Hallo
meine beste Freundin hat einen älteren Maker (sorry, kann man nicht anders sagen), der meiner Meinung nach ein Alkoholproblem hat. Er geht einem geregelten Job nach und trinkt tagsüber wie es scheint nichts, aber dafür jeden Abend Unmengen. Ich war abends schon öfter in der Stammkneipe dabei und da trinkt er ein Bier nach dem anderen und mehrere Schnäpse, und das so gut wie jeden Tag. Zudem hat er zu Hause nur Bier im Kühlschrank, sonst nichts. Meine Freundin behauptet, er sei kein Alki weil er ja tagsüber nicht trinkt (ausser im Urlaub, da trinkt er auch tagsüber oder am Wochenende). Was denkt ihr?

jeder mensch der regelmäßigtrinkt ist alkoholiker, sobald er nicht darauf verzichten kann/will. die stetigkeit und ddas verlangen macht den süchtigen nciht die uhrzeit
ist ja egal wann er trinkt. Wenn er ein Alkoholproblem hat, nicht von ihm wegkommt und ständig trinkt dann hat er schon ein alkoholproblem

also man kann auch alki sein wenn man tagsüber nicht trinkt, denn ein alki is jemand, der keinen tag ohne alkohol überstehen kann und nicht gegen die sucht nach dem getränk ankämpfen kann

ein alkoholiker ist jemand du zu (für sich) geregelten zeiten alkohol trinkt.. das kann jeden abend, jeden morgen oder zwei mal in der woche um 15 uhr sein..

Er ist ein Alki!! Hab auch so ein Exemplar hier! Leider!!
Wenn er jeden Tag trinkt, dann hat er auf jeden Fall ein Alkoholproblem.
Du bist nur ein Alkoholiker wenn du oft Alkohol trinkst und dann jedes mal dicht bist. Also wenn du nur ab und zu etwas trinkst bist du kein Alkohliker nur wenn du oft und regelmäßig trinkst und dann jedes mal dicht bist
Ganz so einfach ist es bei diesem komplexen Thema nicht ! Nicht jeder, der betrunken ist ist ein Alkoholkranker und nicht jeder Alkoholkranke ist betrunken.
Was meinst Du, wie viele Spiegeltrinker es gibt, die jahrelang den Anschein haben, niemals betrunken zu sein - und es von außen betrachtet auch nicht sind ....
Es kommt immer drauf an wie die Leute auf Alkohol reagieren. Ist er sturzbetrunken und kann am nächsten Tag kaum aufstehen/arbeiten? Oder belastet ihn der Alkohol kaum?
Tut ers, hat er wirklich ein Alkoholproblem, das hat nichts damit zutun wann man trinkt sondern wie viel.
Man ist selbst ein Alkoholiker, wenn man täglich nur ein Bier trinkt.

wahrscheinlich schon. Aber da gibt es auch Unterschiede. Die Quartalstrinker müssen die heftigsten sein
Es gibt verschiedende Arten des Alkoholikers..Es gibt Quartalstrinker,es gibt Kummertrinker u.s.w. Es ist eine Krankheit die unheilbar ist,ich kenne eine Frau die schon mehrere Therapien hinter sich hat..auch für 5 Jahre ganz aufgehört und durch einen Auslöser wieder angefangen

Alkoholismus hat nichts mit der Uhrzeit zu tun, sondern mit regelmäßigem Alkoholkonsum - egal wann. Aber es ist typisch für Alkoholiker, dass sie es selbst nicht wahrhaben wollen. Erst wenn sie es selbst erkennen, kann man ihnen auch helfen.
Leider machen auch die nächsten Angehörigen aus falscher Scham den Fehler, anderen gegenüber die Alkoholsucht des Partner zu bestreiten, weil sie nicht möchten, dass es bekannt wird. Dazu ist es jedoch oft zu spät, denn wenn sie darauf angesprochen werden von guten Freunden, dürfte das weitere Umfeld schon länger informiert sein. Dadurch helfen sie dem Süchtigen auch nicht, sondern verschlimmern meist das Problem, weil mit der Zeit immer mehr Alkohol konsumiert wird und durch das oft aggressive Verhalten des Süchtigen das Umfeld immer stärker drangsaliert wird.
Der Süchtige und die Angehörigen sollten sich mal vor Augen führen, was bis jetzt bereits zerstört wurde in der Beziehung und ob man das wirklich möchte bzw. noch verschlimmern möchte. Diese Erkenntnis ist dann der erste Schritt, um sich helfen lassen zu können.

Man macht schon Unterschiede,aber ich denke das er Alkoholiker ist.Jemand der taeglich trinkt und es nicht sein lassen kann ist definitiv ein Alkoholker.Es ist nicht wichtig zu welcher Tages oder Nachtzeit jemand trinkt,sondern das er es nicht lassen kann. Selbst ein trockener Alk.wird immer Alk. bleiben,weil das Verlangen nach Alk.bleibt und immer die Gefahr des Rueckfalles besteht.

Die Frage dabei ist immer wieviel, und ob er das Verhalten einstellen kann.
Auch jemand, der pünktlich alle drei Wochen trinken muss, hat ein Alkoholproblem.
Er hat definitiv ein Alkoholproblem - und zwar ein ernstzunehmendes.
Ich selbst bin (trockener) Alkoholiker, stimme den meisten gegebenen Antworten zu, warne aber (wieder einmal :-) davor, ANDERE [vorschnell] als Alkoholiker zu bezeichnen.
Der Begriff ist durch Klischees so abgelutscht dass er gar keine Aussagekraft mehr hat.
Selbst Therapeuten bezeichnen ihre Klienten nicht als Alkoholiker. (Übrigens heißt es korrekt: "Alkoholkranker").
Also wenn schon eine Bezeichnung für andere, dann "Alkoholkranker" - und hier wird es schon schwieriger, das zu definieren.
Stehe für weitere Statements gerne zur Verfügung.
Viele Grüße,
sonycom007"at"web.de

Hallo,
das Trinkverhalten deutet auf jeden Fall auf einen gefährlichen Alkoholkonsum hin. Das er tagsüber (noch) nicht trinkt besagt nichts. Noch reicht der Pegel des Vorabends aus um den Arbeitstag einigermaßen zu überstehen. Allerdings wird sich bei diesem Verhalten über kurz oder lang die Abstinenzzeit verringern und er wird einen Nachschlag benötigen um wieder "normal" zu funktionieren. Wenn der Pegel sinkt und er unbedingt etwas braucht um seine - mit Sicherheit - irgendwann auftretenden Entzugserscheinungen zu mildern, wird er immer früher zum Alkohol greifen und somit auch tagsüber nach einer Flasche greifen. Die Toleranzgrenze steigt und er benötigt immer mehr um "unauffällig" zu bleiben. Ein Gespräch bei einer Suchtberatung oder Selbsthilfegruppe würde ihm das vermutlich klarmachen. Ob er das allerdings will und er die Notwendigkeit dann sehen wird ist eine andere Sache.
Liebe Grüße, Gerd
Meines Erachtens ist jeder Alkoholiker, der sein täglich Bier benötigt. Insbesondere das Bierchen am Abends als Belohnung für einen harten Arbeitstag, ist gefährlich, da Alkohol hier eine Belohnung darstellt.
Ich selbst bin Antialkoholiker, komme aber aus einem Umfeld, wo ständig getrunken wird. Bei jedem Zusammentreffen wird gleich ein Schnaps getrunken, egal ob der Bruder kommt, ob der Nachbar zu Besuch ist, oder eine Familienfeier. Es ist fürchterlich.
Und es herrscht die typische Selbstüberschätzung: "Ich habe kein Alkoholproblem."
naja wenn man ein mal wöchendlich was trinken will beim weggehen ist man nicht gleich alkoholiker... =)