Frage von NainoStreet, 128

Ist Kaufmann für Versicherungen und Finanzen noch eine lohnenswerte Ausbildung?

Hallo, ich hatte gestern nun ein Bewerbungsgespräch bei einem Versicherungsmakler Büro, zu einer Ausbildung zum Kfm für Versicherungen und Finanzen. Mich hat dort ein Empfangskomitee von 3 Leuten erwartet, das ganze Gespräch ging 40 Minuten. Dann kam der Haken, die Berufsschule sei in Ausgburg( ich wohne in Kempten) obwohl die Stelle für Kempten ausgeschrieben war. Das würde heißen 2x die Woche ca 250 km Fahrt, und gezahlt wird der normale Tarifvertrag.

Ich war ohnehin nicht wirklich überzeugt von dieser Ausbildung, dann kommt der Weg dazu. Zudem habe ich mir das ganze angeschaut und es erinnert mich eher an Call-Center, alles wird online gemacht und per Telefon. Das hat mich sehr verwundert da ja ein Auto vorrausgesetzt wurde. Doch sie meinten rausfahren bzw. zu Kunden fahren machen sie kaum noch. Ein einwöchiges Praktikum wurde mir noch angeboten. Aber hauptsächlich waren sie an mir interessiert da ich sehr gut mit dem PC umgehen kann.

Ist das denn heutzutage normal? Ich hatte mich ehrlich gesagt auf das rausfahren etc gefreut, und nicht auf das stumpfe auf den Bildschirm starren.

Hört sich dieser Ausbildungsplatz seriös an? Hat jemand Erfahrung? Was kann ich nach der Ausbildung damit anfangen? Und gibt es Unterstützungen was das Spritgeld angeht?

Ich könnte auch eine Fachhochschulreife machen und studieren gehen. Habe leider keine Ahnung was ich nun machen soll.

Ich habe gerade gar keine Ahnung in welche Richtung ich gehen sollte, eine ganz andere Ausbildung oder was auch immer...

Wenn ihr noch Infos braucht kann ich die geben.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von itasca, 58

Hallo NainoStreet,

meine Antwort kann ich Dir lediglich aus meinem subjektiven Blickwinkel geben. Eine objektive Erläuterung ist mir kaum möglich. Dennoch versuche ich es:

ich selber habe sowohl Bankkaufmann als auch Versicherungsfachmann gelernt. Die Ausbildung zum Finanzkaufmann (egal ob für Banken oder Versicherungen) ist ein staatlich anerkannter Lehrberuf, der in der jeweiligen Branche als gute Voraussetzung für eine Anstellung anzusehen ist. Würdest Du also bei einer Bank/Sparkasse oder einer renommierten Versicherungsgesellschaft diese Ausbildung machen, wäre die Sache von mir aus neutral zu betrachten. Meine Alarmglocken gingen los, als ich las, daß Du bei einem Makler lernen sollst und der Arbeitsplatz wie ein Call-Center aussah. Durch meine mehrjährige Erfahrung im Versicherungsvertrieb bin ich auch mit den Maklern vertraut. Ich drücke mich mal juristisch unverfänglich aus: ich rate zur Vorsicht. In vielerlei Hinsicht. Speziell hier macht es auf mich den Eindruck, als würde man einen Call-Center-Agenten suchen, der verschiedenste (meist vorgegebene) Produkte via Telefon verticken soll und der bei schlechten Verkaufszahlen relativ schnell "freigesetzt" werden kann bzw. wird. Das Maklergeschäft ist knallhart, egal wie freundlich oder geschmeidig die Herren auftreten. Positiv anzumerken ist, daß man dir offenbar ein "Schnupperpraktikum" angeboten hat.
Dies alles entspricht meinem persönlichen Eindruck, den ich im Laufe meiner Berufsjahre bezüglich einer nach meiner Ansicht nach vertretbaren Mehrheit der Makler gewonnen habe. Dabei will ich nicht alle in einen Topf werfen - Du könntest ja auch an ein Top- Unternehmen geraten sein.

Es spricht meines Erachtens nichts dagegen, die FH- Reife zu erlangen und sich dann zu entscheiden, was man macht.

Ich hoffe, Du entscheidest Dich so, daß Du später damit zufrieden bist. Ich wünsche Dir viel Erfolg.

Itasca

Kommentar von NainoStreet ,

Danke für deine Antwort :) Ich mache mir auch meine Gedanken gerade wegen dem das mich ein Makler einlernen soll, bzw das alles über Telefon geschieht. Es hieß zwar das sich die meisten Kunden bei ihnen melden. Dann aber auch das sie Damen in einem wirklichen Call center sitzen haben die die Kunden anrufen, nachfragen etc. Woher sie dann die Nummern haben weiß ich zb nicht. 

Kommentar von itasca ,

Die Kontakte ziehen sie meistens aus dem bestehenden Kundenstamm, den ein Mitarbeiter meistens nicht zu sehen bekommt, da die Makler nicht wollen, daß jemand bei einem Wechsel zur Konkurrenz die Vertragsdaten mitnimmt. Die Kundendaten mit den zugehörigen Versicherungsdaten sind Gold wert. Deshalb wird den Maklern auch daran liegen, daß Du neue Kunden akquirierst, z.B. aus Deiner Verwandtschaft - egal, was sie Dir momentan sagen. Wenn man am Anfang seiner beruflichen Laufbahn steht, sollte man sich meines Erachtens genau überlegen, ob man in diese Branche - zumindest als Verkäufer - einsteigen will. Am besten, Du besprichst das Thema eingehend mit Deinen Eltern. Außerdem: Die FH- Reife zu machen und danach ggf. zu studieren ist m.E. keine schlechte Idee - ich habe das auch gemacht.

Kommentar von MoechteAWissen ,

..."da die Makler nicht wollen, daß jemand bei einem Wechsel zur Konkurrenz  die Vertragsdaten mitnimmt."

Möchten Sie beklaut werden? Sowas ist illegal.

..."Deshalb wird den Maklern auch daran liegen, daß Du neue Kunden akquirierst, z.B. aus Deiner Verwandtschaft - egal, was sie Dir momentan sagen"

Sie beschreiben nicht die Arbeitsweise eines Versicherungsmaklers! Vielmehr darf man der Beschreibung nach von Vertriebsorganisationen wie die Deutsche Vermögensberatung Ergo pro, Telis und co. ausgehen!  

Kommentar von itasca ,

Sehr geehrter MoechteAWissen,

..."da die Makler nicht wollen, daß jemand bei einem Wechsel zur Konkurrenz  die Vertragsdaten mitnimmt."

bitte zitieren Sie künftig im Zusammenhang mit meinen Aussagen. In diesem Fall würden Sie erkennen, daß sich meine Aussage, Makler würden nicht wollen, daß Daten mitgenommen werden, sich darauf bezieht, daß der Mitarbeiter, welcher Kundenvertrieb betreibt, aus diesem Grunde keine Dateneinsicht erhält. Ich bitte Sie deshalb künftig um eine sinnentnehmende Lektüre meiner Beiträge.

..."Deshalb wird den Maklern auch daran liegen, daß Du neue Kunden
akquirierst, z.B. aus Deiner Verwandtschaft - egal, was sie Dir
momentan sagen"

Au contraire. Dies beschreibt nach meinen Erfahrungen exakt eine der Arbeitsweisen eines Maklers. Jeder Versicherungs- oder Finanzvertrieb ist nicht nur auf die Pflege seines Bestandes bedacht, sondern auch auf dessen Ausbau. Hierzu halten Makler nach meinen Erfahrungen teilweise Kundendaten zurück, um den Vertriebsmitarbeiter zur Neuakquise zu zwingen, damit dieser seine Zahlen erfüllen kann. Dies meist entgegen anderslautender Vereinbarungen mit dem Mitarbeiter. Deshalb die Gegenfrage: Wollen Sie vertragsbrüchig werden?

Kommentar von MoechteAWissen ,

Haben Sie  Ihre Erfahrungen in einem Kino erlangt?

Zitat:
Die Kontakte ziehen sie meistens aus dem
bestehenden Kundenstamm, den ein Mitarbeiter meistens nicht zu sehen bekommt, da die Makler nicht wollen, daß jemand
bei einem Wechsel zur Konkurrenz die Vertragsdaten mitnimmt

Scheinbar sind Sie nicht in der Lage Ihren eigenen Kontext
zu interpretieren. Sie beschreiben eine  Illegale
Handlung die jeder Arbeitgeber verhindern möchte.
Ohne Worte!  

Zitat:
Dies beschreibt nach meinen Erfahrungen
exakt eine der Arbeitsweisen eines Maklers. 

Aktuell sind circa 78.000 Menschen als Versicherungsmakler zugelassen und Sie diskreditieren einen gesamten Beruf-Status  aufgrund EINER einzigen Erfahrung?!

Wie soll man  Sie  überhaupt  ernst nehmen können?...

 

Kommentar von itasca ,

Sehr geehrter MoechteAWissen,

"Scheinbar sind Sie nicht in der Lage Ihren eigenen Kontext
zu interpretieren. Sie beschreiben eine  Illegale
Handlung die jeder Arbeitgeber verhindern möchte.
Ohne Worte!"

Erneut muß ich Sie auf Ihr Defizit hinweisen, einen Text im Zusammenhang mit der aufgeworfenen Frage zu verstehen. Ist das eine Berufskrankheit? Es wäre nicht die einzige, die in Ihrem Metier nach meiner Ansicht zu behandeln wäre. Ich habe dem Fragesteller lediglich erklärt, warum er die Daten aus einem Call-Center erhält und nicht aus einer für ihn einsehbaren Datenbank. Eine Wertung enthielt dieser Satz nicht. Sie aber basteln eine Unterstellung. Verkaufen Sie auch so Ihre Produkte? Wundern würde es mich nicht.... Wie Sie weiter aus meinen Ausführungen ersehen können, habe ich kritisiert, daß der Zugang zu den Kundendaten, zumindest nach meiner Erfahrung, den neuen Mitarbeitern meistens zugesagt wird und dann doch nicht erfolgt. Somit entzieht man Ihnen nach gewisser Zeit die Basis für eine erfolgreiche Arbeit, weil man will, daß die Mitarbeiter selber akqurieren. Aber hier wiederhole ich mich.

"Aktuell sind circa 78.000 Menschen als Versicherungsmakler

zugelassen und Sie diskreditieren einen gesamten Beruf-Status  aufgrund
EINER einzigen Erfahrung?!"

Es ist egal, ob es 78 oder 78000 sind. Ich habe nicht nur eine Erfahrung gemacht, sondern war lange genug in der Versicherungsbranche tätig. Ich bin auch nicht der einzige mit solchen Erfahrungen.

"Wie soll man  Sie  überhaupt  ernst nehmen können?..."

Ganz einfach: man muß nur Realist sein. Ich lade Sie ein, auch einer zu werden.

Kommentar von MoechteAWissen ,

Sie sind dem Anschein nach unbelehrbar.

Ihr einziges Ziel ist es einen Berufsstatus anzugreifen.

Doch das schlimmste ist, Sie geben Ratschläge ohne jeglichen fachlichen Hintergrund und verwirren vermutlich den Fragesteller damit.  Sie generalisieren aufgrund einer einzigen Erfahrung!  Des Weiteren argumentieren Sie nicht fundiert. Sie tragen ausschließlich Vorurteile vor. Sie wehren sich mit Hörensagen.  Stellenweise  bekommt man bei Ihnen das Gefühl, sich mit einem 15 jährigen Kind zu unterhalten. Ständig weichen Sie  mit irgendwelchen sinnlosen  Aussagen  aus und versuchen den Wortlaut zu verdrehen.  Dabei sollte Ihnen doch bewusst sein, dass auch andere in diesem Raum lesen können.

Sehr gut gefällt mir folgendes...

…“ich selber habe sowohl Bankkaufmann als auch Versicherungsfachmann gelernt.“ 

Gelernt? Versicherungsfachmann? 

Versicherungsfachmann ist KEINE Ausbildung!

Sondern eine Zusatzqualifikation. Um genau zu sein,  ist es die Mindestqualifikation um Versicherungen verkaufen zu
dürfen.

Wo war denn Ihr persönlicher Anspruch?

Hatten Ihre Kunden es nicht verdient von einem Profi beraten zu werden?

Sie kann man nicht ERNST nehmen ...

Kommentar von itasca ,

Sehr geehrter MoechteAWissen,

Ihrem Namen nach möchten Sie's ja anscheinend wirklich wissen.

Ihr Stil wirkt erheiternd. Aber der Reihe nach:

"Sie sind dem Anschein nach unbelehrbar. "

Nein, ich gehe gerne auf Argumente ein. Liefern Sie doch welche.

"Ihr einziges Ziel ist es einen Berufsstatus anzugreifen."

Nein. Der Status kommentiert sich ja, wie man an Ihnen sieht, selber.

"Doch
das schlimmste ist, Sie geben Ratschläge ohne jeglichen
fachlichen Hintergrund und verwirren vermutlich den Fragesteller damit.
 Sie generalisieren aufgrund einer einzigen Erfahrung!  Des Weiteren
argumentieren Sie nicht fundiert. Sie tragen ausschließlich Vorurteile
vor. Sie wehren sich mit Hörensagen."

Nein. Meine Erfahrungen sind, wie bereits mehrfach gesagt, mehrfach gemacht und nicht nur von mir alleine. Auch wehre ich mich nicht, dazu müßte ja ein ernstzunehmender Angreifer da sein.

"Stellenweise  bekommt man bei
Ihnen das Gefühl, sich mit einem 15 jährigen Kind zu unterhalten.
Ständig weichen Sie  mit irgendwelchen sinnlosen  Aussagen  aus und
versuchen den Wortlaut zu verdrehen.  Dabei sollte Ihnen doch bewusst
sein, dass auch andere in diesem Raum lesen können."

Ganz generell habe ich bei Ihnen das Gefühl, es mit einem frustrierten Versicherungsmenschen zu tun, der nichts anderes hat, als sich über seinen Status als Makler zu definieren und in Anbetracht seines Status' nach der achten Halbe Weißbier im Chatroom tummelt, um andere ihre fundierten Erfahrungen auszureden.

"Sehr gut gefällt mir folgendes...
…“ich selber habe sowohl Bankkaufmann als auch Versicherungsfachmann gelernt.“ 
Gelernt? Versicherungsfachmann? 

Versicherungsfachmann ist KEINE Ausbildung!Sondern eine Zusatzqualifikation. Um genau zu sein,  ist es die Mindestqualifikation um

Versicherungen verkaufen

zudürfen."

Wie Sie selber schreiben, ist Versicherungsfachmann eine Zusatzqualifikation. Das setzt voraus, daß man bereits eine entsprechende Vorquali hat. Und wer sagt, daß Bankkaufmann obendrein noch meine einzige Quali ist? Können Sie da mithalten oder ist das der Grund, warum Sie sich noch in Ihrem Tümpel wälzen müssen?

"Wo war denn Ihr persönlicher Anspruch?"

Hatten Ihre Kunden es nicht verdient von einem Profi beraten zu werden? "

Doch, das wurden sie ja auch. Und dabei lag mein Anspruch sogar über dem eines Maklers wie Ihnen.

"Sie kann man nicht ERNST nehmen ..."

Da sprechen Sie ja jetzt nur für sich. Und das will ja nichts heißen.....wie man an Ihren Ausführungen sieht. Sie bestätigen mit Ihren hilflosen Bemühungen ja auch wirklich alle Vorurteile, die man über Ihren Berufsstand haben kann.

MfG

Itasca

Kommentar von MoechteAWissen ,

...

Kommentar von MoechteAWissen ,

Sie warnen vor Maklern? Interessant!

Was bemängeln Sie   an einer fairen und transparenten Beratung?
Meine Eindrücke wiederspiegeln etwas ganz anderes!

Kein Einfirmenvertreter ist in der Lage mit einem Makler zu konkurrieren.Wie auch?

Dieses Lager stellt reine Produktverkäufer und Menschen die ihren Zielvorgaben hinterherrennen.

Wer Menschen gerne etwas ausquatscht,  ist im diesem Lager der richtige. Wer fair beraten möchte, stellt sich in das Lager des Versicherungsmaklers!

Kommentar von itasca ,

Sehr geehrter MoechteAWissen,

vorrangig bezieht sich mein Rat zur Vorsicht auf die vom Fragesteller gestellte Frage. Ich bitte dies aus meinem Beitrag zu entnehmen.

Ferner kann ich darüberhinaus Ihre Auffassung nicht teilen. Meine Erkenntnisse gehen dahin, daß Makler ihre Produkte nach den Maßstäben der Gewinnmaximierung anbieten - eine Breitbandbetreuung findet nicht statt, vielmehr bedient man sich aus einem dünnen Portfolio von Produktpartnern. Transparent und fair sieht nach meiner Auffassung anders aus. Das aber nur nebenbei. Die nach meiner Anschauung unzureichende Seriösität der von Ihnen protegierten Klientel ließe sich an zahlreichen weiteren Beispielen festmachen.

Ihre Kritik an den Ausschließlichkeitsvertretern müssen Sie bei selbigen anbringen, hierzu habe ich ja nichts verlautbaren lassen.

MfG

Itasca

Kommentar von MoechteAWissen ,

Aufbauend auf
Ihren Erfahrungen mit immerhin einem EINZIGEN MAKLER, möchte ich Ihren Horizont erweitern.

Exkurs
Die Vergütungshöhe ist überwiegend identisch.
Abweichungen sind im marginalen Bereich!

Hat denn die Ausschließlichkeit nicht mehr zu bieten als
stets auf die Provisions-Zahlungen einzugehen?  

Vor allen da jedem Branchenkenner bekannt sein sollte, das die Provisionshöhen bei Maklern und Einfirmenvertretern identisch sind.
Der Einzige Unterschied ist, dass der Makler mehr verdient als der Einfirmen-Vertreter.

Wie kann der Ver.Makler mehr verdienen, wenn doch die Provisionshöhe identisch ist?

Allgemein bekannt sollte auch sein, dass Einfirmen-Vertreter durch Verkaufsleiter und Co geführt und fachlich unterstützt  werden.
Dafür müssen natürlich die Provisionen geteilt werden.  

Makler dürfen aufgrund ihrer besonderen fachlichen Fähigkeiten die volle Provision verbuchen.

Was spricht aus Ihnen?
Ist es vielleicht der Neid?
Weshalb verbreiten Sie die Unwahrheiten ?

Kommentar von itasca ,

Sehr geehrter MoechteAWissen,

meine Erfahrung fußt auf mehrjährigen Erfahrungen mit nicht nur einem Makler.

Weshalb Sie die Ausschließlichkeit thematisieren und dabei auf die Provisionshöhe abzielen, ist mir schleierhaft. Weder habe ich gesagt, daß ich in der Ausschließkeitsvertretung arbeite, noch habe ich Provisionsvergleiche angestellt. Von Neid findet sich bei mir keine Spur.
Langsam geht mir ein Licht auf, aus welchem Blickwinkel Sie die Sache betrachten.

Ich habe in der ganzen Sache lediglich einem Fragesteller Antworten zu seiner möglichen Berufswahl gegeben und zwar auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen. Auf deren Grundlage habe ich ihm aus den genannten Gründen zur Vorsicht geraten, da ich die Mentalität des gesamten Versicherungs- /Finanzvertriebes kenne und zudem auch die besondere Coleur der Makler. Ferner habe ich eingeschränkt, daß eine Ausbildung zum Finanzkaufmann bei einer Bank oder einer renommierten Versicherung durchaus fruchtbar sein kann. Von einer Ausbildung im Vertrieb rate ich jedoch ab.

MfG

Itasca

Kommentar von MoechteAWissen ,

Durch Beleidigungen bessert sich auch nichts…
Bisher haben Sie nichts Brauchbares geliefert.

Sie rühmen sich mit einem EINZIGEN Erfahrungswert und drehen sich im Kreis.Schade!
Doch Menschen wie Sie muss es auch geben.

So, ich kümmere mich jetzt um meinen Frust und lege mich mit meinen 8 Flaschen Weißbier -halbe Sachen werden nicht gemacht- auf die Couch und denke darüber nach was für ein toller Kerl Sie doch sind. Vielleicht denke auch noch darüber nach, wie ich meine Kunden am besten abzocken kann, damit das böse Berufsbild des Maklers aufrecht gehalten wird.  

PS: Man benötigt keine Vorbildung um den Versicherungsfachmann erlangen zu können.
;-)

Alles Gute in Ihre Welt …..

Kommentar von itasca ,

Sehr geehrter MoechteAWissen,

meine Ausführungen sind, wie bereits mehrfach mitgeteilt, nicht nur an einem Einzelfall feststellbar. Weshalb Sie diesbezüglich erkenntnisresistent sind, bleibt offen, bestätigt aber meinen Eindruck von Ihnen.Ich könnte Ihnen detailliert das Gebaren der von Ihnen so hochgehaltenen Charge schildern. Das wäre allemal brauchbar und auch belegbar. Allerdings glaube ich nicht, daß  das bei Ihrer Betriebsblindheit fruchten würde.

Wußten Sie überhaupt, daß der Finanzfachwirt, also Ihre "Qualifikation", überhaupt nur 4 Jahre Berufspraxis voraussetzt, sonst nichts? Ich hoffe für Sie, daß Sie darüberhinaus noch mindestens Bankkaufmann sind oder gar ein Diplom haben. Ansonsten haben Sie nämlich schon wieder das Nachsehen. Und das wollen Sie doch nicht bei einem tollen Kerl wie mir.

Ich darf abschließend noch Ihre eigenen Worte aufgreifen, wenn Sie sagen, daß Sie jetzt darüber nachdenken, wie Sie Ihre Kunden am besten abzocken können. Da bin ich nämlich enttäuscht von Ihnen. Ich dachte, das wüßten Sie schon längst.

Wieder einmal haben sich meine Eindrücke bestätigt, wenngleich diesmal auf amüsante Art.

Mein Rat an den Fragesteller war also richtig.

Berauschen Sie sich weiterhin an Ihrem Clinch mit den Ausschließlichkeitsvertretern, dem Provisionsmodell und der fairen Beratung, die nur Sie bieten können. Und ich bin froh, nicht in Ihrer Welt zu leben.

Kommentar von NainoStreet ,

Habe mich nun für die FH entschieden. Danke nochmal für die Infos

Kommentar von itasca ,

Hallo NainoStreet,

gerne geschehen und ich glaube, Du hast Dich richtig entschieden. Viel Erfolg auf Deinem Weg.

Itasca

Antwort
von Apolon, 36

 Ist Kaufmann für Versicherungen und Finanzen noch eine lohnenswerte Ausbildung?

Wenn man bereit ist, auf den Feierabend und das Wochenende zu verzichten.  Außerdem nicht mundfaul ist und weiß wie man Kunden findet dann ist es für viele lohnenswert.

Aber man muss auch bereit sein, in den ersten Jahren Metzgergänge zu machen, abends auch noch bis 23:00 Uhr unterwegs sein und versuchen in allen Lebenslagen seinen Kunden zu helfen.

Bedeutet aber nicht, dass dies jeder drauf hat. Hier genügt nicht nur lernen und eine Prüfung bestehen. Man wird später eine eigen Agentur aufmachen müssen, selbständig sein mit Mitarbeitern und sich um alles selbst zu kümmern. 

Außerdem sollte man die Ausbildung bei einem Versicherungsunternehmen machen und nicht in einer Agentur und auch nicht bei einem Makler.

Kommentar von NainoStreet ,

Das ist eben das Ding, es wäre ja ein Makler bzw eine Agentur des Maklers. ich weiß nicht ob man da so viel lernt(vor allem nur am pc) als bei einem versicherungsunternehmen

Kommentar von Apolon ,

Schau mal hier rein:   https://www.axa.de/karriere?

Alternativ bieten auch noch weiter Versicherungsunternehmen Ausbildungsplätze an.

Antwort
von ShinyShadow, 67

Naja ich würde sagen: Wenns dir um den Außendienst ging, dann lass es.

So hast du ja nur Nachteile... Du machst was, was dir nicht gefällt (reine Büroarbeit) und hast zudem noch einen sehr weiten Schulweg. Der Weg kommt mir übrigens wirklich seeehr weit vor, dafür, dass du da immer hin fahren musst! Sicher, dass es nicht um Blockunterricht geht?

Zudem geht das mit der Versicherungsbranche wirklich stark zurück... Die Vertreter im klassischen Sinne haben immer mehr zu kämpfen...

Klar, die Kosten für den Außendienst sind natürlich höher, als wenn die Leute ihre Versicherungen online abschließen... Und deshalb können reine Online-Versicherungen auch viel niedrigere Preise anbieten... --> Die Leute kaufen da eher....

WAS ist es denn, was dich am allermeisten an dem Job interessiert hat? die Branche an sich oder echt der Verkauf?

Wenns dir um den Verkauf an sich geht, kannst du dich ja auch mal über sowas wie Automobilkaufmann o.Ä. schlau machen...

Alternativ könntest du in die Industrie gehen... (Industriekaufmann) denn danach kannst du auch in den Außendienst gehen, und zwar zu Unternehmen... Je nach Branche sogar mit Termin, das ist dann kein Türklinken-putzen und du fühlst dich nicht, als würdest du den Leuten was aufquatschen...

Oder aber du machst echt deine FH-Reife und studierst dann was in die Richtung.

Ich würde dir aber folgendes Raten:

Zuerst überlegst du dir, was denn dein Traumjob ist. Dann überlegst du dir, wie du dieses Ziel erreichst. Alles andere macht keinen Sinn :)

Kommentar von NainoStreet ,

Hey, wegen der Schule hab ich extra nachgefragt im Gespräch ist leider kein Block Unterricht, ist an 2 verschiedenen Tagen in der Woche, heißt ich könnte nicht mal da übernachten und mir eine Fahrt sparen.  

Mich hat am meisten der Verkauf interessiert bzw das mit den Provisionen etc.  

Danke für deinen Rat :)

Kommentar von Apolon ,

Und deshalb können reine Online-Versicherungen auch viel niedrigere Preise anbieten...

Dies ist die falsche Meinung von vielen Menschen.

Die Beiträge die man zahlen muss im Internetportal oder in der Agentur unterscheiden sich nur in einer Weise, dass die Agentur die Möglichkeit hat dem Kunden noch einen zusätzlichen Rabatt zu geben.

Bedeutet, die Beiträge können sogar günstiger werden.

Und außerdem hat man im Schadensfall, oder bei einer gewünschten Änderung einen Ansprechpartner der auch zu Hause behilflich ist.

Antwort
von Jessii1606, 50

Also jede Ausbildung die eine Berufsschule hat ist eine anerkannte Ausbildung. Die IHK lässt auch nur geprüfte Unternehmen ausbilden...

Ich hatte auch ein Vorstellungsgespräch in diesem Bereich, bei mir wäre das aber mit persönlichen Kundengesprächen gewesen...
Ein Praktikum kannst du mal machen, dann hast du etwas Erfahrung im Büro.. Kommt in weiteren Bewerbungen natürlich gut & evtl gefällt es dir ja doch?

Das mit der Berufsschule finde ich natürlich Schwachsinn. Berufe die selten ausgebildet werden, zu denen findet man nicht in jedem Ort eine Berufsschule. Falls die Berufsschule also Azubis aus weitem Umkreis nimmt, findet meistens Blockunterricht statt... Hast du das abgeklärt ob das evtl der Fall sein kann?

Kommentar von NainoStreet ,

Ja habe mit ihnen darüber gesprochen gleich auch im Gespräch, ist leider kein Block Unterricht möglich. Und ist an 2 verschiedenen Tagen in der Woche.

Eine nähere Berufsschule gibt es leider nicht.

Kommentar von Jessii1606 ,

hmm okay.. Das ist halt mega blöd. Also ich glaube ich würde mir das nicht antun wollen.. Ist ne menge Zeit und Geld.. Die Schule fängt ja auch schon um 7.30/8.00 an... da musst ja nachts los fahren oder am Vortag abends..

Antwort
von CreativeBlog, 46

Von Kempten nach Augsburg fährst du 1 Stunde und 18 minuten. Sind ca 103 Kilometer. Natürlich kommt es drauf an, wo du das ist und wo du genau wohnst. Aber da kommse nicht auf die 250 Kilometer.

Also wenn man schon lügt, dann schon richtig. Nh stunde ist nichts, ich durfte damals echt 2 stundenj jeden Tag  fahren zur arbeit. Und das wieder zurück. 

Kommentar von NainoStreet ,

Ich habe meinen Wohnort sowie den Stand der Agentur nicht genau angegeben laut Google Maps brauche ich 1:22h  bei 127 km, das hat mit lügen nichts zu tun

Kommentar von ShinyShadow ,

Von Kempten nach Augsburg fährst du 1 Stunde und 18 minuten.
Sind ca 103 Kilometer. Natürlich kommt es drauf an, wo du das ist und  wo du genau wohnst. Aber da kommse nicht auf die 250 Kilometer.

Ich nehme an, dass er abends wieder heim fahren will... Und so kommt man bei 2 Schultagen auf 2x 250 km pro Woche ;)

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