Auf einem Motorrad ist es pflicht einen Helm zu tragen. Aber wie sieht es mit Schutzkleidung aus? Wenn ich ohne Helm einen Unfall baue und dabei zu Schaden komme, wird die Versicherung nicht zahlen. Aber wie sieht es mit Schutzkleidung aus? Zahlt sie dort auch nicht, wenn man nicht sichergenug angezogen ist?

Wenn es um Schürfwunden geht, könnte es sein, daß die Versicherung versucht ,sich zu drücken, wenn es um Querschnitt oder innere Verletzungen geht, soll sie beweisen, daß diese mit Kleidung vermeidbar wären! Vorschrift ist es nicht, was man anzieht, aber es gibt einen gesunden Menschenverstand

Schutzkleidung ist ja nicht vorgeschrieben, also gibt's auch keinen Grund, warum die Versicherung nicht zahlt (Helm natürlich ausgenommen).Allerdings kann es gut sein, dass "nachgefragt" wird,wenn sich herausstellt, dass Du in Badehose und Schlappen unterwegs warst. Und im Übrigen finde ich Deine Fragen für einen Ducati-Fahrer recht seltsam... ;-)

Ja, da der Begriff "Schutzkleidung" nicht (wie im Motorrad-Rennsport) definiert ist. Schließlich wären Handschuhe auch schon theoretisch "Schutz-Kleidung".

Das wäre wirklich das erste Mal, dass eine Versicherung NICHT versucht, sich um die Zahlung zu drücken - und sei das Argument auch noch so weit hergeholt.
Siehe auch die Frage zum Thema Radfahren ohne Helm.
Oder wenn Du im Winter einen unverschuldeten Unfall hast, dann solltest Du auch darauf gefasst sein, dass die gegnerische Versicherung versucht, sich zu drücken, wenn Du Sommerreifen aufgezogen hattest, auch wenn Winterreifen am Unfallverlauf nicht das Geringste geändert hätten.

Solange ich mit Helm fahre (und mich auch sonst an die Regeln halte - Geschwindigkeit, Motorrad technisch ok, ...) muss die Versicherung bezahlen!