Frage von Murat44, 138

Ist Kapitalismus das einzige System, welches funktioniert?

Hallo,

Ich beschäftige mich gerne mit Geschichte und Politik, aber Wirtschaft hat mich nie interessiert. In meiner Heimat herrscht immer noch ein Rechts-Links 'Kleinkrieg'. Die Linken werfen den Rechten vor, dass sie den Kapitalismus unterstützen, und, dass die eine Form der westlichen Sklaverei sei, für Armut sorgt, usw.

Doch ist der Kapitalismus, dass einzige System, welches funktioniert? Ich meine die USSR ist untergegangen, millionen starben an Hungersnot (In den USSR und China), alle ex-sozialistischen Staaten haben den Sozialismus verworfen, sind kapitalistisch, und den Platz des Marxismus übernahm der Nationalismus. Die einzigen sozialistischen Staaten sind dritte Welt Länder, wo das Volk auch kein besonders gutes Leben führt. Im Westen dagegen gab es keine Hungernöte wo millionen starben. Hier in Deutschland haben wir ein gutes Leben, der Staat bietet uns manche Unterstützungen, und da der Kapitalismus hier etwas anders tickt als in den USA, haben wir keine wahren Armut Ghettos. Natürlich gibt es Armut. Obdachlose die in den Trams, und Ubahn Stationen schlafen. Dies habe ich alles gesehen, doch dies kann man nicht mit der Lage der gesamten Bevölkerung in den Ex-Soz. Ländern und der noch sozialistischen Länder vergleichen.

Antwort
von berkersheim, 50

Der Kapitalismus ist ein Name, den jeder nach belieben gebraucht, wenns sein muss als Decknamen für den Teufel. Der erste Fehler ist schon, dass Kapitalismus als ökonomische Qualität und als politische Ausprägung nicht auseinander gehalten werden. Man betrachte alle Länder, die als kapitalistisch eingeordnet werden und dann ihre politische Ausprägung. Es gibt keine politische Ausprägung, die notwendig mit der ökonomischen Qualität des Kapitalismus verknüpft wäre. Von unterschiedlichsten Formen der Demokratie über Diktaturen und Feudale Herrschaften ist unter einer kapitalistischen Ökonomie alles vertreten.

Kapitalismus als Bezeichnung für eine besondere Qualität der ökonomischen Organisation wird bereits sehr unterschiedlich verwendet. Man kann die Grenze zum Merkantilismus, der ökonomischen Organisation am Ende des Feudalismus ziehen. Die philosophische Aufklärung war begleitet von einer Befreiung der Wissenschaften und ihrer Forschung aus der Enge religiöser Zwänge. Daraus entstand eine Bewegung für mehr Freiheit emanzipierter Bürger. Der dann folgende wissenschaftlich-technische Fortschritt brachte die industrielle Mechanisierung, beginnend mit der Ausnutzung der Dampfkraft. Das Verhältnis Arbeitsmittel (Kapital) zur Arbeit kippte zugunsten der Maschinen. Die neuen Industrien mit ihren Kapitalien waren mit riesigen Effektivitätsfortschritten verbunden. Dieses Grundverhältnis von Kapital (Maschinen) und Arbeit hat sich auch im Sozialismus nicht geändert, nur die politische Eigentumszuordnung. Auch der Sozialismus war ein Kapitalismus, ein Staatskapitalismus.

Seit Marxens Zeit hat sich der Kapitalismus extrem verändert und es ist die Frage, wieweit man unsere heutige ökonomische Organisation noch Kapitalismus im Sinne von Marx nennen kann, wenn man nicht zwanghaft an einem politischen Kampfbegriff festhalten will. Die als Kapitalismus bezeichnete ökonomische Qualität ist auch kein System, das irgendjemand geplant hätte. Es ist länderspezifisch historisch gewachsen und wer hätte 1965 die heutige Ökonomie vorausgesagt? Parallel zur ökonomischen Entwicklung findet immer ein Gezerre um Macht statt. Das ist keine Spezialität des Kapitalismus. Im Gegensatz zum Sozialismus ist der Kapitalismus nicht theoretisch aufgezwungen und daher wandelbarer, flexibler. Eigentlich hängen die Theorien der Praxis immer hinterher. Gerade jetzt kann man beobachten, dass teils neue Probleme mit alten Theorien zu lösen versucht werden.

Antwort
von Pudelcolada, 64

Zunächst mal ist die BRD ja kein lupenrein kapitalistischer Staat, sondern eher eine Oligarchie.

Der Kapitalismus in Reinkultur kennt weder eine Solidargemeinschaft, noch einen Kündigungsschutz, keine staatliche Kontrollbehörde wie das Bundeskartellamt, keinerlei Verbraucherschutz, keinen Mindestlohn und auch keine Tarifverträge. Und das sind nur einige Beispiele, weswegen das Wirtschaftssystem der BRD immer noch "soziale Marktwirtschaft" genannt wird. Ob sie wirklich noch sozial ist und in diesem Sinn funktioniert, ist eine andere Frage.

Der echte Kapitalismus sieht anders aus, und er funktioniert nach sehr einfachen Regeln: Jeder konkurriert gegen den anderen, wer nicht mehr kann wird liegengelassen, und wer als letzter noch steht, bekommt alles. Geld regiert, und nur wer sich eine Krankenversicherung leisten kann, hat eine. Wer sich keine leisten kann, erhält keine staatliche Unterstützung, sondern ist auf Almosen angewiesen.
Die gesamte Wirtschaft ist auf einen Verdrängungskampf ausgerichtet, oberstes Ziel ist die Gewinnmaximierung, am besten bei gleichzeitiger Monopolbildung.
Ein Mensch erhält seinen Wert nicht aus sich selbst heraus, sondern allein aus seiner Wirtschaftlichkeit.
Staat und Behörden werden diesen Zielen untergeordnet und dienen allein der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und der Stabilisierung dieser Wirtschaftsbedingungen.

In meinen Augen ist derzeit Russland einer der Vorreiter auf dem Weg hin zu solchen Verhältnissen und dient dabei anderen Regierungen als Legitimierung bei der Verschärfung sozialer Ungleichheit, nach dem Motto: "Was habt ihr denn alle, schaut doch mal, wie schlimm es dort ist - dagegen ist bei uns doch alles toll!" Naja, schlimmer geht halt immer...

Aber zu Deiner Frage: Ein rein kapitalistisches System wird nicht dauerhaft funktionieren, weil es genau wie Diktaturen und absolutistische Monarchien zu Aufständen und Revolten herausfordert.

Auch mit Unterdrückung und Ablenkungen wie Brot und Spielen oder gesteuerten Pogromen gegen Minderheiten verschaffen sich solche Systeme nur kurzfristig Luft über das Angebot von Aggressionsventilen.
Etwas längerfristiger in der ablenkenden Wirkung ist da schon ein kleiner Krieg, der lässt die Bevölkerung erfahrungsgemäß enger zusammenrücken und sorgt für eine widerwillige Solidarisierung mit der Regierung. Außerdem ist Krieg super, um den unzufriedenen "Bodensatz" der Gesellschaft loszuwerden. Und wenn der Krieg "gewonnen" wird, kommt auch zusätzliches Geld in die Kasse...

Antwort
von Maimaier, 71

Ich habe nicht den Eindruck, das er funktioniert. Er setzt sich durch, das ist schon alles. Aber die Folgen sind eben schlecht. So ist der Kapitalismus sein eigener größter Feind. Wachstum ist eben nicht ewig möglich, die Grenzen sind schon erreicht. Aber anstatt andere Wege zu gehen, wird weiter beliebig Geld gedruckt um marode Banken zu retten, damit ein Spiel weitergeht das immer mehr den Bezug zur Wirklichkeit verliert. Für die meisten wird es real eher schlimmer als besser. So werden z.B. immer mehr Güter produziert, die keiner braucht und die auch nicht lange halten. (geplante Obsoleszenz)

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 42

Hm, würdest du ein System, das von vornherein immer einen Teil der Menschen ausschließt und dazu verurteilt als ökonomisch und sozial Abgehängte ihr Leben zu fristen als funktionierend betrachten?

Bist du der Meinung, dass ein System funktioniert, in dem ein Prozent der Reichen mehr besitzen als die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit und wo dieser Trend sich verstärkt?

Meinst du ein System funktioniert, das ewiges Wachstum voraussetzt bei begrenzten Ressourcen?

Kommentar von JBEZorg ,

Das System nimmt die Unbegrenztheit der Ressourcen durch Expansion an. Das ist noch gefährlicher. Das Sytem impliziert Vereinnahmung von fremden/noch nicht zugänglichen Ressourcen. 

Und alle Begrenzungen sucht das System eben durch nette Gedankenspiele zu "überwinden" ob es die "Heilige Innovation" ist oder "Asteroidenanzapfen".

Kommentar von Unsinkable2 ,

in dem ein Prozent der Reichen mehr besitzen als die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit

Es sind gerade einmal 62 Superreiche, die so viel besitzen, wie die Hälfte der Menschheit.

Das oberste 1% der Menschheit besitzt hingegen mehr als 99% des Rests der Menschheit.

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2016-01-18-62-superreiche-besitzen-so-v...

Antwort
von lupoklick, 13

"Kapitalismus" ist ein Feindbild, das sich IDEOLOGEN vom Schlage eines Marx ausgedacht haben, um ihr aus unverstandenen Philosophentexten zusammengeschriebens Zeug zu rechtfertigen,    
als "Wissenschaft" `+++ lach +++

   "Lehrbücher des Kapitalismus" sind mir trotz Wirtschaftsstudiums nicht untergekommen,,,,

ISMUS ist wie jede IDEOLOGIE krankhaft wir Rheumat-,,,, und den Menschen erniedrigend.

Daher haben wir eine  SOZIALE Marktwirtschaft, also  Freiheit mit VERANTWORTUNG .

Der Ausdruck "nach Gutsherrenart" soll sie verächtich machen, doch PRIVATE Eigentümer handeln sozialer und weitsichtigerr als es Funktionäre und manche Gewerkschaftsbonzen tun. In der Sozialen Marktwirtschaft hat man zwar Ziele, ist aber nicht von "Programmen" abhängig und kann reagieren und korrigieren.

Wie Günter Schabowski sagte, "Sozialismus ist nicht reformierbar" - als hoher SED-Funktionär hatte er es 1989 erlebt...

Antwort
von voayager, 9

Für die Besitzenden funktioniert er, für die Besitzlosen, die ausgeschlossen sind, wohl nicht.

Antwort
von soissesPDF, 13

Der Kapitalismus funktioniert auf der Basis "wenn jeder an sich selber denkt, ist am Ende an jeden gedacht".

Das was Du mit Deutschland beschreibst nannte sich einmal "soziale Marktwirtschaft".
Die wurde von der Politik gleich mit dem Mauerfall in den Orkus der Geschichte geschickt.
Seither wird neoliberalisiert als gäbe es kein morgen.

Dankesbriefe sind zu richten an SPD und Grüne.
Neoliberal ist asozial.

Antwort
von soissesPDF, 27

Ach woher denn?
Kapitalismus kannst auch mit Fatalismus übersetzen "Versuch und Irrtum".
Er ist keine Ausgeburt von Erkenntnis oder Verstand.

Gleichwohl ist der Kapitalismus mehrheitsfähig.
Es gibt immer mehr Egoismus und Gier, als z.B. Gemeinwohl oder Altruismus.

Solange der Menschheit nichts anderes einfällt,  wozu wenig Hoffnung besteht, wird das auch so bleiben.

Schaust, im Sozialismus haben alle einen Vogel, im Kapitalimus hat jeder einen Vogel.

Kommentar von Maxieu ,

Sehr schöne Schlusssentenz. War mir neu.

Antwort
von Schlumpfsocke, 61

Ich würde sagen Nein, klar ist Kapitalismus ein "gut" funktionierendes System, aber in meinen Augen ist ein richtiges Sozialistisches System immer noch am besten. Die Zeit von 1933 -1938 war eine wahre Blüte Zeit in meinen Augen.

Kommentar von wfwbinder ,

   Die Zeit von 1933 -1938 war eine wahre Blüte Zeit in meinen Augen.

In welchem Land?

In Deutschland wurde die Blüte mit einer hemmungslosen Schuldenpolitik finanziert. (Es wurde gesetzlich verboten den Haushalt ,zu veröffentlichen).

Kommentar von Pudelcolada ,

Schlumpfsocke meint wahrscheinlich das Amazonasgebiet vor der Kartographierung, an etwas anderes will ich gar nicht denken...!

Kommentar von Maxieu ,

Meint er nicht eher den zweiten Fünfjahresplan unter Stalin?

Oder womöglich gar beide, den NS und die SU?

Manche sollen ja nicht so wählerisch sein: Hauptsache Diktatur...

Antwort
von Roderic, 33

So siehts wohl aus.

Antwort
von robi187, 42

natürlich ist der traum von tellerwäscher der einige richtige?

der taum das jeden in den urlab darf? wie in der ddr?

wie auch immer?

es gibt keine sehr gutes system denn die menschen werden es immer mißbrauchen wollen?

und damit haben 3% der menschen die absolute freiheit mit ihrem geld und alle ander sind viel unfreier?

der wenn kein geld hat kann sich viel erträumen hat aber nicht die freiheit was zu kaufen was er möchte?

planwirtschaft gibt es bei uns auch immer mehr? planwirtschaft der lobbysten oder der weniger anbieter?

wenn aldi und co was machen hat der mitbewerber es sofort auch? das ist planwirtschaft der unternehmen?

Antwort
von Thogepi, 47

Es ist das einfachste, weil der Preis automatisch die Koordination übernimmt, und es somit am wenigsten dem menschlichen Irrtum und der Politik unterworfen ist. Ich finde die soziale Marktwirtschaft ist ein gutes Modell

Kommentar von Pudelcolada ,

Sie ist ok, solange sich eine Regierung nicht von Lobbyisten korrumpieren lässt, sondern stets den Wählerauftrag in seiner Gesamtheit (Wohl der gesamten Bevölkerung) im Auge behält.
Regieren in einer sozialen Marktwirtschaft bedeutet, dass soziale Verantwortung nicht zu einer leeren Worthülse verkommt.

Antwort
von Philippus1990, 54

Der Kapitalismus ist die natürliche Ordnung der Wirtschaft. Denn er hängt keinem utopischen Menschenbild an, sondern begreift, dass Menschen an ihre eigenen Interessen orientierte Wesen sind. Darauf basierend hat er einen Wohlstand und eine technische Entwicklung geschaffen, die ihresgleichen suchen.

Leider erliegen die Menschen immer wieder den falschen Versprechen von Sozialisten und bauen den Kapitalismus so um, dass er kein Kapitalismus mehr ist. Dann kommt es zu massiven neuen Sozialleistungen, die mit Schulden finanziert werden. Irgendwann bricht der Staat deshalb zusammen.

Und dann wird es heißen: "Der Kapitalismus war Schuld - lasst es uns noch einmal mit Sozialismus versuchen!" Die Menschen werden zustimmend nicken und sagen: "Ja, der Kapitalismus hat völlig versagt!" Verrückt.

Kommentar von Pudelcolada ,

Das heißt im Umkehrschluss: Je weniger Sozialleistungen, desto besser geht es der Bevölkerung? Verrückt, so einfach ist das?

Kommentar von Philippus1990 ,

Der Staat sollte schon dafür sorgen, dass jeder Lebensmittel, Kleidung und ein Dach über dem Kopf hat. Aber das sollte auf einem niedrigem Niveau erfolgen, so dass jeder einen Anreiz hat selbst arbeiten zu gehen. Ansonsten wird bei Wahlen immer derjenige Kandidat gewählt, der am meisten Sozialleistungen verspricht - mit den beschriebenen Folgen.

Kommentar von Maxieu ,

"...Irgendwann bricht der Staat deshalb zusammen."

So?

Er zahlt nicht, aber bricht er deswegen wirklich zusammen?
Und was heißt "zusammenbrechen" in so einem Fall eigentlich?

Welcher westeuropäische Staat ist denn in den letzten hundert Jahren an seinen sozialleistungsbedingten Schulden "zusammengebrochen" und nicht vielleicht einfach am Ende eines verlorenen Krieges?

Kommentar von Philippus1990 ,

In den letzten hundert Jahren gab es überwiegend gar keine ausgebauten Sozialstaaten. In 25 Jahren sprechen wir uns wieder, ok?

Kommentar von Pudelcolada ,

Aber um auch inhaltlich zu antworten:

Ich halte den Kapitalismus für keine natürliche Wirtschaftsform.
Überhaupt irritiert mich die Vokabel "natürlich", also naturgegeben im Zusammenhang mit der menschlichen Gesellschaft, weil sie in meinen Augen eine Ursprünglichkeit suggeriert.
Wie eine Urgesellschaft aber wirtschaftlich organisiert gewesen sein könnte, kann ja mit der heutigen Gesellschaft nur noch wenig bis gar nichts zu tun haben. Außerdem ist der Mensch ja in der glücklichen Lage, sein Verhalten und seine Organisation zu hinterfragen, zu reflektieren und zumindest teilweise bewusst zu steuern. Das bedeutet für mich, dass er seine gesellschaftliche und damit auch wirtschaftliche Organisationsform selbstbestimmt gestalten kann, unter der Teilhabe aller, nicht nur weniger.

In meinen Augen entspricht es jedenfalls weder einem Naturgesetz noch einer Natürlichkeit, wenn eine sehr kleine Gruppe von Menschen sich im Besitz fast aller Werte befindet und die Verteilung geringer Anteile dieser Werte unter willkürlichen und eigennützigen Gesichtspunkten vornimmt.

Wenn das volkswirtschaftliche Eigentum unter solchen Vorzeichen verwaltet und verteilt wird, ist es für mich nur ein logischer Schluss, dass ein Sozialstaat und eine Solidargemeinschaft nur auf einem sehr niedrigen Niveau stattfinden kann.
Ein Sozialstaat wird also m.M.n. nicht durch "überbordende" Sozialleistungen gefährdet, sondern dadurch, dass ein großer Teil von Mitteln schon von vornherein dem Gesellschaftseigentum vorenthalten wird.

Um ein sehr müdes Bild zu gebrauchen:
Auf der Straße liegt ein ganzes Brot, das für 30 Vögel und auch für nötige Rücklagen reichen würde. Wenn nun aber 3 von ihnen behaupten, es sei alleine ihr Brot und die 27 anderen müssten mit zwei Scheiben auskommen, dann gibt es "natürlich" ein großes Problem...

Kommentar von palzbu ,

Gute Antwort !!

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