Ist man dann Moslem?

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18 Antworten

Du musst den Glauben von der Religion trennen.

Glaubst Du an die Existenz Allahs und an das, was er/sie/es repräsentiert, unterwirfst dich der Allmacht Allahs, bist du Muslim.

Alles Andere sind nur konkurrierende, teilweise gegensätzliche Auslegungen der Institution "islamische Religion". Auslegungen übrigens, die in erster Linie von einer heute eigentlich unnötigen Klerikerkaste ausgehen - unnötig, weil heute ein großer Teil der Menschen Lesen kann und wenigstens eine rudimentäre Bildung hat. es kann sich also fast jeder leicht eine eigene Meinung bilden.

Eine moderne Glaubensgemeinschaft muss den Schritt machen hin dazu, daß Religion Privatsache ist, und die Mehrheitsmeinung wenig zählt. Es wird in solchen Diskussionen häufig ein großer Aufriß darum gemacht, daß so viele Christen ja gar keine richtigen Christen mehr seien, da sie sich eben nicht mehr fraglos allen Regeln, die ihnen die Gemeinde und Institution der Kirchen so vorkaut, verfolgen.

Das ist aber der falsche Ansatz. Denn den Glauben muss jeder mit sich, seinem Gewissen und seinem Gottesbild ausmachen. Die Religion steht da erstmal außen vor.

Speziell auf Muslime bezogen - würden sich mehr Muslime um ihren eigenen Kram scheren und andere nach ihrer Ansicht machen lassen - auch und insbesondere innerhalb der Familie - würden sich viele Glaubenskonflikte von selbst lösen.

Nochmal separat davon ist natürlich der frenetische Glaube eines guten Teils der Muslime, daß die überlieferten Worte direkt, unverfälscht und unmittelbar von Gott kommen, und wörtlich zu verstehen sind, trotz gegenläufiger wissenschaftlicher Erkenntnisse und grundlegenden Änderungen der Lebenswirklichkeit im Vergleich zu 600 a.D. Insofern ist es eigentlich die Pflicht des modernen Menschen, den Wahrheitsgehalt und die Gültigkeit der alten Schriften auf den Prüfstand zu stellen.

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Ich bin zwar kein Muslim im islamischen Sinne, aber ich kann dir deine Frage beantworten.

Also, wenn man Muslim werden möchte, muss man die Shahada aussprechen. "Ashadu an la ilaha il allah, wa ashadu anna muhammedan abduhu wa rasuluh" zu deutsch = "Ich bezeuge dass es keinen Gott ausser Allah gibt, und ich bezeuge dass Mohamed sein Diener und Gesandter ist." Du solltest vorher aber die Bedeutung der Shahada wissen, und dein Bezeugnis muss von Herzen kommen.

Also, der erste Teil der Shahada "Ich bezeuge dass es keinen Gott ausser Allah gibt" bedeutet, dass du Allah nichts beigesellst, du der festen Überzeugung bist dass Allah der wahre Gott ist, dass der Islam Allahs Religion für alle Menschen ist, und dass der Quran das wahre unverfälschte Wort Allahs ist, an dem es keinen Zweifel gibt.

Der zweite Teil der Shahada "und ich bezeuge dass Mohamed sein Diener und Gesandter ist" bedeutet, wie du siehst, dass du der Überzeugung bist dass Mohamed der letze Prophet ist, und dass nach ihm keiner mehr kommen wird. Zudem bezeugst du alle bisherigen Propheten Allahs, bis hin zu Adam welcher der erste Prophet war. Du bezeugst auch dass Mohamed die Botschaft Allahs, durch den Erzengel Gabriel empfangen, und den Menschen offenbart hat, und dass Mohamed das Vorbild aller Menschen ist.

Wenn du all dies vor zwei männlichen Zeugen getan hast, dann bist du offiziell ein Muslim, was nichts anderes bedeutet als "Gottergebener". Den Titel "Muslim" zu tragen, bedeutet sein ganzes Leben Allah zu widmen, sich ihm zu unterwerfen, und seinem Wort, dem Quran, zu gehorchen, und so gut wie möglich alle Befehle zu praktizieren.

Nachdem du offiziell Muslim geworden bist, musst du regelmässig den Quran lesen, und den fünf Säulen des Islam folgen.

Die fünf Säulen sind:

- Die Shahada, welche du bereits ausgesprochen hast. Wenn du Muslim bist musst auch danach leben, also alleine die Shahada assprechen reicht nicht, man muss sein Leben nach ihr gestalten.

- Das Gebet, dies solltest als nächstes erlernen und auch fünf mal am Tag ausführen, keines darf vergessen werden.

- Die Almosen, diese beinhalten dass man eine bestimmte Menge des Gehalts direkt an arme Menschen spendet. Wie viel weiss ich leider gerade nicht.

- Der Ramadan, dies beinhaltet dass man einmal im Jahr 30 Tage lang fastet, von Sonnenaufgang bis -untergang. Dabei darf man nichts essen oder trinken und keinen Sex haben. Es ist eine Reinigung für den Körper und eine Wohltat für die Seele. Man liest den Quran einmal komplett, betet weiterhin fünf mal am Tag, widmet sich den armen und kranken Menschen, und sammelt mehr islamisches Wissen. Der Ramadan ist also mehr oder weniger eine Zeit der Besinnung, ähnlich wie der Advent bei den Christen.

- Die Pilgerfahrt, diese beinhaltet die verpflichtende Reise nach Mekka, um einmal direkt an der Kaaba gebetet, und sie geküsst zu haben. Jeder ist wie gesagt verpflichtet dazu diese auszuführen sofern er/sie die finanziellen Mittel dazu hat.

Während man all dies tut muss man sich mit dem Islam beschäftigen und wissen darüber sammeln, man sollte den Quran auch auswendig lernen, und die Bedeutung jedes Wortes in ihm kennen. Die Hadithe (die mündlichen Überlieferungen über Mohamed) müssen gelesen werden, denn diese helfen den Quran zu verstehen, zudem zeigen sie weitere Aufgaben eines Muslims. Wie z.b. der Jihad, welcher nichts weiter die Verbreitung des Islam ist, da gibt es zum einen die Dawa, welche die Einladung zum Islam ist. Man tritt also mit Ungläubigen in Kontakt und Diskutiert mit ihnen über den Islam, mit dem Ziel, die Ungläubigen vom Islam zu überzeugen, damit diese ebenfalls Muslime werden. Das Verhalten und das Erscheinungsbild der Muslime kann man auch als Dawa ansehen, wie z.b. den Hijab, die Hilfsbereitschaft und das Gebet. Es ist also die Aufgabe eines jeden Muslim den Islam zu verbreiten, und gut darzustellen.

Ich mache hier jetzt Schluss da der Text sonst zu lang wird. Ich hoffe ich konnte deine Frage einigermaßen beantworten, da deine Frage ein sehr großes Thema ist. Wenn du mehr wissen möchtest, dann kannst du dich hier informieren: https://www.youtube.com/user/Allahsreligion

Keine Angst, der Ibrahim ist ein ganz netter Kerl. Die Medien machen ihn nur zum Hass predigendem Salafisten. Genauso wie sie die AfD zur Nazipartei machen, so machen sie den Ibrahim zum IS-Terroristen. Ich meine ein Mann der sein ganzes Leben damit verbringt, ein religiöses Buch kostenlos zu verteilen, von dem er ausgeht dass es die einzig Rettung vor der qualvollen Hölle ist, kann doch niemand sein der jemandem an den Kragen möchte.

LG. Belruh

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Kommentar von Dave0000
10.08.2016, 14:58

Eine Antwort wird später folgen

Ich habe akut Zuwenig Zeit um darüber nachzudenken und entsprechend zu antworten

Ich danke schonmal

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Für "an Allah glauben, aber seine Regeln anzweifeln" gibt es ein treffendes Beispiel. Der Teufel verhält sich so. Aber ist der Teufel ein Moslem, weil er doch ganz genau weiß, daß Allah existiert, und es deshalb zwangsläufig auch glaubt?

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Kommentar von Dave0000
12.08.2016, 08:10

Gibt es einen Teufel im Islam?

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Hallo
Wenn man die Regeln Allahs anzweifelt ist man kein Muslim .
Denn dadurch das man sie anzweifelt geht man davon aus das Allah s.w.t möglicherweise etwas von einem verlangt hat das keinen Sinn hat oder schlecht für einen ist .
Da aber Allah s.w.t keine Fehler macht beinhaltet das "an ihn glauben " auch das man daran glaubt dass das Wort Allahs und die Regeln Allahs fehlerfrei und vollkommen sind .
Also nein  es ist nicht Möglich Allahs Regeln anzuzweifeln wenn man an Allah s.w.t glaubt .

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Allah ist nur in dieser Kultur das Wort/ der Name für "Gott". Wenn du also an Allah glaubst bist du erstmal einfach nur religiös.

Wenn du dich einer muslimschen Gemeinde anschließt und das islamische Glaubensbekenntnis sprichst, gilst du in dieser Gemeinde als Moslem, bzw. kannst dich so nennen. Dort wird dir beigebracht, wie du dich nach der Vorstellung dieser Gemeinde mit der jeweiligen Auslegung des islamischen Glaubens, richtig verhalten musst, um deinen Glauben richtig auszuleben. Gerade im Islam wird z. B. schnell gesagt, dass wenn du Fehler im Ablauf eines Gebets machst, das Gebet vor Allah ungültig ist.

Allah ist aber = Jahwe = Gott, das macht keinen Unterschied. Die großen, monotheistischen Religionen sind in Abhängigkeit zueinander entstanden und berufen sich auf das selbe Gerüst, nur mit anderer Auslegung der Details.

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Kommentar von Dave0000
10.08.2016, 12:34

Allah ist nur in dieser Kultur das Wort/ der Name für "Gott". Wenn du also an Allah glaubst bist du erstmal einfach nur religiös.

-das sehe ich auch so, aber man kann ja theoretisch auch an mehrere exestierende Götter glauben

Wenn du dich einer muslimschen Gemeinde anschließt und das islamische Glaubensbekenntnis sprichst, gilst du in dieser Gemeinde als Moslem,

-erst dann? Ich muss also vor anderen Menschen ein paar Worte aussprechen um in der Gemeinschaft als gläubig akzeptiert zu werden? Warum würde Allah das wollen?

bzw. kannst dich so nennen. Dort wird dir beigebracht, wie du dich nach der Vorstellung dieser Gemeinde mit der jeweiligen Auslegung des islamischen Glaubens, richtig verhalten musst, um deinen Glauben richtig auszuleben.

-und da ist der Punkt den ich nicht verstehe
Wieso schreibt eine Gemeinde vor wie ich den Glauben zu leben habe?
Wenn ich jetzt zB. (Hoffe das wird nicht falsch verstanden) behaupte der Herr persönlich hätte sich mir gezeigt und hätte gesagt das schweinefleisch das beste der Welt ist , was sollte mich dann die Meinung der Gemeinde interessieren? Ich vermute aber das ich mit so einem Verhalten von der Gesellschaft schnell aus dem Islam ausgeschlossen werden würde

Gerade im Islam wird z. B. schnell gesagt, dass wenn du Fehler im Ablauf eines Gebets machst, das Gebet vor Allah ungültig ist.
-das ist jetzt meine Meinung, aber es zählt doch was man denkt und nicht was die Lippen u d Stimmbänder formen

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Laut Islam ist niemand perfekt - bedeutet wir machen alle Fehler aber versuchen im Laufe des Lebens besser zu werden. Die Absicht ist sehr wichtig...

Moslem bist du, wenn du an Allah (Gott) glaubst und an alle Propheten im Islam. Bedeutet Jesus ist ein Prophet, nicht Gott und nicht der Sohn von Gott und das Muhammad das Siegel aller Propheten ist (der letzte Prophet). Dies nennen wir die Schahada (das Glaubensbekenntnis). Wenn du diese aussprichst, dann bist du Moslem und dann arbeitest du dich immer weiter ein. Ob Allah diese akzeptiert kann dir niemand beantworten, da er dich besser kennt als du selbst und nuf er das zu entscheiden hat.

Wenn du jetzt etwas bezweifelst, dann hast du nicht mit überzeugung die Schahada gesprochen.

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Kommentar von Dave0000
11.08.2016, 11:13

Worum es mir geht ist eigentlich gut an deinem Text zu erklären

Warum sollte der allmächtige mich irgendwann dafür Strafen das ich Zweifel habe
All das "Wissen" das sich ein Moslem ansammelt stammt auf ewig alten Überlieferungen
Vielleicht gab es Fehlinterpretationen  oder bewusst falsche Niederschriften
Es gibt keinen "Beweis" wie man so schön sagt und man muss "glauben"
Bis dahin verstehe ich das noch
Aber warum sollte ich dafür bestraft werden wenn ich das vom Herrn gegebene Gehirn benutze und berechtigte Zweifel habe?
Ich leugne seine Existenz nicht
Und behaupte nich das es nicht so sein könnte
Ich versuche nur wie ein Mensch zu denken und hinterfrage Dinge

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Du bist das was du sein möchtest. Bin auch moslem und mache nicht alles was im koran steht. Du kannst auch christ sein. Bist du türke?

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Kommentar von Dave0000
08.02.2017, 12:23

Deutscher christ mit atheistischer Einstellung

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Hallo Dave, 

fairerweise muss ich sagen, dass meine persönlichen Erfahrungen immer wieder zeigten, dass sowohl Christen, wie auch Muslime sich sehr oft nicht an ihre "Regeln" halten. Nur wenige lernte ich kennen, die ihre Religion mit Herz lebten. Ein Beispiel waren es junge Araber. Diese bastelten sich auch keine Doppelmoral auf, sowie es, egal bei welcher Religion, immer wieder der Fall ist. 

Als Beispiel waren sie alle noch Jungfrau... Mann ^^ Hier zu Lande wird gerne mal behauptet, dass Männer sich benehmen dürften, wie sie wollen, aber die Frau gefälligst Jungfrau zu bleiben hat. Das ist -  so wurde es mir von ihnen erklärt - nicht wahr und das was die meisten muslimischen Männer hier ausleben, dürfte man sich in ihren Ländern nie erlauben. In dem Falle muss ich auch ehrlich sagen, braucht man nicht auf Ehre und Stolz machen, wenn man mit Doppelmoral seinem Gott immer wieder in den A*** tritt. 

Das war zum Beispiel eines, was ich an ihnen mochte. Sie lebten ihren Glauben ehrlich, ganz ohne Doppelmoral und - das fand ich am besten an ihnen - sie nannten andere weder "ahnungslos", noch versuchten sie mich zu bekehren oder mir ihre Kultur aufzuzwingen. Auch wussten sie, dass ich kein Freund vom Islam bin. Mir ist es immer wichtig, dass mich Menschen sofort so kennen lernen, wie ich bin. Nicht, dass es mal böse Überraschungen gibt. ^^ Es lebte jeder seins und man tolerierte sich einfach. Man mochte sich als Mensch, nicht als Muslim oder Atheist... 

Meiner Meinung nach, sollte man sich man sich an das halten, was einem der Glaube vorschreibt. Ansonsten glaubt man nicht mit Herz und eigentlich dürfte man sich dann auch weder "Muslim", "Christ", noch sonst was nennen.

LG :-)

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Kommentar von Hyaene
11.08.2016, 02:51

Dä(h)mliche Autokorrektur mal wieder! 

:'-D 

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Hallo, Christen und Juden glauben auch an Allah, denn in der arabischen Sprache gibt es für Gott kein anderes Wort als Allah und auch in einer arabisch-sprachigen Bibel steht auch Allah. Italiener und Franzosen glauben doch auch nicht an einen speziellen Gott namens Dieu oder Dio nur weil das in deren Sprachen so heißt. Von daher ist mein kein Muslim wenn man an Allah glaubt bzw es reicht nicht aus.

Muslim ist man erst wenn an Gott, an seinen Propheten Muhammad und an alle anderen Propheten glaubt, die übrigens auch in der Bibel stehen, an den Koran, an die unverfälschte Bibel (die es heute nicht mehr gibt) an alle anderen Offenbarungen Gottes, an seine Engeln, an das Schicksal sei es gut oder schlecht. Damit man Muslim wird muss man das Glaubensbekenntnis auf sagen, wenn möglich auf Arabisch. Man braucht keine Zeugen, denn Gott reicht als Zeuge aus. Man sagt, egal wo man ist, einfach:

Asch-hadu an la illaha il allah wa asch-hadu anna muhammadan rasul allah (ich bezeuge dass niemand das Recht hat angebetet zu werden außer Gott und dass Muhammad sein Prophet ist).

Wenn du das aussprichts, auf Arabisch, und innerlich davon überzeugt bist, bist du ein Muslim. Manche Gelehrte sagen, ein Muslim der das Gebet nicht lernt und nicht betet, ist vom Islam abtrünnig geworden, allerdings ist die Mehrheit der Gelehrten nicht dieser Meinung. Man muss den Islam nicht prakzizieren um Muslim zu sein inshalah (obwohl es eine große Sünde ist) denn der Beweis steht im Koran in Sure 49 al Hujurat, wo sinngemäß steht: 

Die Wüstenaraber sagen: Wir glauben! Sprich ihr glaubt nicht (wirklich). Sagt vielmehr: Wir sind Muslime geworden, abe der Glaube hat unser Herz noch nicht erreicht. Wenn ihr aber Gott und seinen Gesandten gehorcht, wird er euren Lohn nicht verringern.

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Hallo Dave,

ein Moslem ist man dann, wenn man die Schahada' ausspricht. Natürlich ist das auch Voraussetzung, dass man an Gott zweifellos glaubt.

Aber vorerst würde ich dir vorschlagen, dass du den İslam, Gott und den Propheten besser kennenlernst. Als Moslem kann man nicht direkt alle Regeln befolgen. Denn man muss sich erst ein bisschen Wissen aneignen, damit man die Religion praktizieren kann.

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Wenn man überzeugt von der Existenz Allah Subhanahu wa ta aala's ist, dann gehört es auch dazu, dass man sich an Seine Gesetze und Vorschriften hält. Die Alleinige Überzeugung der Existenz Allah's genügt nicht.

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Jeder Mensch, wird nach islamischer Vorstellung als moslime geboren.

Allerdings liegt die Auslegung dieser Regelung natürlich bei den "lebenden" Moslimen, und die bestimmen recht viel selbst - da kann es schon mal zu Abweichungen kommen.

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Kommentar von Dave0000
10.08.2016, 11:59

"Jeder Mensch, wird nach islamischer Vorstellung als moslime geboren"

Da fängt es doch schon an
Wenn ich trotz dem Glauben an Allah glaube das diese Aussage nicht wahr ist sondern ich glaube das man zu Lebzeiten den Weg zu Allah finden muss Sitz ich schon in der Zwickmühle

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trenne den glauben von der religion, dann bist du gut beraten!

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Das ist wirklich mal eine gute Frage.

Ich tendiere dazu, Dir Recht zu geben, jedenfalls in Bezug auf "den Islam". Auch meiner Meinung nach reicht es aus, an eine bestimmte Gottheit zu glauben, aber im Falle von Allah scheint es mir auch so, dass das Einhalten von möglichst allen Regeln ein Muss ist.

Vermutlich hätte sogar ein Imam ein Problem, diese Frage richtig und vollständig zu beantworten, daher will ich mich jetzt nicht weiter dazu äussern.

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Nein wir Moslems respektieren alle Menschen egal ob christ Atheist Moslem. Mann muss die sahada sagen damit man ein Moslem wird . Natürlich sollte man dann auch die 5 Säulen des Islams befolgen wie : beten,fasten,pilgern,Glaubensbekenntnis sagen, an bedürftige spenden :)

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Kommentar von Dave0000
10.08.2016, 12:39

Mann muss die sahada sagen damit man ein Moslem wird .

-ohne gesprochene Worte ist man dann kein Moslem??

Natürlich sollte man dann auch die 5 Säulen des Islams befolgen wie : beten,fasten,pilgern,Glaubensbekenntnis sagen, an bedürftige spenden :)

Vieles davon mag löblich sein
Aber welcher Gott würde mich dafür bestrafen das ich in meinen Lebzeiten nicht Pilgern war???

Wenn ich alles richtig verstehe muss ich mich nach dem Tod vor ihm rechtfertigen
Aber daran gibt es doch nichts zu rechtfertigen
Ich würde sagen: ich war zu faul und habe nie einen Anlass gesehen da lang zu laufen nur weil es aus einem Buch interpretiert worden ist

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Kommentar von ahmii
10.08.2016, 17:46

genau dann kommt man im Islam in die Hölle denn das sind die Pflichten im Islam 1 mal im leben nach Mekka zu pilgern ist im Islam Pflicht das Buch ich von Allah und ist immernoch unverändert

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Kommentar von Dave0000
11.08.2016, 11:01

Wenn Allah dieses Buch selbst verfasst hat und nicht irgendein Mensch der geplant hat großen Mengen zu beeinflussen
Was hindert ihn dann daran in der jetzigen Zeit alle Zweifel aus dem Weg zu räumen?
Nach sovielen Jahren ist es doch logisch das die Menschheit eine weitere Bestätigung der Richtigkeit braucht

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Man ist dann kein Muslim, man muss als Muslim schon die Regeln einhalten etc.

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Kommentar von cerveza
14.08.2016, 05:22

Lügner, dann wäre kaum einer Muslim.

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Kommentar von Kars036
14.08.2016, 05:37

Sind sie auch nicht.

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Wenn man einmal das Arabische Glaubensbekenntnis von Herzen sagt dann ist man Moslem.

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Kommentar von Dave0000
10.08.2016, 12:41

Warum sollte ein Gott jemanden nur als Gläubigen Moslem akzeptieren wenn er vor anderen Menschen ein Bekenntnis abgibt??
Das hört sich schwer nach menschlichem Willen an
Nicht nach göttlichem
Der Herr wird sich wissen was ich denke  

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Kommentar von MoseGoldstein
10.08.2016, 21:18

Das stimmt ich finde es auch Schwachsinn

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Ein Moslem ist nicht der Islam auch wenn du nicht betest bist du Moslem, aber später stehst du vor Allah und musst dich zur Rechenschaft ziehen

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Kommentar von Dave0000
10.08.2016, 11:56

Kann ich mich also dem Islam zugehörig fühlen ,solang ich mir darüber bewusst bin das ich Allah irgendwann mal erklären muss warum ich so gehandelt habe?

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Kommentar von Meatwad
10.08.2016, 13:29

aber später stehst du vor Allah und musst dich zur Rechenschaft ziehen

Dafür gibt es keinerlei Anzeichen.

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