Frage von Taichi1997, 127

Ist man verpflichtet als Jugendlicher zu arbeiten?

Hallo Gutefrage.net,

Ein Freund von mir hat seine Ausbildung abgebrochen und weigert sich derzeit irgendetwas zu machen, da er momentan Zeit für sich brauch & sehr viel Stress hat u.a Familienprobleme. Nun ist er aber verpflichtet wöchentlich zum Arbeitsamt zu gehen & die drohen ihn mit ''Verkürzte Maßnahmen'', wenn er dort nicht erscheint.

Ist das überhaupt legitim? Ist man gesetzlich dazu verpflichtet trotz Schulabschluss und abgeschlossener Pflichtschulzeit arbeiten zu gehen?

Er hatte auch nicht vor sein Leben lang nichts zu machen. Im Internet konnte ich leider nichts finden :x

Freue mich auf Antworten!

Liebe Grüße Phil!

Antwort
von Schwoaze, 59

Da man zum Leben Geld braucht und dieses in der Regel für Arbeit erhält, ist es sinnvoll, einer Arbeit nachzugehen.

Wenn er  einen legalen Weg findet, sich über Wasser zu halten, ist das ok. Wenn er Sozialleistungen fordert - bisher in seinem Leben aber nur bekommen hat - ist das nicht in Ordnung.

Der Kindergarten, die Schulausbildung, Arztbesuche, das alles kostet Geld und kostet das Kind gar nix. (Von den Eltern rede ich nicht.) Im Erwachsenen-Alter sollte man sich schon einbringen in die Wirtschaft.

Antwort
von ArcticBear, 41

Du widersprichst dich selbst. Du schreibst zuerst die zwingen ihn arbeiten zu gehen. Dann schreibst du die zwingen ihn wöchentlich zum Arbeitsamt zu gehen. Na was jetzt? ???
1. Er wird gezwungen arbeiten zu gehen, ansonsten gibt es leistungskürzungen.
Ja das dürfen die. Wenn er z.b. Keine Bewerbungen abschickt oder einen Job angebot der Agentur ablehnt. Völlig in Ordnung.
2. Er wird gezwungen zum Arbeitsamt zu gehen und sich zu beraten zu lassen.
Ja das ist ebenfalls völlig in Ordnung. Denn er bezieht ja schließlich Geld von denen (beziehungsweise von mir als Steuerzahler)

Und natürlich geht es immer um einen "freund".
Also geh dahin und schau das du wieder ein Job bekommst.
Eine Ausbildung wegen Stress abzubrechen ist das aller letzte.

Antwort
von quanTim, 36

Wenn er vom Staat leistungen bezieht, dann kann der staat(Arbeitsamt) ihn dazu "zwingen" sich arbeit zu suchen oder sich fort zu bilden.

WEnn er darauf keine lust hat, dann bekommt er halt auch keine leistungen

Antwort
von crazycatwoman, 50

"verpflichtet" ist er nicht. theoretischerweise kann er tun oder lassen, was er will. dann muss er allerdings auch in kauf nehmen, dass ihm gelder gekuerzt bzw gestrichen werden. 

alles haben kann er nicht: entweder er "arbeitet" mit dem amt zusammen und bekommt dann auch staatliche unterstuezung oder er muss finanzielle einbußen in kauf nehmen

und (1x?) woechentlich irgendwo zu erscheinen, ist ja nu wirklich nicht zuviel verlangt. auch wenn es abgeschmackt klingt: das man keine lust hat aufzustehen und irgendetwas zu tun, wird ihm spaeter auch noch oefter mal passieren. er soll sich evtl aerztliche hilfe suchen und sich mal selbst "in den ar*ch treten" und ernathaft anfangen, sich selbst um sein weiteres leben zu kuemmern

Antwort
von Sanja2, 16

Solange man Geld vom Staat will hat dieser das Recht von einem zu verlangen, dass man dieses Geld auch wirklich nur in einer Notsituation in Anspruch nimmt. Also, ja die dürfen Stress machen und im Zweifel auch Leistungen kürzen. Und jetzt mal ganz ehrlich. Welche Probleme mit der Familie sind gut damit gelöst, dass man einfach mal nichts macht. er soll arbeiten gehen und die Familie soll halt spinnen wie sie will.

Antwort
von Jewi14, 19

Aber selbstverständlich kann man den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen und rein gar nichts tun. Es gibt keine Gesetz, dass das verbietet.

Wenn dein Freund aber meint, Geld vom Papa Staat bekommen zu wollen, so wird dieser ihm sehr schnell klarmachen: Entweder runter vom Sofa oder keinen Cent.

Faulenzen auf Staatskosten gibt es schon mal gar nicht.

Antwort
von alarm67, 61

Sofern er Leistungen vom Amt bezieht, ist er verpflichtet sich um Arbeit zu bemühen, ja!

Er kann ja auf die Leistungen verzichten, dann kann er machen was er will!

Antwort
von TheAllisons, 41

Als Jugendlicher sollte man das nicht als "Pflicht" sehen, denn es ist die Zukunft der Jugend, sich was zu schaffen, und dem Leben einen Sinn zu geben, indem man gutes Geld verdient und damit gut leben kann. Das sollte für jeden das Ziel sein, eine gute Aisbildung zu machen, dann steht jedem die Welt offen


Antwort
von SJ7IFVQ5, 24

Ja er ist verpflichtetwenn er Arbeitslosengeld will weil sonst könnte ja jeder sagen ich hab gerade keine Lust zum arbeiten und lebe nur vom Staat

Antwort
von FooBar1, 13

Ja selbstverständlich ist das legitim und gut. Private Probleme hat jeder. Wenn er keine Lust zum arbeiten hat ist das nur ok wenn er keine Leistungen vom Amt will.

Antwort
von Hannibunnyy, 42

Kommt drauf an. Will er Geld (Sozialhilfe) vom Amt? Dann na klar. Wie alt ist er denn?

Antwort
von pilot350, 44

Es ist doch schön, dass wir uns ein Sozialsystem leisten können dass es solchen mit der Denke ermöglicht zu überleben. Ohne Einkünfte? Keine Miete, kein Essen, kein Drinken, nein Hartz4 soll es regeln, er selbst doch nicht, da er etwas besonderes ist, ein Sozialschmarotzer.

Antwort
von Nordseefan, 6

Ja ist man.

man will Geld, man hat auch Verpflichtungen.

Ok, er kann sagen ich will kein Geld, ich will nicht weiter geführt werden.

Alles kein Problem.

Dann muss er sich aber selber Krankenversichern. Das ist teuer. Woher will er das Geld ohne Geld dafür nehmen?

Die Lücke die er dann in der Rentenversicherung hat macht sich auch nicht gut.

Antwort
von Volkerfant, 5

Von was lebt er? Er muss doch etwas tun, um Geld zu verdienen.

Antwort
von NomiiAnn, 41

Wenn wer von Luft und Liebe leben kann und will, dann muss er natürlich nichts machen. Aber wenn man ohne Essen auf der Straße sitzt, dann ist das Leben meistens noch stressiger.

Wenn er aber auf den Kosten der Gesellschaft rum gammeln will, dann soll er seinen faulen A*sch hoch kriegen und arbeiten. Schmarotzer sind das letzte.

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