Frage von patkup, 214

Ist man zur "Einwilligung zur Datenübermittlung" bei der Krankenkasse rechtlich verpflichtet?

Hallo zusammen,

Bitte helft mir bei diesem Sachverhalt weiter. Ich habe mir letztes Jahr im Nov und Dez selbst eine kleine berufliche Auszeit genommen und war "freiwillig versichert" bei meiner Krankenversicherung, bis es im Januar wieder regulär weiterging. Nun bekam ich betreffend dieser Monate heute ein Schreiben zur "Einwilligung zur Datenübermittlung" für das Finanzamt, dass ich eben Beiträge in dieser und jener Höhe entrichtet habe. Dies ist natürlich kein Geheimnis und ich verstehe, dass dies ja im Angestelltenverhältnis der Arbeitgeber ohnehin macht. Da ich im Nov und Dez keinen Arbeitgeber hatte, so heißt es in dem Schreiben, "übernehmen wir die Meldung. Für die Meldung fehlen uns noch Ihre Zustimmung und Ihre Steuer-Identifikationsnummer. Bitte senden Sie uns daher sobald wie möglich..."

Meine Frage: Bin ich rechtlich dazu verpflichtet, dies zu tun oder ist dieses Zitat als freiwillig zu verstehen im Sinne einer Bitte?

Antwort
von kevin1905, 191

Beiträge zur Krankenversicherung sind steuermindernd als Sonderausgaben zu berücksichtigen.

Wenn du der Datenübertragung nicht zustimmst, musst du selbst gegenüber dem Finanzamt nachweisen, dass du bezahlt hast.

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