Frage von LoveRap1998, 40

Ist meine Mutter Aloholkrank. wenn ja, was kann ich tun?

Also mir ist vor ca einem jahr aufgefallen das es sein könnte, dass meine Mutter alkoholabhängig ist. Für mich war es aber immer normal. Schon früher hat sie sich alleine auf die Terasse gesetzt und getrunken, aber für mich war es normal. Als ich 11 war hat sie angefangen zu Arbeiten und nach der arbeit hat sie immer getrunken bis sie schlafen gegangen ist. Heute bin ich 17 und hab# ihr schon so oft gesagt es muss sich etwas ändern. Sie arbeitet nicht mehr aber trinkt jeden Abend. Sie hat mir schon so oft versprochen aufzuhören. Meint ihr ich sollte versuchen sie zur therapie überreden? oder denkt ihr, es ist normal? Danke schon einmal im Vorraus

Antwort
von Abbrandler, 35

Deine Beschreibung deutet zumindest darauf hin....was DU tun kannst:  informiere Dich erstmal bei kompetenten Stellen (Hausarzt, Anonyme Alkoholiker, Blaues Kreuz, auch Jugendamt, evtl. Telefonseelsorge). Du findest die div. Telefonnummern im Internet und diese Stellen geben Dir kostenfrei, anonym und wertefrei Auskunft auf Deine Fragen. Sprich dort Deine Sorgen an und hole Dir Hilfe.  Du kannst auch Deine Mutter darauf ansprechen in der Art etwa: Ich mache mir Sorgen um Dich, ich glaube Du trinkst zu viel - mal sehen wie sie darauf reagiert. Sollte tatsächlich schon ein Problem bestehen, braucht Sie Hilfe - die erste Anlaufstelle ist hier wiederum der Hausarzt;

Alles Gute ! 

Kommentar von LoveRap1998 ,

danke, ja ich habe sie schon mal vorsichtig darauf angesprochen und dann hatte sie mir den vogel gezeigt und richtig terror gemacht

Kommentar von robi187 ,

ja aber das ist meist stimmungsabhängig.

nur wer auf seinem tiefpunkt kommt ist auch bereit was zu tun.

was du für dich machen kannst kannst du bei al anon erfahren dort sind welche die kennen die probleme mit den alkis

Antwort
von Abbrandler, 16

Aufgrund Deiner weiteren Antworten glaube ich auch, das hier bereits ein Problem vorliegt....Liebling Hin- oder Her-   Hol Dir HILFE !!  Alleine kriegst Du das nicht hin - UND:  DAS IST NICHT DEINE AUFGABE ,  Hey, Du bist erst 17 !!! Sucht betrifft die ganze Familie. Eine sehr gute Anlaufstelle sind tatsächlich die Anonymen Alkoholiker und deren Angehörigen-Gruppen. Ein vertrautes Gespräch hilft oft enorm weiter. Alkoholismus ist eine Krankheit  die leider nur allzu oft mit viel Leid, Hilflosigkeit, Scham etc. der Kinder/Angehörigen einher geht - aber es ist eine KRANKHEIT, gegen die der Betroffene sehr wohl etwas tun kann. Spätestens wenn Deine Mutter merkt, das Du Dich anders verhältst , wird sie zumindest aufmerksam werden und dieses "Wissen wie" bekommst Du bei Beratungsstellen. Du bist nicht Alleine!   Alles Gute!

Antwort
von Wonnepoppen, 29

normal ist es ganz bestimmt nicht u. nach deiner Beschreibung liegt eine Abhängigkeit vor!

du kannst mit ihr reden u. sie zu einer Sucht Beratung begleiten, das muß sie aber wollen!

Kannst auch alleine hin gehen, bzw. in eine Selbsthilfe Gruppe für Angehörige.

Antwort
von Georg63, 40

Überreden hilft nicht. Eine Therapie muss sie selbst wollen. Dazu müsste sie aber erstmal ihr Problem als solches akzeptieren.

Oft kommt die Einsicht erst nach starker Verelendung oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder durch ein Schockerlebnis.

Kommentar von LoveRap1998 ,

Einsehen tut sie es aber sie macht nichts dageen. Ich kann doch nicht zusehen wie sie sich kaputt macht. Mein Vater sagt ich bin ihr 'liebling' also muss ich versuchen mit ihr zu reden. ich bin erst 17 und weiss nicht wie ich damit umgehen soll

Kommentar von robi187 ,

du bist das kind und sollst nicht mehr als deine kind rolle einnehmen.

du kannst deine mutter nicht trocken legen das kann sie nur selbst.

aber bei aa gibt es leute die reden mit deiner mutter und wenn sie je will mehmen dies sie mit ins meeting

Kommentar von LoveRap1998 ,

braucht man eigentlich eine Ärztliche Diagnose um zu sagen, dass jemand alkoholiker ist?

Kommentar von Georg63 ,

Um es zu sagen nicht, aber um eine Einweisung in eine Klinik zu bekommen schon.

Kommentar von Ninombre ,

Das ist ein ganz wesentlicher Punkt bei diesem Problem: Dass der Drang zu Trinken so viel stärker ist als Vernunft - darum trinken Alkoholiker ja weiter, obwohl sie die negativen Folgen ja kennen. Darin besteht die eigentliche Krankheit, sonst wäre es nur eine blöde Angewohnheit, die man einfach wieder aufhören könnte. Für Dich als Angehörige ist die Beratung an dieser Stelle genauso wichtig wie für Deine Mutter. Ein paar Dinge sind nämlich wirklich harte Kost, v.a. dass Du sie nicht dazu kriegen kannst, ihr Leben zu ändern, das muss sie selbst schaffen. Es ist eher notwendig einen klaren Schnitt zu machen, damit Du selbst nicht runtergezogen wirst. Oftmals sind diese harten Schritte die einzige Möglichkeit einem Alkoholkranken aufzuzeigen, dass er sich ändern muss. 

Antwort
von amdros, 22

Du kannst deiner Mutter nur helfen, wenn sie es zuläßt!

Alkoholiker gestehen sich ihre Krankheit nicht ein und wenn deine Mutter dir sagt..sie ist es nicht, stehst du auf verlassenem Posten und wirst ihr nicht helfen können.

Ein Versuch sollte es dir allerdings wert sein..ob du Erfolg haben wirst..ich bezweifele es leider, denn dazu trinkt sie wohl schon viel zu lange.

Alles Gute und ich drück dir die Daumen, daß du etwas erreichen wirst.

Antwort
von PrinzEugen3, 29

Wenn deine Mutter anhaltend und seit längerem Alkohol trinkt ist sie vermutlich alkohlkrank (Alkoholikerin/ Trinkerin). Eine solche Person ist nach Alkohl süchtig, gutes Zureden (bin selbst Raucher) hilft da gar nicht.

Also du brauchst einen starken Bündnisgenossen aus der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis deiner Mutter, mit dieser Person muss die Sache besprochen werden.

Im zweiten Schritt muss deine Mutter vor Euch gestehen, dass sie alkoholabhängig ist, glaubt sie das nicht oder weigert sie sich macht sie nie einen Entzug- lieber säuft sie sich zu Tode (und das gilt es ja zu verhindern).

Weiss deine Mutter (per Geständnis) (da kann man ihr ja gut zu reden - gilt ja als Krankheit) dass sie krank ist, und kann sie davon überzeugt werden, dass sie einen Entzug (in Klinik) machen muss (weil sie sich sonst schwer schädigt), braucht sie jemanden der mit ihr dort hingeht (damit sie nicht aus Schwäche zu Hause bleibt).

Dann muss sie die Therapie durchziehen (trocken bleiben).

Mir fällts gerade wie Schuppen von den Augen, es gibt doch Kreise von anoymen Alkoholikern, da gibt es bestimmt in örtlicher Nähe von dir Betroffene, die das alles für sich schon mal durchgezogen haben - und sich gegenseitig

in Ihrem Trockensein stützen ! - die werden dir sicherlich gern helfen wollen, außerdem können die noch besser als ich mit meiner Ferndiagnose sagen wie es um die Alkoholsucht deiner Mutter steht (google also bitte im Netz die Kontaktnummern - aber machs so, dass deine Mutter keinen Wind von der Sache kriegt - sie soll keine Widerstände aufbauen - in der Geschichte um Alkoholismus gibt es nur zwei Wege - entweder untergehen (mit Leberinsuffizienz / Fettleber/ Leberzirrhose) oder mit Entzug weiterleben.

Schon viele haben gesagt, dass die Probleme nicht auf dem Grunde des Alkoholglases gelöst werden können, das Problem deiner Mutter ist auch nicht primär der Alkohol, der Alkohol ist Folge / schlechte Lösung für Sachen mit denen man nicht fertig wird.


Kommentar von LoveRap1998 ,

vielen dank

Antwort
von robi187, 15
Antwort
von robi187, 15

hört sich schon an als das sie alk krank sit.

deine mutter sollte mal diese seiten lesen,

wird sie aber wohl nicht machen wie viele alkis

https://www.anonyme-alkoholiker.de/

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