Frage von bachforelle49, 63

Ist mit Kollateralschäden in Syrien während unseres Einsatzes zu rechnen?

die Frage ist, ob wir uns auch schuldig machen, wenn durch Bombenabwürfe auch andere Ziele getroffen werden als beabsichtigt, und ob wir uns mitverantwortlich machen, wenn Fehlwürfe stattfinden? Schließlich gibt es Erfahrungswerte zB in Afghanistan, als in Kundus 2 Tanklastwagen gebombt wurden und danach 91 zivile Opfer zu beklagen waren...

Antwort
von Punica08, 42

Das ist ein Kriegsgebiet, deshalb (u. a.) verlassen viele das Land. Du hast natürlich recht, dies ist ein Risiko, das man immer, trotz neuester Technik eingeht. Zu sagen, die Leute hätten ja vorher gehen können, zählt da irgendwo nicht. Gleichzeitig sollte man sich aber auch fragen was passiert, wenn man gar nichts tut und weg sieht. Dann sind die zivilen Opfer sehr wahrscheinlich an anderer Stelle ebenso zu beklagen.

Antwort
von Genesis82, 19

Wir machen uns ganz sicher nicht schuldig, denn ich werfe (vermutlich genau wie du) keine einzige Bombe irgendwo ab. Wenn überhaupt macht sich unsere Regierung bzw. die entsprechenden Regierungsvertreter, die den Befehl geben, schuldig.

Kommentar von schelm1 ,

Diese befehlende Regierung wird durch Ihr tatenloses Zuschauen und das Dulden von Unrecht gefördeert und macht damit deren Untecht zu dmIhren!

Nur wer offen dagegenn mit zulässigen Mitteln Widerstand lesitet, indem er z.B. gegen schreckliche Entscheidugnen demonstriert, der kann sich ein wenig von Schuld frei fühlen!

Antwort
von schelm1, 19

Krieg kennt keine Schuld- oder Unschuldsvermutung!

Es gibt stets einen glorreichen Sieger und einen verbrecherischen Gegner.

Wer das jeweils ist, stellt sich erst am Ende der Kampfhandlungen heraus, bei dem unbeteilgite Menschen (Kollateralschaden) zersrtörte Zivileinrichtungen und gefallene sowie verletze  und gefangene  Soldaten ausgezählt sind.

Antwort
von Sigimike, 37

Der Kollateralschaden liegt bei 90%
Sollte also nicht mehr viel übrig sein. (Boah klingt das Hard)

Kommentar von bachforelle49 ,

geht ja noch weiter: immerhin melden sich unsere Soldaten ja freiwillig und mit viel Geld geködert zusätzlich für Kriegseinsatz, um danach uU traumatisiert behandelt werden zu müssen und in verfrühten Ruhestand zu rutschen...

Kommentar von schelm1 ,

Traumatisiert kommen nur die wenig bis nicht gut selektierten, physich und psyschich gefestigten Kämpfer zurück! Die taffen Leute, wie unsere Verteidigungsministerin, die wie viele andere immmer wieder vor Ort Anwesenden, ohne eine Schuß abzugeben, Hin- und Zurückreisendeen, sind von der Lage und dem Geschehen vor Ort offenkundig nur wenig beeindruckt.

Den weniger "Taffen" fehlt wohl die Erkenntnis für den Sinn und die ursache Ihres Versagens.

Das Geld allein macht die Motivation nicht aus.

Da gehört echte Sorge um das eigene Land und die dort zurückgebliebenen Familienangehörigen, die von den IS-Schergen massakriert werden in die Köpfe und die Herzen geeigneter Kämpfer, die sich hier in Deutschland unter den mehr als 1 Million Flüchtlingen ohnen weiteres mit mindestens 300.000 wehrfähigen Männern und Frauen rekrutieren ließen, die dann an der Waffe und für das mörderische Kriegshandwerk wohl ausgebildet, dem IS mit seinen mal gerade 30.000 Bodenkämpfern den Garaus mit Unterstützung der europäischen und russischen Luftstreikräftemachen machen könnten - eine Frage des Mutes und des Verantwortungsbewußtsein für das eigene Volk und das eigene Land!

Ungeeignete deutsche Soldaten köntnen dann hier bleiben!

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