Frage von jeff23666, 278

Ist Jesus Gott oder nur Sohn Gottes?

Zwar bin ich Christ, aber: Ist Jesus der eine Gott im Christentum?

Also, ich stell´ es mir so vor, dass Jesus von Gott geschickt wurde, als Sohn Gottes, um den Menschen zu zeigen, dass es einen Gott gibt.

Also ist der Gott, an den die Christen glauben, ja nicht wirklich Jesus, oder?

Antwort
von JTKirk2000, 54

Lies die Bibel (genauer die vier Evangelien des Neuen Testaments) ohne an der enthaltenen Klarheit zu interpretieren, dann erfährst Du es. Das ist die beste Antwort, die es dahingehend geben kann. 

Im Folgenden findest Du einen Link zum ersten Kapitel des ersten der vier Evangelien. Um zu den weiteren Evangelien zu gelangen, ersetze einfach den Namen Matthäus durch Markus, Lukas oder Johannes. Zu den weiteren Kapiteln findest Du leicht von diesen entsprechenden Seiten aus.
http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus1. Viel Freude beim Lesen.

Kommentar von Gambler2000 ,

Die klarste Antwort zu diesem Thema ist Johannes 10,30.

LG.

Kommentar von Gambler2000 ,
Kommentar von JTKirk2000 ,

Oh, mit anderen Beispielen kann ich auch dienen: 

Die Taufe Jesu: http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus3,16-17,  http://www.bibleserver.com/text/EU/Markus1,10-11 und http://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas3,22

Die Verklärung Jesu: http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus17,5

Die Fürbitte Jesu beim Vater: http://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes17,9-26

Wären der Vater und der Sohn ein Wesen, wäre dies alles sinnlos, bzw. die Aussagen des Vaters über das Wohlgefallen gegenüber seinem Sohn unmöglich, egal ob es sich um Gott handelt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Darauf erwidere ich: http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus24,36

Wenn der Vater und der Sohn eins wären in dem Sinne, dass sie in irgendeiner Weise ein Wesen wären oder auch nur ein gemeinsames Wissen hätten, dann hätte Jesus dies nie so gesagt.

Logisch ist also und das steht gewissermaßen auch in http://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes17,21, dass mit eins, nicht eins als ein Wesen gemeint ist, sondern dass damit einig gemeint ist.

Kommentar von 666Phoenix ,

JTKirk

Logisch ist also

Als ob in der Bibel (in Deiner oder einer anderen) irgendwas "logisch" wäre!

"eins" - "einig" wird in den meisten Nachschlagwerken als Synonym behandelt!

Kommentar von glidrisi ,

Naja Joh. 17 V 21 21

.. damit sie alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir, daß auch sie in Gemeinschaft mit uns seien

Kommentar von JTKirk2000 ,

Als ob in der Bibel (in Deiner oder einer anderen) irgendwas "logisch" wäre!

"eins" - "einig" wird in den meisten Nachschlagwerken als Synonym behandelt!

Und warum tust Du dann so, als ob das nicht logisch wäre, wenn Du es doch bestätigst?

Antwort
von RevatiKKS, 88

Im gewissen Sinne ist er beides, aber um das zu verstehen, muss man das vedische Wissen zu Hilfe nehmen.

In den Veden ist eine Inkarnation Lord Brahmas für die Zeit vorausgesagt, in der Jesus erschien. Lord Brahma ist der Schöpfer dieses einen Universums in dem wir leben (es gibt unzählige andere Universen). Er ist das erste Lebewesen im zu dieser Zeit noch leeren Universum, ein direkter Sohn Vishnus (der Erweiterung des Höchsten Herrn zum Zwecke der Erschaffung der materiellen Universen.

Lord Brahma füllt das Universum mit Sonne, Planeten etc. und auch mit den ersten Lebewesen, die das Universum dann mit ihren Nachkommen bevölkern. Das bezieht sich auf die Körper. Die Seelen "ruhen" bis zum Zeitpunkt einer neuen Schöpfung in Lord Vishnu und begeben sich dann in die zu ihrem Entwicklungsstand passenden Körper. 

Das macht verständlich, warum er als "eingeborener Sohn" Gottes bezeichnet wird. Und auch, warum man einerseits sagt, dass er der Schöpfer sei, er aber andererseits von sich selbst und seinem Vater spricht.

Seine Aussage: "Der Vater und ich sind eins" bezieht sich darauf, dass er völlig im Einklang mit den Wünschen und Plänen seines Vaters ist. 

Jesus Christus ist erschienen, um den Menschen der damaligen Zeit Wissen über den Höchsten Herrn zu geben, soweit sie es verstehen und akzeptieren konnten. Wenn du im Christentum zufrieden bist und es ernsthaft praktizierst, dann wird dich das sicher Gott näher bringen. 

Leider bietet das Christentum nicht sehr viele Informationen über Gott und unsere Beziehung zu Ihm, was es schwierig macht, Gott lieben zu lernen, was ursprünglich das Ziel aller Religionen ist. Aber wie kann man jemanden lieben, den man gar nicht wirklich kennt? Wenn du mehr wissen möchtest, dann kannst du das hier lesen: http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavad-gita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

Kommentar von brettpit ,

..ist schon eine Vermessenheit den Fragesteller in deinem Christwissen erst zu streicheln, um ihn dann behutsam zu "deiner Wahrheit" zu führen.

Bitte behalte deine vedischen Märchen für dich, es ist unpassend dies mit den Lehren Jesu zu mixen !! Jesu hat nur gesagt dass sein Vater und die Lehre seiner Vorväter richtig sei, und da brauch nix hinzugefügt werden

Kommentar von Unbekannt010110 ,

Man sollte dich melden... Er will sich über das Christentum informieren und du Heide kommst mit dummen Unwahrheiten an, wie z.B den Haiden

Kommentar von Unbekannt010110 ,

*wie z.B den Veden

Antwort
von Philipp59, 46

Hallo jeff23666,

Du hast völlig recht: Jesus Christus ist der Sohn Gottes und nicht Gott selbst. Das lässt sich sehr leicht anhand er Bibel begründen. Als Jesus einmal seine Jünger fragte, was sie glaubten, wer er sei, sagte der Apostel Petrus: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes" (Matthäus 16:16). Jesus bestätigte seine Antwort, indem er sagte: "Glücklich bist du, Sịmon, Sohn des Jona, weil nicht Fleisch und Blut [es] dir geoffenbart haben, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist" (Matthäus 16:17). Auch Jesus selbst hat niemals behauptet, Gott, der Allmächtige zu sein.

Aus zahlreichen Texten der Bibel geht deutlich hervor, dass Jesus Gott nicht gleich, sondern ihm untergeordnet ist. Hier ist nur eine kleine Auswahl dieser Texte:

Matthäus 26:39:  Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“

Johannes 14:28: Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

1. Korinther 15:27,28: Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.    Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

Kolosser 1:15,16:   Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.

Es gibt zwar in der Bibel eine Stelle (Johannes 1:1), wo das Wort "Gott" auch auf Jesus angewendet wird, doch hat es dort die Bedeutung im Sinne von "Mächtiger" (einmal wird es sogar auf menschliche Richter angewendet - siehe Psalm 82:6,7). Somit ist Deine bisherige Vorstellung von Gott und Jesus völlig korrekt.

LG Philipp

Antwort
von Sturmwolke, 90


ich stell mir es so vor dass Jesus von Gott geschickt wurde also als Sohn Gottes


Das hast Du richtig erkannt. Wenn Du eine ausführliche Erklärung dazu möchtest, dann schau Dir hier mal die Antwort von Abundumzu an

https://www.gutefrage.net/frage/drei-faltigkeit-logik?foundIn=list-answers-by-us...


Kommentar von Viktor1 ,

Wie interpretierst du dann Joh.10,30 und dazu Joh.14,9 ?
Es ist nicht zielführend sich einzelne Textstellen heraus zu suchen welche zur eigenen Argumentation passen, man muß schon das Ganze sehen.
Es gibt viele Texststellen zu dieser Problematik, welche einmal so dann wieder anders den Fokus setzen.
Ist es dann nicht doch richtig die Trinität so zu verstehen, wie es die Kirchen lehren ?
Dies besagt, daß diese eben ein Geheimnis ist, welches wir nicht begreifen können. Die Trinität entzieht sich unserer menschlichen Analyse.

Kommentar von Sturmwolke ,

Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins“ (Johannes 10:30).
Manchmal wird dieser Text zitiert, um zu beweisen, dass Jesus und sein Vater zu einer Dreieinigkeit gehören. Wollte Jesus das damit sagen?

Ein Blick auf die vorangehenden Verse kann weiterhelfen. In Vers 25 erwähnte Jesus, dass er im Namen seines Vaters tätig ist. In Vers 27 bis 29 sprach er von „Schafen“, die ihm sein Vater gegeben hat.

Beide Aussagen Jesu hätten für seine Zuhörer kaum Sinn ergeben, wenn sein Vater und er ein und dieselbe Person wären. Was Jesus sagen wollte, war eigentlich: „Mein Vater und ich sind so eng miteinander verbunden, dass genauso wenig, wie jemand die Schafe aus der Hand meines Vaters reißen kann, er sie aus meiner Hand reißen kann.“

Es ist so, als würde ein Sohn zu jemandem, der seinen Vater angreifen will, sagen: „Wenn du meinen Vater angreifst, dann greifst du mich an.“

Niemand würde deswegen auf die Idee kommen, Vater und Sohn seien ein und dieselbe Person. Aber jeder würde daran erkennen, dass eine sehr enge Bindung zwischen Vater und Sohn besteht.

Jesus und sein Vater, Jehova Gott, stimmen außerdem in ihren Zielen und Wertmaßstäben völlig überein. Auch in diesem Sinn sind sie „eins“.

Im Gegensatz zu Satan und den ersten Menschen, Adam und Eva, wollte Jesus nie von Gott unabhängig sein. Er sagte selbst: „Der Sohn kann gar nichts aus sich selbst tun, sondern nur das, was er den Vater tun sieht. Denn was immer jener tut, das tut auch der Sohn in gleicher Weise“ (Johannes 5:19; 14:10; 17:8).

Diese starke Verbundenheit zwischen Gott und seinem Sohn Jesus bedeutet jedoch nicht, dass sie sich nicht voneinander unterscheiden. Es handelt sich um zwei Einzelwesen und beide haben eine eigenständige Persönlichkeit.

Jesus hat eigene Gefühle, Gedanken und Erfahrungen und kann selbstständig Entscheidungen treffen. Er entschied sich allerdings dafür, seinen Willen dem Willen seines Vaters unterzuordnen. Gemäß Lukas 22:42 sagte Jesus: „Nicht mein Wille, sondern der deine geschehe.“

Dieser Ausspruch ergäbe keinen Sinn, wenn Jesu Wille nicht von dem seines Vaters abweichen könnte. Wären Jesus und sein Vater wirklich ein und dieselbe Person, würde sich außerdem die Frage stellen, warum Jesus zu Gott betete. Und warum räumte er demütig ein, manches nicht zu wissen, was sein Vater wusste? (Matthäus 24:36).

In vielen Religionen verehrt man streitsüchtige Götter, die sogar ihre Familie bekämpfen. Kronos zum Beispiel, ein Gott der griechischen Mythologie, soll seinen Vater Uranos besiegt und die eigenen Kinder verschlungen haben.

Welch ein Kontrast dazu bildet doch die Einheit und liebevolle Verbundenheit, die zwischen Jehova Gott und seinem Sohn Jesus besteht! Fühlen wir Menschen uns dadurch nicht zu ihnen hingezogen?

Wir haben sogar die unvergleichliche Ehre, mit den höchsten Persönlichkeiten des Universums „in Gemeinschaft zu sein“.

Jesus bat seinen Vater, dass seine Jünger „alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir, dass auch sie in Gemeinschaft mit uns seien“ (Johannes 17:20, 21).

Als Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins“, sprach er demnach nicht von einer geheimnisvollen Dreieinigkeit, sondern von einer wunderbaren Einheit — der engsten Gemeinschaft, die es überhaupt zwischen zwei Personen geben kann.

Kommentar von Viktor1 ,
„Ich und der Vater sind eins“ (Johannes 10:30)

ja - für sich alleine betrachtet !! Ich habe ja prinzipiell garnichts gegen deine Ausführungen (außer daß sie überflüssig lang sind, so daß man nicht alles liest) aber ich bat dazu Joh.14,9 einzubeziehen.
9........Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen........und darauf hast du dich nicht eingelassen weshalb deine (etwas missionarisch schwülstigen ?)  Ausführungen weniger ankommen.  
Dabei sind natürlich die Aussagen Joh.14,7-11 als Einheit zu betrachten.
Ich habe zu dieser Schriftstelle noch eine andere Sicht, welche aber nicht zu diesem Thema passt.
Ein Argument für die Dreieinigkeit ist sie aber (außerhalb meiner Sicht) allemal.
Die Dreieinigkeit wird von den Kirchen natürlich auch als die von drei "Personen" gesehen aber im Gegensatz zu deiner Frömmelei (wunderbare Einheit) doch als Geheimnis, welches wir Menschen nicht ergründen können. (natürlich toben sich da auch die Theologen aus - vergeblich)
Diese "Einheit" zeigt sich darin, daß die Personen (vielleicht müßte man für diese Gegebenheit "Person" anders definieren) nie gegeneinander handeln können. Was die eine  (Person) "tut", bewirkt auch gleichzeitig die andere. Ähnliche Aussagen kommen auch von Jesus. Hab die Textstellen jetzt nicht parat.
Daß der Mensch Jesu eben auch völlig Mensch war und hier Handlungen vollzog, die genauso wie unsere menschl. Handlungen nicht "göttlich" sondern "eigenständig" waren ist wohl klar.
Auch diese "Menschwerdung Gottes" ist für uns nicht nachvollziehbar, bleibt  letztendlich ein"Geheimnis" und kann auch mit keiner "Frömmelei" verständlicher gemacht werde, soviel es viele (wie auch dich) danach drängt.

Die Dreieinigkeit bleibt also eine Betrachtung der Seinsweise Gottes und ist eine Glaubenssache.

Kommentar von Adlerauge4 ,

LIeber Viktor: mit deinen eigenen Worten :"es ist nicht zielführend sich einezlene Textstellen herauszusuchen, welche zur eigenen Argumentation passen"....solltest du doch gründlich ins grübeln kommen, meinst du nicht, besonders wenn du zum Beispiel die von Strumwolke angeführten Textstellen genau und unvoreingenommen prüfst.

Kommentar von earnest ,

Es ist natürlich nicht ganz leicht für Viktor, sich gegen die sich hier dokumentierende Dreieinigkeit dreier kooperierender Zeugen Jehovas durchzusetzen ...

Kommentar von earnest ,

@Viktor1: 

Das ist natürlich eine feinsinnige Argumentation: "Die Trinität entzieht sich unserer menschlichen Analyse". Mit anderen Worten: Mit dem gesunden Menschenverstand ist die Trinität nicht zu verstehen?

Wiederum mit anderen Worten: Die Trinität ist ein derart seltsames Konstrukt, dass mensch sie besser nicht hinterfragen sollte, denn dabei kommt nichts rüber?

Noch einmal anders ausgedrückt: Die eigenartige Lehre von der Trinität ist ein Dogma, das man nicht hinterfragen darf?

Arianer haben mit ihrem Leben bezahlt, als sie wagten, das Dogma zu hinterfragen.

Kommentar von Viktor1 ,
Die eigenartige Lehre von der Trinität ist ein 
Dogma, das man nicht hinterfragen darf?

Darf man schon - aber eine Analyse bringt wohl nichts.

Arianer haben mit ihrem Leben bezahlt,

Leider gab es Zeiten, wo die "Kirche" die Macht hatte, Menschen mit abweichender Lehrmeinung (nicht nur wegen der Trinität) zu verfolgen.
Auch die nicht kath. "Machtbereiche" welche sich aus der Reformation ergaben, haben da kräftig mit gemischt.
Aber - was wolltest du damit rüber bringen ?
Hat dies mit dem Thema was zu tun ?

Übrigens: Der Arianismus war eine "Glaubensbewegung" (nun ja keine glückliche Begriffszuweisung)  welche schon seit Anfang des Christentums begann und bis heute andauert.
Deren Anhänger wurden nur partiell verfolgt und da mehr auf kaiserlichen (Theodosius) Beschluß.
 

Antwort
von Deponensvogel, 94

In den frühchristlichen Konzilien hat man die Trinität Gottes festgelegt: Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Darauf ein Amen.

Soll heißen, am Anfang war Gott Vater, der Schöpfer der Welt. Er hat alles geschaffen, nur sein Fleisch und Blut (nicht säkular verstehen) Jesus Christus ist aus ihm hervorgegangen. Entweder Gott Vater oder beide zusammen (darüber streiten sich die Katholiken und die Orthodoxen noch immer) haben dann den Heiligen Geist gehaucht

Alle drei sind Gott. Daher Trinität; was auch immer wieder ein Grund ist, weshalb die Muslime meinen, die Christen würden nicht an einen, sondern an mehrere Götter glauben.

Salopp gesprochen, Jesus ist zu 100% Gott, zu 100% Sohn Gottes und zu 100% Mensch (wenn ein Mensch ohne Sünde denn ein Mensch ist und kein Gott).

Das findet zumindest die Kirche. Und wer legt fest, wie und was Gott ist, wenn nicht die Kirche? Ich meine, immerhin ist der Papst unfehlbar seit zweitausend Jahren.

Kommentar von brettpit ,

nicht ganz richtig. da der Allmächtige Gott immer ein Hoheitspronomen hat für seine Person und sonst niemand. 

Jesus sein Sohn wurde von ihm erschaffen, und ist weit unter ihm, aber er ahmt sein Vater in allem nach, darum sagt er selber: "Mein Vater ist größer als ich....klar, ist ja sein Vater Johannes 14 Vers 28

Doch Jesus ist eine Gottheit, so wie Charles in England auch zu den Royals gehört..aber natürlich weit unter seiner Mutter

Kommentar von Deponensvogel ,

Das haben vielleicht noch die Urchristen geglaubt, die ja auch für das Johannesevangelium verantwortlich sind. Was die Kirche auch heute betont, ist, dass Jesus gerade keine Schöpfung Gottes, sondern Gott ist, der sich aus sich selbst gebar. 

Schau dir mal an, was die Kirche zur Trinität zu sagen hat. 

Antwort
von fricktor, 10

Jesu "war Gott, das Wort" (1.Mose 1,26) und ist nun Gottes Sohn (Mt.1,18; Joh.1,14).

Er ist der Vorläufer "vieler Brüder" (Lk.8,21).

Antwort
von aicas771, 102

Die Trinität, die "Dreigliedrigkeit" Gottes in Gott Vater, Jesus und Heiliger Geist, wird im Johannesevangelium (Joh. 14,21-26 und Joh. 1,1-18) erklärt:

http://de.bibleserver.com/text/GNB/Johannes14

Gott Vater ist der aus dem alten Testament bekannte Gott Jahwe (="Ich bin da"). Jesus (der "Sohn Gottes") ist Jahwe in Menschengestalt, der durch sein Leben, Sterben und Wiederauferstehen uns Menschen einen neuen einfachen Weg zu sich eröffnet hat. Der heilige Geist (der "Tröster", der "Helfer") ist Jahwe, wie er ganz persönlich in unser Leben kommt, in uns wohnt, wenn wir uns ihm anvertrauen. (Offb. 3,20).

Kommentar von glidrisi ,

..wenn du mal die Dreieinigkeit in der Bibel findest sag es uns. In den oben angeführten Bibelstellen, lässt sich nicht im geringsten eine Dreieinigkeit feststellen. Jesus ist eine von Jehova/Jahwe  erschaffene Persönlichkeit, die sogar vor seinem Tode innig zu seinem Vater gebetet hat.(und nicht zu sich selber) Und die Kraft Gottes, der hl Geist hat keinen Namen und wurde öfters sogar über Menschen ausgegossen. 

Antwort
von aram47, 5

Ja, Jesus IST Gott 



Die Bibel hält nirgends fest, dass Jesus genau die Worte “Ich bin Gott” ausspricht. Das heißt aber nicht, dass Er nicht verkündete, Gott zu sein. Man beachte zum Beispiel die Worte Jesu in Johannes 10,30: “Ich und der Vater sind eins.” 



Johannes wiederholt die Auffassung der Gottheit Jesu mehrmals: “Gott war das Wort [Jesus].” und “Das Wort ward Fleisch.” (Johannes 1,1.14). Diese Verse berichten eindeutig, dass Jesus Fleisch gewordener Gott ist. Apostelgeschichte 20,28 sagt: “So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.” Wer hat die Gemeinde durch Sein eigen Blut erworben? Jesus Christus. Genau dieser Vers erklärt, dass Gott die Gemeinde durch Sein eigen Blut erkauft hat. Demzufolge ist Jesus Gott!





Der Jünger Thomas bekennt Jesus als “Mein Herr und mein Gott!” (Johannes 20,28). Jesus korrigiert ihn nicht. Titus 2,13 ermutigt uns, auf das Kommen unseres Gottes und Heilandes Christus Jesus zu warten (siehe auch 2. Petrus 1,1). In Hebräer 1,8 sagt der Vater über Jesus: “aber von dem Sohn: »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches.” Der Vater nennt den Sohn “Gott” und bezeugt, dass Jesus in der Tat Gott ist.



Der wichtigste Grund für die Notwendigkeit dafür, dass Jesus Gott ist, ist der Umstand, dass sein Tod nicht genügt hätte, die Strafe für die Sünden der ganzen Welt zu zahlen, wäre Er nicht Gott (1.Johannes 2,2). Ein erschaffenes Wesen, welches Jesus sein würde, wenn Er nicht Gott wäre, könnte die unendliche Strafe, die die Sünde gegen einen unendlichen Gott verlangt, nicht zahlen. Nur Gott konnte eine so unendliche Strafe begleichen. Nur Gott konnte die Sünden der Welt auf sich nehmen (2.Korinther 5,21), sterben, auferstehen und damit seinen Sieg über die Sünde und den Tod beweisen.


Somit ist Jesus Gott 


Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten 


Antwort
von Kodringer, 87

Das ist ja das lustige, er ist beides.

Kommentar von earnest ,

Er ist, genau genommen, sogar "drei": Mensch, Gottessohn, Teil der dreifaltigen Gottheit.

Kommentar von glidrisi ,

durch solche Definitionen wird die Dreifaltigkeit eher zur Einfältigkeit degradiert. Da sie nirgendwo in der hl. Schrift vorkommt

Antwort
von kdd1945, 30

Hallo jeff23666,

da wirst Du von den meisten, die behaupten, Christen zu sein, nur ein Geschwafel über die sogenannte Trinität oder Dreifaltigkeit bekommen.

Dabei sagt es der Apostel Johannes so klar und unmissverständlich in

Joh 20,31 (HFA) Aber die hier aufgezeichneten Berichte wurden geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der versprochene Retter und der Sohn Gottes ist. Wenn ihr ihm vertraut, habt ihr durch ihn das ewige Leben.

Klick mal den Link!

http://www.bibleserver.com/search/HFA/sohn%20gottes/1
.

Grüße, kdd

Antwort
von Fantho, 81

Auch wenn ich Dein Kartenhaus zum Einsturz bringen sollte, wird es mich nicht davon abhalten, Dir meine andere Wahrheit kundzutun:

Jesus war weder das eine, noch das andere!

Er war ein von Josef und Maria gezeugtes Wesen, also ein 'natürlicher' Mensch und kein 'göttlicher' Mensch. Ein auf der Basis eines von Gott kreiertem Naturgesetzes menschliches Wesen, welches besagt, dass ein Mensch nur durch eine Zeugung zwischen Mann und Frau, nur mittels einer Verschmelzung von Samen- und Eizellen entstehen kann...

Des Weiteren hält sich Gott aus dem Weltgeschehen heraus. Weshalb sollte Gott uns einerseits einen freien Willen und eine freie Entscheidungskraft mitgeben und andererseits sich dann in unsere Belange einmischen? Eine Einmischung Gottes in unsere Entscheidungen und unsere Entscheidungsfreiheit würde zum einen einen von Gott gegebenen freien Willen obsolet werden und zum anderen Gottes Entscheidungen zweifelhaft erscheinen lassen...

denn letztendlich impliziert dieser freie Wille auch, dass wir selbst für unsere Taten, Untaten und auch Nichttaten die Konsequenzen zu übernehmen, zu tragen und auch auszubaden haben...

Jesus war jedoch ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten und war in der Kunst der Rhetorik, Hypnose und Heilung bewandert...

Gruß Fantho

Kommentar von Checker0408 ,

Ich möchte etwas verbessern: Jesus, der Menschensohn, wurde DURCH den Heiligen Geist 'gezeugt' und ist deshalb nicht von Joseph gezeugt worden. Im Christlichen Glaubensbekenntnis steht: " ... empfangen durch den Heiligen Geist ,..." (https://www.ekd.de/glauben/apostolisches_glaubensbekenntnis.html)

LG Checker0408

Kommentar von Neraaa ,

Ich möchte deinen tiefen glauben ja nicht beirren. Nur leider geht mir das messer in de dasch uff wenn dieser tiefe glauben auch noch falsch ausgelegt wird!

IM GLAUBENSBEKENNTNISS STEHT NIRGENDS DASS DER HEILIGE GEIST JESUS GEZEUGT HAT!  Sry caps aber musste sein.

Da steht empfangen durch den heiligen geist nicht dass der heilige geist jesus zeuger ist. 

Da du diesen schrott aber schon angefangen hast kann ich mit deiner hilfe nun das ganze auflösen.

Im Glaubensbekenntniss ist in diesen passagen auf die trinität angesprochen.

Gott ist der vater, der sohn und der heilige geist. 

Der vater ist nicht der sohn und nicht der heilige geist.

Der sohn ist nicht der vater und nicht der heilige geist.

Der heilige geist ist nicht der vater und nicht der sohn.

Alle 3 göttlichen erscheinungsformen sind unterschiedliche persönlichkeiten aber sind alle manifestationen von JHWH.

Im glaubensbekenntniss ist somit richtig herauszulesen, der gott manifestiert im heiligen geist um den göttlchen samen des vaters zu überbringe  um maria damit mit jesus zu schwängern.

Ich hoffe meine antwort hilft dem autor zum verständnis der thematik

Kommentar von glidrisi ,

Also nera* deine Ansicht ist halt nur eine Interpretation Deiner Kirche..spielt jedoch in der Menge der christlichen Kirchen eher eine untergeordnete Rolle.Selbst in der hl. Schrift kommen solche abstrakten Wortspielchen w.o. nicht andeutungsweise vor.

Dann ist ja klar dass bei solchen kruden Auffassungen die Kirchen leer bleiben, und hunderte deiner heranwachsenden kommunion- wie Konfirmanden hier schreiben dass sie der "Schrott" nicht mehr interessiert

Antwort
von earnest, 61

Jesus war Mensch.

Der Menschensohn wurde allerdings nach seinem Tod zum Christus gemacht. Und als solcher wurde er noch später (siehe Konzil von Nicäa, 325) als "Drittelgott" im Rahmen der Trinität etabliert.

Es ist klar, dass all das etwas verwirrend ist: Mensch, angeblicher Gottessohn und angeblicher Gott bzw. Teil Gottes.

Gruß, earnest


Antwort
von DrBraune, 73

Lies das Glaubensbekenntnis da steht es drin

Antwort
von viktorus, 26

Du hast recht, Jesu zeigte als "Sohn Gottes", dass es einen Gott gibt (Joh.10,30).

Im Alten Testament ist allerdings der spätere "Sohn Gottes" der Sprecher (das Wort - Offb.19,13), da Gott der Vater keinen Kontakt mit der Sünde haben will.

Deshalb starb Jesu für uns (Röm.6,23), um durch seinen Tod unsere Sünde zu vernichten und unseren Kontakt mit dem "Vater" herzustellen (Mk.15,38) , der "hinter dem Vorhang" war.

Antwort
von palzbu, 40

Jesus war ein Mensch wie du und ich. Er lebte um das Jahr 0
unserer Zeitrechnung. Er war ein sehr intelligenter moralisch und ethisch guter
Mensch. Was er getan und gesagt hat wurde überliefert und im Lauf der Zeit von
den Menschen die das alles aufschrieben verändert und nach deren Meinung
interpretiert. Wenn Jesus wüsste, welche Verbrechen in seinem Namen in den ca. 2000
 Jahren seit seinem Tod alles begangen
wurde, er würde im Grab rotieren. Naturwissenschaftlich gesehen gibt es keinen
Gott. Das kann man allerdings auch nicht beweisen. Ergo – wer glauben will soll
glauben, dann bitte auch konsequent an die zehn Gebot halten.

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