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Ist künstliche Befruchtung steuerlich absetzbar?

gefragt von mouna am 18.09.2007 um 20:50 Uhr

Bekannte von uns haben ein (für sie) großes Problem und denken inzwischen an künstliche Befruchtung. Inwieweit sind die Kosten bei der Steuer geltend zu machen? Der Staat will doch Kinder...Die beiden leben übrigens nur zusammen, das allerdings seit sieben Jahren.


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xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 18. September 2007 21:08
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nein, leider geht das nicht die künstliche befruchtung selber.

du kannst allerdings, wenn du höhere kosten für untersuchungen in einem kinderwunschzentrum hattest, diese als außergewöhnliche belastung eintragen bei deiner steuererklärung.

Kommentar von Bergfeuer am 18. September 2007 23:06

Warum soll der Staat / der Steuerzahler sowas zahlen, wenn genug deutsche Kinder im Elend oder in den Heimen dahingammeln?

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 18. September 2007 23:51

@bergfeuer: da hast du sicher auch recht, aber ich verstehe auch den wunsch nach einem eigenen kind.

Kommentar von mouna am 20. September 2007 21:35

Da hast Du vollkommen Recht, bergfeuer. Nur kennst Du auch die schier unüberwindbaren Hürden, hier ein Kind zu adoptieren? Groteskerweise fragt ja niemand nach deiner Qualifikation, wenn du es selbst bekommst.

Kommentar von abesier am 10. Dezember 2007 07:52

hi alle miteinander. ich würde gerne was zur aussage von bergfeuer machen. ich finde es schon unverschämt sowas zu schreiben, weil ich zu dieser "gattung" gehöre, die keine kinder auf normale weise bekommen können und sich eins wünschen. und bei diesem "tabuthema" sind wir sicherlich vom staat allein gelassen worden. eine behandlung kostet 3000Euro (50% Krankenkasse). Mittlerweile haben wir ca 5000Euro investiert und ich bin der meinung, dass wir auch ein recht auf hilfe vom staat haben. wenn abtreibungen komplett bezahlt werden bei leuten, die lustig durch die gegend "poppen", dann sollten auch menschen, die ein kind haben wollten unterstützt werden. acuh zum thema adoption. erstens besitzen wir keine 20000Euro für eine adoption und zweitens dauert es mehrere jahre, bis man das durch hat. dabei gelten auch vorraussetzungen wie z.b. keine schulden, große wohnung etc.. . Kennst du eigentlich auch die Probleme, die mit einer künstlichen Befruchtung kommen. nicht nur, dass es nur eine 30%ige wahrscheinlichkeit gibt, sondern auch die heftigen eingriffe in das privatleben? und die physischen probleme die man bekommt. Ich zahle brav meine steuern und verlange doch nur, dass diese minderheit auch eine chance bekommt und nicht sich verschuldet, wenn ihr größter wunsch in erfüllung gehen soll.


tradaix
beantwortet von tradaix am 18. September 2007 21:04
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Aber Hallo, geht's noch? Es gibt genug Heimkinder, die Eltern brauchen.

Kommentar von support am 18. September 2007 22:14

Liebe/r tradaix,

bitte achte doch darauf, dass Deine Antwort für den Fragesteller hilfreich sind.

Bitte beachte doch auch hierzu unsere Richtlinien.

Vielen Dank für Dein Verständnis. Viele Grüße Beate vom gutefrage.net-support


Metropol
beantwortet von Metropol am 18. September 2007 21:16
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Hallo Mouna, bislang konnten nur Ehepaare die künstliche Befruchtung als außergewöhnliche Belastung absetzen, neuerdings können das auch unverheiratete Paare, wenn sie schon länger zusammen sind. Gruß, M.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 18. September 2007 21:32

bitte quelle angeben, das interessiert bestimmt noch mehrere user.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 18. September 2007 21:53

danke, super, wieder was gelernt. :-)


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