Frage von needhelp1212, 137

Ist man ein Verräter des Christentums wenn man die Religion wechselt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von RonnyFunk, 17

"Ist man ein Verräter des Christentums wenn man die Religion wechselt?"

Nein, man tut nur meines Wissens etwas extrem dummes, wenn man sich vom liebenden Vater, der Jesus am Kreuz gab, abwendet und sich lieber einem Zuchtmeister zuwendet, bei dem unbedingter Gehorsam und Disziplin alles ist.

Antwort
von Whitekliffs, 13

Nein, wenn man die Religion wechselt....ist das eher so wie Socken wechseln. Oder eine andere Jacke anzieht.

Wenn du aber einmal eine echte Begegnung mit Jesus Christus erlebt hast, wenn dir damals bewusst wurde, dass

-ER dich liebt 

-für dich am Kreuz gestorben ist

-dir dadurch den Weg zu Gott frei gemacht hat

-wenn du Jesus bewusst in dein Leben aufgenommen hast als Herrn und Retter aufgenommen hast und ihm deine Schuld gebracht hast und ihn um Vergebung gebeten hast......also wenn du JESUS dann den Rücken kehrst....tja, dann .....

Aber soweit ist es vielleicht noch nie gekommen?

Kennst du die Worte, die Jesus gesagt hat? In Johannes 10:

Ich bin der gute Hirt und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich....Aber ihr glaubet nicht, weil ihr nicht von meinen Schafen seid; wie ich euch gesagt habe: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach. Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen

Wäre das nicht besser als alle Religionen der Welt?

Antwort
von matzemaen, 34

Das Christentum lehrt Liebe und Vergebung. Somit muss man auch Fehlentscheidungen als Christ relativiert ansehen.

Aus christlicher Sicht ist es natürlich ein bedauerlicher Fehler, wenn sich jemand von Jesus abwendet. Er verliert das wichtigste seines Lebens aus den Augen. Es ist ein Fehler. Verrat ist es nur wenn es wider besseres Wissen geschieht, also wenn man genau weiß, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist...

Kommentar von needhelp1212 ,

Mir sind andere viel wichtiger als Jesus *~*
Seid wann ist Jesus das Leben? :/
Hoffentlich nimmt mir Gott das nicht übel 😅

Kommentar von matzemaen ,

Seit Joh 14,6.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 99

Was die Anhänger deiner früheren Religion von dir halten, wenn du deine Konfession änderst und ob sie dir deswegen mit der Verdammnis drohen, kann dir doch egal sein, da du dich eh von dieser Lehre losgesagt hast.

Ob sie dich dann für einen "Verräter", eine "verlorene Seele" oder was auch immer halten, ist für dich nur dann von Belang, falls du wegen deiner anderen Gesinnung eingeschüchtert und bedroht wirst.

Kommentar von needhelp1212 ,

Nur wenn Gott es mir übel nimmt.. Mich bestraft.. Laut der Bibel darf man glaube nicht wechseln..

Kommentar von Enzylexikon ,

Wenn du nicht mehr an die christliche Lehre glaubst, können dir die Behauptungen der Bibel über angebliche Strafen egal sein. Dann besitzen sie nämlich keine Gültigkeit für dich mehr.

Wenn du aber natürlich weiterhin an Versprechungen und Drohungen der Bibel glaubst, dann hast du nach wie vor christliche Vorstellungen in deinem Kopf.

Kommentar von Enzylexikon ,

Das ist übrigens etwas, das ich beispielsweise auch bei einigen Menschen erlebt habe, die zunächst christlich aufgewachsen sind, sich dann aber zum Buddhismus bekannt haben.

Oberflächlich scheinen sie die buddhistische Lehre zu verstehen und auch ihr Leben danach auszurichten, zu meditieren usw.

Führt man dann tiefer gehende Gespräche, stellt man häufig fest, dass die Vorstellungen von "Sünde", "Schuld" und "Strafen" immer noch tief in der Persönlichkeit stecken.

Seine Religion zu wechseln ist also etwas anderes, als nur ein paar Äußerlichkeiten zu ändern - da ist häufig ein völlig neues Weltbild nötig, das man sich aneignen muss.

Kommentar von seguiendo ,

Dann frag ihn doch. Also, das ist jetzt ernst gemeint. Versuch doch mal, Gott zu fragen, was er davon hält. Und falls er es dir übel nehmen würde, dann versucht er bestimmt, es dir mitzuteilen. Sonst hättest du ja gar keine faire Chance ;)

Ich glaube, wenn überhaupt, nimmt Gott uns nur übel, wenn wir vorsätzlich Böses tun. Du glaubst ja hoffentlich, dass es gut ist, zu der anderen Religion zu wechseln. Sonst solltest du es natürlich lassen, aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus.

Kommentar von needhelp1212 ,

Dann bin ich Atheist :0
Ich hab nämlich meinen eigenen Glauben :0
Dreck..

Kommentar von Enzylexikon ,

Dann bin ich Atheist :0 Ich hab nämlich meinen eigenen Glauben :0

Falls du weiterhin an eine Form von Gott glauben solltest, kannst du alles mögliche sein, aber dann bist du ganz sicher kein Atheist.

Atheismus ist nämlich das Nichtglauben an eine höhere Macht.

Antwort
von Schwoaze, 93

Nein, das sehe ich nicht so.

Nur besonders klug kannst auch nicht sein. Will Dich nicht beleidigen, ist nur meine Meinung.

Kommentar von needhelp1212 ,

Wieso kann ich nicht besonders klug sein? Begründe das bitte. :/

Kommentar von needhelp1212 ,

?????

Kommentar von Schwoaze ,

Nicht öffentlich.

Kommentar von needhelp1212 ,

Kannst du mir dann privat schreiben warum ich in deinen Augen nicht besonders klug bin?

Kommentar von Thekakwhita ,

Religionswechsel hat überhaupt nichts mit Intelligenz zu tun. Alle Religionen, nicht nur das Christentum sollten grundsätzlich hinterfragt werden. Folge deinem Herzen. Aber meiner Meinung nach will unser Herrgott nicht 1000 verschiedene Religionen. Jede Religion versucht, den Sinn des Lebens zu erklären. Jede Religion ist zu 90% ein Machwerk von Menschenhand. Jede Religion meint, ihre Rituale und Vorschriften seien  Eingebungen des Heiligen Geistes. Darum: Du darfst das Christentum sowie jede andere Religion hinterfragen und dir deine eigene Meinung und dein eigenes Urteil bilden.

Antwort
von seguiendo, 22

Ich glaube nicht. Wenn du etwas aus innerer Überzeugung tust, was spricht dann dagegen? (Ich bin Christ, falls das an dieser Stelle relevant ist.)

Antwort
von JTKirk2000, 19

Ich weiß nur, dass ich meinen Glauben nicht gewechselt hatte, als ich mich von der evangelischen Kirche abgewandt und mich etwa 15 Jahre später der "Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage" zuwandte. Im Gegenteil fühlte ich mich von der evangelischen Kirche eher betrogen, weil ich erst nach der Konfirmation in Form einer Leserunde mit der Bibel vertraut gemacht wurde und mir dabei bewusst wurde, worin Differenzen zwischen der Klarheit der Bibel und der Lehre der evangelischen Kirche liegen, während mein persönlicher Glaube der Klarheit der Bibel sehr nahe kam. Das hat sich bis heute nicht geändert, aber es führte damals dazu, dass ich in der evangelischen Kirche inaktiv wurde und schließlich austrat, nachdem ich Gelegenheit hatte, in der Bibel zu lesen und auf meine mir wichtigen Fragen von der Pfarrerin auch nach Monaten keine Antworten in Bezug auf diese Differenzen erhielt.

Antwort
von chrisbyrd, 25

Jesus hat gesagt: " Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6).

Und: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

Der Apostel Johannes schrieb: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat" (Johannes 3,16-18).

Und: "Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13). 

Antwort
von ChulatasMann, 70

Ich denke nicht. Der Glaube ist jedem zu eigen. Jeder darf glauben was er möchte. Aber warum möchtest Du wechseln? Was ist an einem anderen Glauben leichter zu Glauben?

Antwort
von nowka20, 8

nein, denn das liegt im gottgewollten freien willen des menschen

Antwort
von TheLooter, 81

Nein weil du dann er religion ja nicht mehr angehörst. Sonst wärst du ja schon veräter sämtlicher anderer religionen

Antwort
von TorDerSchatten, 79

Nach dem Grundgesetz herrscht Religionsfreiheit in der BRD. Also tu, was immer du möchtest in bezug auf die Wahl deiner Religion.

Antwort
von fricktorel, 8

Nein, denn dann bliebe ja alles in der "Familie" (Offb.12,9).

Das ist bei "Religionen" so, deren "Schöpfer" der "Gott dieser Welt" ist  (2.Kor.4,4).

Gottes Wahrheit finden wir in Seinem "Wort" (Joh.17,17).

Unsere Rettung ist "Glaube" (1.Kor.2,5; 1.Petr.1,21).

Antwort
von alexander329, 25

Kommt darauf an, was du unter Religion verstehst.

Wenn du dich vom Kern des Christentums abwendest, der sagt liebe Gott und deinen Nächsten, dann bist du wirklich "Verräter" des Christentums.

Wenn du nur Äußerlichkeiten änderst, aber weiter liebst, bist du kein Verräter.

Antwort
von hummel3, 43

Gegenfrage! - Ist man ein Verräter, wenn man seine Meinung ändert? - Unter Verrat versteht man etwas anderes als die Religion zu wechseln.

Vielleicht ist man aber dumm, wenn man vom Christentum kommend zu einer anderen Religion wechselt. 

Kommentar von needhelp1212 ,

Wieso dumm? :/
Ich habe ja eher Angst, dass der liebe Gott mich dann bestraft.

Kommentar von hummel3 ,

Dumm deshalb, weil aus neutraler theologischer Sicht und Vergleich der christliche Glauben das "Non-plus-Ultra" unter den Religionen darstellt.

Nach der Logik wirst du dich mit deinem "Glaubensabfall" selbst strafen, falls der Gott der Bibel der Richtige ist.

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