...oder ist das nur eine religiöse Metapher oder sonst was?

laut der Bibel schon.
Deswegen hat er auch so coole Nicknames wie "der Sohn Gottes" u.ä.
Gott ist in Jesus Christus in unsere Welt gekommen, daher wird Jesus als Gottes Sohn bezeichnet. Wenn du einem Ameisenhaufen etwas mitteilen wolltest, dann würde das wohl nur gehen, wenn du selbst zu einer Ameise wirst. So hat Gott es gemacht, er ist in Jesus zu uns gekommen.
Daher ist Jesus natürlich auch Gott selbst, wie es die Bibel ja sagt:
"Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben." (1. Johannes 5,20)
Teddylein am 1. September 2008 23:23 Wir sind nicht IN dem Wahrhaftigen sondern in Gemeinschaft mit ihm, und zwar DURCH seinen Sohn Jesus Christus.
Außerdem wurde Jesus während der Erschaffung aller Dinge neben Gott zum Werkmeister, d.h. er half ihm bzw. sie arbeiteten zusammen. Hier ist ganz klar von zwei verschiedenen Personen die Rede. (nach Sprüche 8,30)
Das ist unbiblisch. Von einem "Werkmeister" Jesus ist in der Bibel nicht die Rede. Jesus ist selbst Gott, nur insofern kann man das evtl. so formulieren. Gott ist nur einer, zwei Personen gibt es nicht. Der Heilige Geist und Jesus sind neben dem Vater die drei Personen der einen Gottheit. Aber das ist etwas anderes als von zwei Personen zu sprechen, so wie Du es tust.
Teddylein am 26. September 2008 00:03 Da kennst Du die Bibel aber nicht! In Sprüche 8:22-31 sagt Jesus über sich:
"Gott selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters." (Anm.: Jesus war das Erste, was Gott erschaffen hat. Nicht umsonst wird er deshalb auch als der "Erstgeborene aller Schöpfung" genannt. [siehe Kolosser 1:15, 16]) "Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als er die Erde und die offenen Räume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragfähigen Landes noch nicht gemacht hatte. Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen."
Das ist sehr leicht zu widerlegen, da in dieser Stelle nicht Jesus spricht :-)
Deine Aussagen sind Propaganda der Zeugen Jehovas. Daher die klare Frage an dich: Bist du Zeuge Jehovas?
Teddylein am 6. Oktober 2008 22:54 An dieser Stelle spricht die personifizierte Weisheit. Dass damit nur Jesus gemeint sein kann, geht aus anderen Bibelstellen hervor.
Z.B. Johannes 1:1-3
"Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. Dieser war im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein."
Da Gott ewig ist und keinen Anfang hat (Psalm 90:2; Offenbarung 15:3), in dem erwähnten Text aber gesagt wird, das WORT sei im Anfang bei Gott gewesen, muss sich dieser „Anfang“ auf den Anfang der Schöpfungswerke Gottes beziehen. Das wird durch andere Bibeltexte bestätigt, in denen Jesus als „der Erstgeborene aller Schöpfung“ oder „der Anfang der Schöpfung Gottes“ bezeichnet wird (Kolosser 1:15; Off 1:1; 3:14). Die Bibel setzt also das WORT (Jesus in seinem vormenschlichen Dasein) mit der ersten Schöpfung Gottes, seinem erstgeborenen Sohn, gleich.
Das ist, was die Bibel klar sagt.
Da spielt es keine Rolle, wer oder was ich bin.
Es bleibt festzuhalten, dass von einem "Werkmeister Jesu" in der Bibel nirgendwo die Rede ist. Wenn davon die Rede ist, dass Jesus der Erstgeborene aller Schöpfung ist, dann meint das natürlich nicht, dass er erschaffen wurde, da er ja ewig ist.
Wichtig ist einfach folgendes: Jesus = Gott. Wie es ja der von dir zitierte Vers aus dem Johannesevangelium sagt: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." (Joh. 1,1; hier in der korrekten Elberfelder Übersetzung und nicht in der verfälschten Zeugen Jehova Fassung).
Und später: "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." (Joh. 1,14).
Wort = Gott = Jesus In Jesus kam Gott in unsere Welt.
Und nochmal die klare Frage:
BIST DU EIN ZEUGE JEHOVAS?
Teddylein am 7. Oktober 2008 23:35 Wichtig ist der Urtext, und nicht irgend eine Übersetzung.
Hier ist zu berücksichtigen, dass dieser Teil der Bibel in Griechisch verfasst wurde. Der griechische Text wurde später in andere Sprachen übersetzt. Manche Bibelübersetzer entschieden sich allerdings nicht für die Wiedergabe „Das Wort war Gott“. Warum nicht? Aufgrund ihrer Kenntnis des biblischen Griechisch kamen sie zu dem Schluss, dass diese Stelle anders übersetzt werden muss. Wie? Hier einige Beispiele: „Und göttlicher Art war der Logos [das Wort]“ (Johannes Schneider, Das Evangelium nach Johannes). „Und ein Gott war der Logos“ (Jürgen Becker, Das Evangelium nach Johannes). „Göttliches Wesen hatte das Wort“ (Ludwig Albrecht, Das Neue Testament). „Zuerst war das Wort da, Gott nahe und von Gottes Art“ (Berger/Nord, Das Neue Testament und frühchristliche Schriften). Gemäß diesen Übersetzungen ist „das Wort“ nicht Gott selbst. Wegen seiner hohen Stellung unter den Geschöpfen wird es stattdessen als „ein Gott“ bezeichnet. „Gott“ bedeutet in diesem Fall „Mächtiger“.
Die meisten Menschen sind mit dem Griechisch der Bibel nicht vertraut. Wie können sie dann wissen, was der Apostel Johannes meinte? Betrachten wir dazu folgende Situation: Ein Lehrer bespricht mit seinen Schülern ein bestimmtes Thema. Die Schüler sind sich hinterher nicht einig, wie sie seine Erklärungen verstehen sollen. Wie können sie sich Klarheit verschaffen? Sie könnten den Lehrer um Zusatzinformationen bitten, um den Stoff besser zu verstehen. Auch Johannes 1:1 ist besser zu verstehen, wenn man im Johannesevangelium zusätzliche Informationen über Jesu Stellung sucht. So kann man leichter die richtigen Schlüsse ziehen.
In Kapitel 1, Vers 18 schreibt Johannes zum Beispiel: „Kein Mensch hat Gott [den Allmächtigen] jemals gesehen.“ Aber es hat Menschen gegeben, die Gottes Sohn, Jesus, gesehen haben, denn Johannes erklärt: „Das Wort [Jesus] ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen“ (Johannes 1:14, EÜ). Wenn das so ist, wie kann der Sohn dann ein Teil Gottes, des Allmächtigen, sein? Johannes schreibt außerdem, „das Wort“ sei „bei Gott“ gewesen. Wie kann jemand bei einer Person sein und gleichzeitig diese Person selbst sein? Johannes 17:3 zeigt ferner, dass Jesus zwischen sich und seinem himmlischen Vater einen deutlichen Unterschied macht. Er nennt seinen Vater „den allein wahren Gott“. Der Apostel Johannes fasst gegen Ende seines Evangeliums die berichteten Dinge wie folgt zusammen: „Diese aber sind niedergeschrieben worden, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes“ (Johannes 20:31). Man beachte, dass Jesus hier nicht Gott genannt wird, sondern Sohn Gottes. Diese Zusatzinformationen aus dem Johannesevangelium zeigen, wie Johannes 1:1 zu verstehen ist: Jesus, „das Wort“, ist insofern „ein Gott“, als er eine hohe Stellung bekleidet, aber er ist nicht mit Gott, dem Allmächtigen, gleichzusetzen.
Gehen wir zu dem vorhin erwähnten Lehrer und seinen Schülern zurück. Angenommen, nach den zusätzlichen Erklärungen herrscht immer noch Unklarheit. Was könnten die Schüler dann tun? Sie könnten einen zweiten Lehrer um Informationen zu dem behandelten Thema bitten. Wenn dieser die Ausführungen seines Kollegen klärend untermauert, dürfte bei den meisten Schülern irgendwann jeder Zweifel ausgeräumt sein. Wem also noch nicht ganz klar ist, was der Bibelschreiber Johannes über das Verhältnis zwischen Jesus und Gott, dem Allmächtigen, wirklich sagen wollte, der könnte bei einem anderen Bibelschreiber nach weiteren Informationen suchen. Interessant ist zum Beispiel, was Matthäus schreibt. Er zitiert folgende Worte Jesu über das Ende des bestehenden Systems der Dinge: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24:36). Wie bestätigt dieser Satz, dass Jesus nicht Gott, der Allmächtige, ist?
Jesus bringt hier zum Ausdruck, dass der Vater mehr weiß als der Sohn. Wenn Jesus ein Teil Gottes, des Allmächtigen, wäre, wüsste er doch genauso viel wie sein Vater. Folglich können der Vater und der Sohn nicht gleich sein. Nun mag jemand einwenden: „Jesus hatte zwei Naturen. Er spricht hier als Mensch.“ Selbst wenn es so wäre, was ist dann mit dem heiligen Geist? Wenn der heilige Geist und der Vater Teil eines dreieinigen Gottes wären, warum sagt Jesus dann nicht, dass der heilige Geist weiß, was der Vater weiß?
Je intensiver man sich mit der Bibel befasst, desto mehr Textstellen lernt man kennen, die Licht auf dieses Thema werfen. Sie untermauern die Wahrheit über den Vater, den Sohn und den heiligen Geist (Psalm 90:2; Apostelgeschichte 7:55; Kolosser 1:15).
Und um Deine klare Frage nicht zu unterschlagen:
Ja, ich bin ein Zeuge Jehovas. Wie sollte sonst Gottes 'Name geheiligt werden'?
Die Zeugen Jehovas benutzen eine verfälschte Bibelübersetzung und keineswegs den "Urtext". In der "Neues Leben" Übertragung sind im Vergleich zum Urtext viele Bibelstellen verfälscht worden, insbesondere wenn es um die Gottheit Jesu geht. Schäme Dich, an dieser antichristlichen Ideologie teilzuhaben.
P.S. gemeint ist natürlich die "Neue Welt Übersetzung".

So steht es in der Bibel. Das weiß sogar ich, die nicht bibelfest ist!

Man hat knapp 300 Jahre nach dem Tod Jesu beschlossen, dass er der Sohn Gottes sei...
Also eher eine Metapher...
und außerdem wäre Gott kein guter Vater gewesen, da er seinen angeblichen Sohn schwierigen Situationen einfach hängen ließ.
wandpilz am 31. August 2008 23:55 ich ergänze ein "in"
pitch am 31. August 2008 23:56 :D :D :D
zwar blasphemisch, aber dennoch lustig!
Imbecillitas am 1. September 2008 00:01 WANDPILZ, DU KETZER!!! :-(
Trudel1402 am 31. August 2008 23:57 Kennst du die Bibel ? Er ist für dich und mich gestorben
wandpilz am 31. August 2008 23:59 Ich kenne die Bibel und ich kenne auch die hübsche Story, dass dadurch die Erbsünde von unseren Schultern (von euren Schultern wohl eher) genommen wird, weil er ja für uns alle gestorben ist....
Das nenne ich Zugzwang. Wie kann man den Sohn Gottes hinrichten, ohne dass sich der Alte einmischt? Ganz klar, wir tun einfach so, als sei das von Anfang an geplant gewesen...
lach
für uns alle
collo am 1. September 2008 00:14 also was mich anbetrifft hätte er sich das schenken können
Baiana am 1. September 2008 00:06 Nun - etwas früher war das schon ... aber von der Aussage her - DH.
wandpilz am 1. September 2008 00:08 War das nicht auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 n.Chr?
Baiana am 1. September 2008 00:19 Da wurde die Trinitätsgeschichte festgemeißelt und vor allem die Frage nach den Naturen in Jesus geklärt (bzw. versucht zu klären). Bei der Frage nach der Wesensgleichheit (homoousios) von Gott und Jesus ging es darum, ob Gott und Jesus eins sind (Monotheismus) oder ob sie verschiedenen voneinander sind (was letztlich im Polytheismus enden würde).
Dass Jesus nach dem Verständnis seiner Anhänger der Sohn Gottes ist, hat sich schon früher durchgesetzt.
.
Aber hast schon auch recht: Festgeklopft wurde es mit dem ersten offiziellen Glaubensbekenntnis 325.

JA. Gott sei Dank dafür, für SEINEN Sohn Jesus Christus.

Ist doch eigentlich egal, wessen Sohn er war - er war ein dufter Kerl und hat sehr viel bewegt.
das ist nicht egal. ich muss mir das schon seit der grundschule anhören und will endlich mal wissen was dran ist. das kann einem ja keiner erklären.
seelenvoll am 31. August 2008 23:58 Was denkst du selbst?
ich kann leider mit dem ganzen religiösen gehabe nicht anfangen, obwohl ich wirklich versucht habe, dem ganzen einen sinn abzugewinnen. deshalb habe ich auch keine meinung zu dem thema. dass es jesus wirklich gegeben hat ist ja historisch erwiesen, und dass er viel bewegt hat glaube ich gerne
gertrude2 am 1. September 2008 00:07 religionen wurde erfunden um die menschen in schacht zu halten. damals gab es kaum gesetze und wenn, dann wurde sie nicht verfolgt. somit fing man mit solchen geschichten an, weil die menschen sehr abergläubisch waren.
seelenvoll am 1. September 2008 00:12 Das ist doch schon mal eine gute Meinung :-)) man muss nicht unbedingt religiös sein, um an Gott zu glauben. Ich habe meine eigene Vorstellung vom Gott unabhängig von einer Religion.
collo am 1. September 2008 00:16 und er wußte sehr wohl zu leben, wenn man seinen damaligen Kritikern glauben darf.

also die bibel sagt, gott hätte ihn durch die worte "mein sohn" adoptiert und so zu seinem sohn gemacht... (bei seiner taufe, bei johannes dem täufer, im fluss)
andrerseits wurden früher viele menschen als gottes söhne bezeichnet. und ein volk (ich glaub israels volk?) auch.
hatt ich alles letztes jahr in reli, sonst wüsst ich das nicht. war aber nie der brüller in dem fach, sonst könnt ichs euch alles genau sagen ;-)
lg
unfixedgirl am 1. September 2008 00:01 noch so nebenbei: ich glaub nicht dran....
Ja, das finde ich auch so verwirrend...jeder Zweite in der Bibel ist Sohn Gottes. Und wir sind ja alle auch die Brüder und Schwestern von Jesus. Aber gleichzeitig hat mir mal eine Pfarrerstochter gesagt, dass jeder der Messias sein könnte. und als ich dann gesagt habe "Vielleicht bist du es ja?" war sie stinksauer. Aber ich habe das ernst gemeint, wenn es jeder sein könnte ja dann wohl auch sie. Na ja werde ich wohl nie verstehen.

also, eigentlich bekam Maria die unbefleckte Empfängnis ja vom heiligen Geist. also ist er theoretisch der Vater.

Nach christlichem Verständnis schon.
Nach jüdischem und muslimischen Verständnis war Jesus ein außergewöhnlicher Prophet.
Nach buddhistischem Verständnis gibt es keinen persönlichen Gott.
Nach dem Verständnis des Shintoismus spielt Jesus keine Rolle.
Innerhalb des Candomble hat Jesus die Rolle eines hohen Orixas inne.
Nach Ansicht der Anhänger des Fliegenden Spaghettimonsters ist Jesus nicht relevant. http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster
.
Ist er der Sohn Gottes? Da stellt sich zuerst einmal die Frage, ob es überhaupt einen Gott gibt, bevor wir versuchen, die verzwickten Verwandtschaftsverhältnisse zu klären, oder?
Ich meine aus Sicht eines Christen! Ob es Gott gibt mag dahin gestellt sein. Die Frage wollte ich mir für ein anderes Mal aufsparen. Mag sein dass es ihn gibt, ich habe ihn jeden- falls noch nicht kennengelernt
Imbecillitas am 1. September 2008 00:17 was istn das candomble und ein orixa?
Baiana am 1. September 2008 00:34 Candomblé ist ein afro-brasilianischer Besessenheitskult. Die durch Tanzen in Trance gefallenen Heiligen Töchter werden von den Orixas besessen - dieses sind die "Geister"/"Götter"/"Wesenheiten". Den Orixas werden christliche Symbolfiguren zugeordnet, sodass ein gewisser Synkretismus entsteht, der es den Anhängern des Candomblé erlaubt gleichzeitig Christ zu sein.
Ein wichtiger Ort des Candomblé heute in Brasilien ist Bahia. Und eine wichtige Rolle innerhalb des Candomblé spielen die Baianas - womit auch mein Nick geklärt wäre ...
Imbecillitas am 1. September 2008 01:15 faszinierend. danke.
Ich versuche mal, Dir meine Meinung nahe zu bringen.
GOTT - kein alter Mann mit Bart, sondern ein Sinnbild: für alles Sein, für die Erschaffung des Weltalls, Sinnbild für das Schicksal, auch für Dein eigenes. "Gott" ist ein ungeduldiger und ungerechter Gott, ein Gott der erhebt und niederschlägt, der die Großen die Kleinen fressen lässt, der die Sintflut brachte und Sodom und Gomorrha zerstörte, der die Juden in ägyptischer Knechtschaft verrotten ließ und dann wieder befreite, und, und, und. Wenn Du das Alte Testament liest, wirst Du im Zusammenhang mit Gott viel über Gewalt und Krieg lesen. Gott - immer als Sinnbild gesehen -hat aber auch die Mensch dazu fähig gemacht, sich Gesetze zu geben, die ein Zusammenleben ermöglichen. Dazu gehören auch die Zehn Gebote.
JESUS - natürlich auch ein Sohn Gottes, eben ein ganz besonderer. Genauso, wie wir alle Söhne und Töchter Gottes sind, weil wir alle von den ersten Menschen abstammen. Jesus erhielt von seinen Anhängern die Rolle des Erlösers zugesprochen, auf den sie lange gewartet hatten. Im Gegensatz zur (All)Gewalt Gottes, der Menschen und Könige vernichtete oder erhob, wie es ihm passte, predigte Jesus die Gnade und Erlösung von den Sünden. Er ist für uns Religionsgründer, genau so wie Buddha, Konfuzius, Mohammed. Alles besondere Menschen, die Leitbild für andere waren und dadurch herausragten. In unseren Tagen wären es vielleicht Gandhi und Martin Luther King gewesen.
DER TEUFEL - existiert auch als Sinnbild. Er ist in mir und in Dir und bringt Dich täglich in Versuchung. Aber wir können uns für das Gute oder das Schlechte selber entscheiden. Die Hölle und das Fegefeuer sind Erfindungen von Menschen, die andere Menschen für ihre Zwecke missbrauchen, einschränken und einengen wollen. Aber, wenn Du so willst, jeder hat seine eigene Hölle in sich, den Neid, die Eifersucht, die Wut und alles andere Negative.
DIE BIBEL - Das Alte Testament entstand ein paar hundert Jahre (aus noch älteren Schriften) vor der Geburt Christi. Es kann sich also nur um ein Geschichtsbuch handeln. Nur waren die alten Kulturvölker ja nicht dumm. Auch sie haben sich über die Entstehung unserer Erde ihre Gedanken gemacht und die Entwicklung folgerichtig im Alten Testament beschrieben. Viele dort genannten Personen und Herrscher existierten, das beweisen Geschichte und archäologische Ausgrabungen. Das Neue Testament beschreibt das Leben von Christus. In anderen Büchern des NT /Propheten) machen sich Menschen Gedanken über das Leben und die Entwicklung der Welt. Und natürlich ist auch die Vorstellung vom Ende der Welt enthalten (wie auch immer es aussehen mag). Puust, es gäbe noch viel zu schreiben, aber jetzt hab' ich genug.
Hallo! Danke für die ausführliche Antwort, sehr interessant! Aber ich kann mich doch auch so für das Gute (oder das Böse muhahaha) entscheiden, dazu brauche ich doch keinen Gott? Es ist doch sogar besser, wenn man sich freiwillig dafür entscheidet, und nicht aus Angst in die Hölle zu kommen?
Darum geht es im Wesentlichen, um Deine eigene Entscheidung, ohne Angst vor einer (m.E. nicht existierenden) Hölle und Fegefeuer! Ich hatte noch 'ne Menge Gedanken dazu, aber Worte können nicht alles ausdrücken. Und bevor ich verdrehte Gehirnwindungen bekomme, höre ich lieber auf.

Ja. Ansonsten hätte er niemanden erlösen können.
Voller Überzeugung sagte der Apostel Petrus zu Jesus: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Matthäus 16:16). Das ist nur eine der vielen Bibelstellen, in denen Jesus als der Sohn Gottes bezeichnet wird — ein Ausdruck, der unter religiösen Menschen die unterschiedlichsten Reaktionen auslöst.
Vielen fällt es schwer, zu erklären, warum Jesus als der Sohn Gottes bezeichnet wird, weil sie glauben, er selbst sei Gott. Jesus kann schließlich nicht beides sein. Andere glauben, er sei eine wichtige geschichtliche Persönlichkeit, ein weiser Mann oder vielleicht sogar ein wahrer Prophet Gottes, aber nicht mehr. Was lehrt die Bibel wirklich? Spielt es eine Rolle, was man diesbezüglich glaubt?
Gottes Erstgeborener
Gemäß der Bibel gab es eine Zeit, in der Gott allein war. Aus Liebe entschied er, Leben an andere weiterzugeben, das heißt Vater zu werden. Jehova wurde aber nicht auf die Art und Weise Vater, wie das bei Menschen der Fall ist. Vielmehr schuf er durch seine unermessliche Macht eine lebende, intelligente Geistperson — den „Anfang der Schöpfung Gottes“, der heute unter dem Namen Jesus Christus bekannt ist (Offenbarung 3:14; Sprüche 8:22). Jesus wird zu Recht der „einziggezeugte Sohn“ und „der Erstgeborene aller Schöpfung“ genannt, da er unmittelbar von Gott erschaffen wurde, als dieser noch allein war (Johannes 1:14; Kolosser 1:15).
Als die erste Schöpfung Gottes kann Jesus somit nicht der Schöpfer selbst, der „alleinige Gott“, sein (1. Timotheus 1:17). Allerdings übertrug ihm Gott viele schöne Aufgaben. Beispielsweise schuf er durch Jesus „alle anderen Dinge“, sogar die Engel. Da Jehova der Lebengeber der Engel ist, werden sie „Söhne Gottes“ genannt (Kolosser 1:16; Hiob 1:6; 38:7).
Nachdem Gott die Erde für die Menschen vorbereitet hatte, war es offenbar sein erstgeborener Sohn, zu dem er sagte: „Lasst uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis“ (1. Mose 1:26; Sprüche 8:22-31). Somit schuf Jehova durch das Geistgeschöpf, das später der Mensch Jesus wurde, auch seinen ersten irdischen Sohn, Adam.
Jesus wird ein irdischer Sohn Gottes
Der Apostel Johannes berichtet, dass Gottes Geistsohn zur bestimmten Zeit ‘Fleisch wurde und unter uns weilte’ (Johannes 1:14). Damit Jesus von einem Geistgeschöpf zu einem Menschen werden konnte, übertrug Gott durch ein Wunder das Leben Jesu vom Himmel in den Schoß der jüdischen Jungfrau Maria. So blieb Jesus auch als Mensch ein Sohn Gottes. Außerdem wurde Jesus vollkommen, ohne Sünde geboren, da kein Mensch, sondern Gott sein Lebengeber war. „Das Geborene [wird] heilig, Gottes Sohn, genannt werden“, sagte der Engel Gabriel zu Maria (Lukas 1:35; Hebräer 7:26).
Sein Vater bestätigte, dass Jesus auch auf der Erde sein Sohn war. Kurz nachdem Johannes der Täufer Jesus getauft hatte, sah er, wie sich der Himmel öffnete, und er hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe“ (Matthäus 3:16, 17). Kein Wunder, dass Johannes seinen Jüngern sagte: „Ich habe es gesehen, und ich habe Zeugnis abgelegt, dass dieser der Sohn Gottes ist“ (Johannes 1:34).
Während seines irdischen Dienstes hat Jesus nicht jedem gesagt, dass er der Messias, der Sohn Gottes, war (Markus 8:29, 30). Er gab den Menschen aber durch seine Lehren, seinen Lebenswandel und seine vielen Wunder, die er meistens in der Öffentlichkeit wirkte, viele Gelegenheiten, selbst zu dieser Schlussfolgerung zu gelangen. Jesus heilte beispielsweise „alle, denen es schlecht ging, die mit verschiedenen Leiden und qualvollen Übeln behaftet waren“ (Matthäus 4:24, 25; 7:28, 29; 12:15). Blinde, Gehörlose, Lahme und Kranke kamen alle zu ihm und wurden geheilt. Er brachte sogar Tote zum Leben zurück! (Matthäus 11:4-6). Jesus ging durch ein Wunder vor den Augen seiner Jünger auf dem Wasser eines Sees und beruhigte einen starken Sturm und die Wellen. Unter dem Eindruck dieser machtvollen Tat sagten die Jünger: „Du bist wirklich Gottes Sohn“ (Matthäus 14:24-33).
Wie wir durch Gottes Sohn gesegnet werden können
Warum übertrug Gott das Leben seines einziggezeugten Sohnes vom Himmel auf die Erde, wo er schließlich leiden und sterben musste? „Damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3:16). Jesus konnte nur durch seinen Tod „seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele . . . geben“ (Matthäus 20:28). Niemand hatte je größere Liebe zur Menschheit als Jehova und sein erstgeborener Sohn (Römer 8:32).
Nach seinem Tod wurde Jesus auf ganz besondere und machtvolle Weise „zum Sohn Gottes erklärt“, indem er „durch die Auferstehung von den Toten“ wieder zu einem Geistsohn Gottes wurde (Römer 1:4; 1. Petrus 3:18). Danach wartete er fast 1 900 Jahre geduldig an der Seite seines Vaters, bis er als König des Königreiches Gottes inthronisiert wurde. Diese himmlische Regierung wird bald über die ganze Erde herrschen (Psalm 2:7, 8; Daniel 7:13, 14).
Wer die Gunst dieses mächtigen Sohnes Gottes erlangen möchte, sollte sich mit seinen Lehren beschäftigen und sie beachten. Jesus sagte selbst: „Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3). Es spielt also eine entscheidende Rolle, was jemand in Bezug auf den Sohn Gottes glaubt! (Johannes 3:18; 14:6; 1. Timotheus 6:19).
er wird als "gottes sohn" bezeichnet, aber eigentlich ist jesus gott in menschlicher form. jesus ist teil der dreifaltigkeit, die dreifaltigkeit ist wiederum gott. "der vater, der sohn, der heilige geist". alles drei gott.
Hirnlos am 21. Oktober 2008 23:41 "Gott" bedeutet Mächtiger.
Der hl. Geist ist die mächtige Kraft Gottes, aber wie Elektrizität unpersönlich.
Jesus ist Gottes Sohn und auch ein Gott, weil er ebenfalls mächtig ist, jedoch nicht wie sein Vater allmächtig.
Sein Vater ist der alles überragende Gott und allmächtig.
Da also ein Unterschied in der Machtfülle zwischen Gott und seinem Sohn besteht - kann Jesus nicht DER Gott sein, also nicht sein Vater und auch nicht gleichzeitig in einer Person.
Die Dreifaltigkeit selber ist nicht christlichen Ursprungs, sondern eine babylonische Vorstellung von Gottheiten. Auch in ägyptischen Mythen findet sie sich.
Übrigens ist auch Adam ein Sohn Gottes, ebenso der sog. Teufel! Weil sie alle von Gott erschaffen wurden, sind sie seine Söhne (zu Beginn war der Engel, der zum Teufel (Verleumnder) wurde, treu).
Jesus ist sehr wohl DER Gott. (Siehe:Johannes 10,30: “Ich und der Vater sind eins.” Das sagt Jesus selbst.)