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Rätsel sind zu erwarten, wenn man immer neues Beobachtungsmaterial zur Verfügung hat. Naturwissenschaft befasst sich von ihrem Wesen her mit dem noch nicht Verstandenen. Entsprechend kommt man diesem Rätsel durch systematische Beobachtungen näher. Nicht anders.

Das Universum besteht - das kann man aus der Analyse der kosmologischen Hintergrundstrahlung abschätzen - nur zu rund 5% aus baryonischer Materie, zu 20-30% aus Dunkler Materie und zu knapp 70% aus Dunkler Energie.

Die Eigenschaften der Dunklen Materie können inzwischen über zahlreiche Beobachtungsdaten recht gut eingegrenzt werden. Heißester Kandidat sind schwere Elementarteilchen, die aktuell aber nicht nachgewiesen sind.

Ich habe das hier einmal zusammengefasst.

https://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-hier-jemanden-der-mit-mir-was-zur-dunklen-materie-sagen-kann-die-bitte-keine-wikipedia-eintraege-?foundIn=unknown_listing

Über die Dunkle Energie ist erheblich weniger bekannt.

https://www.gutefrage.net/frage/wissen-ueber-dunkel-energie?foundIn=unknown_listing

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Nichts ist ein Paradoxon der Sprachen, denn wird verwenden dabei den bestimmten Artikel (das Nichts) und beziehen und auf etwas und somit verdinglichen dieses Etwas. „Nichts“ müsste streng genommen überall durchstrichen werde und durch „nicht etwas“ ersetzt werden. Wir dürften uns eigentlich NIE Nichts als Substantiv, Subjekt oder Objekt verwenden, denn da gibts einen Bezug und ein Bezug ist immer auf ein Etwas.

Physiker (und leider manchmal wir Mathematiker) missbrauchen den Begriff häufig und meinen eher „die Abwesenheit von Materie“, wobei etwas noch anwesend ist (Raum, Zeit, Energie, Felder, usw.). Sobald man Eigenschaften zuordnen kann, dann redet man von einem Etwas und nicht von „Nichts“.

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Kommentar von Susanne88
05.11.2016, 22:36

"Physiker... missbrauchen den Begriff häufig und meinen eher „die Abwesenheit von Materie“, wobei etwas noch anwesend ist (Raum, Zeit, Energie, Felder, usw.)."
Das ist nicht korrekt. Wenn Materie abwesend ist, also nicht existiert, gibt es keinen Raum, keine Zeit, keine Energie, keine Felder usw. Siehe Einstein, z. B. Äquivalenz Materie/Energie (E=mcc). Desweiteren gibt es keine Zeit ohne Materie/Energie, Siehe allgemeine Reltivität, "Raumzeit" und Abhängigkeit der Zeit von der Schwerkraft.

Also nur wenn keine Materie, dann (vielleicht-siehe Quantenfluktuation) "Nichts".

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"Nichts" wäre die Abwesenheit von allem und somit ist es in unserer Dimension unmöglich, denn in unserer Dimension ist immer irgendwo irgendetwas.

http://futurism.us8.list-manage2.com/track/click?u=aa1f459b1dc368b292f0587f2&id=8424623836&e=e0183a9ed6

Neue Erkenntnisse zum Thema Dunkle Materie.

Es gibt tatsächlich noch viel zu lernen, aber weder Dunkle Materie noch Dunkle Energie sind "Nichts". Sie sind etwas und damit nicht "Nichts".

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Du sprichst natürlich über "Dunkle Materie" und "Dunkle Energie".

Von ersterer haben die Astrophysiker bereits eine ziemlich klare Vorstellung und es gibt bereits Versuchsaufbauten, diese direkt nachzuweisen. Bei der dunklen Energie sind sie noch weitgehend ratlos. Es kann sogar sein, dass diese Vorstellung komplett ad acta gelegt werden muss.

Ich finde das sehr aufregend. Welch tieferes Verständnis für unser Universum mag da noch (!) verborgen sein? Ich wünschte, ich könnte noch 100 Jahre leben, um dies zu erfahren ...

Zum Thema zwei Videos mit Josef Gaßner:

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Wenn das Nichts die Abwesenheit von etwas wäre, dann wäre mit Sicherheit fast alles das Nichts (denn irgendetwas fehlt ja meistens). 

Das Nichts ist die Abwesenheit von allem.

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Ja, Deine beiden Aussagen sind richtig.

Nichts ist identisch mit nichts.

Und da Nichts aus Nichts besteht, ´sind im Nichts keine anderen Gegenstände enthalten. Und deshalb ist das Nichts identisch mit Abwesenheit von Allem.

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Es gibt kein nichts den wen da nichts ist ist ja nichts da. Nichts ist in astronomie sozusagen nur umgangssprache. Kuck mal auf youtube Dr watsen das video über nichts

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Das Nichts ist die Abwesenheit jeglicher Energie. Und da es Energie gibt (alles besteht letztendlich aus Energie), kann das Nichts nicht existieren. Gäbe es nämlich dieses Nichts, dann gäbe es niemals etwas. So wird es immer etwas geben, und da und dort auch Leben, so, wie wir es kennen

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Kommentar von Askuwehteau
30.12.2016, 18:37

So kann es auch keinen Uranfang von allem geben. Energie, sie ist ihre eigene Mutter. Wo bliebe da noch die Notwendigkeit eines Schöpfer Gottes? 

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