Ist man als bundespolizist nur selten zuhause?

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2 Antworten

Hallo heyheyheihei,

als Bundespolizist bist du genau soft Zuhause, wie bei jeden anderen Beruf auch.

So richtig Einsätze fahren in der Regel auch nur die Angehörigen der Bereitschaftspolizei. Und in der Regel, beginnen diese Einsätze in der Bundespolizeiabteilung und Enden nach dem Einsatz auch dort. Da solche Einsätze ja oft 10, 12 und mehr Stunden dauern werden den Polizisten bei fast jeden Einsatz Stunden gut geschrieben.

Beispiel: in der Woche beträgt die Regelarbeitszeit 41 Stunden. Wird zum anlässlich einer Großveranstaltung wie den politischen G20 Gipfel  ein Einsatz mit Dauer von 12 Stunden gefahren, macht er an 7 = 12 = 84 Stunden

Da die Wochenarbeitszeit aber nur 41 Stunden beträgt, der Einsatz aber 84 Stunden gedauert hat, hat der Beamte 43 Überstunden aufgebaut.

Das heißt, gibt Einätze wo man vielleicht nur zum schlafen nach Hause kommt, da recht wenig von der Familie und Freunden hat, dafür kann man aber auch mal 7 Tage am Stück Dienstausgleich einreichen um die Überstunden wieder abzubauen.

Viele Polizisten der Bereitschaftspolizei sehen das als Vorteil an, denn man hat gefühlt viel mehr frei, als die Kollegen in den Revieren, die immer nur mal 2 oder drei Tage am Stück frei haben. Der riesen Nachteil an der Bereitschaftspolizei ist aber, dass man in 2 Monaten vielleicht nur ein einziges Wochenende frei hat, denn 99 % aller Einsätze (z.B. Fußball, Demos, Feste, Konzerte) finden nun einmal am Wochenende statt. Und wann man Frei hat lässt sich bei der Bereitschaftspolizei nur ganz schlecht planen.

Oftmals heißt es die ganze Woche, dass am Wochenende frei ist, weil nichts anliegt. Und plötzlich am Donnerstag oder gar am Freitag kommt raus, dass keiner Frei machen kann, weil plötzlich ein Veranstalter zu einer Spontandemo aufgerufen hat.

Die Polizisten die nicht bei der Bereitschaftspolizei  tätig sind haben den kleine Nachteil, dass sie im sie Schichtbetrieb arbeiten, aber dafür steht ganz genau fest, wer wann Dienst machen muss und kann von daher seine Freizeit viel besser als die Kollegen der Bereitschaftspolizei planen.

So richtig Familienfreundlich sind aber beide Arbeitsplätze nicht, denn oftmals muss am Wochenende und Nachts und an Feiertagen, wo der Rest der Familie Zuhause ist, gearbeitet werden.

Kurz Zusammengefast: Du bist als Bundespolizist genausooft oder sogar öfter als ein "normaler" Büromensch, musst dafür aber auch oft am Wochenende, an Feiertagen und nachts Dienstschieben, so dass Freunde und Familie oft zu kurz kommen.

Schöne Grüße
TheGrow

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Kommentar von heyheyheihei
07.11.2016, 06:43

wow, danke:)

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BP können von jetzt auf gleich aus dem Bett geholt werden für Einsätze. Da geht es schonmal zur Sache und die Frau sollte länger einplanen ,-)

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