Ist Kung fu toa eine gefährliche kampfkunstkampfkunst für meinen gegner?

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1 Antwort

Ich habe mir das mal angeschaut. Es dauert sicherlich etwas länger bis du dich damit verteidigen kannst. Diese Kampfkunst scheint mir etwas auf Show ausgelegt zu sein, wobei du ein breites Spektrum an schön anzusehenden Techniken hast und du eher eine darstellerische Form des Kampfes hast als ein richtiges Sparring.

Doch aus der Perspektive des ernsthaften Kampfes so muss ich auf den ersten Blick sagen:

  • Versuchst du wie ich es im Video häufiger gesehen habe, einen Tritt mit deinem Arm zu blocken, dann wird dir der Arm einfach nur durchgetreten (vergleich mal dein Bein mit deinem Arm und du wirst sehen, dass das schief geht).
  • Ich habe kein einziges Mal gesehen, dass ein Tritt gefangen wurde oder mit dem Bein abgewehrt wurde.
  • Ist deine Deckung so offen, dann wird dir gnadenlos ins Gesicht geschlagen werden.
  • Machst du im Kampf so viele Purzelbäume, dann tritt man dir ins Gesicht
  • Baut jemand Druck auf und kämpft aus kurzer Distanz mit schnellen Schlägen, dann ist man mit der Kampfkunst verloren

Die Grundtechniken lernst du aber auf jeden Fall. In dem einen Video habe ich viele schöne Fußfeger gesehen, Frontkicks, hohe Tritte zum Kopf und auch Lowkicks waren dabei. Etwas annäherndes wie Verteidigung am Boden deutete sich an.

Das heißt, dass wenn du kämpfen möchtest, einige Techniken wegpacken musst und dich auf das beschränken musst, was effektiv ist. Gewisse Kampfprinzipien würdest du dir auch aneignen müssen, wie z.B. mit Schlägen auf sich andeutende Tritte zu reagieren und mit Tritten Schläge zu unterbinden oder immer eine Kombination zu schlagen bevor du zutrittst - damit der Gegner den Tritt nicht kommen sieht.

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