Frage von moHAMed400, 110

Ist Islam eine destruktive politische Philosophie?

Antwort
von PurpurSound, 73

Neben einer religion ist es auch eine politische philosophie, da sie mit ihren klaren, fast starren prinzipien (= ideologie) starke auswirkungen auf politische entscheidungen hat.

Wenn ich "konstruktiv" verstehe als "einem vernunftgeprägten diskurs förderlich", dann kann man hier durchaus destruktive aspekte erkennen, denn es wird die hinnahme von zahlreichen nicht zu hinterfragenden fakten gefordert.

So gesehen hat die christliche religion auch so manch "destruktive" züge. Nur dass sie sich doch weitgehend aus der politik heraushält...

Lg max

Antwort
von DottorePsycho, 30

Ich vermute mal, Du meinst "Ideologie". Dann würde ich zustimmen wollen, solange wir uns den sunnitischen Islam betrachten. Hier wird nämlich über die Schariah eine Verknüpfung, wenn nicht gar eine Verschmelzung von Religion und Politik/Staatsmacht angestrebt, die letztenendes zum Ziel hat, den ganzen Globus zu umspannen.

Destruktiv? Kommt auf die Sichtweise an. Wer andere Kulturen und Religionen ausmerzen will, darf schon als destruktiv bezeichnet werden - völlig unabhängig davon, ob diese Ausmerzung nun günstig oder ungünstig für die Menschheit wäre. Dazu kommt noch die Verhaftung des sunnitischen Islam in ältesten Bräuchen, die einer modernen Entwicklung im Wege stehen. Auch das hat destruktive Züge. 

Antwort
von voayager, 14

Der Islam ist weder besser noch destruktiver als das Christentum, das hält sich in etwa die Waage.

Antwort
von Lennister, 37

Der Islamismus als radikale Form des Islam ist das. Der Islam an sich nicht.

Antwort
von josef050153, 8

Der Islam ist auch eine destruktive politische Philosophie.

Antwort
von TimonPasslick, 7

Schon der Koran bezieht politisch destruktive Stellung. Einige Moslems ignorieren diese Stelle und sagen, der Islam sei eine tolle, weltoffene Religion. Ist er aber nicht.

Antwort
von drachentempel, 22

Die kurze Antwort lautet "Nein." und die lange Antwort, "Es kommt darauf an."

Neben der rein geistigen Spilart des Islams, die hohen Wert auf Fasten und Meditation legt auch als Sufismus bekannt, gibt es das andere extrem des weltlichen auf die Politik und strenger wörtliche Auslegung, den Salafismus.

Der Salafismus ist zweifellos eine destruktive politische Philosophie, der Islam ist es nicht.

Antwort
von Xpomul, 38

Islam heißt völlige Unterwerfung. Das ist sein Wesen. Und das wird er früher oder später mit Gewalt durchsetzen.

Insofern: Ja, er ist destruktiv, weil sein "Gott" destruktiv ist. Er kann nicht lieben, sondern der ehemalige Mondgott ist ein Rachegott, ein Hassgott – seine Anhänger demonstrieren das. Sie dienen ihm nicht aus Liebe, sondern aus Furcht. Aus dieser Furcht entsteht Hass auf alle Andersgläubigen.

Der Islam kennt keine Versöhnung wie etwa das Christentum. Der Islam lehrt den desaströsen Fatalismus. Das Morden ist Teil seiner Botschaft, und viele Mohammedaner wissen das nicht einmal.

Antwort
von 1988Ritter, 51

Nein.

Der Islam ist keine Philosophie.

Der Islam ist eine Religion aus den Anfängen des Mittelalters. Mit der Religion begründet sich gleichsam der Anspruch auf die weltliche Herrschaft, vorzugsweise in Form des Kalifates.

Man kann also sagen, der Islam ist eine religöse Ideologie.

Das eigentliche Dilemma kommt dann erst mit dem islamischen Dogma.

Der Islam verneint jegliche Entwicklung, und hält nur an den mittelalterlichen Vorstellung der Religionsbegründung fest. Und erst jetzt haben wir die destruktive Auslegung des Islam.

Antwort
von 3plus2, 23

Ja, ein Wolf im Schafspelz, "bis die Welt Allah gehört"

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten