Frage von Elke2006, 35

Ist meine Mutter verpflichtet die Laube abzureißen, obwohl sie nach Neuvermietung keinen Gartenanteil mehr hat?

Meine Mutter wohnte 49 Jahre bei einer Wohnungsgesellschaft in einem Zechenhaus mit Gartenanteil. Es sind 4 Wohnungen vorhanden. 2012 wurde das halbe Haus verkauft und die Gärten und Grundstücke neu berechnet und verteilt. Meine Mutter hatte unter dem neuem Vermieter nun keinen Gartenanteil mehr, durfte aber weiterhin die Laube und den Garten nutzen, der nun zu dem Nachbarn (der noch Mieter der Gesellschaft war) nutzen. Nun ist dieser Mieter ausgezogen, und die vordere Hälfte mit 2 Wohnungen steht auch zum Verkauf. Meine Mutter hat nach der Neuverteilung der Gärten nie eine Aufforderung bekommen, die Laube abzureißen, da es ja nun nicht mehr ihr Garten ist und sie nicht mehr Mieterin bei der Hausverwaltung ist . Nun plötzlich kommt die Hausverwaltung und will, das meine Mutter die Laube entsorgt. Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich rübergekommen. Kurzfassung: Der alte Mietvertrag mit Gartennutzung wurde aufgehoben, da die Wohnung verkauft wurde. Mit dem neuen Vermieter besteht ein neuer Mietvertrag ohne Gartennutzung, da durch Neuberechnung das alte Stück Garten zur anderen Haushälfte gehört. Noch eins: Alle anderen Mieter die ausgezogen sind in der Siedlung haben ihre Aufbauten wie Lauben und Hütten stehen lassen. Muss sie die Laube nun entsorgen oder nicht?

Antwort
von Charlybrown2802, 24

somit hatte der andere Mieter die laube mit übernommen und war dafür verantwortlich und deine mutter hat sie nur noch genutzt. demnach muss sie die laube nicht entsorgen

Kommentar von Elke2006 ,

Ich habe noch das gefunden:

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 548 Verjährung der Ersatzansprüche und des Wegnahmerechts

(1) Die Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache verjähren in sechs Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem er die Mietsache zurückerhält. Mit der Verjährung des Anspruchs des Vermieters auf Rückgabe der Mietsache verjähren auch seine Ersatzansprüche.

(2) Ansprüche des Mieters auf Ersatz von Aufwendungen oder auf Gestattung der Wegnahme einer Einrichtung verjähren in sechs Monaten nach der Beendigung des Mietverhältnisses.

(3) (aufgehoben)

Antwort
von Blacklight030, 16

Für mich stellt es sich eher so dar, dass die Hausverwaltung den Zeitpunkt verpasst hat, um Deine Mutter zum Rückbau aufzufordern, aber ich vermute, dass Ihr in diesem Fall Hilfe benötigt. (Mieterschutzbund/Rechtsanwalt)

Kommentar von Elke2006 ,

Ich habe noch das gefunden:

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 548 Verjährung der Ersatzansprüche und des Wegnahmerechts

(1) Die Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache verjähren in sechs Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem er die Mietsache zurückerhält. Mit der Verjährung des Anspruchs des Vermieters auf Rückgabe der Mietsache verjähren auch seine Ersatzansprüche.

(2) Ansprüche des Mieters auf Ersatz von Aufwendungen oder auf Gestattung der Wegnahme einer Einrichtung verjähren in sechs Monaten nach der Beendigung des Mietverhältnisses.

(3) (aufgehoben)

Kommentar von Blacklight030 ,

Ja, es sagt auch keiner bisher, dass der Vermieter im Recht ist. Natürlich kannst Du es auch selbst erst mal versuchen zu begründen. 

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