akumu am 25.07.2009 um 10:38 Uhr
ich habe mich schon immer stark vom mystischen und überhaupt von paranormalen phänomenen angezogen gefühlt. was okkultimus heißt, wusste /weiß ich nicht, ich bin durch einen blog auf diesen begriff gestoßen. zunächst habe ich meine eltern gefragt, daraufhin ist meine mutter total ausgerastet und hat herumgebrüllt, es wäre satanimus. (die fanatische reaktion ist wohl darauf zurückzuführen, dass sie streng katholisch ist und mich auch so streng erziehen will.) ich bin einfach gegangen und habe lieber selbst in wikipedia geguckt. dort wird okkultimus nicht wirklich negativ definiert und von satanismus steht da gleich gar nichts. nun meine frage: wieso ist meine mutter dann so ausgerastet? wie kommt sie auf satanismus? und ist okkultimus denn jetzt etwas schlimmes? danke schon einmal im vorraus für alle antworten.

Okkultismus und Satanismus haben ungefähr soviel gemeinsam wie eine Kuh und Rückenschwimmen. Im Grunde ist auch der Okkultismus eine Art des Glaubens. Der Unterschied zu den meisten Religionen ist, dass du dir deinen eigenen Weg suchen kannst. Es gibt keine Vorschriften, keine unsinnigen Verbote. Der Okkultist beschäftigt sich mit dem Übersinnlichen auf seine eigene Weise, macht sich eigene Gedanken und findet seinen eigenen Weg. Und dabei stellt er oftmals fest, das der menschliche Geist weitaus mehr vermag, als man gemeinhin glaubt. Darum hat die Kirche den Okkultismus auch unterdrückt, denn Menschen, die ihre Fähigkeiten kennen und entsprechendes Wissen hatten, die erkennen schnell, welch großen Unsinn die Kirche verbreitet. Eigenständige, selbstständig denkende Menschen, die kluge Fragen stellen, konnte und kann die Kirche nicht gebrauchen. Die steht mehr auf die stumpfsinnige und vor allem zahlende Hammelherde. Darum nennt sie sich auch Hirte und die Gläubigen ihre Schafe.
Deine Mutter ist ausgerastet weil sie nicht gegoogelt hat, daher ist sie nicht korrekt informiert. Okkultismus ist genauso schlimm/ nicht schlimm wie Religiosität

Persönlich halte ich Okkultismus für nicht verwerflicher als jede Form von religiösem Aktionismus!
Die meisten haben einfach ein falsches Bild davon.. ich nehme an dass du alt genug bist für deine eigene religion inzutreten also pfeiff auf die reaktoin deiner mutter

Nein! Wenn Du die Sache mit dem nötigen Abstand mit machst, lacht man im Nachhinein öfdters über sich und die "Zeremonien" jedoch ist auch Vorsicht geboten! Drogen und Psycho Beeinflussungen machen oft abhängig!!
Okkultismus ist was schlimmes, denn es verträgt sich nicht mit der christlichen Lehre.
Der Vater im Himmel liebt auch Dich - kehre Dich ihm zu, durch Christus unseren Herrn bist du liebevoll angenommen.
Mit Okkultismus wirst du einst verloren gehen.
AsamiNishiwaki am 25. Juli 2009 10:49 Find es aber komisch! Als ich den Herrn brauchte, war er für mich nicht da! Er hat es einfach zugelassen, dass meine Mutter gestorben ist.
Geh mal zu einem erfahrenen Christen und rede mit ihm. Ich hab zuwenig Zeichen zum tippen hier zur Verfügung. Der Herr ist jedenfalls immer da, er sorgt für Dich, nichts passiert zufällig, er hat einen GENAUEN Plan GENAU für Dich(!). Auch wenn so traurig Sachen passieren. Bete zum Herrn, den er ist freundlich und hilft gerne. Vergiß den Okkultimus und schließe dich eine Gemeinde an, mit Leuten in Deinem Alter - das ist viel besser für Dich ! Sprich mit den Gemeindemitgliedern über Gott und Christus - sie werden dir alles erzählen !
Ach so, der Herr plant für mich. Hm , dann brauche ich mich ja um nichts mehr zu kümmern, der Herr wird´s schon machen. Na das ist ja einfach. Hätt ich das bloß eher gewusst, dann hätt ich mir nicht so oft ´nen Kopp gemacht für mein Leben.
Das haben nicht nur Mütter so an sich, irgendwann mal zu sterben.
Terrier74 am 26. Juli 2009 11:30 Ja, und wer sich christlich nennt, der ist bereits verloren.

Okkultismus ist was Reales - ein Brauch bei den Primitiven!

die zentralen Momente der Lebenserfahrung, in denen man erkennt, was was ist, also auf der Suche nach einem Leben ohne 'Warum' ist eine paranormalen phänomenale Sichtweise ganz gut, jedenfalls wenn es nicht in Fatanismus ausartet.
Aber es fehlt die LIEBE. Und die Liebe Gottes hat jeder Mensch bittter notwendig. Über das Opfer Christi steht jedem Menschen offen, umzukehren, egal wie beladen er auch ist, und sich neu unter die Liebe und den Schutzschirm Gottes zu stellen. Das ist so wunderbar, da verblaßt alles andere dagegen.
OSQuest am 25. Juli 2009 11:01 Gotteserfahrung ist erwünscht, klar. Ist jedoch für jeden Menschen möglich, das ist doch die Gnade, dass uns kein Weg aufgezwungen ist.

Nein, wieso auch! Jede Religion hat seine guten und schlimmen Seiten. ;) von daher! jeder darf frei seine Religion wählen!
Ich selbst lebe nach der buddhistischen Lehre. (kein Alkohol) =)
Und wo ist da die LIEBE ?
AsamiNishiwaki am 25. Juli 2009 11:03 Liebe gibt es überall!! und wenn Gott mich nur ansatzweise lieben würde, hätte er sich mehr um mich gesorgt und hätte nicht heute dafü gesorgt, dass ich ein totaler Außenseiter bin, hässlich und noch nie einen Freund etc. hatte ;)
deswegen...wegen meinen schlechten Leben.. da bleibe ich lieber beim Buddhismus und denke, dass es das schlechte Karma ist, dass ich im letzten Leben habe mit eingesammelt.
und es gibt liebe! Buddhisten essen kein Fleisch! und Tiere sollten genau so wie Menschen mit Liebe gegenüber getretten werden. :)
Aber die ZENTRALE Liebe fehlt. Die Liebe Gottes läßt Dich überfließen ! Und sie ist für jeden da, egal wer du bist, wie du bist, ob dich "schlecht" fühlst. Du kannst umkehren und zu Gott kommen, er nimmt dich so an wie du bist, denn er LIEBT dich, genauso wie du bist. Er hat einen guten Plan für Dich, auch wenn es so scheint, als wäre das Leben gerade "schlecht" für Dich. Gott kann aus was scheinbar schlechtem was GUTES machen, ja, daß macht er oft so ! Es ist dein Leben, und deine freie Entscheidung, aber denke dran: Du hast nur ein Leben !
Terrier74 am 26. Juli 2009 11:34 Mensch Wall2000, hör auf mit diesem "Gott liebt dich"-Geschwafel. Dass ist ja nicht zum Aushalten. Das gesamte Christentum ist die größte Verarsche und Abzocke in der Menschheitsgeschichte, und im Namen deines "Liebenden" Gottes ist mehr Blut geflossen als in beiden Weltkriegen zusammengenommen.
Und bitte den Islam nicht vergessen, der verarscht die Menschen noch mehr, besonders die Frauen. Die chr. Kirche verarscht nur schon 600 Jahre länger.
coeleste am 14. Oktober 2009 11:12 du hast mehr als 1 leben.hinter dir und möglicherweise vor dir
Okkultismus ist wie jede andere Religion auch. Man kann sich in Irrungen verlieren und auch süchtig werden. Das gibt schnell Nährboden für schwarze Schafe und dann kannst Du natürlich bei den falschen Leuten landen. Bewahre Deinen gesunden Menschenverstand.

Wir müssen zu allem einen gewissen Abstand bewahren und uns nicht gleich darin verlieren.Die Komplexität des lebens ist sehr vielfältig und ich möchte für mich nichts ausschliessen. Ein sehr weites Ziel wäre, dass man versucht das Ganze begreifen zu wollen.

okkultismus -der begriff ist irreführend - ist nichts schlimmes. es ist ok,sich damit zu beschäftigen. das WAHRE ist jenseits parapsychologischer fähigkeiten.
Okkultismus ist eben eine bestimmte Verarschung von Menschen. Man versucht Leute zu einem bestimmten Wahn zu bringen (z.B. Satanismus) wo sie sich von anderen Menschen ausgrenzen - oder als Spinner ausgegrenzt werden. D.h. man vereinsamt als Mensch.
Im Gegensatz dazu fordern Religionen, dass man sich an bestimmte Regeln hält, damit ein soziales Zusammenleben in einer Gemeinschaft möglich ist. Man lernt die Regeln einer bestimmten Kultur.
gottesanbeterin am 17. August 2009 11:38 So ist deine Meinung. Andere sehen das ganz anders.
Bin völlig deiner meinung :D
Nachdem du,Terrier74ein Anhänger des Okkultismus bist, kannst du nicht neutral Stellung nehmen oder beraten!!!!!
Das ist auch gar nicht meine Absicht. Ich tue nur meine Meinung kund. Welcher Christ, Islamist oder Buddhist kann denn neutral Stellung nehmen zu diesem Thema?