Frage von Der57hi, 118

Ist Marihuana schädlich und wenn ja, was macht es?

Interessiert mich einfach so ;D

Antwort
von gromio, 42

Reicht das ?

Akute Risiken
Die unmittelbaren Risiken des Konsums von Cannabis sind in erster Linie psychischer Natur. Problematisch ist die partielle Unvorhersehbarkeit der Wirkung. Besonders Konsumenten, die mit der Wirkung von Cannabis noch nicht vertraut sind, sind davon betroffen. Aber auch bei erfahrenen Konsumenten und hoher Dosierung können sich unangenehme Wirkungen einstellen:

Fühlen - Statt Euphorie entstehen Angst und Panikgefühle. Psychotische Symptome wie Verwirrtheit und Verfolgungsideen ("Paranoia") sind möglich ("Horrortrip").
Denken - Aus Gedankensprüngen wird ein uferloses Durcheinander im Kopf. Konsumenten können keinen klaren Gedanken fassen ("Peilung verlieren") oder steigern sich in fixe Ideen.
Gedächtnis - Durch das gestörte Kurzzeitgedächtnis kommt es zu Erinnerungslücken und "Filmrissen".
Wahrnehmung - Konsumenten neigen zu Überempfindlichkeit bis hin zu Halluzinationen.
Kommunikation - Statt gemeinsamen Erlebens fühlen sich Konsumenten in "ihrem eigenen Film gefangen", nehmen ihre Umwelt nur eingeschränkt wahr. Sie erleben sich als ausgegrenzt, können sich nicht mehr mitteilen.
Körpererleben - Herzrasen, Übelkeit und Schwindel können sich einstellen. Ein Kreislaufkollaps ist möglich.

Langfristige Folgen
Langfristiger Cannabiskonsum ist mit psychischen, sozialen und körperlichen Risiken verbunden. Die Forschung hat jedoch häufig sich widersprechende Befunde hervorgebracht.
Nach heutigem Kenntnisstand geht man davon aus, dass gravierende Hirnschäden wie sie von Alkohol bekannt sind, nicht verursacht werden. Als gesichert gelten die schädlichen Auswirkungen des Cannabisrauchs auf die Atemwege, wobei die schädlichen Auswirkungen des mit gerauchten Tabaks ebenfalls berücksichtigt werden müssen.
Vermutet wird, dass sich Cannabiskonsum in der Pubertät ungünstig auf die Entwicklung auswirkt.
Dauerhafter Cannabiskonsum kann zudem eine spezifische Abhängigkeit nach sich ziehen. Oft wird sie begleitet durch allgemeine Rückzugstendenzen bis hin zur sozialen Isolation.

In der Forschung wurden und werden eine Vielzahl möglicher langfristiger Folgen des Cannabiskonsums untersucht.
Folgendes ist bislang bekannt:

Körperliche Folgen
Dauerhafter Cannabiskonsum hat eine Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit zur Folge (Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernfähigkeit). Nach heutigem Kenntnisstand werden jedoch keine bleibenden Hirnschäden verursacht.
Starker Cannabiskonsum beeinträchtigt die Lungenfunktion. Zudem ist die Gefahr von Lungenkrebs erhöht, da der Cannabisrauch mehr Teer bzw. krebserregende Stoffe enthält als eine vergleichbare Menge Tabakrauch. Werden so genannte Joints geraucht, so enthalten diese in der Regel auch Tabak, der ebenfalls krebserregende Stoffe enthält.
(Anmerkung DHV: Dies ist die einzige Stelle in der DHS-Broschüre, die uns nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung zu sein scheint. Ein größeres Lungenkrebsrisiko allein durch Cannabis konnte bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, vermutlich deshalb, weil Cannabis auch eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Tabak ist dagegen eindeutig krebserregend, die Warnung vor Misch-Joints mit Tabak also sehr berechtigt.)
Auswirkungen des Cannabiskonsums in der Schwangerschaft und auf das Neugeborene sind umstritten.
Die Forschung hat ebenfalls keine eindeutigen Belege für den Einfluss von Cannabis auf das Hormon- und Immunsystem erbracht. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass es bei Cannabiskonsum in der Pubertät zu einer verzögerten Entwicklung kommen kann.

Psychische und soziale Folgen
Bei dauerhaftem Konsum kann sich eine psychische und eine milde körperliche Abhängigkeit entwickeln.
Verbreitet ist die Annahme, dass Cannabis Psychosen auslösen kann. Die Forschung ist hierzu allerdings nicht eindeutig.
Dauerhafter und intensiver Cannabiskonsum kann mit allgemeinen Rückzugstendenzen einhergehen. Dabei stehen Betroffene den Aufgaben des Alltags (Schule, Beruf etc.) häufig gleichgültig gegenüber. Lange Zeit sprach man in diesem Zusammenhang von einem so genannten "Amotivationalen Syndrom", das durch den Cannabiskonsum ausgelöst werde. Heute gilt die Annahme einer eindimensionalen Ursache- Wirkung- Beziehung als nicht mehr haltbar. Vielmehr müssen Eigenschaften der Person, die unabhängig vom Cannabiskonsum vorhanden sind, zur Erklärung eines demotivierten Gemütszustands herangezogen werden.

Kommentar von Der57hi ,

Danke :D schönen abend noch ^^

Antwort
von john201050, 49

der rauch tut deiner lunge nicht gut und wer dauerhaft breit ist, dessen kurzzeitgedächtnis leidet. (erholt sich bei abstinenz aber wieder)

bleibende schäden erzeugt das thc nicht.

bier trinken ist zwar noch viel schädlicher, aber gesund ist es deswegen trotzdem nicht.

Kommentar von montresato ,

Das mit dem Rauchen ist so nicht ganz richtig. Der Tabak ist schädlich nicht das Gras.

Antwort
von aXXLJ, 20

Umweltverschmutzung

Klimawandel und

Krieg

sind eindeutig schädlicher als moderater Cannabisgebrauch, sofern dafür die erforderliche persönliche Reife besteht.

Antwort
von Borowiecki, 35

Ist das Tabak rauchen schädlich ? Das weist du bestimmt . Marihuana rauchen ist noch schlimmer . Lungen , Gehirn , Herz und andere Organe werden vergiftet , dein Kreislauf wurde belastet mit Kohlendioxid da mit automatisch weniger Platz für Sauerstoff in dein Blut , Krebs , Herzinfarkt und viele andere gefahren sind da bei .

Antwort
von derhandkuss, 42

Nein, Marihuana ist natürlich nicht schädlich:  

Kommentar von Der57hi ,

Geil xD

Kommentar von gromio ,

@derhandkuss: Du solltest bei der Wahrheit bleiben.

NATÜRLICH kann jeder selbst entscheiden, ob er THC zu sich nimmt oder nicht.

Allerdings ist der Handel illegal, also wie legal rankommen?

Und die gesundheitlichen Folgen sollte jeder kennen.

Alkohol ist ebenfalls eine schädliche Substanz, keine Frage. Man kann jedoch nicht wirklich sagen, THC/Marihuana wäre weniger schlimm als Alkohol, denn beides macht auf Dauer krank, und zwar chronisch, auch wenn die Wirkungen der genannten Substanzen unterschiedlich sind.

Antwort
von 12starsky, 52

hhallo es ist eine droge natüqrlich ist das schädlich

Kommentar von Der57hi ,

Was macht es denn :) ?

Kommentar von DejaJustin1 ,

OMG. Warum gibt es solche unaufgeklärten Menschen!

Kommentar von Der57hi ,

in der schule hatten wir das Thema nicht da mein Lehrer meint es sei unnötig ^^

Kommentar von 12starsky ,

wir auvch nicht aber die eltern sagen ja das das schädlich  ist und man das nicht nemen soll also meine mutter sagt mir das imemer

Kommentar von mairse ,

Kaffee ist auch eine Droge.

Ich hab so das Gefühl das einzige was du und deine Mutter über Drogen wisst ist dass sie "gefährlich" sind.

Kommentar von 12starsky ,

warum solte kaffee eine droge sein

Kommentar von Anduri87 ,

Weil das in dem Kaffe enthaltene Koffein eine psychotrope Substanz aus der Gruppe der Stimulantien ist.

Kommentar von xo0ox ,

hhallo es ist eine droge natüqrlich ist das schädlich

Das stimmt nicht zwingend.   Nicht jede Droge ist so schädlich wie die andere Droge

z.B. ist Cannabis weniger schädlich als Alkohol.

Alkohol ist eine der gefährlichsten Drogen der Welt.

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