Ist meine Ehe noch zu retten? Was soll ich nur machen?

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11 Antworten

Meine Antwort ist so lang geworden, dass ich sie nicht als Ganzes verschicken kann. Deshalb lies bitte dazu im Kommentar weiter.

Deine Frau sagte am 12. Februar, sie empfinde nichts mehr für Dich,
sie sei leer. Am 23. Februar sagte sie, sie wolle nicht mehr, sie wolle
nicht unglücklich sein und Dich nicht unglücklich machen. Sie wolle
nicht der Fehler Deines Lebens sein und Dich nicht als seelisches Wrack
sehen.

Das heißt, sie empfindet (momentan) nichts mehr für Dich, sie fühlt sich (momentan) leer, sie ist (momentan) unglücklich. Das ist der Ist-Stand.

Sie fürchtet, dass sie Dich unglücklich macht, dass sie der Fehler Deines Lebens ist (gemeint: aus Deiner Sicht) und dass sie Dich als seelisches Wrack sehen wird, wenn Ihr noch länger zusammen bleibt. Das ist die Zukunft, wie Deine Frau sie nicht will.

Der momentane Gefühlszustand Deiner Frau muss nicht dauerhaft so anhalten. Die Beschreibung klingt ja ähnlich, wie auch depressive Patienten ihren Zustand beschreiben: nichts fühlen, sich leer fühlen, unglücklich sein.
Das kann und wird sich wieder ändern, und zwar unabhängig davon, ob Ihr
Euch trennt oder ob Ihr zusammenbleibt. Die Voraussetzung dafür ist
allerdings, dass die eigentlichen Auslöser der depressiven Gefühle
gefunden und abgestellt werden. Dabei ist davon auszugehen, dass nicht
die Tatsache, dass Ihr verheiratet seid, zusammenlebt und zwei
gemeinsame Kinder habt, der Auslöser für den schlechten Gefühlszustand
Deiner Frau ist.

Fortsetzung folgt.

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Kommentar von jovetodimama
25.02.2016, 10:34

Hier die Fortsetzung:

Es gilt, jetzt gemeinsam die wirklichen Ursachen
für das seelische Tief Deiner Frau zu finden und diese Ursachen dann
schnellstmöglich aus Eurem gemeinsamen Leben zu eliminieren. Das geht
nicht von heute auf morgen, aber wenn Du Deine Frau ermutigst, Dir
schonungslos und frei heraus zu sagen, was genau und insbesondere welche
Verhaltensweisen von Dir sie für mögliche Auslöser hält, und wenn Ihr
zusätzlich die Hilfe eines/r Paartherapeuten/in in Anspruch nehmt, kann
sich schon in wenigen Wochen viel verbessern.

Die Befürchtungen
Deiner Frau zeigen ganz klar, dass sie Dich noch liebt, auch wenn ihr
das vielleicht im Moment gar nicht so bewusst ist. Ein Mensch, der nicht
mehr liebt, würde wohl eher sagen: "Ich fürchte, dass ich ganz und gar unglücklich werde." und "Du bist der Fehler meines Lebens." und "Ich
will nicht als seelisches Wrack enden." Das hat Deine Frau anders
gesagt, ohne es sich vorher lange zu überlegen. Deshalb kannst Du Dir
sicher sein, dass das authentisch ist. Ich bin überzeugt davon, dass sie
Dich noch liebt.

Fortsetzung folgt.

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Kommentar von Shitpassiert83
25.02.2016, 12:04

Vielen Dank für diese Worte. Ich werde auf jedenfall meinen Weg gehen. Das zumindest habe ich gelernt. Was die Kinder und Haushalt betrifft, nun da kann ich nichts mehr verbessern. Der Großteil liegt schon in meiner Hand. Also, ich habe mich gerade um einen Termin bei einer Ehe- Paarberatung geholt. Für mich allein. Auch den Therapeuten werde ich weiterhin aufsuchen. Ansonsten, tja, nochmals Danke und ich werde mich bemühen, weil ich es will!

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Ich kann gut verstehen, dass Du Deine Ehe noch nicht aufgeben willst. Doch ist die entscheidende Frage, will sie das?

Euer Problem scheint die Kommunikation zu sein. Arbeit, Kinder, Stress durch das Außen, da wird die Verbindung schnell auch mal locker und bricht vielleicht ganz ab. Man lebt dann nebeneinander her und funktioniert. Doch die innere Verbundenheit ist krank.

Du hast da Fehler gemacht, doch sie hat auch ihren Teil beigetragen. Eine zerrüttete Ehe ist immer die Arbeit von beiden. Ihr müsst Beziehung neu definieren. Eine Beziehung ist etwas, wobei man sich ausschließlich auf den Partner bezieht. Er sollte der beste Freund sein, dem man sich öffnet. Wenn jemand anders mit im Spiel ist, ohne dass der andere es weiß, dann ist Mißtrauen etwas, was verständlich ist. Denn da kann auch eine Welt zusammenbrechen. Doch muss eben darüber in ehrlicher Form kommuniziert werden. Die Beziehung ist ein ständiges sich Kennenlernen. Es sollte nicht ums Rechthaben gehen, sondern darum, sich kennenzulernen mit der Absicht zusammen alt zu werden.

Ihr müsst beide den Willen haben, sonst wird das nichts. Du hast Deiner Frau gesagt wie es ist. Schau ihr in die Augen, wenn Du mit ihr redest. Augenkontakt schafft eine Verbindung. Das ist sehr wichtig. Druckse nicht herum. Du hast Fehler gemacht, sie aber auch. Man zerrüttet eine Ehe gemeinsam, man baut sie gemeinsam wieder auf, und am Anfang ist das, als stünden sich zwei Fremde gegenüber.

Sag oder schreib es ihr noch einmal ganz klar. Was Du möchtest, was Du Dir wünscht, was Du nicht aufgeben willst. Doch stell Dein Licht nicht unter den Scheffel. Alltag ist schwer und Liebe ist eine Entscheidung. Das Gefühl folgt den Gedanken. Wenn ihre Gefühle nicht mehr da sind, dann hat sie bestimmte Gedanken. Die müsst Ihr erforschen. 

Doch muss man mit der Wahrheit umgehen können. Niemand kann sie sagen, wenn der andere sie nicht verträgt. Das ist oft für den einen peinlich und für den anderen schwer zu ertragen. Dass sich-Öffnen in einer Beziehung ist das Allerschwerste überhaupt. Viele dümpeln deshalb nur an der Oberfläche oder schaffen sich Freunde an, um über das zu sprechen, was in der Beziehung zu Worte kommen sollte. Und viele Beziehung scheitern daran. Sie gehen auch als Fremde auseinander.

Ihr beide kennt Euch noch lange nicht wirklich. Beim Öffnen sollte man immer im Auge behalten, dass niemand etwas für seine Gedanken und Gefühle kann. Wir suchen sie uns nicht aus. Doch da sind sie. Und der Terror beginnt. Ihr könnt für Euch selbst der Therapeut sein. Ihr müsst "nur" wirklich anfangen ehrlich zueinander zu sein. Das ist das Schwerste was es gibt. Denn zuallererst belügen wir uns selbst. 

Ich wünsch Dir alles Liebe und hoffe, Ihr könnt noch einmal eine Basis finden, denn aus Deinen Worten lese ich heraus, dass Ihr euch beide keinesfalls gleichgültig seid, nur seid Ihr extrem verwirrt. Ihr habt Euch verirrt und eigentlich bräuchtet Ihr euch mehr denn je in dieser schwierigen Außensituation.

Liebe Grüße

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Wasüber solange Zeit sich auseinander gefahren hat, läßt sich nicht einfach wieder ordnen. Es scheint eine Tatsache zu sein das sie nicht mehr mit dir weiter machen will. Ich würde meinen finde dich damit ab. Es ist bei euch zu viel schief gelaufen, alle beide. Wenn sie noch was retten wollte würde sie sich nicht mit ihren Ex Verbindung aufnehmen. Du allerdings hättest sie vorher richtig in deinen Mittelpunkt stellen sollen und so das sie es auch wahrnimmt. Das ist hier alles schon zu spät. Macht für die Kinder eine gute Lösung, die leiden bestimmt noch mehr als ihr zwei darunter. Für euch empfehle ich kein unnöiges Hin und Her mehr zu machen. Deine Frage hat einen guten Einblick über euren Zustand gegeben. Gib deine ganze Kraft auf die Kinder und wenn du die Sache mit deiner Frau abgeschlossen hast gelingt dir bestimmt eine neue Beziehung auzubauen. ---- Es würde mich jedenfalls wundern wenn ihr eure zerfahrene Lage nochmal hinbekommen würdet und ob sie noch eine dauerhafte Form hätte. ---Ich schreibe hier nur meine Sicht zu deiner Frage.


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Ich verstehe eure Sichtweisen und bedanke mich.
Aber ich will sagen, ich bin auch nur ein Mensch, der Fehler macht und diese dummen Dinge bereut.
Aber ich, ich möchte nicht bockig sein, lege keinen Wert darauf 13 Jahre so weg zu legen. Das erscheint mir feige. Auch aus ihrer Perspektive.
Ich war immer der Starke. Ich kann es aber nicht mehr, ich erschrak selbst vor mir, wie ich gestern der helfenden Dame das Zimmer voll heulte.
Ich will kämpfen, nur wie und was soll ich tun.
Ich habe wohl Angst vor Zurückweisung.
Ausserdem bin ich der Meinung sie wisse es selbst nicht. Ob richtig oder falsch, wer weiß das schon im Vornherein??

Ja, ich werde weiter Hilfe suchen und mich auf alles einstellen.
Bloß was in der Zwischenzeit tun, wenn ich zerbreche, weil ich sie in den Arm nehmen will.

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Kommentar von jovetodimama
25.02.2016, 10:54

Was tut Deine Frau, wenn Du sie in den Arm nehmen willst? Weist sie Dich ab? Sagt sie "Lass mich!" und verschränkt die Arme? Stößt sie Dich von sich fort? - Das kenne ich. So etwas ist extrem verletzend.

Was tun, damit Du jetzt nicht zerbrichst? Vielleicht Deiner Frau sagen, dass Du sie liebst und dass Du sie sooo gerne in den Arm nehmen würdest? Vielleicht Deiner Frau sagen, dass Du verletzt bist, wenn sie Dich zurückweist? Vielleicht Deine Frau fragen, welche Berührungen sie sich noch vorstellen kann - z.B. die Hand streicheln - und welche momentan für sie gar nicht gehen?

In der Zwischenzeit nicht nur grübeln, sondern dann, wenn die Gedanken nicht mehr weiterführen, sondern nur noch kreisen, eine Beschäftigung suchen, also arbeiten, lesen, malen, mit den Kindern spielen, aufräumen - egal was.

Wenn das gar nicht mehr geht, wenn Du total am Ende bist und auch die ambulanten psychotherapeutischen Termine Dich nicht ausreichend auffangen können, kannst Du Dich von Deinem Hausarzt in eine psychosomatische Klinik mit einer Station zur Krisenintervention einweisen lassen. Dort hast Du rund um die Uhr Hilfe und einen ganzen Stab an Experten für Beziehungsprobleme, die Dir beistehen.

Da ich nun seeehr viel geschrieben habe, würde ich mich freuen, wenn Du in einem Kommentar schreibst, ob meine Gedanken für Dich hilfreich waren.

Nochmals alles Gute!

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Kommentar von Shitpassiert83
25.02.2016, 12:25

Nun, ich sagte ihr bereits, dass ich sie liebe und das ich alles bereue. Dazu auch, dass ich es so für mich nicht akzeptieren kann. Zum Thema umarmen: Ich wage es zur Zeit nicht. Sie hatte mich Anfangs einmal umarmt, kurz vor meinem Bewerbungsgespräch.... Auch das ist verwirrend. Ich muss wohl erstmal lernen für mich zu denken, an mich zu denken und so zu handeln. Der Rest wird sich dann zeigen. Wobei ich auch weiß, dass sie Angst davor hat, wieder zum Psychologen zu gehen. Trennungskind, 4 Jahren Therapie in ihrer Jugend und leicht depressiv.... Aber ich will nichts aufgeben. Danke sehr!

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Deinen Ausführungen zu folgen, ist die Gefühlsbasis von Euch beiden nicht dieselbe.

Du hängst an Deiner Frau, neigst zum Klammern und bist misstrauisch hinsichtlich der Geschichte mit dem Ex.

Deine Frau allerdings scheint sämtliche Gefühle bereits abgeschaltet zu haben. So ist es zumindest zu lesen, wie Du es von den Dialogen vom 15.2. und vor 2 Tagen beschreibst.

Gut, dass Du Einsicht für Dein Fehlverhalten mitbringst und bereit bist, die Verhaltensmuster abzulegen. Die Frage ist, ob Deine Frau tatsächlich für einen Neubeginn bereit wäre.

Das kann ich Dir nicht sagen, es ist Deiner Beschreibung nach eher unwahrscheinlich. Da Du diese Gewissheit brauchst, musst Du sie fragen. Wenn sie Eure Ehe bereits abgeschrieben hat, ist es Unsinn, noch weiter darin zu investieren. Du würdest Dich immer mehr kaputt machen und letztendlich nichts erreichen.

Ein totes Pferd wird begraben, nicht zum Tierarzt gebracht.

Sprich mit Deinem Psychologen, wie er die Sache sieht, und ob er überhaupt eine Möglichkeit sieht für die von Dir angestrebten Veränderungen. Wäre dann wirklich wieder alles in Ordnung, oder bleibt da immer noch der Rest Misstrauen?

Wenn Deine Frau einem Neustart WIRKLICH zustimmt - also nicht nur aus Mitleid ja sagt, oder zustimmt, um einen Konflikt zu meiden - dann hätte alles weitere Sinn.

Lehnt sie ab, weil sie ehrlich keine Lust, Kraft und Gefühle mehr hat, dann nimm ihre Entscheidung an und befasse Dich fortan nur noch mit den Schritten "danach", verlasse den "alles-wird-gut-Weg".

Wichtig: Die Kinder sollten natürlich so wenig wie irgend möglich unter der Krise leiden.

Geht also fair und ehrlich miteinander um (auch wenn´s wehtut) und versucht, den Kindern im gemeinsamen Gespräch Euren Entschluss zu vermitteln (für den Fall, dass die Sache nicht mehr zu kitten ist).

Grüße, ------>

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Kommentar von Shitpassiert83
25.02.2016, 09:39

Nun, das ist ja der Krux an der Sache. Sie weiß es selbst nicht, jedenfalls klingt es so. Ich hatte zum Beispiel Blumen in die Küche gestellt. Eigentlich nur so. Später fragte sie in den Raum, ob diese für sie wären.... Gestern wollte sie unbedingt wissen, wohin ich fahren würde. Ich sagte ihr, ich kann mir nicht selbst helfen und darum hole ich mir welche. Sie weinte und sagte, Du hast mir gestern die Pistole auf die Brust gesetzt. Als ich wieder kam wollte sie wissen wie es war? Worüber ich gesprochen habe. Ob ich sie jetzt hassen würde...? Ich kann sie nicht einschätzen, da sie selbst ein gebranntmarktes Kind ist was Psyche angeht.

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So, ich habe gestern erkannt, dass sich meine Frau selbst nicht sicher ist.

Wir führten ein erneutes ruhiges Gespräch, aber sie kam immer wieder zu dem Schluss, dieses Verhalten oder diesen Umstand nicht mehr zu wollen. Klar, ich auch nicht.
Daher sprach ich eine Paartherapie an. Sie zögerte und sagte, sie sei austherapiert und es würde nichts an ihrer Entscheidung ändern.

"Es ist an der Zeit, zu wissen, wer man eigentlich ist. Ob man diese Abhängigkeit los wird oder....."
Auch der Berufswechsel scheint ihr den Ausschlag zu geben.
Ich habe immer noch das Gefühl, sie trennt sich vor oder aus Angst vor Trennung.

Ich halte es nicht mehr aus. Ich werde heute gehen, obwohl sie es nicht für gut befindet.
Sie fragte mich warum so schnell und warum tue ich den Kindern das an.

Ich tue mir und den Kindern selbst weh, dass weiß ich, aber wenn Schluss dann Schluss oder?
Ich kann doch nicht hier herum vegetieren und kaputt gehen.....
Ausserdem finde ich, ich hoffe, dass ist nicht die Phase des Leugnens, dass es feige und unfair ist.

Ich weiß gar nichts mehr und hänge in der Luft.
Gibt es ernst gemeinte Ratschläge?

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du hast dir die frage schon selbst beantwortet, lass sie gehen, denn du kannst so nicht glücklich werden, sorry, es tut weh, aber seh der Realität ins auge

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Guten Morgen,

ich habe, vielleicht zu übereilt oder übereifrig überlegt.... Und hätte gerne, von den Menschen, die mich "verstehen" eine Antwort auf folgende Frage:

Soll ich den räumlichen Abstand vergrößern? Also ausziehen, obwohl sie es nicht möchte?
Da sie sowieso Schichtdienst hat und ab und an nicht da sein wird, wäre dies kein Unterschied, bloß die Zeit mit ihr unter einem Dach, bringt mich, trotz meiner Vorsätze durcheinander. Ihre Klamotten, ihr Geruch usw....

Klar, werde ich nach Feierabend zu meinen Kindern gehen und bleibe bei ihnen, wenn sie Nachtdienst hätte.
Auch die Sache mit dem Haushalt wäre kein Ding, da wir gleichberechtigt sind.
Nun, ich schwanke zwischen Ja und Nein, Richtig oder Falsch?

Vielleicht ist diese Frage morgen oder übermorgen schon wieder so blöde aber sie beschäftigte mich seit gestern Nacht zu sehr.

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Kommentar von jovetodimama
26.02.2016, 13:06

Zunächst einmal möchte ich Dir sagen, dass ich mich echt gefreut habe, dass Du meine sehr lange Antwort als die hilfreichste ausgezeichnet hast!

Zu Deiner Frage, ob Du den räumlichen Abstand vergrößern solltest, wüsste ich gerne noch mehr von den Hintergründen.

Was ich weiß, ist: 1) Sie möchte nicht, dass Du ausziehst. 2) Sie hat Schichtdienst. 3) Die Zeit mit ihr unter einem Dach bringt Dich durcheinander.

Was mich interessieren würde, ist: 1) Was erhoffst Du Dir von einer räumlichen Trennung und welche Vorteile hätte sie für Dich? 2) Wie sieht der "Abwesenheitsplan" Deiner Frau in einer durchschnittlichen Woche ungefähr aus? 3) Welche konkreten Vorsätze für die Zeit mit ihr unter einem Dach hast Du denn gefasst? 4) Was bewirken ihre Klamotten und ihr Geruch bei Dir, dass Dich das durcheinanderbringt? 5) Wie würdet Ihr den "Schichtwechsel" bei Euch zu Hause, also die "Übergabe" der Kinder gestalten? 6) Wo würdest Du "unterkommen"? 7) Wäre es für Eure beiden Kinder eine Entlastung, Euch nicht gleichzeitig zu erleben, oder wäre es für sie ein Verlust in ihrem Familienleben?

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Kommentar von Shitpassiert83
26.02.2016, 16:15

Was ich mir erhoffe?! Um ehrlich zu sein, ersten, dass ich es schaffe auch los lassen zu können. Damit es eventuell nicht zusätzlich schmerzt, falls alles vergebene Mühe ist. Zum zweiten, dass sie vielleicht auch merkt, dass ich ihr dann doch, irgendwann fehlen würde. Die Abwesenheit bezieht sich auf durchschnittlich jedes 2. Wochenende (Nachtdienst) plus eins zwei Spatdienste in der Woche. Meine Vorsätze bestehen aus meinem Wunsch, meine Ehe zu retten. Dazu muss ich aber erstmal selbst Fuß fassen. Denn ich will meine übrige Fassung waren. Habe ihr (leider?) einen sehr langen Brief, mit der Bitte um keinerlei Reaktion oder Antwort, geschrieben. Also alles was dazu gehört. Ich bin ein dummes Wesen. Habe sie vernachlässigt. Es tut mir leid. Alle meine Fehler, alles aus meiner Sicht ohne Vorwürfe und mit welchen Mitteln ich mir selbst helfen will ohne den Ausgang zu kennen. Alles sowas halt, bloß emotionaler verfasst. Es spiegelte in dem Moment genau das wieder, was ich empfinde. Es ist so erschütternd, im Nachhinein zu wissen, wie dumm man gewesen ist. Ich könnte heulen wenn ich mir vorstelle, dass dieser Geruch, diese Unordnung bald nicht mehr zu mir und meinem Leben gehören. Klingt blöd, aber ich würde bei Mutti wohnen. Es sind 5 Minuten bis dahin, die Kinder könnte ich jederzeit in Empfang nehmen oder halt warten bis sie nach Hause kommt. Bei Nachtdiensten müssten sie sowieso zu mir... Für die Kinder wäre es keine Entlastung. Eher eine Belastung, und das macht es so schwer. Das heißt, ich werde wohl zum Wohl der Kinder handeln müssen. Andererseits möchte Sie es den Kindern auch nicht mitteilen. Noch nicht....

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Wenn du deine Ehe retten willst, dann müsst ihr Reden, weil nur wenn alles gesagt ist, kann man über eine Fortsetzung der Ehe nachdenken und dann gemeinsam entscheiden ob ja oder Nein.  

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Lass sie bitte gehen...

Eine gescheiterte Paartherapie, ein durchschnüffeltes Handy, dein jahrelanges Misstrauen und "Abstrafen"- ich denke, das sind genügend Gründe.

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Ich glaube, es ist besser ihr trennt euch!

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