Frage von Semiconductor, 118

Ist Integration die "Aufgabe und Leistung derer, die kommen, und nicht die Aufgabe der aufnehmenden Gesellschaft"?

Ich zitiere ausdrücklich und verwende die Anführungszeichen. Ich bitte nicht um eine idealistische, sondern um eine realistische Diskussion.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von eleteroj3, 23

Das Wort "Integration" in diesem öffentlichen politischen Diskurs ist inzwischen leider zu einer propagandistischen Phrase verkommen. Integration wäre gelungene Eingliederung von Einwanderern und zwar in einem gemeinsamen Prozess: also Angebot von Chancen und Wahrnehmung dieser Chancen.

Beides geschieht nicht, nicht mal ansatzweise. Da Millionen Menschen hier innerhalb eines Jahres hier einwandern, und zwar die nordafrikanisch/orientalische Unterschicht, die dank Bildungsferne auch in den nächsten zehn Jahren keinerlei Aussicht hat, sich ihren Lebensunterhalt durch gesellschaftlich wertvolle Arbeit zu verdienen, importiert sich hier die herrschende Klasse eine industrielle Reservearmee, ein deklassiertes Lumpenproletariat (Der Begriff Lumpenproletariat wurde von Karl Marx geprägt), und zwar als Druckmittel gegen die eigenen erwerbstätigen Schichten und Transferempfänger.

Die Realität unserer Städte sind Parallelgesellschaften, Clanstrukturen, nach Macht und Einfluss strebende Islamverbände, vom Ausland bezahlt und gesteuert. Integration wird übrigens von beiden Seiten weder gewünscht noch geleistet, nicht mal für die sog. unbegleiteten Jugendlichen, die in keine Arbeit oder Ausbildung integriert werden, sondern nur Alkohol konsumierend in den Ortschaften ihre Tage verbringen.

Kommentar von Semiconductor ,

Die hohe Anzahl an Nachkommen pro Paar hier in Deutschland bezüglich dieser Gruppe muss der Wahrheit halber auch noch genannt werden. Ansonsten bin ich mit der Wahrheit, sprich ihren Argumenten absolut konform.

Kommentar von eleteroj3 ,

ja, völlig korrekt. Die eifrige Fortpflanzungstätigkeit als Kompensation für mangelnde Erwerbstätigkeit wird ja staatlich honoriert. Nicht zu vergessen den Familiennachzug, der aus 1 Million junger Quartiermacher plötzlich und völlig 'überraschend' 5 Millionen Neubürger macht.

Kommentar von eleteroj3 ,

hallo Semiconductor, danke sehr für die Auszeichnung .)

Antwort
von Jogi57L, 32

Also Integration setzt zunächst einmal voraus, dass zwei "Willen" vorhanden sind...

Erst mal muss es eine Gesellschaft geben, die Zuwanderung will und somit auch Integrationsangebote bereithalten wird....

Zum zweiten müssen Zuwanderer natürlich bereit sein sich zu integrieren

---und sich dessen bewusst sein, dass sie ihre angestammte Heimat verlassen, in ein anderes Land ziehen wollen.....evtl. einen anderen Kulturkreis dort vorfinden.... und auch Gesetze, die sich vom Seitherigen unterscheiden--

Daher wäre für eine erfolgreiche integrative Zusammenarbeit m.E. folgendes notwendig:

1.) Das aufnahmebereite Land überlegt sich wen sie haben wollen, und bewirbt gezielt diese Menschen, selbstverständlich mit entsprechendem Informationsmaterial

2.) Diejenigen, die zuwandern wollen, informieren sich ausgiebig....und treffen im Vorfeld ihre persönliche Entscheidung, ob sie damit klarkommen ( wollen/können)... und bewerben sich erst dann.

Wenn dieses beidseitige Einverständnis vorliegt, ist es auch eine beidseitige Aufgabe, die Integration erfolgreich zu gestalten.

______________________________________________________________

btw:

dies ist eigentlich selbstverständlich, wenn man sich -- als Beispiel-- bei einem Betrieb bewirbt....

.. selbst wenn man einem Verein beitreten will, prüft man doch erst, ob das soweit zu passen scheint.....und die Angebote stimmig sind

es sollte -- als weiteres Beispiel----auch selbstverständlich sein,...

 wenn man umziehen möchte... 

dass man sich im voraus informiert, ob dort, wo man hinziehen will... 

die Umgebung, das Umfeld, die Nachbarschaft, die Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kita, ÖNV... usw so sind, dass man sich damit gut arrangieren kann....

kein vernünftiger Mensch würde doch denken:

" Oh... Hauptsache eine größere Wohnung, schnell hinziehen, den Rest schau ich mir dann später an....."

Kommentar von helmutwk ,

kein vernünftiger Mensch würde doch denken:

" Oh... Hauptsache eine größere Wohnung, schnell hinziehen, den Rest schau ich mir dann später an....."

Nun, viel Leute sein aber eher wie jemand, dessen Haus abgebrannt ist. Und die denken eben: "Hauptsachen eine Wohnung, egal welche, statt weiter auf der Straße zu leben" (um im Bild zu bleiben).

Wenn du dir anschaust, was in Syrien, Lybien, Jemen oder Eriträa etc. los ist, oder in einigen primären Aufnahmeländern, dann verstehst du, was ich meine.

Und auch da, wo es grundsätzlich nicht so schlimm ist, kann es doch für Einzelne nichts anderes als Flucht geben. Etwa für Christen (ehemalige Muslime) aus dem Iran oder für Roma und Sinti aus dem "Westbalkan".

Als Christen sind wir verpflichtet, uns der Armen und Bedrängten anzunehmen - auch wenn uns das einen teil unseres Wohlstands kosten sollte. Das sollten sich gewisse "Verteidiger des christlichen Abendlandes" mal hinter die Ohren schreiben.

Kommentar von Jogi57L ,

achsoooo...

Du meinst jetzt Flüchtlinge, Vetriebene u.ä....

Da sieht es etwas anders aus...

( Ich ging davon aus, dass die Fragestellung sich mehr auf die Menschen bezog, die freiwillig  kommen, oder angeworben werden...)

natürlich stellt sich bei Menschen, die aus Not.. und quasi gezwungernermaßen hier ankommen....die Situation anders dar...

...sie müssen sich nicht integrieren, nur-- solange ihnen Gastfreundschaft..bzw. Asyl gewährt wird -- sich an die Regeln halten.

Vermutlich wollen sie auch nicht "zwangsintegriert" werden, sondern baldmöglichst wieder in ihre Heimatländer zurück..

Die sind selbstverständlich froh drum, wenn sie überhaupt irgendwo unterkommen und vorübergehend aufgenommen werden.

Natürlich kann man auch bei denen "sichten"... ob welche dabei sind, die sich für eine erwünschte Zuwanderung eignen, und ihnen ein entsprechendes Angebot machen....

______________________________________________________

Bei der Konstellation  dass manche fliehen müssen, und eigentlich nirgends woanders mehr hinkönnen, und auch nie mehr in ihre Heimat zurück, stellt sich die Integrationsfrage auch wieder....

Da kann man aber eine besondere Form der Integrationsbemühung erwarten, und natürlich humanitär dazu beitragen.

btw.:

man kann nicht alle Menschen gleich behandeln, das wäre ungerecht....

die "Umworbenen" werden zurecht eine besondere Behandlung genießen...

... ( z.b. sofort Arbeit, eigene Wohnung...usw...) und müssen sich auch den Anforderungen in besonderem Maße stellen....

die (vorübergehenden) Gäste werden anders behandelt...müssen sich auch kaum "Anforderungen" stellen

und die, die man aus humanitären Gründen aufnimmt, werden auch anders behandelt....und es mögen besondere Erwartungen daran geknüpft sein....

Das hat aber jetzt nichts mit dem Grundrecht auf Nahrung, Kleidung, Unterkunft sowie körperlicher und geistiger Unversehrtheit zu tun.

jedenfalls sollte man vermeiden, von "wir müssen alle möglichst schnell integrieren" zu sprechen, ohne die Wünsche und Motive der Hinzugekommenen überhaupt zu erfragen und zu berücksichtigen.

Kommentar von helmutwk ,

( Ich ging davon aus, dass die Fragestellung sich mehr auf die Menschen bezog, die freiwillig  kommen, oder angeworben werden...)

Die paar Leuts, die angeworben werden, kannst du doch vernachlässigen. Leute, die wir am dringendsten brauchen, werden kaum nach D wollen, spätestens seit sich Fälle wie der zusammengeschlagene indische Spezialist (war vor gefühlt 10 Jahren) herumgesprochen haben.

Antwort
von Jessy74, 50

Ich finde die Diskussionen um dieses Thema etwas merkwürdig, um ehrlich zu sein.

In erster Linie ist eine Art Integrationswilligkeit von Vorteil. Ansonsten ist es natürlich ein Nehmen und Geben.

Wenn ein hier lebender Vater seine Tochter nicht zum Schwimmunterricht schickt hat er den Sinn der Integration nicht verstanden.

Wir sind alle eine Gemeinschaft, wir haben Rechte, Pflichten und Regeln - wir halten uns daran. 

Sobald Menschen aus diesem System rausfallen kann der Stein nicht mehr rollen - man sollte sich daher genau überlegen ob man mit den Werten und Normen einer Gesellschaft zurecht kommt und sich dementsprechend ein Land suchen wo er meint die Sitten akzeptieren zu können.

Ich denke das Integrationsgesetz leistet gute Arbeit aber auch die Bereitschaft der Jenigen sich zu integrieren sollte gegeben sein.

LG

Kommentar von Semiconductor ,

Richtiges Durchsetzen und Sakntionierungsmaßnahmen sind eigentlich nur von der AFD zu erwarten, nachdem sie die Verfassung ein wenig geändert hat.

Kommentar von Jessy74 ,

Das die AFD einige Themen direkt anspricht finde ich gut - Frau Merkel war mal selbst in der Lage dazu - aber um ganz ehrlich zu sein, da wird auch sehr sehr viel Müll verbreitet, was niemand braucht.

Solche Wörter wie " richtiges Durchsetzen " erwecken bei mir ein Gefühl von Unbehagen in Verbindung mit der AFD, sorry :)

LG

Kommentar von Semiconductor ,

Zart beseitete Personen, ich sage jetzt nicht alle Frauen, sind nicht in der Lage, zum Schutz der eigenen Finanzen und der eigenen Identität, unschöne Bilder einen Moment lang zu ertragen. Nicht einmal einen Moment lang.

Kommentar von Jonas711 ,

Du hingegen würdest wahrscheinlich keinen Widerspruch dabei sehen, wenn an der Grenze auf Flüchtlinge geschossen wird, damit deine Identität als jemand, der die Würde des Menschen über alles stellt, geschützt wird. 

Höcke würde dich jetzt bestimmt für sehr männlich halten. Ich finde deine Aussagen aber lächerlich und etwas beschämend.

Kommentar von Semiconductor ,

Wenn ich täglich buckeln gehe und demnächst womöglich genauso viel davon habe, wie jemand, der um 11 noch im Bett liegt, DANN ja dann ist mir die Würde des Menschen sowas von egal. Das können Sie mir glauben.

Antwort
von Jonas711, 65

Das kann man in meinen Augen nicht so eindimensional betrachten. 

Integration ist beides. Die aufnehmende Gesellschaft muss Angebote machen (z.B. Deutsch- und Integrationskurse stellen, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten schaffen), die Augenommenen müssen diese Angebote annehmen und sich darauf einlassen, sofern es ihnen eben möglich ist.

Zum Zitat: Du solltest schon angeben, wenn oder was du zitierst.

Kommentar von Semiconductor ,

Ich zitiere den Vordenker und Realitätspolitiker Dr. Thilo Sarrazin. Einer der wenigen unternehmerisch begabten Politiker mit einem Überblick über das Große Ganze

Kommentar von Jonas711 ,

Hier gelten wohl mal wieder die folgenden Worte aus der taz:

Thilo Sarrazin wird inzwischen von Journalisten (hier Gutefrage-Nutzern) benutzt wie eine alte Hu re, die zwar billig ist, aber für ihre Zwecke immer noch ganz brauchbar, wenn man sie auch etwas aufhübschen muss.

Quelle: http://www.taz.de/!583558/

In Sarrazins ganz eigener Welt hat er sogar mit dieser Aussage recht. Wenn Einwanderung so abläuft, wie er sich das vorstellt und nur Menschen nach Deutschland kommen dürfen, die ohne jeglichen Aufwand in die Arbeitsgesellschaft eingegliedert werden können, dann kann man die Integration primär als Aufgabe der Zuwanderer sehen.

Wenn wir aber Menschen nicht nur auf Grundlage ihrer ökonomischen Verwertbarkeit für unsere Leistungsgesellschaft beurteilen wollen und neben Arbeitsimmigranten auch bereit sind, im Rahmen unser internationalen Verantwortung Flüchtlinge aufzunehmen, heißt Integration, dass auch wir etwas tun müssen.

Da ist dann aber Sarrazin völlig ungeeignet zu. Wenn jemand nur vor "Kopftuchmädchen" warnt und von unterschiedlichem Genmaterial schwafelt, bekommt man schnell das Gefühl, dass von ihm keine konstruktiven Vorschläge mehr zu erwarten sind. Da fehlt ihm dann halt der Überblick über das Große Ganze.

Kommentar von Nunuhueper ,

Nichts durcheinander bringen. 

Sarrazin bezieht sich auf legale Einwanderung, Du davon, dass wir bereit sein müssen, neben Arbeitsimmigranten im Rahmen unserer internationalen Verantwortung auch Flüchtlinge aufzunehmen haben.

 Du meinst hier die Asylanten. 

  Asyl oder subsidiären Schutz gewährt der Staat den Flüchtlingen immer für eine begrenzte Zeit. 

Integration sollte daher nicht vordergründig sein, weil die Rückkehr dieser Flüchtlinge in deren Heimat zum eigentlichen Plan gehört. 

Wir haben doch nicht vor, ganz Syrien nach Deutschland zu evakuieren, um später Syrien wieder aufzubauen.

Kommentar von Jonas711 ,

Keine Angst, ich bringe hier nichts durcheinander.

Auf wen sich Sarrazin bezieht wird aus dem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat erst einmal nicht klar deutlich. Ich hatte daher spontan einen Bezug zu den zahlenmäßig weit relevanteren Flüchtlingen hergestellt und gehe davon aus, dass auch der Fragesteller Sarrazins Worte auf alle Ankommenden bezieht. 

Daher führe ich - nach Quellennennung - die Unterscheidung in Arbeitsimmigranten (auf die sich Sarrazin wohl bezieht) und Geflüchtete durch.

Meine These ist dabei, dass Sarrazin für die erstgenannte Gruppe nicht ganz falsch liegt, seine Worte aber nicht anwendbar für Überlegungen zur Integration der letztgenannten Gruppe sind, da Sarrazin diese erst gar nicht vorsieht - er kennt beim Thema Flüchtlinge nur Abschottung oder den Untergang Deutschlands.

Eben weil die Flüchtlinge nun aber hier sind und tatsächlich einen ganz anderen Background haben (Sarrazin selbst würde hier wohl von "Kulturfremde" sprechen), werden sie wohl eine ganz andere Förderung brauchen, um (vorübergehend) Teil unser Gesellschaft zu werden. 

Deine These, dass Flüchtlinge per se nicht integriert werden sollten, da von einer Rückkehr auszugehen ist, halte ich für gefährlich. Ich denke nicht, dass sich die Situation in Syrien in den nächsten 5 Jahren so grundlegend ändern wird, dass eine Rückführung der syrischen Flüchtlinge denkbar ist. Wenn aber davon auszugehen ist, dass diese Menschen über Jahre hinweg bei uns bleiben werden, tun wir uns selbst keinen Gefallen, keine Integrationsmaßnahmen zu unternehmen. 

Kommentar von Nunuhueper ,

Das Thema Abschottung  besteht zu recht. Unkontrollierte und massenhafte Migration kann nur den Untergang eines Staates einläuten. Du magst mit Deiner These leben, ich mach es mit meiner.

Kommentar von Semiconductor ,

Sie zitieren die TAZ, die Hauszeitung der Antifa, als Quelle? Lol

Kommentar von Jonas711 ,

Zum einen zitiere ich die taz hier nur um Sarrazin auf einem angemessenen Polemik-Level zu begegnen (und weil ich das Zitat ganz amüsant finde).

Zum anderen ist die Anschuldigung gegen die taz völlig absurd. Vor etwa einer Woche kritisierte Lafontaine die Zeitung noch als Teil der "neoliberalen Kampfpresse", jetzt soll sie also wieder "Hauszeitung der Antifa" sein - alles klar. Die Wahrheit liegt hier wohl irgendwo in der Mitte. 

Kommentar von Semiconductor ,

Keine der Aussagen Sarrazins konnt jemals widerlegt werden. Auch nicht von Personen, die Fakten als Polemik verkaufen wollen.

Beispielsweise kann Sarrazin sagen, die Erde ist rund und Sie würden entgegnen, nein sie ist eine Scheibe, nur weil Sarrazins Meinung Ihnen nicht passt, weil sie Ihrer Ideologie widerspricht.

Kommentar von helmutwk ,

Keine der Aussagen Sarrazins konnt jemals widerlegt werden.

Sagt das Sarrazin?

Fakt ist: Welche Volksgruppe Probleme macht, ist vor Ort unterschiedlich. Beispiel Berlin: In Neukölln waren es vorwiegend Türken, Araber kein Problem, die sind integrationswillig. Das sieht in Kreuzberg mit den berüchtigten arabischen Clans ganz anders aus. Und noch woanders (Wedding, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht) sind es vor allem Russen, die sich nicht integrieren wollen.

Also die These Sarrazins, dass es an der Volksgruppe liegt, stimmt so nicht, die Sache ist komplizierter. Da spielen örtliche Besonderheiten eine Rolle - aber eben auch, dass eine Gruppe, die ausgegrenzt wird, schließlich integrationsunwillig wird. Welche Gruppe die "Rolle" der Integrationsunwilligen zugewiesen bekommt, ist eben nicht überall gleich. Womit wir wieder bei dem Thema sind, dass auch de aufnehmende Gesellschaft ein Mindestmaß an Integrationsbereitschaft aufweisen sollte.

Kommentar von Nunuhueper ,

Da, wo sich integrationsunwillige Türken, Araber und Russen niederlassen, kommen bald ihre Landsleute nach, und schon ist diese Örtlichkeit von denen "besetzt". Schwierigkeiten regeln sie gern untereinander, sie grenzen sich  gegenüber den Gesetzeshütern aus. Das ist Segregation, keine Integration.

Bestes Beispiel jetzt ist die Berliner Rigaer Str. 94. Die Hausbesetzer dort legen sich seit Jahren mit Bullen und anderen Hassobjekten an.

Kommentar von Semiconductor ,

Der I. gehört nicht zu D. - genau das ist die Hauptaussage Sarrazins und der deutschen Bevölkerung.

Kommentar von helmutwk ,

Die Deutsche Bevölkerung besteht aus ca. 80 Mio. Menschen, die in der Frage nicht alle einer Meinung sind.

Eine Redeweise, die so tut, als ob "die" deutsche Bevölkerung einer Meinung sei, bereitet den Boden vor für den Hass auf die, die anderer Meinung sind. Wenn du nicht dazu beitragen willst, den sozialen Frieden und damit die Stabilität unseres Landes zu gefährden, drücke dich doch bitte anders anders aus.

Der Islam gehört insofern "zu Deutschland", als es Deutsche gibt, die Muslime sind. Das ist nun mal Fakt, ob uns das passt oder nicht.

Außerdem gibt es "den" Islam nicht, höchstens in dem Sinn, dass ein Muslim seine Islam für "den" Islam hält. Es gibt Formen des Islams, die sind mit dem Grundgesetz vereinbar, und es gibt Formen, die es nicht sind. Statt sich über "den" Islam zu streiten, wäre es gut, zwischen beiden zu unterscheiden (und das ist dann auch eine Forderung an die Muslime, die das leider auch zu selten tun)...

Kommentar von Jonas711 ,

Du machst es mir extrem einfach.

Intelligenz werde von Eltern an Kinder weitergegeben, der Erbanteil liege bei fast 80 Prozent.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/einwanderer-schelte-sarrazin-erklaert-...

Die Wissenschaft geht davon aus, dass der Anteil bei ca. 50% liegt.

Quelle: http://www.zeit.de/2015/23/intelligenz-vererbung-iq/seite-2

 Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen

Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article104530856/Thilo-Sarrazin-Ich-bin-...

Und wenn ich jetzt dem Judentum beitrete, ändern sich meine Gene? Die These hat Sarrazin dann auch im Nachhinein selbst zurückgenommen.

Die aktuellen Werke habe ich dann nicht mehr im Detail verfolgt, als dass ich daraus zitieren könnte.

Kommentar von Semiconductor ,

Der beste Schutz des Judentums in Deutschland, jene Volksgruppe die ich sehr schätze, ist ein rigoroses Kleinhalten, Rückbauen und Einschränken des Islams.

Antwort
von helmutwk, 19

Das Zitat impliziert ein entweder-oder, aber Integration kann nur die Aufgabe beider Seiten sein.

Und damit ist das Zitat nur dazu geeignet, Menschen zu spalten. Eine realistische Diskussion sollte sich um die Frage drehen, was der Anteil der Ankommenden und was der Anteil der aufnehmenden Gesellschaft bei der Integration ist.

Antwort
von mrauscher, 49

Realistisch ist, das der Planet Erde nicht uns gehört. Wenn Menschen in Not sind, ist es unsere Pflicht ihnen zu helfen, auch in Sachen Integration. Und es ist aber auch deren Pflicht, sich zu bemühen unsere Sprache zu lernen, damit sie sich in Europa zurechtfinden. Wir leben in einer komplizierten Welt, egal ob Legislative, technische Umgebung und Arbeitswelt. Es kann nur funktionieren, wenn man aufeinder zugeht, die Leistung von beiden Seiten erbracht wird. - Es ist aber noch mehr unsere Pflicht, die Ursachen für Kriege zu beseitigen. Und die liegen in den Waffen herstellenden Großmächte, insbesondere USA und Russland. Wir als Volk sind verpflichtet, sie darin zu stoppen und das Wort "Frieden" als Vokabel in deren Köpfe zu bekommen. Denn nur wenn Frieden herscht, bleiben Menschen auch gern in ihrer Heimat und wir können sie endlich besser kennenlernen, weil wir ohne Angst in ihre Länder reisen können. Aber keine Sorge, die Großmächte werden ihre Macht verlieren. Auch wenn es im Moment nicht so aussieht. Die Erde wir friedlich werden. Leider empfange ich unter den Skeptikern dafür nur ein abfälliges Lächeln. Aber auch die werden sich umgewöhnen müssen. Wir brauchen endlich die Gelegenheit, die Kultur anderer Menschen kennenzulernen und sie damit besser verstehen zu lernen.

Kommentar von Semiconductor ,

Warum sind dann 82% der Deutschen gegen die Aufnahme und Integration von erst neu zu qualifizierenden Menschen. Und warum ist die Zahl 82% bei den von der bevölkerung alimentierten Politikern gleich, nur im Unterschied dazu, dass die dafür sind?

Wer von beiden sollte wohl gerechterweise entscheiden.

Antwort
von Tige8822, 62

Das Zitat finde ich nicht richtig. Wenn die kommenden nicht Arbritsplätze und Studienplätze angeboten bekommen bzw. nicht angenommen werden, wie sollen sie sich dann Integrieren?

Kommentar von Semiconductor ,

Ganz einfach: dann sollte man weiterziehen, dahin wo man bessere Chancen von der Gesellschaft gestellt bekommt. Fragt sich nur wo.

Kommentar von helmutwk ,

Hättest du das vor 80 Jahren auch zu einem Juden gesagt, der aus Deutschland geflohen ist und in der Schweiz nicht willkommen war? Sagst du das zu einem Christen aus Iran, Saudi-Arabien, den Malediven, ... dem in der Heimat wegen seiner Konversion die Todesstrafe droht? Zu einem Jesiden, der in seiner Heimat vom IS, in der Türkei von den Pateigängern Erdoghans und in Ungarn von der Fidesz (etc. für andere Länder) bedroht wird? Zu einem Syrer, der wegging, weil er weder für Assad noch für Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals al-Nusra aka al-Da'ida in Syrien) kämpfen wollte?

Der Libanon hat so viele Flüchtlinge aufgenommen, dass wir schon  über 20 Mio. aufnehmen müssten, um da gleichzuziehen (umgerechnet auf Kopf der Bevölkerung natürlich).

Kommentar von Semiconductor ,

Du meinst wohl: Libano hat so viele Flüchtlinge aufgenommen, da müsste Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuweit über 20 Mio aufnehmen um da gleichzuziehen. Ich denke das hast du gemeint.

Kommentar von helmutwk ,

Nein, ich habe Flüchtlinge pro Kopf gerechnet. Und da Deutschland mehr Einwohner hat als SA, wären das auch mehr Flüchtlinge. SA müsste vergleichsweise ca. 8 Mio. aufnehmen.

Und natürlich fordert niemals ernsthaft, dass Deutschland mehr als 20 Mio. aufnimmt. Es zeigt nur, dass hier auf hohen Niveau gejammert wird, während da, wo die Flüchtlinge angeblich sicher sind, das berühmte Boot tatsächlich voll ist.

Kommentar von Semiconductor ,

Deutschland ist aber nicht zuständig für die Absorption der Muslime in unseren Volkskörper. Zuständig sind beispielsweise die drei von mir genannten bruderschaftlichen Staaten der Sunniten, Schiiten und Wahabiten. Viel Spaß dort. Ansonsten wäre man auch in Griechenland oder der Slowenien sicher vor dem Krieg. Nur da gibts kein Taschengeld, keine Gratiswohnungen und keine Integrationskurse auf Steuerzahlerkosten.

Kommentar von helmutwk ,

Deutschland ist aber nicht zuständig für die Absorption der Muslime in unseren Volkskörper.

Was muss ich mir unter "Absorption in unseren Volkskörper" vorstellen? Die erste Assoziation bei mir war "Zwangsbekehrung" ...

Nun bin ich zwar durchaus der Meinung, dass wir Christen den Muslimen das Evangelium verkünden sollen (und wenn Gott uns Menschen schickt, ist das eine Chance), nur Zwang ist nicht nach Gottes Willen, Zwangsbekehrung ein Widerspruch in sich.

Zuständig sind beispielsweise die drei von mir genannten bruderschaftlichen Staaten der Sunniten, Schiiten und Wahabiten.

Na, vermutlich hat sich der Levit im Gleichnis vom barmherzigen Samariter auch gedacht, nicht zuständig zu sein. Da stellt uns Jesus als Vorbild den Samariter vor, der einem Juden half, obwohl er nach deiner Denke nicht "zuständig" war.

Oder wie sagte Jesus in der Bergpredigt:

Mt 5,47 Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euresgleichen freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen!

Wer Leuten nicht helfen will, weil er dafür "nicht zuständig" ist, der verrät das christliche Abendland und ist nicht besser als ein Islamist oder Gottloser.

Kommentar von Tige8822 ,

Jeder sollte andere Menschen akzeptieren und ihnen eine Zukunft bieten wenn derjenige es kann. Klappt nicht überall...

Kommentar von Semiconductor ,

Siehe die arabischen Clans von Berlin.

Kommentar von helmutwk ,

Die sind Vorbild darin, andere Menschen zu akzeptieren? Das war doch sicher ironisch gemeint.

Kommentar von Semiconductor ,

Schlimmer: das war keine Ironie sondern Galgenhumor!

Kommentar von Nunuhueper ,

Mit einem NC von 1, 1 gibt es nicht einmal einen Studienplatz für Medizin für Einheimische. Als nicht angenommene deutsche Studenten können sie bis zu 14 Wartesemestern in der Zwischenzeit zusehen, wo sie sich dann integrieren.

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