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Wer am Flughafen in Kairo ägyptische Luft inhaliert, kommt sich vor, wie in einer Tiefgarage, in der alle Autos gleichzeitig den Motor laufen haben. Hat sicher nur mit den Abgasen der Flugzeuge zu tun, denkt man sich im ersten Moment. Doch spätestens, wenn man den Nil überquert und die 100 Meter entfernte Brücke nur verschwommen erkennt, merkt man: Dieser Smog liegt über der ganzen Stadt. Auf der einstündigen Fahrt vom Flughafen nach Gizeh wird einem auch klar, woher der reizende Geruch des 20-Millionen-Molochs herrührt. Es sind die tausenden und abertausenden Automobile aus den 60er, 70er und 80er Jahren - Youngtimer, allen voran Peugeots aus Nigeria, welche das Wort Abgassonderuntersuchung mit einer grau-schwarzen Rauchwolke kommentieren.













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