Ist irgendwo festgelegt, was die Mutter des Kindes zum "Vaterwochenende mitgeben muss?

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10 Antworten

Ist irgendwo festgelegt, was die Mutter des Kindes zum "Vaterwochenende mitgeben muss?

Das was man auch bei einen Besuch bei einen Fremden mitbringen würde. Also insbesondere Kleidung und persönliche Hygeneartikel.

dass wir uns bis Freitag (da ist die Kleine dann wieder bei uns) mal
besser Klamotten zulegen sollen, denn sie würde von nun an keine mehr
(außer jene, die die Kleine anhat) mitgeben.

Kleidung ist grundsätzlich durch den Barunterhalt abgedeckt. Der Betreuende Elternteil kann nicht davon ausgehen, das beim Besuch zusätzliche Kleidung zur Verfügung steht.

Ich will hier keinen Shitstorm auslösen, dass es ja nicht das Problem sein sollte, dann einfach Klamotten zu kaufen.

Hier sollte sie sehr vorsichtig sein, da man sonst schnell in die Situation kommt, das das Kind mit alten Klamotten ankommt und mit neuen wieder zur Mutter fährt.

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Kommentar von gnarr
06.09.2016, 23:30

naja letzteres kann man verhindern indem man kind aus sack und asche rauszieht und die neuen schicken sachen bei papa zu hause anzieht. ist kind auf dem heimweg, zieht man ihm wieder sack und asche an.

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Die Problematik kommt mir sehr bekannt vor. Läuft bei mir oft genauso.

Ich habe einfach Klamotten gekauft für ein Wochenende. Ist ja nicht viel. 2 Unterhosen, 2 paar Socken, 2 Hosen, ein paar T-Shirts und ein Sweatshirt + ein Schlafanzug.

Das ist es mir wert, dass ich, wenn sie wieder mal einen ihrer Anfälle hat und ihre Unzufriedenheit mit ihrem Leben bei mir ablassen will, sagen kann "Wenn du dich auf so ein kindisches Niveau herablassen willst und deine Probleme mit mir und deinem Leben auf dem Rücken unseres Sohnes austragen willst, dann gib ihm halt keine Klamotten mit. Ich habe alle Kleidung die ich für ihn brauche hier."

Bis jetzt hat sie es aber noch nie wahr gemacht und keine Klamotten mitgegeben. Mein Sohn trägt trotzdem gerne die Sachen, die ich ihm gekauft habe, denn die durfte er sich selbst aussuchen, während bei seiner Mutter sie bestimmt was gekauft wird.

Ich hatte lange Angst, dass sie dann auf Stur schaltet und ich Stress habe wegen dem Umgangsrecht, aber unter dem Strich ist eine alleinerziehende Mutter auch froh, wenn sie jedes 2te Wochenende mal ihre Ruhe hat. So lieb kann kein Kind sein, dass man sich nicht über 4 Tage freut, an denen Frau machen kann was Frau will ohne Rücksicht auf ein Kind nehmen zu müssen.

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Das ist primitiv von der KM. Frag sie doch mal, ob das Kind dann das ganze Wochenende dann in denselben Klamotten herumlaufen soll oder ohne Unterhose, wenn ihr die aus hygienischen Gründen wascht ...

Hygieneartikel könnt ihr vorhalten, eine Zahlbürste, Kamm und Zahnpasta muss sie ja nicht hin und herschleppen- aber Kleidung muss sein.

Soll das Kind stinkend wie ein Puma am Montag dann zur Schule gehen?

Oder mach ihr doch den Vorschlag: Okay, dann schick sie ohne Klamotten, ich kaufe welche, ziehe es vom Unterhalt für den Folgemonat ab- immer wieder, wenn du sie ohne schickst...

Ich weiß, das darfst du nicht, aber die Dame spinnt. Sie ist neidisch, dass euere Tochter sich mit deiner Freundin versteht.

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Kommentar von gnarr
06.09.2016, 23:32

der vorschlag den du machst ist rechtswidrig. er kann kaufen was er will, nur darf er das nicht vom unterhalt abziehen. das kann sofort gift streuen in die eigene wunde und resultiert in pfändung des offenen betrages und einen netten gruß vom gericht.

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Kommentar von Menuett
07.09.2016, 10:35

Er darf den Unterhalt nicht kürzen. Das kann sie direkt pfänden lassen.

Sieht nicht gut beim Jugendamt und beim Gericht aus.

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Hallo!

aber irgendwo bin ich es Leid, der Prellball der Launen der KM zu sein:
Sie entscheidet, ob meine Tochter bei mir ist oder es ihr nicht passt,
auch wenn "mein" Wochenende ist, etc.

Das ist sehr verständlich.
Aber warum eigentlich machst du bei dem Spiel noch immer mit?
Warum gelingt es dir nicht, dich öfter gegenüber ihr durchzusetzen?
Droht sie dann mit irgendwas, was du vermeiden willst? Dann ist es halt so, dass das Gericht entscheiden muss. Fertig.
Aber so ist es ja auch keine Lösung und du siehst, dass du mit deiner Taktik keinen Erfolg hast.
Ich will dich nicht blöd anmachen, aber vielleicht solltest du dahingehend doch mal einsichtig sein.

Das liest sich vielleicht, als wärest du schuld. Aber um Schuld sollte es nicht gehen, sondern vielmehr um die Möglichkeit etwas zu ändern, und genau diese kann man sehr gut erkennen, wenn man seinen eigenen Anteil an der Sache klar sieht.
Und um das geht es doch eigentlich - oder?
Du willst doch was ändern - oder?

Ich glaube nicht daran, dass du zwingend der Prellball ihrer Launen sein müsstest, aber ich glaube daran, dass du bisher noch keine Lösung für dieses und dein Probleme gefunden hast, weil du bestrebt bist, Gewisses zu vermeiden.

Manchmal aber muss man einfach eine Entscheidung treffen und Grenzen setzen.  ;-)))

Es geht mir einfach an die Substanz, immer auf den "Guten Willen" der Mutter eingehen zu müssen und davon abhängig zu sein.

Klar doch, da ginge es uns wohl allen so!

Aber wer sagt, dass du immer auf sie eingehen musst? Du?
Wenn du das nicht machst, gibt es Reibereien und Streit. Auch klar.
Diese aber könnten letztendlich durchaus entlastend, ausgleichend und reinigend wirken.
Muss halt auch mal sein.....  ;-)))))

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende..... oder?  ;-))))

Mir stellt sich nun die Frage: Ist irgendwo festgelegt, was die KM (oder
der KV, falls das Kind da wohnt) für das Betreuungswochenende
mitzugeben hat?

Dazu hast du ja bereits Antworten erhalten.
Aber ehrlich gesagt stellt sich mir eher die Frage, wann du selbst endlich alles als gesunde Herausforderung sehen willst und den Mut für eine Klärung und für das Durchsetzen einiger deiner Anliegen aufbringen willst.   ;-))))

Du kennst einen Menschen nie richtig, bevor du dich von ihm hast scheiden lassen.....  ;-)))))

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wenn es keinen beschluss über umgang gibt, dann ist es recht schwammig, wer was muss. der unterhalt deckt nicht alle kosten die ein kind so hat außer miete, strom, lebensmittel, bekleidung, spielzeug, schulmaterial was auch immer.

die kosten die du trägst für die einschulung, etc sind eigentlich im sinne von normal selbstverständlich. rechtlich gesehen musst du garnichts, das ist schon richtig.

mitgeben muss mutti in der regel wechselwäsche für drei tage: unterwäsche, socken, schlafanzug, eine hose, ein pulli. neu muss das alles natürlich nicht sein, aber eben nicht kaputt.

warum lässt du deine freundin überhaupt irgendwas diskutieren. die gesamte kommunikation sollte unter euch eltern geklärt werden. wenn kind also nicht ehrlich war und die mutter belogen hat über die ohrringe, dann bekommt sie eben keine mehr geliehen, das wäre ganz simple logik und konsequenz. diskutiere doch darüber nicht.

wenn mutti keine sachen mehr mitbringen will, dann lege dir selbst etwas zu und kürze an anderer stelle. vielleicht kannst du zu spätschichten das kind nicht mehr nehmen, vielleicht gibts kein besseres fahrrad. ich würde da garnix zu sagen und ein knoten im faden setzen, wenn mutti mal wieder was will.

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Kommentar von AnnnaNymous
07.09.2016, 21:37

vielleicht kannst du zu spätschichten das kind nicht mehr nehmen, vielleicht gibts kein besseres fahrrad. ich würde da garnix zu sagen und ein knoten im faden setzen, wenn mutti mal wieder was will.

Das geht aber auf Kosten des Kindes.

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Ich kann Dich sehr gut verstehen, aber denke hierbei ausschließlich an das Kind. Mache der KM klar, dass Du im gegeben Fall auch das Familiengericht einschalten kannst. Erzähle davon aber nichts der Kleinen ! 

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Kommentar von ysf2015
06.09.2016, 10:11

Das würde ich nicht machen (also der Kleinen davon erzählen) - auch wenn die Zahl meiner grauen Haare stetig steigt durch diese dämlichen Rosenkriege, habe ich noch nie ein schlechtes Wort über ihre Mutter in ihrer Gegenwart verloren. Das ist für mich selbstverständlich.
Und das Gericht will ich auch außen vorlassen, weil es letzten Endes auf demRücken des Kindes ausgetragen werden würde. Darum habe ich gehofft, es wäre irgendwo festgelegt und ich könnte die KM einfach darauf verweisen.

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http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/106661-unterhaltszahlung-fuer-kinder---was-ist-abgedeckt

Was die Umgangszeiten angeht, die auch das Recht des Kindes sind, sollte bei bewusster Verweigerung oder Manipulation das Jugendamt oder nötigenfalls das Familiengericht aufgesucht werden.

Kinder bekommen den schwelenden Krieg sowieso mit. Von daher muss man sich da nicht zurückhalten, wenn es um die Durchsetzung von Rechten geht. Zumal die Pflichten ja zu 100% erfüllt werden.

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Gesetzlich direkt geregelt ist das nicht.

Aber - vor dem Gericht würde sie damit nicht durchkommen.

Du zahlst Unterhalt. Von diesem ist die Bekleidung des Kindes zu kaufen und diese muß das Kind auch 31 Tage im Monat tragen können.

Du bist übrigens sehr großzügig, mal abgesehen von Deinen eigenen Geburtstagsgeschenken fürs Kind, hättest Du da genau Null Euro zahlen müssen.

Alles was Du nennst, ist kein Sonderbedarf.

Wenn Du das fix regeln willst - dann bleibt Dir nur das Gericht.

Das Jugendamt könnte beratend eingreifen, und der Mutter durchaus mal mitteilen, dass sie hier einen sehr großzügigen Vater hat und sie kein Recht hat, die Kleidung einzubehalten.

Aber rechtlich gesehen kann das Jugendamt da nichts beschließen.

Und noch was:

Nix leihen und nix leihen lassen.

Das ist immer eine gute Vorlage für richtig Streß.

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ach immer wieder diese rosenkriege.. nutz mal die suchfunktion.. ständig fragt hier ein erboster vater / eine erboste mutter, was sie tun/ kaufen/ muss bzw. was er tun/ kaufen/ muss.

das internet ist euch da keine grosse hilfe, wenn ihr mit euch selbst nicht klarkommt.. die zeche zahlt immer das kind...

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Kommentar von ysf2015
06.09.2016, 10:08

Da sind wir uns einig - aus diesem Grund habe ich auch in all den Jahren seitdem wir getrennt sind (mittlerweile fünf Jahre) darauf verzichtet, eine gerichtliche Regelung bspw. in Sachen Wochenendregelung anzustreben - einfach weil ich der Meinung bin, dass erwachsene Menschen sich auch einvernehmlich einigen können, ohne gleich vor den Kadi zu ziehen.

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Es gibt sicher keine Regeln, was das Kind mitzubringen hat. Ich denke, die Mutter ist einfach nur gefrustet.

Die Besuchszeiten kann man doch auch gerichtlich festlegen lassen, wenn sie sich so anstellt.

Ich kann manche Mütter nicht verstehen, die sich so verhalten. Zumal du ja deinen  Pflichten auch nachkommst. Was man von vielen Vätern ja nicht sagen kann.

Und dann könntet ihr dem Kind doch zum nächsten Geburtstag oder Weihnachten eigene Ohrringe schenken.

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Kommentar von gnarr
07.09.2016, 21:53

dann soll sie doch ihren frust woanders ablassen.

ich versteh solche weiber auch nicht. ich hab kv letztens einen minionschlafanzug mitgegeben passend zu den latschen die er mini gekauft hatte. schlafanzug hab ich da gelassen, damit wir nicht ständig einen suchen müssen^^

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