Frage von Lyznoe, 362

Ist Jesus Christus unser Führer?

Hallo,

ist Jesus Christus unser Führer? Mit "Führer" meine ich, dass wir an seine Botschaft glauben sollten und sie praktizieren sollten.

Antwort
von 1988Ritter, 81

Jesus Christus ist für Christen der geistige Führer, und seine Lehren sollten beherzigt werden.

Was wir nie schaffen werden, Jesus hatte in sich göttlichen Einfluss, der uns in der Form komplett fehlt. Wir werden folglich niemals Jesus nacheifern können, da wir als Menschen emotional und situationsbezogen Entscheidungen und Handlungen treffen und vollziehen. Wir Christen können uns aber selber einen Rahmen stellen, in dem wir christliche Lehre als Lebensinhalt nehmen und nutzen.

Antwort
von JoJoPiMa, 58

Der Überlieferung nach, steht dort nichts, das als verwerflich, unangebracht oder anstössig bewertet werden konnte - auch nicht für den Alltag des XXI Jh. Bemerkenswert ist das schon.

Als Leitlinie sicherlich nicht ungeeignet. Umfang der Übernahme von Jesu Lehre auf das persönliche Leben, das entscheidet jeder für sich. Zumal es auch Glaube voraussetzt. Da die Lehre die Freiheit des Individuums anerkennt, und so, aus Sicht eines Gläubigers, die göttliche Bestätigung eines Naturgesetzes liefert, kann es nur eine frewillige Entscheidung geben. So was wie eine Empfehlung darf rausgegeben werden; aber nicht ein Diktat. Das wäre wider der Lehre.

Antwort
von Viktor1, 95

Der Begriff "Führer" ist überflüssig.
Seine Botschaft ist nachvollziehbar, "glauben" muß man da weniger. Einen Führer braucht man, wenn man ständig unsicher ist und immer fragen muß wo es lang geht. Der einzige "Glaube" der erwartet wird ist der, daß man darauf vertraut, daß das  Befolgen der Erkenntnis zum (ewigem) "Heil" führt.
Schriftgläubige brauchen Vorgaben. Sie suchen ständig "wo steht was geschrieben" um eine Anleitung für ihr Handeln zu haben und wenn sie nichts finden sehen sie es als verboten.
Die Argumentation in diesem Sinne findest du ständig hier auf der Plattform von Schriftgläubigen vieler Religionen bzw. Konfessionen.

Antwort
von dataways, 79

Viele Menschen leben nach dem neuen Testament, dabei wissen wir gar nicht, ob seine Botschaft unverfälscht niedergeschrieben wurde. Jesus Christus hat keine einzige Zeile im Neuen Testament selbst geschrieben, er hatte "Ghostwriter", die ihm größtenteils nie persönlich begegnet sind. Je länger der Tod Jesus zurücklag, desto blumiger wurden die Beschreibungen seiner Person.

Können wir also unter solch schwierigen Umständen jemanden, der seit ca. 1980 Jahren tot ist und über den wir so wenig Gesichertes wissen, folgen?

Kommentar von RonnyFunk ,

Also ich weiß, dass das, was im Neuen Testament steht, stimmt und dass Du, wenn Jesus seine Aussagen schriftlich gegeben hätte, Du immer noch genug Ausreden finden würdest.

Immer nach dem Motto "beweise mir, dass Google die und die Website findet, aber ohne, das Internet zu benutzen"

Kommentar von dataways ,

Also ich weiß, dass das, was im Neuen Testament steht, stimmt

Das ist aber schön für Dich. In der Religion geht es um Glauben, aber endlich weiss mal jemand was.

Du immer noch genug Ausreden finden würdest.

Wieso Ausreden? Ausreden für was? Ich habe eine Frage gestellt.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 124

Das ist vermutlich die Ansicht vieler Christen, auch wenn "Führer" aufgrund der deutschen Geschichte ein sehr unpassender Begriff ist.

"Unser Führer" gilt also lediglich für Christen, nicht jedoch für Atheisten, oder Menschen anderer Konfession.

Wie aber schon gesagt: Denkbar schlechte Wortwahl.

Antwort
von silberwind58, 188

Das muss ja nicht jeder tun! Jeder,an das was er/ sie glaubt! Ich habe keinen Führer,ich führe mich selbst und lass mich führen von meinem Instinkt,Bewusstsein,Erfahrungen, Gefühl ! Damit bin ich am besten zurecht gekommen,ich verlasse mich nicht auf andere,auch nicht auf Jesus!

Antwort
von marrymaddly, 155

Jeder Mensch darf bzw. sollte das frei entscheiden

Antwort
von Eselspur, 110

Der Begriff ist historisch belastet.
Aber natürlich: Jesus soll mich führen!

Antwort
von DieterSchade, 80

Jesus Christus kann schon seit einiger Zeit - auf jeden Fall mehr als 1900 Jahre - kein einziges Wort mehr zur Menschheit sagen, um sie zu führen. Leider hat er uns auch keine schriftliche Aufzeichnung seiner Lehre hinterlassen. Zu allem Übel hat er oft sarkastisch oder ironisch gesprochen und wurde dann selbst von seinen Anhängern missverstanden. Z.B. die Empfehlung sich die Augen auszureißen, wenn einem die schöne verheiratete Nachbarin gefällt, war eigentlich nur eine Kritik an den mosaischen Gesetzen. Bekanntlich hat Jesus ja fast alle mosaischen Gesetze abgeschafft. 

Eigentlich schade, dass er nicht mehr unter den Lebenden weilt und seine Anhängerschaft ihn so schlecht verstanden hat.

Auf jeden Fall ist sicher, dass Jesus ein wichtiger Vorläufer des Sozialismus war. (Eher geht ein Kamel (oder Tau) durchs Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt. - Verkaufe alles und gib das Geld den Armen. - Der Größte unter euch sei jedermanns Diener.)

Und Jesus hat sich für die freie Liebe eingesetzt. Er hat die "große Sünderin" vor der Steinigung gerettet und später als seine Geliebte genommen. Außerdem hatte er wohl mit seinem Jünger Johannes GV. Jesus hat sich auch gegen Rassismus eingesetzt (Gleichnis vom barmherzigen Samariter) und für die Rechte von Frauen und Kindern u.s.w. Er hat auch stets Kranke geheilt, wo er konnte, aus Wasser Wein gemacht, die Leute nannten ihn einen Weinsäufer, ...

Das war auf jeden Fall ein Typ, den man gerne zu seiner Party eingeladen hätte.

Kommentar von joergbauer ,

Hat Gott uns Gläubigen nicht die Bibel gegeben und auch den Heiligen Geist? Hat Jesus nicht gesagt, daß er die Gläubigen nicht alleine zurück lässt, sondern durch den Geist als Tröster und Beistand zu ihnen kommt? Wieso sagst du dann ER hat nichts hinterlassen? Ansonsten sind deine Ausführungen echt unter alle Kanone...

Kommentar von DieterSchade ,

Hat Gott uns Gläubigen nicht die Bibel gegeben 

Ja, hat er nicht.

und auch den Heiligen Geist? 

dito

Hat Jesus nicht gesagt, daß er die Gläubigen nicht alleine zurück lässt, sondern durch den Geist als Tröster und Beistand zu ihnen kommt? 

Ja, hat er nicht gesagt.

Wieso sagst du dann ER hat nichts hinterlassen? 

s.o.

Ansonsten sind deine Ausführungen echt unter alle Kanone...

Das kommt dir nur so vor, weil ich 1000mal mehr Kenntnisse über das Christentum habe als du.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Jesus Christus kann schon seit einiger Zeit - auf jeden Fall mehr als 1900 Jahre - kein einziges Wort mehr zur Menschheit sagen, um sie zu führen."

Das halte ich für ein Gerücht, hatte gerade mit ihm gesprochen. Er wirkte erstaunlich lebendig.

"Leider hat er uns auch keine schriftliche Aufzeichnung seiner Lehre hinterlassen."

Also ich habe eine Bibel. Wenn das keine schriftliche Aufzeichnung seiner Lehre sein solll...

"Bekanntlich hat Jesus ja fast alle mosaischen Gesetze abgeschafft."

Mir war das nicht bekannt. Ich dachte, dass er den Gesetzen die richtige Funktion, den richtigen Stellenwert gab.

"Auf jeden Fall ist sicher, dass Jesus ein wichtiger Vorläufer des Sozialismus war."

Hm, also irgendwie steht Jesus nicht gerade für Diktatur und Gewalt...

"(Eher geht ein Kamel (oder Tau) durchs Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt. - Verkaufe alles und gib das Geld den Armen. - Der Größte unter euch sei jedermanns Diener.)"

Nun, er wollte austesten, wieviel dem Reichen es wert war, Jesus nachzufolgen und zum zweiten war auf "eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr" (wobei es ähnlich gemeint war, wie wenn wir von einer Durchfahrt sprechen, durch die gerade mal ein Smart passt" die Reaktion "Wer kann dann selig werden" und Jesus sagte "Vor Gott ist vieles möglich."

"Und Jesus hat sich für die freie Liebe eingesetzt. Er hat die "große Sünderin" vor der Steinigung gerettet und später als seine Geliebte genommen."

Gut, dass Du es sagst. Ich hatte nämlich in Erinnerung, dass Jesus zu der Frau sagte "So, will ich Dich auch nicht verdammen, aber tu es nicht wieder" und sie weg schickte.

"Er hat auch stets Kranke geheilt, wo er konnte, aus Wasser Wein gemacht, die Leute nannten ihn einen Weinsäufer, ..."

Er hat alles gemacht und getan aus der Abhängigkeit zu seinem Vater, aber das wirst Du wohl nie verstehen.

"Das war auf jeden Fall ein Typ, den man gerne zu seiner Party eingeladen hätte."

Du willst ihn bloß nicht einladen.

Kommentar von dataways ,

hatte gerade mit ihm gesprochen.

Wenn Du zu Jesus sprichst, nennt man das Gebet. Wenn Jesus Dir antwortet, nennt man das Schizophrenie.

Also ich habe eine Bibel. Wenn das keine schriftliche Aufzeichnung seiner Lehre sein soll

Eine unverfälschte Aufzeichnung seiner Lehre ist die Bibel wahrscheinlich nicht.

Kann es sein, RonnyFunk, dass Du irgend so einer evangelikalen Kirche angehörst?

Antwort
von dadita, 99

Er war(!) ein antiker Sektenführer. Einige seiner Lehren waren ganz brauchbar, andere vollkommen hirnrissig aber für die damalige barbarische Zeit akzeptabel. Seine Sekte war ein wenig erfolgreicher als der Durchschnitt. 

Es besteht kein Grund mehr diesem Seltenführer heute zu folgen. 

Kommentar von Coldnez ,

und was ist davon vollkommen hirnrissig?

Kommentar von dadita ,

Manches, wie beispielsweise sich selbst als den Sohn eines Gottes zu deklarieren. Im Verhältnis zu anderen Sektenführern und Königen seiner Zeit, die Söhne diverser Götter traf man damals ja an jeder Straßenecke, waren er und seine Lehren allerdings vollkommen in Ordnung, manche sind sogar heute noch anwendbar, was für sich genommen keine schlechte Leistung ist.

Zudem muss man ihm zu Gute halten, dass die Frage ob er sich zum Gottessohn erklärt hat sehr davon abhängt, welche Texte man liest. Hier könnten auch übereifrige Anhänger eine Rolle gespielt haben.

Kommentar von erklaerbaer95 ,

Mal davon abgesehen, dass ich den Begriff "Sektenführer" daneben finde ... Welche seiner Lehren findest du hirnrissig?

Mit Jesus "Sekte" meinst du wahrscheinlich die Christenheit, aber diese als nicht erfolgreich zu betrachte, finde ich bei den Anzahlen der lebenden Christen krass.

Kommentar von dadita ,

Welche Lehren ich als heutiger Sicht als hirnrissig betrachte schrieb ich bereits.

Sie ist durchaus erfolgreich, weswegen ich schrieb "erfolgreicher als der Durchschnitt". Aber nicht extrem, mit der Langlebigkeit der ägyptischen Götter wird es das Christentum erst in knapp 2000 Jahren aufnehmen können, was den Prozentsatz der Weltbevölkerung welche der Religion folgen angeht, war das römische Pantheon ähnlich erfolgreich...auch wenn es damals insgesamt weniger Menschen gab. 

Kommentar von RonnyFunk ,

"Er war(!) ein antiker Sektenführer."

Gut, dass Du mir das sagst, meine Bibel verheimlicht es mir.

"Einige seiner Lehren waren ganz brauchbar, andere vollkommen hirnrissig aber für die damalige barbarische Zeit akzeptabel."

Gut, also ich soll nicht an Jesus glauben, dafür aber ganz naiv an Deine Kompetenz.

"Es besteht kein Grund mehr diesem Seltenführer heute zu folgen."

Was ist denn ein Seltenführer?

Ansonsten habe ich eine Menge Gründe, Jesus zu folgen.

Du hast eine Menge Ausreden, die Dich überzeugen können. 

Kommentar von dadita ,

Verzeih den Tippfehler. Einem antiken Märchenbuch wie der Bibel würde ich eher keinen Glauben schenken. Dass einige seiner Lehren aus heutiger Sicht hirnrissig waren ist kaum zu bestreiten, Stichwort jungfräuliche Geburt und Sohn Gottes. 

Es sind keine Ausreden, nur ein gewisser Bezug zur Realität.

Antwort
von nowka20, 32

nein, glauben ist falsch. sondern wir sollten ihn in unserer seele fühlen. dann wird er auf ganz freiwilliger ebene ein menschenführer

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allerdings muß man erst den bibelsatz begriffen haben:

ehre sei gott in der höhe

und friede auf erden

den menschen

die eines guten willen sind

Antwort
von Allexandra0809, 141

Wenn  Du im christlichen Glauben leben willst, dann schon.

Antwort
von ilinalta, 84

Also meiner ganz bestimmt nicht.

Kommentar von RonnyFunk ,

Na dann viel Glück!

Antwort
von joergbauer, 13

1. Petrus 2, 21-24:

"Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet; der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden".

Jesus ist also unser Vorbild - auch wenn wir sicherlich nie so leben können wie er. ER ist das Ebenbild Gottes mit all seiner Fülle und ohne jede Sünde. Und das alles hat ER eingesetzt um die am Kreuz zu erlösen, die an IHN glauben zur Vergebung der Sünden! Das ist die Grundlage zur Nachfolge - nicht ohne Fehler und oft unvollkommen, aber trotzdem nützlich und wertvoll, wenn wir es im Glauben tun und auf den Wegen laufen, die Gott für uns vorbereitet. Dazu sollen wir uns an die Ratschläge und Wegweisungen in der Bibel halten.

Antwort
von Geistchrist16, 113

Jesus Christus ist unser "Messianischer König".

Wir sollten Ihm folgen und Seine Botschaften und Lehren leben.

Dazu gehört auch die Anleitung durch den heiligen Geist (siehe Joh 16:12-13, 14:26).

Antwort
von chrisbyrd, 64

Der Begriff "Herr" trifft es vielleicht etwas besser, zumal das Wort "Führer" in Deutschland etwas negativ belegt ist. Wichtig ist aber, dass wir an Jesus glauben sollen und das tun, was er lehrt.

Jesus hat gesagt: "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht" (Matthäus 11,28-30).

"So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen" (Matthäus 28,19-20).

Antwort
von Micromanson, 93

Da muss jeder für sich selbst entscheiden. Also mein "Führer" ist er ganz sicher nicht, weil er tot ist.
Sympathisch macht ihn aber, dass er Untersuchungen zufolge auf Prostituierte stand. ^.^

Kommentar von Hooks ,

Da hast Du etwas nicht richtig mitgekriegt. Er lebt. Er ist auferstanden. Das ist besser belegt als alles andere, was in der Antike passiert ist.

Kommentar von 666Phoenix ,

hooks

Er lebt. Er ist auferstanden.

Tja, und wo lebt er denn nu´? Und wie zeigt sich denn sein angebliches Wiedererscheinen?

Kommentar von dadita ,

Und das ist einfach gelogen. Die Auferstehung wird von einigen seiner gewiss sehr loyalen Anhänger laut einem antiken Märchenbuch "bezeugt" ein Beleg der ungefähr so neutral und glaubwürdig ist, wie die Behauptung des Kim-Regimes in Nordkorea dass Kim-Jong Ils-Geburt von einem sprechenden weißen Krannich und einem Kometen angekündigt wurde.

Kommentar von Micromanson ,

Naja "belegt" ist gar nichts darüber, sonst müsste man sich ja nicht darüber streiten. Ja, es kommt in einem Buch vor, das von verschiedenen Leuten über eine lange Zeit zusammengestellt wurde. Könnte ich ja auch mal machen, und behaupten, Gott habe mir das durch meinen Umluftherd diktiert.

Kommentar von 666Phoenix ,

Aber den Umluftherd erst desinfizieren, sonst kommt auch bloß laue Luft heraus! :-)

Kommentar von danhof ,

Jesus IST auferstanden. Das ist der zentrale Punkt des Christlichen Glaubens! Jesus hat den Tod überwunden.

Wer das nicht glaubt, braucht es auch nicht. Aber Christen sollte diese absolut zentrale Wahrheit bewusst sein.

Warum er auf Prostituierte gestanden haben soll (vermutlich nur als Provokation gedacht?) und wieso solchen "Untersuchungen" dann mehr Glauben geschenkt wird als dem meist übersetzten und aufgelegten Buch der Welt... das kann jeder für sich selbst beurteilen...

Kommentar von Micromanson ,

Danhof. Das ist der Unterschied zwischen dir und mir. Ich glaube an die Wissenschaft, aber die Wissenschaft gesteht sich Fehler ein wenn es welche gibt. Das heißt, Gott wird nie ganz ausgeschlossen, sondern nur als unwahrscheinlich aufgrund der Naturgesetze aufgefasst. Während du also von einer "absoluten Wahrheit" sprichst, die du schlicht nicht beweisen kannst, berufe ich mich auf Fakten, kann meine Meinung aber auch ändern, wenn es Gründe dafür gibt.

Kommentar von RonnyFunk ,

Du hast für Dich Erklärungen gefunden. Wollen wir hoffen, dass Dein Gewissen diese irgendwann kapiert und Dich nicht dauernd mit der Frage nervt "und wenn die Bibel doch recht hat?"

Kommentar von Micromanson ,

Die Bibel besteht ja angeblich voller Metaphern, wer weiß schon was damit gemeint ist.

Antwort
von AbuAziz, 61

Als Muslim muss ich dir sagen, dass Isa (Jesus) kein Christus ist, sondern ein Prophet Allahs. Leider sind die Lehren des Isa von den Menschen geändert worden. Du kannst aus der Bibel nicht das richtige Wissen erlangen.

Allah hat mit seinem letzten Propheten, Muhammad, Allahs Segen und Heil seien auf ihm, diese Änderungen durch die Menschen ein für alle Mal ausgemerzt. Der Koran und die Überlieferungen von Muhammad zeigen dir ganz genau, was du tun sollst und wem du folgen sollst und wie du diese Botschaft praktizieren sollst.

Und noch etwas sehr wichtiges. Nicht der Prophet ist der Führer, sondern Allah. Und sonst niemand. Ein Prophet ist nur ein Übermittler. Also lese den Koran und lerne, was Allah von dir will.

Kommentar von dataways ,

Du kannst aus der Bibel nicht das richtige Wissen erlangen.

Zum Erlangen von Wissen taugen weder die Tora, das Neue Testament noch der Koran. Diese Werke taugen nur zum Erlangen von Glauben.

Wer Wissen erlangen möchte, stecke seine Nase in naturwissenschaftliche und Geschichtsbücher.

Wer ein auskömmliches Leben haben möchte, beachte die Regeln und Gesetze des von Demokratie geprägten Landes, in dem er lebt.

Kommentar von AbuAziz ,

Es geht hier um religiöses Wissen. Es geht um das Wissen, was Allah von dir und allen anderen Menschen möchte. Es steht im Koran und ist für das ewige Leben nach dem Tage des Gerichtes sehr wichtig.

Er hat dich nur erschaffen, damit du ihm dienst. Und wie du das richtig machst, steht im Koran und den Überlieferungen des Propheten Muhammad.

Kommentar von dataways ,

Es geht hier um religiöses Wissen.

Der Begriff religiöses Wissen ist ein Oxymoron. In den Religionen geht es um Glauben, nicht um Wissen. Weder die Existenz Allahs/Gottes/Jahwes noch das ewige Leben geschweige denn ein jüngstes Gericht sind gesicherte Erkenntnisse.

Bis jetzt ist noch niemand aus dem Paradies oder der Hölle zurückgekehrt und hat sich beschwert, dass er dem falschen Glauben anhing. Kein Jude, kein Christ, kein Moslem.

Seltsam, was?

Und wenn ein höheres Wesen, das wir verehren, etwas von mir will, wird es sich sicherlich anders bemerkbar machen, als durch 2200 Jahre alte, 1850 Jahre alte oder 1400 Jahre alte Schriften, die in hebräisch, altgriechisch oder altarabisch verfasst wurden. Ich beherrsche keine dieser Sprachen.

Kommentar von AbuAziz ,

Es geht nur im Christentum um Glauben. Beim Islam geht es um Wissen. Die Schahada des Muslim lautet nicht, ich glaube.... sondern ich bezeuge dass.... das ist ein elementarer Unterschied. Der aber von vielen gar nicht begriffen wird, weil immer nur in den Kategorien des Christentums gedacht wird.

Kommentar von Zicke52 ,

AbuAziz, für die Muslime stehts im Koran. Für die Christen stehts in der Bibel.

Kommentar von Gambler2000 ,

der User Lyznoe ist seinen Fragen zufolge aber eindeutig Christ und kein Muslim.

LG.

Kommentar von dataways ,

der User Lyznoe ist seinen Fragen zufolge aber eindeutig Christ und kein Muslim

hat aber auch den Stichpunkt "Islam" zur Frage angegeben. Insofern ist es legitim, dass AbuAziz kräftig die Werbetrommel für seine "Wahrheit" rührt.

Kommentar von AbuAziz ,

Bitte erkläre mir, warum er dann als Thema auch den Islam gewählt hat. Ich antworte nämlich grundsätzlich nicht auf Fragen, die irgendwie nur das Christentum betreffen. Wenn aber einer, wie hier, den Islam mit rein nimmt, dann werde ich auch antworten.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Als Muslim muss ich dir sagen, dass Isa (Jesus) kein Christus ist, sondern ein Prophet Allahs."

Ja, Du wurdest dazu gezwungen, eine solche Aussage zu machen.

"Leider sind die Lehren des Isa von den Menschen geändert worden."

Nanu, Du bedauerst dies?

"Du kannst aus der Bibel nicht das richtige Wissen erlangen."

Achso, jetzt weiß ich, die Bibel ist falsch und ein anderes Buch ist richtig? Etwa das, welches sagt, dass die Kreuzigung ein Fake ist, weil es Gott mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt?

"Allah hat mit seinem letzten Propheten, Muhammad, Allahs Segen und Heil seien auf ihm, diese Änderungen durch die Menschen ein für alle Mal ausgemerzt."

Also, ein Prophet, bei dem sich Heil und Segen auf ihm darin zeigen, dass er mit einem kleinen Mädchen schläft und dass er Menschen ermordet (sagen Eure Hadithe), hat angebliche Änderungen ausgemerzt? Einer, der den Gläubigen sagt, dass Lügen legitim ist?

"Der Koran und die Überlieferungen von Muhammad zeigen dir ganz genau, was du tun sollst und wem du folgen sollst und wie du diese Botschaft praktizieren sollst."

Stimmt, das tun sie wirklich.

"Und noch etwas sehr wichtiges. Nicht der Prophet ist der Führer, sondern Allah. Und sonst niemand. Ein Prophet ist nur ein Übermittler. Also lese den Koran und lerne, was Allah von dir will."

Gute Idee. Hast Du noch ein paar Tipps, wie man damit umgeht, wenn man nach dem Lesen des Korans als "islamophob" beschimpft wird?

Kommentar von AbuAziz ,

Allah soll dich recht leiten!

Antwort
von Hooks, 68

Er möchte unser Herr sein - im Sinne von absolutem Herrscher.

Mit der Vorraussetzung, daß er die absolute Liebe ist. Liefer Dich ihm aus, und Du hast es gut.

Antwort
von LeBaboon, 125

Meiner nicht, also ist er nicht unserer. Ob er deiner ist, weiss ich nicht.

Antwort
von MaggieSimpson91, 116

Meiner nicht und ich praktiziere und glaube das auch nichts.

Antwort
von muschmuschiii, 143

Deiner vielleicht, aber UNSERER ganz bestimmt nicht!

Antwort
von kdd1945, 41

Hallo Lyznoe,

lies, bitte, in Johannes 10 (Neues Leben. Die Bibel) diese Verse:

2 Denn ein Hirte tritt durch das Tor ein.
3 Der Torhüter öffnet ihm, und die Schafe hören seine Stimme und kommen zu ihm. Er ruft seine Schafe, die ihm gehören, beim Namen und  führt sie hinaus. 4 Wenn er seine Herde versammelt hat,  geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.
14 Ich bin der gute Hirte; ich kenne meine Schafe und sie kennen mich,  15 so wie mein Vater mich kennt und ich den Vater. Ich gebe mein Leben für die Schafe. 16 Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht in diesem Pferch sind. Auch sie muss ich  herführen, und sie werden auf meine Stimme hören; und alle werden eine Herde mit einem Hirten sein.

Jesus führt uns zwar, ist aber viel mehr.

 

Grüße, kdd

Kommentar von 666Phoenix ,

Wenn er seine Herde versammelt hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm,

Klingt verdammt nach Leithammel, der seiner Herde zur Schlachtbank voran schreitet!

Kommentar von Ewald49 ,

666 Phöenix

Jeder blamiert sich sich selber so gut er halt kann,

 und du kannst das ja in deinen Beiträgen immer besser.

Kommentar von danhof ,

Wenn du mit Schlachtbank die Erlangung des ewigen Lebens in Gottes Gegenwart meinst, eine Hoffnung für alle, eine ultimative Gerechtigkeit, eine Anleitung zum Glücklichsein, dann ja.

Wenn du Antworten auf die immer gleichen Fragen der Menschen suchst, wenn Du lernen willst, alte Wunden zu schließen, alte Animositäten zu überwinden, zu verzeihen und zu vergeben, und wenn du spüren willst, wie gut dir dieser Friede tut, dann bist du bei Jesus richtig.

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