Ist nicht jeder in irgendeiner weise psychisch krank?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Auf die Dosis kommt es an, hatte mal Paracelsus gesagt und hervorgehoben dabei, ob ein Ding giftig sei oder nicht. Den Gedanken von Paracelsus kann man auch auf dein Beispiel übertragen. Ob man psychisch krank ist oder nicht, ist eine Frage der Dosis. Ist sie ziemlichgering, wie bei vielen Menschen, dann liegt keine Krankheit vor, allenthalben ein Stimmungstief oder ne Macke, mehr isses meist nicht. alles was dann von diesere Norm negativ abweicht, hat dann irgendwann Krankheitswert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meistens spricht man erst von einer Krankheit, wenn das Leben beeinträchtigt ist, weil z.B. soziale Kompetenzen  im überdurschnittlich hohen Maße fehlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde es eher anders sehen. Jeder ist einzigartig und man übertreibt oft wenn man von Psychischen Störungen spricht. Ich kenne Beispielsweise echt viele,die sich als depressiv ausgeben nur weil sie mal ´ne Trauer Phase durchleben. Jeder ist mal traurig. 

 Wenn man so will ist niemand wirklich normal.. denn was heißt "normal" und wer sagt was normal ist und was eben nicht?? klar gibt es Menschen die auf den ersten Blick genauso sind wie andere,die mainstream sein wollen...aber innerlich haben sie Eigenschaften die sonst niemand hat. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BTSSV87
29.01.2017, 23:56

Sei froh nicht das Leiden einer schweren psychischen Erkrankung kennen zu müssen! 

Meinung ist nicht Wissen, dies ist zu postfaktischen Zeiten nicht anders!

0

Hallo Sterni,

ich habe mal gelesen, dass ca. 85 % der Menschen im psychiatrischen Sinne eine Störung aufweisen. Aber das heißt ja nun nicht, dass 85 % gleich krank sind. Zum kranksein gehört immer auch ein gewisser Leidensdruck.

Problematisch wird das nur bei der antisozialen Persönlichkeitsstörung. Denn die haben ca 3% der Bevölkerung, und das problematisch ist, dass davon nur ein Teil im Gefängnis sitzt. Ein Großteil sitzt auf führungspositionen und im Chefsessel. VW-Skandal lässt grüßen. Da ist es problematisch, dass die Leute mit APS normalerweise nicht selbst leiden, sondern hauptsäc hliche ihre Umgebung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da Stimm ich dir zu. Ich finde sogar Das genau die normalsten Menschen das grösste "Problem" haben

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Barney123
08.12.2015, 08:39

Manfred Lütz, der Psychiater und Kabarettist titelt eines seiner Bücher: "Irre, wir behandeln die falschen, unser Problem sind die Normalen!" Damit ist er sogar im Fernsehen aufgetreten.

1

Bevor man sich dazu äußert, sollte man die "Normale" Psychische Verfassung definieren.

Was bedeutet heute "Normal"?
Schon den Mittelpunkt zwischen "depressiv" & "übertrieben fröhlich" zu finden wäre eine Sache für sich...
Klar hat jeder seine "Macken" und solange man diese akzeptiert & respektiert sollte ein vernünftiges untereinander möglich sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jeder hat Eigenarten, aber das bedeutet nicht, dass er krank ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Normal ist ja nun wirklich ein sehr dehnbarer Begriff.

Und sicher hat jeder seine Eigenheiten. Das soll und darf in gewissem Maße ja auch sein. Deswegen ist man aber nicht gleich psychisch krank, auch nicht wenn man als einziger so wäre. ( ist man aber nie; irgendwo gibt es immer jemanden der auch so "tickt")

Manches ist allerdings wirklich behandlungsbedürftig, vor allem dann wenn man durch seine Psychische Krankheit auch noch dem Körper schadet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schau mal hier rein:

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was kennst du denn für Leute? 

Und ne kleine Macke ist nicht gleich eine psychische Störung. 

Kleine Macken sind menschlich. Und das macht die Menschen so liebenswert. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Barney123
08.12.2015, 13:33

Kleine Macken sind menschlich. Und das macht die Menschen so liebenswert.

Es gibt Macken, mit denen tu ich mich echt schwer!

0

Was ist normal? Gibt es da eine Norm, etwas Perfektes?

Ist normal und zertifiziert nach Qualitätsstandards dann gleich gesund?

Ist eine Eigenart schon eine Störung? Und eine Störung schon krank? Wären wir als gleichmäßig funktionierende Maschinen gesünder?

Wie müsste der Idealmensch sein, damit er als gesund gelten kann? Was darf sich ein störungsfreier Mensch nicht erlauben bzw wozu muss er fähig sein?

Ist es schon krank, Fragen zu stellen, wo sich doch die meisten Menschen darüber gar nicht den Kopf zerbrechen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es geht bei psychischen Krankheiten/-Störungen nicht um Eigenarten. Es geht um das Leid, starke psychische Schmerzen, der geringen Lebensqualität und Einschränkungen im Alltag und nicht ob jemand in seiner Art auf andere Merkwürdig wirkt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung