Ist Natron wirklich so gesund?

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3 Antworten

Früher war Natron als Hausmittel in fast jedem Haushalt in größeren Mengen zu finden, denn unsere Großmütter wussten Natron als Allround-Hausmittel zu schätzen.

Heutzutage ist Natron als preiswertes und dennoch hochwirksames Hausmittel in Vergessenheit geraten. Natron ist ausgesprochen vielseitig einsetzbar und dabei ganz natürlich und umweltschonend. Natron ist schlichtweg ein Multitalent und kann zahlreiche Spezialmittel in unserem Haushalt ebenbürdig ersetzen. 

Anwendungsgebiete von A-Z:

belegte Zunge - Bienenstich - Bremsenstich - brennende Füße -- Fußgeruch -gelbe Zähne-  geschwollene Beine-  Hornhaut  -Insektenstich  -Körpergeruch  -müde Beine - Mundgeruch  -Säure-Basen-Ungleichgewicht  -saures Aufstoßen -   Schweißfüße - Schweißgeruch - schwere Beine - trockene Haare - trockene Haut  -Unreine Haut -Unwohlsein  -Völlegefühl  -Zahnbelag 

Welche Nebenwirkungen kann Na­trium­hydro­gen­carbonat haben? Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Na­trium­hydro­gen­carbonat. 

Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Einnahme des Wirkstoffs

:

Aufstoßen, Völlegefühl,

 

Blähungen, Bauchschmerzen. 

Seltene Nebenwirkungen

bei Einnahme des Wirkstoffs: 

Übelkeit und Erbrechen,

 

Durchfall.

Besonderheiten

:

Bei Überdosierung von Natriumhydrogencarbonat werden große Mengen Kohlendioxid freigesetzt. Dadurch kann eine

bestehende Übersäuerung des Blutes (Azidose) v

orübergehend verstärkt werden. Bei Einnahme großer Mengen des Wirkstoffs ist eine Säureverätzung des Magens nicht auszuschließen.

  1. Die   Behandlung (sowohl Einnahme des Wirkstoffs als auch Gabe über die Venen) kann zu einer Erhöhung des Natrium-Blutspiegels und zu einem erniedrigten Calcium-Blutspiegel führen. Calcium-Mangel kann Muskelkrämpfe und Muskelschwäche auslösen, die gesteigerte Natrium-Zufuhr das Entstehen von Bluthochdruck begünstigen. Auch eine Störung im Wasserhaushalt des Körpers (Hyperosmolarität) ist möglich.
  2. Die Gabe von Natriumhydrogencarbonat beeinflusst den pH-Wert des Urins. Daher kann eine andauernde Anwendung des Wirkstoffs die Bildung von Calcium- und Magnesiumphosphatsteinen in den Nieren fördern.
  3. Welche Wechselwirkungen zeigt Na­trium­hydro­gen­carbonat?
  4. Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
  5. Die Anwendung von Natriumhydrogencarbonat kann den pH-Wert im Verdauungtrakt sowie in den Nieren verändern. Dadurch wird sowohl die Aufnahme mancher Wirkstoffe wie auch die Ausscheidung einiger Substanzen beeinflusst. 
  6. Dazu gehören beispielsweise Acetylsalicylsäure, Glukokortikoide, Mineralkortikoide, Diuretika, Alpha-Sympathomimetika, Anticholinergika, tri- und tetrazyklische Antidepressiva, H2-Rezeptorenblocker, Barbiturate, Ciprofloxacin, Captopril und Chinidin.
  7. Grundsätzlich sollten andere Arzneimittel im Abstand von mindestens zwei Stunden zu Natriumhydrogencarbonat eingenommen werden.
  8. Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
  9. Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Natriumhydrogencarbonat/wechselwirkungen-medikament-10.html
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Kommentar von PeterKremsner
24.11.2016, 13:44

Dadurch kann eine bestehende Übersäuerung des Blutes (Azidose) vorübergehend verstärkt werden.


Das gegenteil ist eher der Fall. Das CO2 entweicht über die Speiseröhre weil es im Magen gebildet wird und in der Verdauung so gut wie gar nicht aufgenommen.
Es ist eher der gegenteilige Effekt bemerkbar, die Hydrogencarbonat Ionen (sofern diese den Magen überstehen) werden aufgenommen und erhöhen den Spiegel im Blut.
Durch die Hydrogencarbonationen kommt es zu einem Anstieg des PH Wertes. Daher darf man zB kein Natron verwenden wenn man eine Alkalose hat.
http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Natriumhydrogencarbonat/gegenanzeigen-medikament-10.html


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Natron hilft auch gegen Sodbrennen weil es die Magensäure neutralisiert.

Was jetzt aber an einer basischen Ernährung gut sein soll verstehe ich nicht ganz, zu basisch und man setzt die Magensäure und damit die Effektivität der Verdauung außer Kraft, zu wenig basisch und es hat keinen Effekt.

Außer dass der Körper die Ionen aufnimmt, in dem Fall Natrium und Chlor, weil das Natron im Magen sowieso zu Natriumchlorid Wasser und CO2 umgesetzt wird.

Das ganze schadet dem Körper genau so wenig wie Salz. Ein zu hoher Natriumspiegel im Blut ist zwar schädlich, allerdings hat der Körper da auch ein System um den Natriumspiegel zu reduzieren.

Die Ursache für einen zu hohen Natriumspiegel im Blut ist meist nicht eine zu hohe Aufnahme (außer es wird viel Salz in kleiner Zeit gegessen) sondern dass zu wenig getrunken wird. Der Körper braucht eine gewisse Menge an Natriumionen im Körper damit die Nervenleitung funktioniert, wenn man zu wenig trinkt hat man also einen erhöhten Natriumspiegel, zudem können die Nieren mit weniger Wasser nicht so effektiv arbeiten und kein Natrium aus dem Körper ausscheiden.

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Mit Natron kannst Du nichts falsch machen. Bei Herzinfarkt oder Schlaganfall SOFORT 10 g Natron in einer Tasse warmem Wasser trinken lassen. Wenn der Schluckreflex nicht mehr funktioniert, Natron dann hochkonzentriert in den Mund geben. Es wird dann durch die Schleimhäute aufgenommen. Und dann, wenn das Schlucken wieder funktioniert, das Natron trinken lassen. Die Wirkung ist blitzartig! 


Es kommt wirklich auf das SOFORT an und das bedeutet, den Notarzt erst dann rufen, wenn Du all dies gemacht hast. Der Notarzt wird dann zwar schimpfen, weil Du ihn umsonst alarmiert hast, aber Du hast das Leben gerettet! Wenn der Schlaganfall erst später entdeckt wird, nach vielleicht 2 oder 3 Stunden, werden auch die Schäden schon weiter fortgeschritten sein. Aber auch hier wird die Schadenszunahme sofort gestoppt und die Reparatur beginnt und der Betroffene erholt sich sichtbar. Dann auch weiter Natron geben. 


Du kannst durchaus 50 g am 1. Tag geben und auch in den nächsten Tagen noch jeweils vielleicht 20 g. Falls der Betroffene tatsächlich ins Krankenhaus kommt, UNBEDINGT dafür selbst sorgen, daß er sein Natron bekommt! Das machen die Ärzte nämlich nicht! Auch der Notarzt wird dies zu verhindern wissen! Wenn Du siehst, daß es dem Betroffenen schon anfängt besser zu gehen, brauchst Du KEINE weitere andere Hilfe und der Betroffene wird auch keine Reha oder ähnliches brauchen! Zumindest wenn obige Maßnahmen früh genug eingeleitet werden. 


Es kommt also wirklich darauf an, SOFORT zu handeln, weil dann die Schadenszunahme sofort gestoppt wird.Ein Schlaganfall kündigt sich mit irgendwelchen Anormalitäten an. Diese können ganz unterschiedlich sein. Das bedeutet, wenn irgendeine (!) Anormalität gleich welcher Art bemerkt wird, diese nicht zur Seite schieben sondern sofort handeln! 


Gleiches gilt natürlich auch für den Herzinfarkt, der schneller erledigt sein wird, als ein Notarzt alarmiert werden kann. 

Daher immer ein Päckchen KAISER NATRON in der Hosentasche mit sich führen. Wenn kein Wasser zur Verfügung steht, kann man es auch wie Brausepulver aus der Hand lecken oder in den Mund schütten. Natürlich kann man damit auch Fremden helfen. Schlaganfall und Herzinfarkt kann man auch prophylaktisch verhindern, indem man täglich 2 - 3 g Natron zu sich nimmt. Ich kenne die phantastische Wirkung von Natron aus eigenem Erleben.


Nebenwirkung: Wenn man zu viel Natron auf ein Mal nimmt, gibt es Durchfall. Wenn man allerdings an Verstopfung leidet, ist diese Nebenwirkung dann die erwünschte Hauptwirkung :)

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Kommentar von PeterKremsner
24.11.2016, 13:33

Der Notarzt wird dann zwar schimpfen, weil Du ihn umsonst alarmiert hast

Ich würde mit solchen Aussagen aufpassen. Nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt muss immer der Notarzt gerufen werden egal ob es dem Patienten bereits besser geht oder nicht.

Der Schlaganfall/Herzinfarkt tritt ja nicht einfach so auf sondern hat Gründe, meistens Verstopfte Arterien in Verbindung mit hohem Blutdruck.

Es muss in dem Fall mal mittells eines CTs abgeklärt werden ob es denn wirklich ein Schlaganfall war, oder ein Herzinfarkt mittels Ultraschalluntersuchnung.

Es gibt auch einige Sachen mit ähnlichen Effekten wie ein Schlaganfall welcher aber keiner war, gleiches gilt auch für den Herzinfarkt.

Ich kenne die phantastische Wirkung von Natron aus eigenem Erleben.

Ich möchte jetzt dem Natron nicht die Wirkung absprechen welches es auch hat, war früher ein gängiges Mittel für diverse Anwendungen, wie es Myosotis16 bereits geschrieben hat, allerdings würde ich alles darüber hinaus eher einem Placeboeffekt zuordnen.

Ein Placebo an sich ist nichts schlechtes und kann auch zur Heilung beitragen, allerdings sollte man sich bei schweren Erkrankungen nicht alleine darauf verlassen.

Im Endeffekt verstehe ich aber bei einer Oralen Aufnahme von Natron die Wirkweise nicht wirklich, bzw kann mir diese auch nicht herleiten. Es gibt natürlich eine Resorbtion über die Schleimhäute aber die ist sehr gering.

Im Magen findet normal eine chemische Reaktion mit dem Natron statt:

NaHCO3 + HCl => H2O + CO2 + NaCl

somit wird aus dem Natron im Magen ohnehin wieder Natriumchlorid welches dann im Darm aufgenommen wird.

Man kanns jetzt natürlich so weit treiben bis keine Magensäure mehr da ist, allerdings würd ich das nicht kurz nach dem Essen oder davor machen, weil man durch das basische Milieu die Verdaungsenzyme im Magen komplett außer Kraft setzt.

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