziele? Das meiste ist sowieso unerreichbar. und ich habe keine Lust noch weiter jahrelang herumzuvegetieren, ich hasse es zu Leben. Und von vegetieren kann man bei mir wirklich reden, einem extremsten vegetieren.  Aber was bringt das alles? Vielleicht werde ich ja auch erschossen wer weiss, vielleicht raste ich aus bringe ein paar Menschen um dann kommt die Polizei und erschiesst mich, genau so wird es wohl irgendwann sein...  

Kommentar von oro98 ,

Dann such dir Hilfe... Du würdest hier nicht schreiben, wenn du nicht noch einen letzten Rest an Lebensenergie hättest. Aber eine Straftat anzudrohen oder bereits zu planen wird deine Situation nur verschlimmern. Und unerreichbar sind viele Dinge nur aus deiner jetzigen Sicht. Und wenn du die langsamere Therapie ausschlägst, gibt es eigentlich nicht mehr viele Möglichkeiten als das Krankenhaus. Aber solange du es noch nicht mit Medikamenten versucht hast, würde ich nicht so reden. Aggressionsprobleme kommen meistens eher aus der Depression, da du deinen Stress nicht abbauen kannst. Die Sozialangst liegt am dahinvegetieren und alles weitere müsste man dann im Detail besprechen. Aber wenn du dich unbedingt umbringen willst, kann dich niemand aufhalten, aber ziehe nicht noch andere Menschen da hinein. 

Kommentar von NoSports456 ,


 Medikamente haben nur Nebenwirkungen zb. könnten sie auch fett machen, darauf hab ich keine Lust. Wieso soll ich nicht andere Menschen reinziehen? Natürlich solche die es verdient haben.

Du glaubst doch nicht ernsthaft das es einen anderen Ausweg gibt? Nicht in meinem Zustand!!!


Kommentar von oro98 ,

Gut damit ist unser Gespräch dann beendet. Wenn dir deine Figur wichtiger ist, als deine viel zu weit voran geschrittenen psychischen Probleme, ist dir vermutlich wirklich nicht mehr zu helfen. Ich sag es nur mal am Ende, es gibt Leute die aus wesentlich schlimmeren Situationen wieder aufstehen konnten, weil sie sich Hilfe gesucht haben.  

Kommentar von NoSports456 ,


 Naja ich meine nur, wenn ich dann dick bin dann werde ich nur noch depressiver weil ich mich dann fett fühle, es wäre also wieder kontraproduktiv, deswegen. Du willst es nicht verstehen oder?

Hilfe suchen ist das eine ,was wenn diese Hilfe nichts nützt weil man am Schluss trotzdem wieder in gewaltige Depressionen verfällt?

Kommentar von NoSports456 ,

Und wegen dem Teufelskreislauf werde ich immer fetter weil ich dann auch aus Frust  fre sse und irgendwann verrecke ich dann an Übergewicht. 

Antwort
von pingu72, 166

"Gefährlich" ist Optimismus nicht: nur weil man optimistisch ist ist man ja nicht naiv und fällt auf alles herein. Und wenn man mal enttäuscht wird hat das auch etwas sehr gutes, denn aus jedem Fehler lernt man und wird daraus nur stärker! Ich habe viele Fehler gemacht und bin heute selbstbewusst, stark und für jede Enttäuschung dankbar, denn ich habe verdammt viel daraus gelernt!

Pessimisten verpassen so einiges im Leben, weil sie vieles gar nicht erst tun, es KÖNNTE ja schief gehen... Außerdem haben sie meist schlechte Laune und verstehen keinen Spaß (nur meine Erfahrung, bitte nicht persönlich nehmen!). Ich kenne auch so eine die bei jedem Schnupfen denkt es wäre was ganz schlimmes "dann freue ich mich wenn es nicht so ist"... dafür macht sie sich bis zum Arztbesuch Gedanken und hat Ängste! Super...

Also ich denke die goldene Mitte wäre perfekt!

Kommentar von NoSports456 ,

 Ja ich bin leider ein extremer Pessimist und ein sehr ängstlicher Mensch, ich traue mir nichts, was für andere eine Kleinigkeit ist, ist für mich schon eine schwere Prüfung ,es kann ja nur schiefgehen.

Kommentar von pingu72 ,

Schade für dich! 

Also steigst du auch keine Treppen weil du ja fallen könntest? Wenn man fällt tut es zwar weh, aber dann pflegt man seine Wunden, steht wieder auf und geht weiter, nur vorsichtiger und langsamer, aber man kommt oben an! Aber wenn du die Treppe gar nicht erst hinauf gehst wirst du nie erfahren was da oben auf dich wartet... Das war ein blödes Beispiel aber ich hoffe du verstehst was ich meine!

Kommentar von NoSports456 ,

 Ich weiss aber ich habe so Angst vor den irrationalsten Dingen.  Und zb. auch panische Angst vor Ablehnung also was andere überm ich denken könnten, egal bei was.

Kommentar von pingu72 ,

Dann hast du wohl ein Problem mit deinem Selbstbewusstsein. Egal was du tust oder nicht tust, du kannst es NIEMALS allen Recht machen, das ist unmöglich. Und was ist so schlimm daran wenn dich jemand nicht mag oder ablehnt? Dafür gibt es jemand anderes der dich LIEBT, und das ist mehr wert! Und was andere über dich denken ist egal solange du weißt wer du bist. Du magst doch auch nicht jeden... und die die du nicht magst leben auch noch oder? 

Kommentar von NoSports456 ,

 Naja ich versuche halt so zu sein das mich jeder mag, oder besser gesagt mich so brutal zu verstellen und zu verbiegen das ich absolut unaufällig und praktisch niemand bin, jemand ohne eigene Persönlichkeit Meinung oder sonst was, sondern einfach austauschbar, ein niemand, so biete ich keine Angriffsfläche.

Kommentar von pingu72 ,

Und was hast du davon? Außer dass einige dich trotzdem oder gerade deshalb nicht mögen? Und dass du dich wahrscheinlich selbst nicht magst? Und dass du nicht glücklich bist? 

Kommentar von NoSports456 ,

 Ich habe meine Ruhe, und ich biete keine Angriffsfläche, wird Glück nicht überbewertet? Ich kann nicht ich selbst sein weil ich dann Angriffsfläche bieten würde.

Kommentar von pingu72 ,

Nein, Glück wird komplett unterbewertet... es gibt kein schöneres Gefühl! Und wofür Angriffsfläche? Dass jemand dir sagt "ich mag dich nicht"? Das passiert und tut weh... Aber so wird auch kaum jemand zu dir sagen "ich liebe dich!". 

Wenn du wüßtest was mir alles angetan wurde und ich erleben musste... ich wollte nicht mehr leben. Ich hab es nicht getan weil ich meiner Familie diesen Schmerz nicht antun wollte (da wir das schon mal hatten....) Irgendwann wurde ich richtig sauer und dachte: "ihr lebt und lacht während ich leide? Nicht mit mir!!" Also habe ich meine Vergangenheit bewältigt und mich aufgerafft, und jetzt bin ich stolz auf mich und seeeeehr glücklich dass ich lebe! Ich lache meinen "Feinden" ins Gesicht! Und das tut so gerdammt gut! DU kannst das auch!! Wenn du es alleine nicht schaffst hole dir Hilfe, es lohnt sich!!! Glaube es mir!

Kommentar von NoSports456 ,

 Naja mich mobbt zwar keiner, aber wenn ich mich nicht ständig verstelle biete ich Angriffsfläche und das möchte ich vermeiden, man weiss ja nie aus welche Gründen ein Mensch was gegen einen haben könnte, vielleicht auch nur wegen dem Aussehen. Vielleicht wegen noch harmloseren Gründen.

Kommentar von pingu72 ,

Leute die dich wegen solchen "Gründen" angreifen, nicht mögen etc sind oberflächliche Idioten! Auf solche kann und sollte man verzichten! 

Einige werden dich nicht mögen weil du dich zurücknimmst, andere mögen dich weil du so ruhig bist. Einige von denen du denkst dass sie dich mögen sind in Wahrheit nur höflich, und wieder anderen bist du einfach stinkegal. Einigen gefallen deine Klamotten, andere finden sie häßlich.... Und jetzt?

Kommentar von NoSports456 ,

 Ja eben und da versuche ich eben möglichst neutral zu sein so das mich keiner nicht mag auch vom Aussehen her möglichst angepasst neutral möglichst ein niemand natürlich.  Warum oberflächliche Idioten? Anpassung muss sein?

Kommentar von pingu72 ,

Weil es auf die inneren Werte ankommt! Wer nur auf Äußerlichkeiten achtet ist oberflächlich. Und wer sich "anpasst" ist ein Ja-Sager, langweilig und eben auch oberflächlich.... Ich wette dass viele dich nicht mögen so wie du dich verhältst, aber dass viele dich lieben würden wärst du du selbst! Aber wenn du das nicht willst....  

Kommentar von NoSports456 ,

 Naja ich habe halt Angst wenn ich mich nicht verstelle und ich selbst bin. Angst vor Ablehnung weil es dann eben oberflächliche Leute gibt die mich ablehnen könnten.

Kommentar von pingu72 ,

Nochmal: oberflächliche Leute sind dumm! Willst du NUR gemocht werden weil du gut aussiehst, Geld hast, schicke Klamotten etc oder willst du jemanden der dich mag wie du bist? Willst du jemanden der dich LIEBT oder nur wegen deines Äußeren mit dir zusammen ist? Willst du eine ehrliche und liebevolle Beziehung oder willst du dich täglich verstellen müssen? So wie du jetzt lebst wirst du NIEMALS aufrichtig geliebt werden und glücklich sein, das funktioniert nicht!

Kommentar von NoSports456 ,

 Wieso schicke Klamotten? Nein möglichst neutrale, ich will ja auch nicht zu oberflächlich wirken, trag sowieso immer das gleiche. Ich will eben jedem gefallen den oberflächlichem. aber auch nicht den oberflächlichen, einfach allen.  Und da muss man möglichst neutral sein. Und möglichst neutral Aussehen. Um von allen gemocht zu werden.

Kommentar von pingu72 ,

Sorry, dir ist nicht zu helfen... Ich gebe auf

Kommentar von NoSports456 ,

 Versteh mich doch ich habe fürchterliche Angst davor abgelehnt zu werden und auch nur ein bisschen Angriffsfläche zu bieten.

Kommentar von NoSports456 ,

Und um aus diesem Teufelskreislauf sehe ich nur eine Möglichkeit Suizid und ich fürchte es ist wirklich der einzige Ausweg, leider. 

Kommentar von pingu72 ,

So ein Blödsinn! Du schaffst dir deine Leiden selber und tust nichts dagegen! Andere haben weitaus schlimmere Probleme und schaffen es! Aber ich kann dir nicht helfen! Stelle hier doch mal die Frage ein was du gegen deine Angst vor Ablehnung tun kannst, vielleicht helfen dir andere, und dann wirst du auch sehen dass nicht nur ich denke dass dein Verhalten nicht gut für dich ist. Und sonst mache eine Therapie, die würde dir bestimmt gut tun. Nur wenn du etwas tust und etwas änderst ändert sich dein Leben!

Kommentar von NoSports456 ,

 Ich weiss das ich mir selbst schade, aber was soll ich tun? Egal bei was ich hab immer krankhafte Angst vor Ablehnung.

Kommentar von pingu72 ,

Ich habe ja versucht dir zu helfen aber ich bin keine Spezialistin... Ich kann dir nur raten hier nochmal zu fragen (nix mit Pessimismus, lieber "Angst vor Ablehnung!") oder eine Therapie zu machen! 

Kommentar von NoSports456 ,

Hab ich schon oft gefragt, ich hatte hier schon viele Accounts.

Kommentar von pingu72 ,

Dann hilft es dir leider nicht. Bitte mache eine Therapie, die wird dir mit Sicherheit helfen! Und nein, es ist nichts Schlimmes und hat nichts mit "verrückt sein" zu tun.... Darf ich fragen wie alt du bist?

Kommentar von NoSports456 ,

 Ich bin erst 16 bald 17.

Kommentar von pingu72 ,

Juhu :D  Im Ernst das ist gut!!! Du bist noch sooo jung und hast alles noch vor dir! Je eher du eine Therapie machst desto eher kannst du ein glücklicher Mensch werden! Gehe zum Hausarzt und frage mal danach. Bitte! Du hast die besten Chancen!

Antwort
von xthelorenz, 33

Ich finde man sollte eine gute Mitte finden. Ich bin eher optimistischer Realist

Kommentar von NoSports456 ,

Ich bin extremst pessimistisch.

Antwort
von nowka20, 4

Mit Optimismus fällt man doch ständig auf die Schnauze?

das geschieht doch nur, damit du daraus etwas lernst.

tust du das?

Antwort
von aleah, 3

"Ich denke Optimismus ist sehr gefährlich oder?"

Wie es hier bereits erwähnt worden ist, so scheinst du hier Naivität mit Optimismus ein wenig zu verwechseln.

"Mit Optimismus fällt man doch ständig auf die Schnauze?" 

Naivität oder fehlende Realitätsbezüge können im Zusammenhang mit enttäuschenden Lebensereignissen durchaus 'gefährlich' sein und auch mal zu einer Konfrontation mit dem harten&kalten Boden der Tatsachen führen,.

solche Erfahrungen sind oftmals unangenehm,  unschön,  usw.  Aber jeder selbst entscheidet was er/sie draus macht.

Es als Erfahrung für's weitere Leben mitzunehmen, daraus ggf. Konsequenzen zu ziehen und an bisheriger  persönlicher Sichtweise der Dinge,  etc. etwas zu ändern z.B.   hilft vielen um daran ebenso wachsen zu können wie andere an ständigen Erfolgen im Leben.

"Und wenn man sowieso von Anfang an vom schlimmsten ausgeht dann ist es doch viel unwahrscheinlicher das man enttäuscht wird?"

Klar wirst du nicht enttäuscht. Du befindest dich ja in diesem Fall bereits in absoluter Erwartungshaltung auf das Negative, das Schlechte,  den Misserfolg oder whatever. Dementsprechend bist du innerlich eingestellt.

das hat seine Auswirkungen auf Ausstrahlung,  Handeln, all die Dinge die andere an dir wahrnehmen können. Egal ob zwischenmenschlich, beruflich oder sogar im Umgang mit Tieren wird das unweigerlich  zu Bilanzen unterm Strich führen, die aus der vorab bereits pessimistischen Einstellung so ziemlich allem gegenüber heraus resultieren. 

Auch hier liegt es stark am Individuum selbst, was es aus Situationen und seiner Lebenseinstellung selbst macht.

"Ich jedenfalls halte Optimismus für sehr gefährlich."

Das ist deine Meinung. 

Optimisten sind heutzutage eher bewundernswert  und man sollte sich durch deren Art und Weise dem Leben sowie all seinen Herausforderungen gegenüber zu treten viel mehr vielleicht auch mal zu etwas mehr  Selbstüberwindung motivieren lassen. 

"Pessimismus ist besser denn man ist dann sehr vorsichtig."

Dass reiner  Optimismus zwingend zu mehr Risikobereitschaft oder Leichtsinn führt, daran zweifle ich!!  

jedoch empfinde ich das was Du hier als 'Vorsicht' bezeichnest bei bekennenden Pessimisten sehr oft viel mehr als ein (ängstlich-) vermeidendes Verhalten.  (subjektiv.)

"Warum etwas wagen wenn es doch klar ist das man sowieso scheitern wird?" 

Genau das meine ich (..by the way...)  nämlich da oben... :

Die Erwartungshaltung spielt eine große Rolle. Und mit einer solchen begünstigt man definitiv den Ausgang vieler Dinge. Aber man vergisst dabei, wieviel Einfluss man selbst auf ziemlich vieles hat. Und daran sollte man sich erinnern,  bevor man aufgibt ohne überhaupt einen Versuch gestartet zu haben.

auch wenn das hier eine 0815-Weisheit ist, so ist trotzdem ein Funken Wahrheit dran:  'Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.'

"Es ist doch besser wenn man sich für einen Versager hält und sich unterschützt als sich zu überschätzen oder?"

Es tut mir sehr leid, aber für mich hat das eine hier nicht wirklich etwas mit dem anderen zu tun. Sich selbst so dermaßen zu entwerten und nichts an Fähigkeiten oder Potential zu zu trauen ist deutlich das ernstere Problem von beidem.

Selbst wenn man sich überschätzt so gerät man eben einmal mit seinen grenzen aneinander,  doch das hat m. E.  deutlich mehr Wert an Selbsterfahrung. Zudem hängt Optimismus ebenso nicht zwangsläufig mit Selbstüberschätzung zusammen wie mit Risikofreude oder Leichtsinn.  

Ich wünsche dir nichts mehr, als dass du deine Zeilen nochmal überdenkst oder aus einer der hier verfassten Antworten vielleicht etwas für dich zum nachdenken mitnehmen kannst, das dir hilft um dir künftig einen ausreichenden Selbstwert zugestehen zu können... trau dir selbst mehr zu, sonst verpasst du viel zu viel!!

Alles gute wünsche ich dir!!!

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