Frage von kibonimo, 53

Ist meine Situation wirklich komplett aussichtslos, was denkt man als normaler Mensch aus neutraler Sicht?

Ich bin 20, (m) habe letztes Jahr Abitur gemacht. Vorweg: Ich habe keine Depressionen. Ich mag mich selbst, liebe die Welt und andere Menschen.

Aussichtslos macht das Leben für mich zwei Sachen.

Ich will raus. Ich hasse es zuhause bei meinen Eltern rumzusitzen und den ganzen Tag nichts zu machen. Ich will vlt. in Irland studieren. Frei sein, selbsttändig sein. Eigene Wohnung haben. Ich liebe das Ausland. Ich liebe Dinge die anders und besonders sind. Ich hasse alles normale und alte. Niemand in meinem Umfeld versteht das.

Wenn ich zuhause rumsitze, habe ich keine Motivation mehr irgendetwas zu machen. Ich bin unfreundlich zu meiner Mutter, helfe nichts mehr, esse nichts mehr, habe aufgehört Sport zu machen und den Kontakt zu meinen Freunden abgebrochen. Wenn ich alles zu sehr hasse, reise ich einfach für 1-2 Wochen irgendwo hin. GB, Norwegen, Italien. Dann fühle ich much gut. Will irgendwo wohnen, arbeiten. Ich liebe das Leben und mich selbst. Will wieder Sport machen, mehr Essen. Fahre zurück um mein Leben zu regeln. Doch kaum bin ich wieder zuhause, Motivation ist weg, denn "ich schaffe es eh nicht raus". Wieso sollte ich in meiner Heimatstadt etwas machen, wenn ich eigentlich raus und ins Ausland will, dass auch könnte, weil finanziell alles gut ist und ich vor so etwas keine Angst habe, es aber wegen Grund zwei nicht kann?

Ich denke nicht, ich kann etwas ändern wegen Grund zwei:

Ein Mädchen. (Eher Freundschafft).

Wir haben uns nach dem Abitur kennengelernt und sehr gut angefreundet. Wir sind die selben Menschen, was unsere Gedanken, Gefühle und Wünsche angeht. Wirklich, so scheiß ähnlich. Wir wollen beide das Selbe im Leben, uns machen die gleichen Sachen glücklich und unzufrieden.

Mir hat das sehr viel bedeutet mit ihr befreundet zu sein, ihr auch.

Nach dem Abitur, war ich September-Januar 4 Monate in Neuseeland. Es war schön. Ich war frei, selbsttändig. Doch wollte wieder zurück um mein Leben zu regeln Sie ist in der Zeit mit ihren Eltern umgezogen (Sept). Ich besuche sie im Februar (Fr-So). Es war komisch. Trotzdem gut. Ich wollte was von ihr, hab mich deswegen manchmal komisch Verhalten. Ich hatte Angst eine Person, die mich versteht, mag und genauso ist wie ich, zu verlieren.

Ihr ging es nicht gut. Durch den Ummzug hat sich nichts geändert. Sie meinte "abgeschieden vom Rest der Welt". Sie wollte raus, sie wollte ihr Leben organisieren. Ich wollte mit ihr besser befreundet sein. Nachdem Wochenende meinte sie, dass es komisch war, sie erstmal kein Kontakt will und sich um ihr Leben kümmern will.

Seitdem fühle ich mich nicht in der Lage mit meinem Leben weiterzumachen ohne diese Person. Aber ich will raus. Mag Es aktiv zu sein. Kann Es nicht, wenn bei ihr und mir alles falsch ist, obwohl wir gut befreundet sein könnten.

Das Ganze geht jetzt seit 8 Monaten so. (Kein Platz mehr). Ich habe das Gefühl sterben zu müssen. Ich kann nicht raus. Will nicht unzufriedenLebenMüssen.HabTodesangst.

Antwort
von Momonetics, 13

Erstmal , gut beschrieben. Und ich kann dir nur empfehlen. Bereise die Welt Und lebe dein Leben in allen Zügen. Es gibt wenige die das können und wenn du die Möglichkeit hast, dann lass dich davon nicht abhalten.
Unser Gehirn spielt uns manchmal vor das wir diese eine Person unbedingt zum Leben brauchen und das ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Das fühlt sich tatsächlich so an, als würde ein Teil deines Lebens aus dir rausgerissen. Aber gerade wenn du so viel unterwegs bist, wirst du soviel bezaubernde Menschen treffen, denen du so viel mehr Bedeutung geben wirst als du es dir jetzt vorstellen kannst. Ich spreche aus Erfahrung. Du bist noch so jung, eine Person sollte nicht schon jetzt dein gesamtes leben bestimmen.

Ich drück dir die Daumen und denk immer dran es muss nicht von heute auf morgen alles klappen. Vermissen ist erlaubt und auch nötig. Nach und nach verarbeiten. Nicht alle Baustellen gleichzeitig und dann kannst du auch wieder Sport machen

Antwort
von Dunkerjinn, 28

Du kannst bzw. solltest nicht dein Leben vom Verhalten und/oder den Gefühlen zu einem anderen Menschen abhängig machen.

Das kann nicht funktionieren, das überfordert Dich und natürlich auch den anderen Menschen.

Ich will jetzt keine elendslange Abhandlung schreiben, sondern ich sage Dir ganz einfach: Deine Gefühle sind okay, Du bist ein Mensch, aber du kannst von ihr nichts erzwingen und Du solltest das auch nicht. Lass ihr ihren Raum und kümmere dich um den Deinen!

Triff diese Entscheidung für Dich und geh los!

Alles Gute!

Antwort
von Jxnmx, 16

Dann Reise weg, nimm dit einen Kumpel und fahrt Bsp nach Amerika und macht dort eine Kiffertour ? Oder wie bereits angesprochen Norwegen 

Ich wiederum würde mal gerne Fallschirmspringer machen

Auf jedenfall rate ich dir, such dir Freunde, die die selben Interessen haben, wie du 

Außerdem solltest du dir eine Unterkunft suchen, wo du von deinen Eltern abgeschieden sein kannst :D mir geht's mit 17 jetzt schon so :/ 

PS: Das mit deiner Freundin wird wirklich wieder... Es braucht nun mal zeit, die trotzdem hart sein kann/ist ...

Viel Erfolg 

Antwort
von aloisff, 13

Zu Deiner Frage: 'Ist meine Situation wirklich komplett aussichtslos? ''

NEIN

Du hast so viele unfassbar große Möglichkeiten Dein Leben zu gestalten, Du musst es nur in die Hand nehmen. Offensichtlich fürchtest Du 'verwöhntes Balg' Dich davor eigene Entscheidungen zu treffen und verlangst von uns das für Dich zu tun. 

Wenn Du Dich zu Hause nicht mehr wohl fühlst, geh raus und mach Dein Ding. Was 'Dein Ding' ist kann Dir keine Sau sagen. Diese Geschichte mit dem Mädchen schiebst Du doch selber vor Dir her um nichts ändern zu müssen. 

Ok, einen Vorschlag habe ich; wie wäre es mit einem Jahr 'Work and Travel'? (aber nicht nach 3 Wochen bei Mama anrufen weil Du mit der Kohle nicht zurechtkommst )

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