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Als Betroffener kann ich nur sagen, dass es "das" wirklich wirksame Mittel bei Neurodermitis nicht gibt. Eine Person spricht auf ein Präparat gut an, beim der anderen zeigt es keine Wirkung.
Da ich nicht weiß, wie dieses Johanniskraut verabreicht werden soll, als Tee, als Aufguss oder Badezusatz, kann ich nur raten, es einfach mal zu testen, aber zuvor mit dem Hausarzt, dem Hautarzt oder Apotheker auf mögliche Nebenwirkungen checken. Auch hier gibt es hilfreiche Tipps zur Anfrage: http://www.wdr.de/tv/service/gesundheit/inhalt/20020805/b_2.phtml
Meine schlimme Periode der Neurodermitis war im vergangenen Sommer. Jetzt bin ich zum Glück beschwerdefrei. Habe aber auch wirklich ne Menge dagegen unternommen.
Aus meiner Erfahrung hilf Johanniskraut ganz gut bei leichten depressiven Verstimmungen. Besonders im Winter. Meine Tochter hatte Neurodermitis und deswegen kann ich sagen, dass es nicht hilft.
Sondermeldung Juni 2005 Johanniskraut-Pflege lindert Hautentzündung und Juckreiz bei Neurodermitis
Bei der Behandlung leichter bis mittelschwerer Depressionen hat das Johanniskraut sich inzwischen einen festen Platz erobert. Wissenschaftler von der Universitäts-Hautklinik in Freiburg haben nun herausgefunden, dass ein innovatives Pflegekonzept auf Johanniskraut-Basis sogar von Neurodermitis geplagten Menschen Erleichterung bringen kann.
Als entscheidenden Inhaltsstoff aus dem Johanniskraut identifizierte die Freiburger Forschergruppe um Dr. Christoph Schempp das Hyperforin. Hochgereinigtes Hyperforin offenbarte ein einzigartiges Wirkspektrum. Es verhindert nicht nur, dass Bakterien wachsen, sondern reguliert auch die Reaktion bestimmter Abwehrzellen des Immunsystems und hemmt so die Entzündungsreaktion in der Haut.
Auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse entwickelten die Freiburger Wissenschaftler eine johanniskrauthaltige Intensivpflegelotion speziell für die trockene Haut von Neurodermitis-Patienten. Getestet wurde diese Bedan-Lotion in einer Pilotstudie an der Freiburger Klinik. 21 Patienten mit leichter bis mittelschwerer Neurodermitis wurden halbseitig eingecremt, auf die andere Körperhälfte wurde eine Vergleichscreme ohne Wirkstoff aufgetragen. Nach vierwöchiger Behandlung waren die entzündeten Hautstellen auf der „Bedanseite“ bei 75 Prozent der Testpersonen abgeheilt, bei zwei Dritteln wurde der Juckreiz deutlich gemildert. Da die getestete Lotion frei von Konservierungs- und Duftstoffen war, zeichnete sie sich zudem durch eine sehr gute Verträglichkeit aus. Sie ist inzwischen auch in Apotheken ohne Rezept erhältlich. Zu ähnlichen Ergebnissen wie in Freiburg kam auch eine Studie des Instituts für angewandte dermatologische Forschung in Hamburg, die mit Kleinkindern durchgeführt worden war. Durch die johanniskrauthaltige Intensivpflege konnte die Hautschuppung um 65 Prozent verringert werden.
(siehe:http://www.dgk.de/web/dgkcontent/de/juni2005_neurodermitis.htm)

Es soll wohl helfen können, mir leider nicht. es juckte nur noch mehr...

Habe nur etwas über Johannisbeerkernöl gefunden. Aber das ist ja was anderes. In der Wikipedia steht: "Innerlich kann auch die Zufuhr von Gamma-Linolensäure helfen. Dabei sollten 12 bis 12,5 mg Gamma-Linolensäure pro Tag pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden. Diese Fettsäure findet sich im Borretschsamenöl, Johannisbeerkernöl und Hanföl." http://de.wikipedia.org/wiki/Neurodermitis
Meine Tochter hat Neurodermitis und mit Johanniskraut ist da nix zu machen. Jedenfalls nicht bei ihr. Aber mit Nachtkerzenöl hat sie gute Erfahrungen gemacht.