Ist Krrebs vererblich?

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7 Antworten

die Veranlagung wird weiter gegeben. Ob jemand daran erkrankt steht auf einem anderen Blatt.

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Dazu muss man klar sagen: Es kommt auf die Krebsart an. Manche Arten wie zb Dickdarmkrebs haben wirklich erblich bedingt erhöhte Auftretewahrscheinlichkeiten, andere Arten nicht.

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Es kommt auf die Krebsart an . Meine Oma hatte auch Krebs und weder ich noch meine Eltern sind daran erkrankt.Ich hoffe ich konnte dir helfen!
Viele Grüße
Schlumpfiene12

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"Krebs" gibt es eben so wenig wie es "Entzündung" gibt. Es gibt ca. 200 verschiedene Krebsarten, und deine Frage müsste für jede einzelne Krebsart beantwortet werden. 

Im Prinzip: nein, Krebs ist nicht vererbbar. Nur bei einigen wenigen Krebsarten gibt es gewisse Gene, welche die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung etwas erhöhen. 

Bedenke: erst seit etwa 1940 - 1950 hat die Zahl der Krebserkrankungen sehr stark zugenommen. Das hängt teilweise mit unseren veränderten Ernährungsgewohnheiten, teilweise mit unserer veränderten, stressreicheren Lebensweise zu tun.

Sei also ganz entspannt und bedenke: 

  • Krebs macht Angst - aber auch:
  • Angst macht Krebs
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Ja es liegt in der dna ob man eher weniger oder mehr anfällig ist für krebs

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Krebs ensteht in ALLEN FÄLLEN dadurch, daß mutagene Einflüsse (zB Teerstoffe im Tabakrauch) irgend eine Körperzelle so verändern, daß ihr spezifisches Wachstumsprogramm gestört wird. Dieser Vorgang erfolgt zumeist schrittweise, d.h, viele sukzessive Mutationen verändern zuletzt das Wachstumsverhalten. Diese schrittweise Veränderung kann Jahrzehnte dauern. Deshalb ist Krebs v.a. eine Alterserkrankung.

Deshalb ist Krebs selbst in den allermeisten Fällen NICHT erblich.

Eine Ausnahme besteht ausschließlich nur dann, wenn die veränderte Zelle eine Geschlechtszelle ist, UND, wenn genau diese Geschlechtszelle befruchtet wird, UND, wenn trotz der DNA-Schädigung die befruchtete Zelle zu einem Embryo heranreift. Möglich ist dies wegen der schrittweisen Veränderung der Zelle: Ein erster Schritt verändert die Zelle noch nicht gravierend. Aber alle Körperzellen des entstandenen Embryos haben dann den ersten Schritt zur krankhaften Entartung bereits erlitten, und die Wahrscheinlichkeit steigt.

In den meisten Fällen, in denen es so aussieht, als würde sich Krebs in einer Familie häufen, handelt es sich um einen Zufall. Denn Krebs ist beileibe keine seltene Erkrankung: etwa jeder Fünfte stirbt an Krebs, meistens im Alter.

Ein anderer Grund, warum sich Krebs in einer Familie häufen könnte, besteht in der Übernahme von Risikoverhalten. Die Kinder eines starken Rauchers übernehmen vielleicht das schlechte Beispiel der Eltern.

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Ja, die Gefahr ist in der Tat erhöht.

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