Frage von FPSMG, 132

Ist kiffen schlimmer bei Problemen?

Ich plaudere gerade ein bisschen mit meiner Freundin. Irgendwann sind wir auf das Thema "Kiffen" gestoßen. Ich sage es ist besser wenn man so etwas aus Spaß konsumiert. Meine Freundin hingegen meinte das man so schneller in eine Sucht reingerät. Sie sagt , dass es besser sei wenn man es nur zu konsumieren wenn man spezifische Probleme hat wie wenn man nicht einschlafen kann.

Natürlich ist beides ungesund und nicht optimal.

Aber wie steht ihr dazu ?

Ist es unwahrscheinlicher in einer Sicht reinzugeraten wenn man es aus Spass macht oder bei Problemen

Antwort
von Chabella, 54

Schwer zu sagen und wohl auch Personenabhängig.

Mit Gras ist zwar alles viel schöner, allerdings musst du auch bedenken, dass die gleichen Dinge ohne Gras gar nicht mehr toll sein können (bzw der Spaß an der Sache ohne Gras sinkt). Sprich, du musst kiffen, um weiter Freude an den Dingen zu haben. Das würde dann zur Sucht werden.

Das gleiche könnte man aber nun auch bei Problemen sagen, da die hier nicht genau genannt sind.. Mit Gras scheint alles viel leichter zu sein und dann fängt man eben an zu rauchen, anstatt die Probleme wirklich zu lösen. Sprich auch hier muss man im Endeffekt rauchen, um fröhlicher zu sein / Probleme zu "verdrängen".

Probleme wie einschlafen: Man schläft zwar gut ein, könnte aber auch genauso werden: Man schläft ohne gar nicht mehr ein und eigentlich wurde es dadurch nur schlimmer.

Ob man in eine Sucht hinein gerät kommt stark auf die Person, die Dauer und Menge an.

Wer das wirklich regelmäßig macht, hat natürlich höhere Chancen in eine Sucht zu fallen, als wenn jemand vielleicht einmal im Monat einen Joint anzündet. Auch wie gewissenhaft man damit umgeht. Da ist es meiner Meinung nach egal, ob es aus Spaß oder bei Problemen ist.

Für mich ist der Joint ein Luxus, den man sich gönnen kann, aber nicht muss. Wenn es nichts zu rauchen gibt, dann ist das eben so (Rauche keinerlei Zigaretten, wo ich den 'fehlenden' Tabak wieder rein holen könnte)

Körperliche Sucht ist meistens ausgeschlossen. Cannabis selber wirkt normalerweise nicht extrem auf den Körper, das gefährliche ist der Tabak, der meistens mit benutzt wird. Vor dem solltest du - was die körperliche Sucht angeht - mehr "Angst" haben.

Hab schon oft gehört, dass die Leute dann mehr Zigaretten rauchen, wenn sie nichts haben. :)


Lg

Kommentar von brentano83 ,

Ein physische Abhängigkeit gibt es bei Cannabis nicht, jene ist rein psychisch... Ansonsten Stimme ich dir aber zu..... 

Kommentar von Chabella ,

Das sagte ich. Das einzige was bei Joints körperlich wirkt, ist der Tabak bzw das Nikotin, der normalerweise zum Brennen reingemischt wird.

Lg

Antwort
von xo0ox, 20

Ich persönlich denke beides kann in etwa gleich schnell zur ''Sucht'' führen. Obwohl bei Problemen ist die Psyche meist nicht so Stark, deshalb tendiere ich eher auf Probleme.

Denn man kann/wird von Cannabis nicht im klassischen Sinne Abhängig, man wird höchstens Psychisch Abhängig. Das kann aber auch vom Essen passieren, vom Fernseh schauen oder auch z.B. vom Gamen, usw. Das spielt sich nur in deinem Kopf  ab.

Am besten ist es meiner Meinung nach aus Genuss zu Konsumieren.

Antwort
von Waxmatic, 51

Alles was dir Spaß macht und du als angenehm empfindest, kann zu einer Sucht führen. Speziell beim Thema Kiffen solltest du darauf achten, dass du deinen Konsum kontrollieren kannst. Sobald du damit versuchst deine Probleme zu lösen, besteht in meinen Augen ein kritischer Konsum. Ich finde, dass man dies immer nur selber für sich beantworten kann, indem man wirklich ehrlich zu sich ist. Generell birgt das Kiffen bei kontrolliertem Umgang ein sehr.viel geringeres Risiko als der Alkoholkonsum. Gerade bei dem Konsum über einen Vaporizer reduzoert man auch die Konsumrisiken gegen Null.

Antwort
von brentano83, 13

Mit kiffen kann man keine Probleme verdrängen, im Gegenteil, man wird nur noch mehr über seine Probleme nachdenken was einen dann ruckzuck in eine Depression befördern kann... 

Wie und ob man in eine sucht rutscht ist von Person zu Person unterschiedlich. 

Wenn ich mir jeden abend einen rauche, damit ich schlafen kann, ist das eher eine sucht, als wenn man 2-3x die Woche nen joint aus Spaß/Genuss raucht, logisch oder ?! Die Menge macht bekanntlich das gift.... 

Wichtig ist immer, die Substanz darf nicht die Kontrolle über nehmen oder deinen Alltag bestimmen, dann kannst du auch Jahrzehnte lang eine Substanz konsumieren ohne süchtig zu sein, und das aufhören stellt in der Regel auch kein Problem da..... Weiß ich aus eigener Erfahrung ..... 

Antwort
von voayager, 7

Wer eine latente Psychose hat, muß einkalkulieren, dass sie durch kiffen dann ausbricht. Wer an Ängsten leidet muß damit rechnen, dass die dann noch heftiger auftreten, mit einem Wort, Cannabis ist eher was für psychisch Gesunde, als für solche, die psychsich angeschlagen sind.

Antwort
von diroda, 23

Ja, die Suchtgefahr ist viel größer. Drogenmissbrauch ist kein Spaß. Wenn du Spaß haben willst besuche doch mal eine psychische Abteilung in deiner Nähe. Da findes du jede Menge die nur zum Spaß Drogen konsumiert haben.

Antwort
von knaller99, 63

du gerätst durch beides in die Suchtgefahr, auch auf die Gefahr hin das ich jetzt wieder von der Kifferfraktion wieder ne Kelle krieg hier.

Kommentar von Chabella ,

Ich rauch selber gerne mal etwas, aber wer sagt, dass man keinerlei Suchtgefahr hat, der hat schlichtweg keine Ahnung und sollte sich irgendwo verbuddeln gehen. Das sollte sich jeder (vor allem aber auch die Leute selber) im Klaren sein.

Man kann prinzipiell nach allem süchtig werden ((Glücks-)Spiel, Trinken, Essen oder auch Arbeiten), wichtig ist dabei nur wie oft und in welchen Mengen man es tut und in wie weit man die Kontrolle darüber behält. (:

Lg

Kommentar von knaller99 ,

Boing die Erste!!! Warum sollte ich mich verbuddeln?? Glücksspiele mach ich nicht. Arbeiten tu ich ganz normal genauso essen und ab und zu ein kleines Pils.

Kommentar von Chabella ,

Ich glaube du hast mich nicht verstanden. ;)


Jeder, der glaubt es gibt keine Suchtgefahr, soll sich verbuddeln. Du sagst doch es gibt eine, oder nicht? Damit hab ich also deine Aussage unterstützt und eben etwas hinzugefügt.

Ich weiß, ist schon spät, da liest man manches nicht direkt richtig. :)

Kommentar von knaller99 ,

Stimmt es war etwas Spät.!! Da versteh ich manchmal so wie vorhin nicht sofort alles. Da war mein Kleinhirn im Tiefschlaf.

Antwort
von Frogamoi, 17

Viele Leute unterschätzen Kiffen. 2 von 10 Leuten werden richtig bekloppt und landen teils in der Klapse weil das Gras oft schon so stark ist. Gefährlich wirds wenn es auf die Psyche geht.

Kommentar von brentano83 ,

Quellen dazu?! Gibt es keine, also erzähl keine Märchen... 

Wer in der klapse landet hat wohl ne Psychose oder ist Schizophren, hat auch nichts mit der Stärke zu tun. Wenn du dazu veranlagt bist kann jenes durch alles mögliche ausgelöst werden..  Cannabis führt nicht zu psychischen Erkrankungen, sondern lässt jene einfach nur früher ausbrechen. Die Erkrankung ist also so oder so vorhanden... 

Und wenn es danach ginge, dann bitte auch keinen Alkohol mehr trinken, den jener kann das ebenfalls auslösen, und hier ist die Wahrscheinlichkeit sogar noch größer als es bei Cannabis der Fall is.... 

Kommentar von Frogamoi ,

Kiffen ist der Auslöser dafür und das ist nachgewiesen. Vl würde es sich bei manchen niemals auslösen ? Ich war selber lange Lange davon nicht abgeneigt doch habe dann aus Job technischen Gründen das Interesse verloren und heute 5 Jahre später bin ich froh drüber. Ich will nicht sagen dass es bei jedem so ist, aber 90% von den Leuten die ich kannte und die kiffen haben nichts weitergebracht in Ihrem Leben. Diese Diskussion könnten wir ins unendliche führen da Meinungen zum Glück verschieden sind. Deshalb wünsch ich dir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch !

Kommentar von brentano83 ,

Das ist doch wieder nur eine Verallgemeinerung begründet auf deiner Erfahrung?! Ich frag mich eh wo solche Erfahrungen immer her kommen... Ich habe über 10 Jahre konsumiert, und ich kenne nicht einen der es zu nichts gebracht hätte, im Gegenteil, die haben alle ziemlich gute jobs Familie, Kinder usw..... Auch ich bin nicht am Cannabis zu grunde gegangen, obwohl ich so lange und teilweise intensive konsumiert habe... Selbst die schlausten Köpfe unserer Zeit die konsumiert haben oder es immer noch machen, sind alles andere als Versager.... 

Kiffen ist kein Auslöser, das würde bedeuten das die Psychose Substanz bedingt ausgelöst wird, was nicht der Fall ist (wissenschaftlich bewiesen - wenn du schon meinst Cannabis wäre dafür verantwortlich, bitte nochmal genau nachlesen).  Wo du recht hast ist, evtl würde es nie ausbrechen wenn man auf Cannabis verzichtet hätte, das kann einem keiner sagen. Genau so wenig ob nicht Alkohol eine Psychose bei dir zum Vorschein kommem lässt(wo die Wahrscheinlichkeit eine zu bekommen sogar größer ist als bei Cannabis!) , oder ein familiärer Verlust, das kann dir eben keiner sagen, aber es könnte sein... Du könntest sogar beim Fallschirmsprung eine Psychose bekommen wenn es dir zu sehr an die psyche geht..... Wer also Angst davor hat, mauert sich besser ein und verlässt nie wieder das Haus.... Man muss denn Teufel ja nicht immer gleich an die wand mahlen... 

Wenn diese gefahr so groß wäre, dann muss man sich eigtl auch fragen wieso es derzeit in so vielen Ländern legalisiert wird, wenn man doch angeblich weis das es so schädlich ist und es zu Psychosen führt...?! Auch wäre es dann medizinisch nicht gerade förderlich, wenn Patienten Angst haben müssen sie können durch ihr Medikament eine Psychose entwickeln - zumal es dann wohl auch keine Zulassung als Medikament bekommen würde... 

Aber ja, ein endlos Thema wo sich die Geister wohl in 10 Jahren noch drum streiten... Dabei soll doch einfach jeder machen was er möchte solange er keinen anderen dabei schadet.....  Leben und leben lassen... Die Forschung ist doch da inzwischen weit genug ;-) 

Danke, ich wünsche dir ebenfalls schöne Weihnachten und einen guten rutsch ins neue Jahr!   

Antwort
von casala, 37

kiffen ist niemals eine lösung. da werden nur probleme verdrängt. ist wie beim suff.


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